{"id":5207,"date":"2016-08-11T08:38:01","date_gmt":"2016-08-11T08:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=5207"},"modified":"2016-08-11T08:38:01","modified_gmt":"2016-08-11T08:38:01","slug":"das-deutsche-energiewende-wunder-elektromobilitaet-ganz-ohne-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=5207","title":{"rendered":"Das deutsche Energiewende-Wunder: Elektromobilit\u00e4t ganz ohne Strom"},"content":{"rendered":"<h3>Wie man das Volk f\u00fcr dumm verkauft<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Deutschlands Regierung hat sich im Bereich der Verkehrspolitik eindeutige Ziele gesetzt: Sp\u00e4testens ab 2050 sollen im Pkw-Bereich nur noch sogenannte Nullemissions-Fahrzeuge (Zero-Emission-Vehicles, ZEV) zugelassen werden [ZEV], und auch im Nutzfahrzeugbereich will man entsprechende Anstrengungen unternehmen. Dies entspricht auch den Planungen der Regierung bez\u00fcglich des \u201eKlimaschutzes\u201c, in deren Rahmen die Emission angeblicher \u201eTreibhausgase\u201c im gleichen Zeitrahmen um 80 bis 95 % reduziert werden soll. Damit ist das Todesurteil f\u00fcr nahezu die gesamte deutsche Kfz-Industrie, wie wir sie heute kennen, gesprochen, denn es gibt im Prinzip nur eine einzige ZEV-Technologie: Den Elektroantrieb. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Unterzeichnung des \u201eKlimaschutzabkommens\u201c von Paris (COP 21) hat sich die Bundesregierung ehrgeizige Zeile gesetzt, was die Reduzierung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen und die damit verbundene \u201eDekarbonisierung\u201c der Volkswirtschaft angeht. Wie schwer dies fallen d\u00fcrfte, kann man daran ermessen, dass es trotz zahlreicher seit Jahren massiv betriebener politischer Ma\u00dfnahmen \u2013 Stichwort Energiewende \u2013 nicht gelungen ist, die deutschen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen von ca. 1051 Mio. t im Jahre 1990 weiter als bis auf ca. 800 Mio. t\/ Jahr zu senken. <strong>Bild 1<\/strong> zeigt, dass man hier offensichtlich an eine \u201eharte\u201c Grenze gesto\u00dfen ist, die sich nicht so ohne weiteres \u00fcberwinden l\u00e4sst. Zumindest dann nicht, wenn man sich als Regierung dem Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen und dem Wohlstand des Volkes verpflichtet sieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5208\" src=\"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/1-1.png\" alt=\"1\" width=\"1127\" height=\"665\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/1-1.png 1127w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/1-1-150x89.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/1-1-300x177.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/1-1-768x453.png 768w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/1-1-1024x604.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1127px) 100vw, 1127px\" \/><em><strong>Bild 1.<\/strong> Trotz gro\u00dfer politischer und finanzieller Anstrengungen erwies es sich bisher als nicht m\u00f6glich, die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen dauerhaft unter die Marke von ca. 800 Mio. t\/ Jahr zu senken. Gelb: Zielmarke 2020, Blau: Obergrenze f\u00fcr 2050, Schwarz: Untere Zielmarke f\u00fcr 2050<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings hat Deutschland eine Regierung, die diesbez\u00fcglich offensichtlich anders gestrickt ist. Mit Unterzeichnung des COP21-Abkommens hat man sich verpflichtet, die deutschen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bis 2050 auf maximal 210 Mio. t\/ Jahr, m\u00f6glichst sogar auf nur noch 53 Mio. t\/ Jahr zu reduzieren. Jetzt gibt es in diesem Zusammenhang einen Entwurf zu einer Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, der im Herbst dieses Jahres verabschiedet werden soll [SUDE]. Das wird nur mit brutalem Zwang gehen. Beispielsweise durch weitgehende Vernichtung der deutschen Industrie, allen voran der Autobranche, an der noch 2015 rund 800.000 Jobs hingen [AUBE]. Denn die aktuellen Planungen der Regierung beweisen, dass der Stab \u00fcber das Auto bereits gebrochen ist und selbst eine Umstellung auf E-Mobile diese Branche nicht mehr retten d\u00fcrfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5209\" src=\"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-1.png\" alt=\"2\" width=\"1073\" height=\"797\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-1.png 1073w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-1-150x111.