{"id":5284,"date":"2016-12-22T16:13:23","date_gmt":"2016-12-22T16:13:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=5284"},"modified":"2016-12-22T16:13:23","modified_gmt":"2016-12-22T16:13:23","slug":"fukushima-und-die-kunst-des-wissens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=5284","title":{"rendered":"Fukushima und die Kunst des Wissens"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><em>Originalartikel von: <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Claire_Leppold\" target=\"_blank\">Claire Leppold<\/a>, Spezialistin f\u00fcr Katastrophenmedizin<\/em><\/li>\n<li><em>Originaltitel: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.jp\/claire-leppold\/fukushima-and-the-art-of-knowing-en_b_10537440.html\">Fukushima and the Art of Knowing<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>Erste Ver\u00f6ffentlichung: The Huffington Post Japan, 18. Juni 2016<\/em><\/li>\n<li><em>\u00dcbersetzung aus dem Original: Christof Merkli, 22. Dezember 2016<\/em><\/li>\n<li><em>Zwischentitel durch \u00dcbersetzer angef\u00fcgt zu Gunsten einer verbesserten Struktur des Textes<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Fukushima und die Kunst des Wissens<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was treibt jemanden dazu, die halbe Welt zu umreisen, um in einem Spital zu arbeiten, das neben dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi liegt? Ich kann es ihnen sagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Anfang war es vor allem, weil ich nicht genug wusste. Dann aber immer mehr auch, weil ich mehr wissen wollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 11. M\u00e4rz des Jahres 2011 wurde Japan von einem Erdbeben und einem darauffolgenden Tsunami getroffen. Das l\u00f6ste einen nuklearen Unfall aus. Vier Jahre sp\u00e4ter und 9\u2018000 Kilometer entfernt, es war Februar 2015, war ich als Masterstudentin an der Universit\u00e4t Edinburgh. An einer Gastvorlesung stellten japanische Wissenschaftler ihre Arbeit in Fukushima vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wusste, dass sich dort in Fukushima ein nuklearer Unfall ereignet hatte. Ich nahm an, dies h\u00e4tte zu gef\u00e4hrlichen Strahlenbelastung und eine Erh\u00f6hung der Krebserkrankungen gef\u00fchrt. Niemals hatte ich die Absicht, diesen Ort zu besuchen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcberraschende Erkenntnis<\/h3>\n<p>Was ich bei dieser Vorlesung erlebte, war ein Konflikt zwischen dem, was ich zu wissen meinte und der Realit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die japanischen Wissenschaftler zeigten eine Serie von Pr\u00e4sentationen. Sie zeigten uns ihre Erkenntnisse \u00fcber Fukushima. Die Ergebnisse zeigten eine \u00fcberraschend tiefe interne und externe Strahlenbelastungen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. <em><sup>1,2<\/sup><\/em> Eine Massenkontrolle von Kleinkindern und Kindern zeigten keine erkennbare interne Strahlenbelastung. <em><sup>3<\/sup><\/em>\u00a0Aber andere Gesundheitsprobleme wurden gefunden: Im Kontrast zu der tiefen Strahlenbelastung wurde eine erh\u00f6hte Belastung von mit erh\u00f6hter Radioaktivit\u00e4t nicht erkl\u00e4rbaren Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten und\u00a0Bluthochdruck gefunden. <em><sup>4,5<\/sup><\/em>\u00a0Besonders Gesundheitsrisiken in Verbindung mit der Evakuation fielen den Wissenschaftlern auf. <em><sup>5<\/sup><\/em> Darin enthalten der Nachweis, dass die sofortige Evakuation von \u00e4lteren Leuten aus Pflegeeinrichtungen das dreifach so hohe Todesrisiko gegen\u00fcber nicht Evakuierten zur Folge hatte. <em><sup>6<\/sup><\/em> Es wurde uns gezeigt, dass die radioaktive Strahlung kaum das gr\u00f6sste Problem f\u00fcr Fukushima darstellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war \u00fcberrascht. Es schien mir tats\u00e4chlich das Gegenteil von dem zu sein, was man \u00fcber