England erlöst sich von neuen Windkraftwerken – Energieminister John Hayes löst Debatte aus

Artikel basiert auf Meldung der Daily Mail vom  31. Oktober 2012 by Christopher Booker

Vier Jahre zuvor waren sich alle grossen Parteien noch einig: Man solle 100 Milliarden Britische Pfund in Windkraftwerke investieren und das ganze Land mit Windkraftwerken überziehen. Es schien damals der einzige Weg, die von der EU geforderten Massnahmen für das Jahr 2020 einzuhalten. Rund ein Drittel des englischen Stroms sollte bis dahin aus Erneuerbaren Energiequellen stammen.

Keine neuen Windkraftwerke mehr an Land

Nur wenige Stunden vor dem Beginn einer Konferenz der englischen Windradlobby namens RenewableUK hat der Koalitionsminister für Umwelt, John Hayes, ein Baumoratorium angekündigt, das neue Projekte von landgestützten Windkraftwerken Englands verhindern soll. Dieser Schritt wurde von der Britischen Regierung schon länger vorbereitet und nun definitiv verkündet (Ich berichtete hier darüber bereits im April 2012).

Die Windradlobby in England schreit in üblicher Manier etwas künstlich empört auf und reagiert mit einer Kaskade von vorbereiteten Schönredereien und Falschaussagen zum Support dieser Technologie. Wie üblich funktionieren die linken Medien als williger Transporteur des gutbezahlten Windradmarketings. Die erhärteten Fakten zur mangelnden Wirkung der Windkraftwerke bleiben wegen verbreiteten Unwissens links liegen. Es geht um viel Geld und selbst der Schwiegervater des Ministerpräsidenten Cameron muss nun um seine Pfründe bangen. Nach eigenen Angaben verdient Sir Reginald Sheffield 1’000 Pfund täglich an den Windrädern auf seinem Land.

Einmal mehr tut sich auch die NGO “Friends of the Earth” besonders hervor, wenn es um ihre geliebten Windräder geht. Es gibt da immer noch einen ganzen Haufen sympathische, unabhängig klingende “Experten”, welche dafür trainiert sind, am laufenden Band professionell aufgemachte Halbwahrheiten zu verbreiten. Die “Freunde der Erde” sind wohl eher die “Freunde der Abzocker und Umweltverschmutzer”: Weil sie auf Spendengelder von Leuten angewiesen sind, die solchen Märchenfantasien wie “Windräder sind billig” willig Glauben schenken. Es ist die christliche Geldzahlungen als Absolution der Sünden in Reinform. Wegen diesem Geldsegen liess sich schon die christliche Kirchenhierarchie bis ins Mark korrumpieren. Aus dem gleichen Grund können solche NGO’s von ihrem programmierten und dümmlichen Gefasel keinen Jota abweichen. Die Verbreitung der Wahrheit würde die “Freunde der Erde” wie so manche andere NGO als unnötig erscheinen lassen. Sich selber abschaffen ist keine Option. Es ist die reine Selbstbefriedigung eines Selbstzweckes.

Besonders schlaue Journalisten suchen wieder mal den “Gegenbeweis von Lärm der Windräder”

Wenn Journalisten eine geniale Idee haben, wird es immer wieder lustig und skurril. Da läuft also ein Journalist der Times im Land herum. Mit einem kleinen, etwas billig erscheinenden Messgerät in der Grösse eines kleinen Handys. Er steht dann unter einer Windturbine und verkündet stolz “wie man hier doch nichts hören kann“. Es muss wohltun, wenn man so absolut unbefruchtet daherreden kann. Wie ein Journalist eben, der sich als Lärmexperte betätigt. Diese Leute sind so vollkommen imun für Erkenntnis wie Eva vor dem Sündenfall. Gebt diesen Leuten doch endlich ein paar Äpfel!

Die wachsende Opposition in den Gemeinden ist erleichtert

Christopher Booker Originaltext (Auszüge):

“But nowhere will this announcement be greeted with more delirious surprise than in all those hundreds of communities across the land where outraged local protest groups have formed in ever greater numbers to fight the onward march of what they see as the greatest threat to Britain’s countryside for centuries.”

Übersetzung: “Nirgendwo wird diese Ankündigung mit solcher Begeisterung aufgenommen, wie in den hunderten von Gemeinden im ganzen Land, wo sich eine wachsende Anzahl empörter Protestgruppen gebildet hat, die diese Jahrhundertbedrohung der englischen Landschaften bekämpfen.”

“So unreliable are wind turbines — thanks to the wind’s constant vagaries — that they are one of the most inefficient means of producing electricity ever devised.”

Übersetzung: “So unzuverlässig sind Windkraftwerke — wegen den Launen des Windes — dass sie eine der ineffizientesten Mittel zur Produktion von Strom darstellen, die je ersonnen worden sind.”

“Indeed, the amount of power they generate is so derisory that, even now, when we have built 3,500 turbines, the average amount of power we get from all of them combined is no more than what we get from a single medium-size, gas-fired power station, built at only fraction of the cost.

Übersetzung: Tatsächlich ist die Energiemenge, die sie erzeugen dermassen lächerlich, dass die durchschnittlich erzeugte Strommenge, die wir von allen 3’500 Anlagen erhalten, nicht grösser ist als diejenige welche wir von einem einzigen, mittleren Gaskraftwerk erhalten, das aber zu einem Bruchteil der Kosten gebaut werden kann.

“No one would dream of building windfarms unless the Government had arranged to pay their developers a subsidy of 100 per cent on all the power they produce, paid for by all of us through a hidden charge on our electricity bills.

Übersetzung: Niemand würde vom Bau von Windkraftwerken träumen, wenn die Regierung nicht einen Zuschuss von 100 Prozent arangiert hätte für all die Energie die sie produzieren. Bezahlt durch einen versteckten Zuschlag auf unseren Energierechnungen.

Die Windradlobby wird sich nicht so schnell geschlagen geben

Es ist absehbar, dass die englische Windradlobby alle Hebel – auch illegale – anwenden wird, um den weiteren Ausbau ihrer Geldmaschinen voranzutreiben. Geld ist und war schon immer der einzige gute Grund für den Bau dieser absolut unbrauchbaren Monster der Landschaftsverschandelung. Einer der letzten Vertreter der Windradlobby in der Regierung ist der Energiesekretär Ed Davey. Er findet, es gäbe keinerlei Änderung in der bisherigen Energiepolitik Englands. Die Frage ist jetzt nur, wer sich am Ende durchsetzen wird – Die Vernunft oder die Gier.

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  1. am 8. Dezember 2012 um 11:09