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-1-300x223.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-1-768x570.png 768w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-1-1024x761.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1073px) 100vw, 1073px\" \/><strong>Bild 2<\/strong>. Diese Festlegungen laufen darauf hinaus, dass im Verkehrssektor bis auf Flugzeuge und Schiffe keine Verbrennungsmotoren mehr zul\u00e4ssig sein werden<\/em><\/p>\n<h3>Kaum Interesse an Elektroautos<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Kurs d\u00fcrfte selbst angesichts der bereits jetzt erkennbaren Probleme unver\u00e4ndert beibehalten werden. Auch hierbei zeigt sich, dass unseren Regierenden Ideologie alles und praktische Daseinsvorsorge nichts bedeutet. Wenn man den Stra\u00dfenverkehr in Deutschland komplett auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umstellen will, dann sollte man als verantwortliche Regierung eigentlich auch daf\u00fcr sorgen, dass hierdurch auch die Mobilit\u00e4ts- und Transportbed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung in gleichwertiger Weise abgedeckt werden k\u00f6nnen wie bisher. Dies ist beim derzeit verf\u00fcgbaren Stand der Technik nicht der Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zahl der in Deutschland fahrenden reinen Elektrofahrzeuge ist mit rund 25.500 Zulassungen bis Ende 2015 [AUBI] im Vergleich zu den erkl\u00e4rten Zielen (1 Mio. bis 2020 und sechs Mio. bis 2030) geradezu l\u00e4cherlich niedrig. Trotz intensiver F\u00f6rderma\u00dfnahmen ist die diesbez\u00fcgliche Politik bisher kl\u00e4glich gescheitert. Auch die ab Juli 2016 gew\u00e4hrte Pr\u00e4mie von bis zu 4000,- \u20ac beim Kauf eines E-Fahrzeugs wurde im ersten Monat lediglich\u00a0 1.791 Mal abgerufen [PRAE]. Die Fahrzeuge werden in der Breite der Bev\u00f6lkerung nicht angenommen, weil sie zu unpraktisch und zu teuer sind. Zu den gr\u00f6\u00dften Hindernissen z\u00e4hlen die geringen Reichweiten, die langen Ladezeiten, die geringe Batterielebensdauer und die hohen Wertverluste.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5210\" src=\"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3.png\" alt=\"3\" width=\"1052\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3.png 1052w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-150x100.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-300x200.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-768x511.png 768w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-1024x681.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1052px) 100vw, 1052px\" \/><em><strong>Bild 3.<\/strong> Auch massive F\u00f6rderma\u00dfnahmen konnten bisher dem E-Auto in Deutschland nicht zum Durchbruch verhelfen<\/em><\/p>\n<h3>Stromer-Pkw brauchen Strom&#8230;<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt allerdings noch einen weiteren wichtigen Nachteil, der wegen der geringen Zahl zugelassener Elektroautos im \u00f6ffentliche Bewusstsein bisher keine Rolle gespielt hat: Den Strombedarf der E-Mobile. Immerhin betr\u00e4gt der aktuelle Pkw-Bestand in Deutschland rund 45 Mio. St\u00fcck [STPK], und ihre durchschnittliche Jahresfahrleistung liegt nach Erkenntnissen des Kraftfahrtbundesamtes [JAFA] bei 14.260 km. Die Frage muss daher zun\u00e4chst lauten, wieviel Strom f\u00fcr die vollst\u00e4ndige Elektrifizierung ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu gibt es zahlreiche gesch\u00f6nte Angaben der Hersteller. Zum Gl\u00fcck gibt es realistische Zahlen von unabh\u00e4ngiger Seite. Im Rahmen einer sehr ausf\u00fchrlichen Studie des Instituts f\u00fcr Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universit\u00e4t Wien vom Oktober 2012 [OEST] wurde festgestellt, dass der durchschnittliche Energiebedarf eines typischen Elektro-Automobils mit \u00fcblichem Nutzerprofil (Stadt- und Landfahrten, 15.000 km\/ Jahr) bei 25,5 kWh\/ 100 km liegt. Hinzu kommen allerdings noch Lade-\/ Entladeverluste von 24,7 % sowie Leitungsverluste zwischen Kraftwerk und Anschlusspunkt von knapp 6 % [VERL]. Wird dies korrekt ber\u00fccksichtigt, so ben\u00f6tigt ein typisches E-Automobil eine Energiebereitstellung ab Kraftwerk von 36 kWh\/ 100 km. F\u00fcr die komplette Umstellung der deutschen Pkw-Flotte ergibt sich demnach bei Annahme ansonsten konstanter Verh\u00e4ltnisse ein Gesamtbedarf an elektrischer Energie ab Kraftwerk von 231 Terawattstunden (TWh) pro Jahr.