Fukushima so denkt. Das war bestimmt nicht DAS Fukushima, von dem ich geh\u00f6rt oder Bilder gesehen habe und meine Neugierde war geweckt. Ich sprach die Wissenschaftler darauf an und schlug weitere Untersuchungen vor. Sie luden mich ein, nach Fukushima zu kommen und dort meine Masterarbeit zu schreiben. Ich war einverstanden damit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mai 2015 kam ich das erste Mal in Fukushima an und begann sofort meine Forschungen am Minamisoma Municipal General Hospital. Ich schrieb meine Masterarbeit, erhielt das Diplom und bekam einen Vollzeitjob am Spital, wo ich heute noch arbeite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt viele Dinge, \u00fcber die ich schreiben k\u00f6nnte, was ich in Fukushima gelernt habe. Aber eine der unerwartetsten Erfahrungen war die Konfronation zwischen meinem vermeintlichen Wissen und der Realit\u00e4t, die ich in Fukushima vorfand. Es gab wenige Vorurteile, die durch meine Erfahrungen vor Ort best\u00e4tigt wurden und ich war erschlagen vom Gef\u00fchl, so viele Fakten nicht gewusst zu haben. Ich bemerkte auch, wie viele Vorurteile und Falschinformationen in unserer westlichen Gesellschaft ganz selbstverst\u00e4ndlich als gegebene Wahrheit \u00fcber Fukushima angenommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie funktioniert \u201edas Wissen von Dingen?\u201c Es gibt nicht nur eine Antwort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber das Wissen zu diskutieren ist schwierig. Unsere eigenen Gef\u00fchle und Meinungen k\u00f6nnen das werden, was wir \u201eWissen\u201c nennen. Man k\u00f6nnte sagen, das was uns die Medien vermitteln ist eine Quelle des Wissens. Wissenschaft ist eine Methode zur Wissensbildung.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Schaden durch Falschinformation<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber was geschieht, wenn unser Wissen die reale Situation nicht reflektiert? Das bringt mich zum Zweitwichtigsten, was ich in Fukushima gelernt habe: Der Schaden durch Falschinformation. Oder in anderen Worten, wie meine Ideen, die ich vorher hatte und bei anderen immer noch feststelle, gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sah die aktuellen Resultate der Falschinformation nicht, bis ich nach Fukushima ging. Jetzt sehe ich sie \u00fcberall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt kein allgemeing\u00fcltiges Beispiel aber wir k\u00f6nnen damit beginnen, \u00fcber Ger\u00fcchte und Stigmatisierung zu reden. Ein typisches Problem hier war die Falschinformation \u00fcber Strahlungsst\u00e4rken und die Wirkung solcher Werte auf die Gesundheit. Ich habe von vielen Bewohnern geh\u00f6rt, wie ihre Lebensqualit\u00e4t durch diese Falschinformationen gelitten hat. Bei der Evakuierung wurden einige Bewohner von Wohnung und Familie getrennt, nur weil die Strahlung f\u00e4lschlicherweise als gef\u00e4hrlich bezeichnet wurde. Es wurde mir von Eltern junger M\u00e4nner berichtet, die sich gegen die Wahl einer Braut aus Fukushima gewehrt haben, weil sie vermuteten, die Frau w\u00fcrde keine gesunden Kinder geb\u00e4ren k\u00f6nnen. Einige Kinder glaubten selber, dass sie nie gesunde Nachkommen haben k\u00f6nnten, nur weil sie Ger\u00fcchte dar\u00fcber h\u00f6rten. Es gibt unendlich viele Beispiele.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Ger\u00fcchte und \u00c4ngste weitgehend unbegr\u00fcndet<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist kein sch\u00f6nes Thema um dar\u00fcber zu reden. Tats\u00e4chlich ist es ein schreckliches Thema. Das ganze wird nur noch schlimmer, wenn man daran denkt, dass diese Ger\u00fcchte durch die wissenschaftlichen Fakten widerlegt sind. Vor kurzem stellte das United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR) formell fest, dass keine gesundheitlichen Auswirkungen f\u00fcr die allgemeine Bev\u00f6lkerung von Fukushima zu erwarten sind.