\u00a0<\/p>\n<h3>\u2026und strombetriebene Lkw ebenso<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts der klaren\u00a0\u00a0 Regierungsvorgaben bez\u00fcglich der Reduktion von verkehrsbedingten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen w\u00e4re es unrealistisch zu erwarten, dass man bei Nutzfahrzeugen etwas anderes als 100 % Strombetrieb zulassen w\u00fcrde. Da es in diesem Bereich kaum repr\u00e4sentative Untersuchungen zum Bedarf an elektrischer Energie gibt, ist es f\u00fcr eine entsprechende Absch\u00e4tzung am einfachsten, wenn man dabei den Umweg \u00fcber die Flottenverbr\u00e4uche w\u00e4hlt. So beziffert eine Studie der Deutschen Energieagentur f\u00fcr das Jahr 2010 den Energiebedarf der deutschen Pkw-Flotte mit 1.441 PJoule (PetaJoule), w\u00e4hrend Nutzfahrzeuge und Busse zusammen auf 669 PJoule kamen [DENA]. Das Verh\u00e4ltnis lag demnach bei 0,46\/1. Bei Umstellung aller Lkw und Busse auf E-Antrieb w\u00fcrden diese demnach im Jahr rund 106 TWh an elektrischer Energie ben\u00f6tigen. Zusammen mit dem Pkw-Bereich w\u00e4ren f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Elektrifizierung dieser Sektoren demnach 337 TWh\/ Jahr bereitzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbstverst\u00e4ndlich gelten diese Annahmen nur unter der Voraussetzung mehr oder weniger konstanter Verh\u00e4ltnisse. Bei Projektionen \u00fcber derart lange Zeitr\u00e4ume sind erhebliche Ver\u00e4nderungen zu erwarten. Aufgrund dieser Unsicherheiten m\u00fcssen die oben errechneten Relationen zwischen Pkw und Nutzfahrzeugen als reine Anhaltswerte f\u00fcr grobe Absch\u00e4tzungen gen\u00fcgen. (Mathematiker vertreten in solchen Situationen h\u00e4ufig die Ansicht, es sei besser, ungef\u00e4hr richtig als genau falsch zu kalkulieren).<\/p>\n<h3>Gleichzeitig soll die Stromproduktion sinken<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich ergibt sich aus diesen \u00dcberlegungen als n\u00e4chstes die Frage, wo dieser zus\u00e4tzliche Strombedarf herkommen soll. Im Prinzip m\u00fcssten bereits jetzt Planungen anlaufen, um bis zum Jahre 2050 zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die geplante \u201eElektrifizierung\u201c des Stra\u00dfenverkehrs zu schaffen. Bis dahin, so die normalerweise naheliegende Schlussfolgerung, m\u00fcssten ja voraussichtlich zus\u00e4tzlich zum aktuellen Stromverbrauch von ca. 510-524 TWh\/ Jahr [AGEB] weitere 337 TWh\/ Jahr f\u00fcr den Verkehrssektor erzeugt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer jedoch so denkt, geh\u00f6rt anscheinend zur megaveralteten Denkkategorie der \u201eschw\u00e4bischen Hausfrau\u201c. Stattdessen will die Bundesregierung \u00fcbergeordneten Aspekten der Klima- und Planetenrettung Priorit\u00e4t einr\u00e4umen und legt sich unter dem Motto \u201eZugang zu bezahlbarer, verl\u00e4sslicher, nachhaltiger und moderner Energie\u201c [SUVA] auf eine massive Verringerung fest, <strong>Bild 4<\/strong>. Da der Verbrauch 2008 bei 524 TWh lag, d\u00fcrften nach diesen Planungen im Jahre 2050 nur noch 393 TWh erzeugt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5211\" src=\"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4.png\" alt=\"4\" width=\"1097\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4.png 1097w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-150x56.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-300x112.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-768x286.png 768w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-1024x381.