<em><sup> 7<\/sup><\/em> Die UNSCEAR hat zus\u00e4tzlich hervorgehoben, dass in folgenden Generationen weder Erb- noch Gensch\u00e4den erwartet werden m\u00fcssen. <em><sup>7<\/sup><\/em> Die Falschinformationen, welche zu Stigmatisierung und anschliessenden Einschr\u00e4nkungen des Lebens gef\u00fchrt haben, stehen in Konflikt mit der realen Situation. Ein Beispiel, wie verdrehtes Wissen das Leben von durch Katastrophen betroffener Menschen unn\u00f6tig erschwert und verkompliziert.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Falsche Hilfe<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Leute sagen, sie w\u00fcrden den Betroffenen von Fukushima helfen. Viele meinen damit vor allem die Kinder von Fukushima. Aus diesem Grund habe ich oft gesehen, dass Sommerlager speziell f\u00fcr die betroffenen Kinder angeboten werden. Aktuell werden diese Lager gerne ausserhalb der Pr\u00e4fektur von Fukushima durchgef\u00fchrt. Es gibt Lager, bei denen der Grund f\u00fcr diesen Exodus nicht erkl\u00e4rt wird. Andere erkl\u00e4ren den Grund explizit damit, dass sie die Strahlenbelastung f\u00fcr die Kinder vermeiden wollten, damit die Kinder eine \u201eChance h\u00e4tten, sich unbesorgt in der freien Natur bewegen zu k\u00f6nnen\u201c. Ich frage mich, ob die Organisatoren dieser Lager, also die Leute, die sagen, sie wollten den Kindern helfen, sich \u00fcberhaupt bewusst sind, was die reale Strahlenbelastung hier f\u00fcr geringe Werte aufweist. Ist es ihnen bewusst, was f\u00fcr eine wunderbare Natur die Pr\u00e4fektur Fukushima aufweist und dass es f\u00fcr die Kinder an den meisten Orten absolut sicher ist, sich in der freien Natur zu bewegen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich sind Sommerlager f\u00fcr Kinder grossartig und ich w\u00fcrde es jedem Kind g\u00f6nnen, im Sommer dieses Vergn\u00fcgen zu haben. Aber ich frage mich auch, tun die Organisationen dies nicht auf Kosten einer Stigmatisierung dieser Kinder als Opfer der Atomhavarie? Ich frage mich, ob diese Lager auf wissenschaftlichen Fakten aufgebaut sind oder ob die Organisatoren bloss irgendwelchen Falschinformationen aufsitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich frage mich weiter, ob diese Sommerlager nicht besser innerhalb der Pr\u00e4fektur Fukushima durchgef\u00fchrt w\u00fcrden. Wenn wir wirklich einen Unterschied machen wollen und den Leuten echt helfen wollen, sollten wir unsere Aktionen auf die wahren Fakten aufbauen, um effektiv zu handeln. Aber diese Sommerlager sind nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt Leute, die schlagen ernsthaft vor, dass alle Kinder aus Fukushima evakuiert werden sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hat irgendwer daran gedacht, was f\u00fcr Auswirkungen dieses Handeln auf das Leben und die Existenz dieser Individuen hat?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich selber habe das nicht bedacht, bis ich nach Fukushima gekommen bin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine nukleare Katastrophe ist ein schreckliches Ereignis. Es ist verst\u00e4ndlich, dass Menschen auf eine riskante Situation emotional reagieren. Es ist einfach das Schlimmste anzunehmen und Ger\u00fcchte zu streuen. Es ist aber von vorrangiger Bedeutung zu bedenken, was diese Falschinformationen bewirken. Unbegr\u00fcndete Phantasievorstellungen f\u00fchren zu viel Leid. Falschinformationen sind ein grosses Problem das in der Zukunft \u00fcberwunden werden muss. Es ist f\u00fcr die Zukunft absolut notwendig, die wahren Gr\u00fcnde und nur gut fundierte Fakten zu ber\u00fccksichtigen und zu verstehen, was f\u00fcr Gr\u00fcnde zu einer spezifischen Sicht der Dinge f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frage dich selber, was du \u00fcber Fukushima denkst und warum du das so oder anderrs siehst. Der zweite Schritt ist die Vertiefung der eigenen Informationsbasis. Lese Artikel, mit denen du \u00fcbereinstimmst. Aber wichtiger noch, lese auch Artikel, mit denen du NICHT \u00fcbereinstimmst. Lese viel und w\u00e4ge alles gegeneinander ab. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dieser Weg der einzig Richtige ist, um nahe an die Realit\u00e4t zu kommen ohne dass man direkter Zeuge eines solchen Vorfalls ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gleichzeitige Erkenntnis meines eigenen limitierten Wissens und der Folgen, die Fehlinformationen auf die Leben der Betroffenen haben kann, ist der auffallendste Aspekt einer Beurteilung von Fukushima. Ich schreibe diesen Artikel in der Hoffnung dass er die Leser dazu bringt, die Vorg\u00e4nge in Fukushima wirklich erkennen zu wollen und nicht nur zu glauben. Wenn wir den Betroffenen pragmatisch helfen oder ihre Situation wirklich verbessern wollen, m\u00fcssen wir die Realit\u00e4t und die spezifische Situation zuerst ehrlich begreifen und verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich zog nach Fukushima, weil ich erkannt habe, dass ich nicht genug dar\u00fcber wusste und weil ich das \u00e4ndern wollte. Ich will immer noch mehr dar\u00fcber erfahren und ich hoffe, das geht anderen genauso.<\/p>\n<p><strong>Referenzen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em>Tsubokura M, Kato S, Morita T, Nomura S, Kami M, Sakaihara K, Hanai T, Oikawa T, Kanazawa Y (2015). Assessment of the Annual Additional Effective Doses amongst Minamisoma Children during the Second Year after the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant Disaster. PLoS One. 2015 Jun 8;10(6):e0129114<\/em><\/li>\n<li><em>Tsubokura M, Gilmour S, Takahashi K, Oikawa T, Kanazawa Y (2012). Internal radiation exposure after the Fukushima nuclear power plant disaster. JAMA. 2012 Aug 15;308(7):669-70<\/em><\/li>\n<li><em>Hayano RS, Tsubokura M, Miyazaki M, Ozaki A, Shimada Y, Kambe T, Nemoto T, Oikawa T, Kanazawa Y, Nihei M, Sakuma Y, Shimmura H, Akiyama J, Tokiwa M. Whole-body counter surveys of over 2700 babies and small children in and around Fukushima Prefecture 33 to 49 months after the Fukushima Daiichi NPP accident. Proc Jpn Acad Ser B Phys Biol Sci. 2015;91(8):440-6. doi: 10.2183\/pjab.91.440.<\/em><\/li>\n<li><em>Tsubokura M, Hara K, Matsumura T, Sugimoto A, Nomura S, Hinata M, Shibuya K, Kami M (2014). The immediate physical and mental health crisis in residents proximal to the evacuation zone after Japan&#8217;s nuclear disaster: an observational pilot study. Disaster Med Public Health Prep. 2014 Feb;8(1):30-6.<\/em><\/li>\n<li><em>Nomura S, Blangiardo M, Tsubokura M, Ozaki A, Morita T, Hodgson S. Postnuclear disaster evacuation and chronic health in adults in Fukushima, Japan: a long-term retrospective analysis. Postnuclear disaster evacuation and chronic health in adults in Fukushima, Japan: a long-term retrospective analysis.BMJ Open. 2016 Feb 4;6(2):e010080. doi: 10.1136\/bmjopen-2015-010080.<\/em><\/li>\n<li><em>Nomura S, Blangiardo M, Tsubokura M, Nishikawa Y, Gilmour S, Kami M, Hodgson S. Post-nuclear disaster evacuation and survival amongst elderly people in Fukushima: A comparative analysis between evacuees and non-evacuees. Prev Med. 2016 Jan;82:77-82. doi: 10.1016\/j.ypmed.2015.11.014.<\/em><\/li>\n<li><em>United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR). Developments since the 2013 UNSCEAR report on the levels and effects of radiation exposure due to the nuclear accident following the great East-Japan earthquake and tsunami: A 2015 white paper to guide the Scientific Committee&#8217;s future programme of work. 2015. United Nations: New York<\/em><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Originalartikel von: Claire Leppold, Spezialistin f\u00fcr Katastrophenmedizin Originaltitel: Fukushima and the Art of Knowing Erste Ver\u00f6ffentlichung: The Huffington Post Japan, 18. Juni 2016 \u00dcbersetzung aus dem Original: Christof Merkli, 22. 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