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1097px) 100vw, 1097px\" \/><strong>Bild 4. <\/strong>Die Regierung hat sich darauf festgelegt, bis 2050 den Gesamt-Stromverbrauch von 524 TWh\/ Jahr auf 393 TWh\/ Jahr zu senken. Das reicht nicht einmal ansatzweise f\u00fcr die angeblich angestrebte Elektrifizierung des Verkehrssektors, f\u00fcr die allein 337 TWh\/ Jahr ben\u00f6tigt w\u00fcrde<\/em><\/p>\n<h3>Die wundersame Stromvermehrung<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit geht die deutsche Regierung bez\u00fcglich des k\u00fcnftigen Stromverbrauchs nochmals deutlich \u00fcber die Reduktionsziele einer Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahre 2010 mit dem Titel \u201eEnergieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen\u201c [UMBA] hinaus. Dort war f\u00fcr 2050 noch von insgesamt 468,4 TWh Stromverbrauch ausgegangen worden, davon 396,7 TWh f\u00fcr Haushalte, Gewerbe, Dienstleistungen und Industrie sowie immerhin 71,7 TWh f\u00fcr den Verkehrsbereich. Selbst diese zus\u00e4tzlichen 71,7 TWh f\u00fcr den elektrifizierten Stra\u00dfenverkehr hat die Bundesregierung im jetzt vorliegenden Entwurf [SUDE], der noch im Herbst dieses Jahres verabschiedet werden soll, gestrichen. Ausweislich dieses offiziellen Dokuments scheint man davon auszugehen, dass f\u00fcr den 2050 nahezu vollst\u00e4ndig auf E-Mobilit\u00e4t umzustellenden Verkehrssektor gar keine Stromerzeugung erforderlich sein wird. Es ist demnach v\u00f6llig egal, ob es der Industrie in den n\u00e4chsten Jahren gelingen wird, Wunderakkus zu entwickeln, welche eine Speicherdichte wie Benzin bieten, ewig halten und selbst an den Polen ohne Beheizung eingesetzt werden k\u00f6nnen: Wo kein Strom ist, kann auch nichts geladen werden. Helfen k\u00f6nnte dann nur noch ein Wunder, das selbst die aus der Bibel \u00fcberlieferte wundersame Brotvermehrung Jesu weit in den Schatten stellen w\u00fcrde. Doch auch hier gilt der Spruch unserer h\u00f6heren Pfarrerstochter: \u201eWir schaffen das\u201c.<\/p>\n<p><em>Fred F. Mueller<\/em><\/p>\n<h3>Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li>[AGEB] Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. Auswertungstabellen zur Energiebilanz Deutschland 1990\u20132014 Stand August 2015. http:\/\/www.ag-energiebilanzen.de\/<\/li>\n<li>[AUBE] http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/30703\/umfrage\/beschaeftigtenzahl-in-der-automobilindustrie\/<\/li>\n<li>[AUBI] http:\/\/www.autobild.de\/artikel\/kaufpraemie-fuer-elektroautos-update-8535657.html<\/li>\n<li>[DENA] Verkehr. Energie. Klima. Alles Wichtige auf einen Blick. Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). ISBN: 978-3-9813760-7-4<\/li>\n<li>[EINH] http:\/\/www.ag-energiebilanzen.de\/33-0-Energieeinheitenumrechner.html<\/li>\n<li>[JAFA] http:\/\/www.auto-motor-und-sport.de\/news\/pkw-fahrleistung-in-deutschland-2013-9730895.html<\/li>\n<li>[OEST] Geringer, B.; Tober, W. K.: Batterieelektrische Fahrzeuge in der Praxis. Kosten, Reichweite, Umwelt, Komfort (2. erweiterte und korrigierte Auflage). Institut f\u00fcr Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik, Technische Universit\u00e4t Wien, Oktober 2012.<\/li>\n<li>[PRAE] http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/kaufpraemie-fuer-elektroautos-floppt-a-1106201.html<\/li>\n<li>[STPK] http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/12131\/umfrage\/pkw-bestand-in-deutschland\/<\/li>\n<li>[SUDE] Bericht der Bundesregierung zum High-Level Political Forum on Sustainable Development 2016. 12 Juli 2016.<\/li>\n<li>[UMBA] Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen. Umweltbundesamt. 2010. https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/publikationen\/energieziel-2050<\/li>\n<li>[VERL] https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cbertragungsverlust<\/li>\n<li>[WIVE] https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cbertragungsverlust<\/li>\n<li>[ZEV] http:\/\/www.zevalliance.org\/<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man das Volk f\u00fcr dumm verkauft Deutschlands Regierung hat sich im Bereich der Verkehrspolitik eindeutige Ziele gesetzt: Sp\u00e4testens ab 2050 sollen im Pkw-Bereich nur noch sogenannte Nullemissions-Fahrzeuge (Zero-Emission-Vehicles, ZEV) zugelassen werden [ZEV], und auch im Nutzfahrzeugbereich will man entsprechende Anstrengungen unternehmen. 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