{"id":4983,"date":"2014-08-03T13:36:27","date_gmt":"2014-08-03T13:36:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4983"},"modified":"2014-08-03T13:36:27","modified_gmt":"2014-08-03T13:36:27","slug":"feuer-und-tod-die-verschwiegenen-gefahren-der-windenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4983","title":{"rendered":"Feuer und Tod: Die verschwiegenen Gefahren der Windenergie"},"content":{"rendered":"<h3>Tiefe Kratzer am Sauberstrom-Image<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zu den Marketingtricks der milliardenschweren Windenergiebranche geh\u00f6rt es, der \u00d6ffentlichkeit das Bild einer heilen Energiewelt mit sauberer und sicherer Stromerzeugung ohne Gefahren oder Umweltbeeintr\u00e4chtigungen vorzugaukeln. Auf unz\u00e4hligen Hochglanzprospekten, Magazinen und Webseiten prangen anheimelnde Bilder, in denen farbenfroh gestrichene, \u00e4sthetisch aufgenommene Windr\u00e4der in hellem Sonnenschein vor blauem Himmel unerm\u00fcdlich die Menschheit mit fast kostenfreiem Strom versorgen. Der Wind, so ein beliebter Slogan, schicke schlie\u00dflich keine Rechnung. Detaillierte Studien wie die der britischen Eliteuniversit\u00e4t <\/em><em>Imperial College, \u00fcber die k\u00fcrzlich in einer deutschen Ingenieurpublikation <\/em><em>[INGD] berichtet wurde, zeigen jedoch, dass dies \u2013 um es einmal ganz zur\u00fcckhaltend zu formulieren \u2013 wohl nicht in vollem Umfang der Wahrheit entspricht.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4984\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/115.jpg\" alt=\"1\" width=\"549\" height=\"517\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/115.jpg 549w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/115-150x141.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/115-300x282.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 549px) 100vw, 549px\" \/><em>Wegen der gro\u00dfen Turmh\u00f6hen sind Br\u00e4nde in Windenergieanlagen kaum zu l\u00f6schen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Erkenntnissen der Untersuchung sind Windenergieanlagen wesentlich anf\u00e4lliger f\u00fcr teils schwerwiegende technische Defekte als man der \u00d6ffentlichkeit bisher glauben machen wollte. Demnach werden jeden Monat durchschnittlich zehn Windturbinen allein durch Feuer zerst\u00f6rt. Die H\u00e4ufigkeit solcher Ereignisse l\u00e4sst sich auch daran erkennen, dass eine Internetsuche nach Begriffen wie \u201eTurbines on Fire\u201c sofort zahlreiche Hinweise und spektakul\u00e4re Bilder bzw. Filme liefert [FIR1, FIR2, FIR3]. Eine Website, die sich auf dieses Thema spezialisiert hat, berichtet, dass der \u201eDaily Telegraph\u201c beispielsweise am 11. Dez. 2011 meldete, dass \u201eRenewableUK\u201c best\u00e4tigt habe, dass es allein in Gro\u00dfbritannien in den letzten f\u00fcnf Jahren 1500 Vorf\u00e4lle und Unf\u00e4lle mit Windturbinen gegeben habe [TOFI].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings dokumentiert diese Webseite auch eine Schwachstelle des oben erw\u00e4hnten Berichts, weil dort ausgesagt wird, dass bei solchen Br\u00e4nden bisher noch keine Menschen zu Schaden gekommen seien. Dass dies nicht stimmen kann, dokumentiert ein Bericht der niederl\u00e4ndischen RTL Nieuws vom 29.10. 2013, \u00fcber den auch in englischer Sprache auf einer internationalen Webseite berichtet wurde [FTOD]. Demzufolge wurden zwei Monteure bei der Wartung einer Vestas-Turbine von einem Feuer im Maschinenraum \u00fcberrascht, das ihnen den Fluchtweg abschnitt. Aufgrund der leichten Brennbarkeit wesentlicher Bestandteile einer solchen Windenergieanlage \u2013 dazu geh\u00f6ren auch Hunderte Liter brennbaren Schmier\u00f6ls \u2013 hatten die beiden keine Chance, da das gesamte Maschinenhaus abbrannte. Einer der beiden st\u00fcrzte auf der Flucht vor dem Feuer zu Tode, der andere starb im Maschinenhaus an Brandverletzungen. Besonders ersch\u00fctternd war dabei die Tatsache, dass beide noch sehr jung waren: Einer war 21, der andere sogar nur 19 Jahre alt. Wie meist bei solchen Br\u00e4nden in gro\u00dfer H\u00f6he auf freiem Feld hatte die Feuerwehr so gut wie keine Chance, etwas zu unternehmen.<\/p>\n<h3>Feuer nur die Spitze des Eisbergs<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch Sch\u00e4den durch Feuer sind nur die Spitze des Eisbergs. So zitiert \u201eTurbines on Fire\u201c Ergebnisse aus einem Bericht des Internationalen Verbandes der Engineering-Versicherer (IMIA) \u00fcber Sch\u00e4den an Windenergieanlagen im d\u00e4nischen Markt, der einen Zeitraum von 15 Jahren umfasste. Dem Bericht zufolge lag der Anteil von Br\u00e4nden bei lediglich 7 % der Schadenssumme. Rechnet man dies mit den berichteten 10 Ereignissen im Monat hoch, so kommt es j\u00e4hrlich zu rund 1700 Schadensereignissen im Zusammenhang mit Windenergieanlagen. Hiervon betreffen 40 % mechanische Ausf\u00e4lle wie Rotorblattsch\u00e4den, 28 % gehen auf das Konto der Elektrik (LOP=Loss of Power, Kurzschl\u00fcsse etc.), weitere 20 % sind auf Blitzeinschl\u00e4ge zur\u00fcckzuf\u00fchren, w\u00e4hrend Sturmsch\u00e4den 4 % des Schadensaufkommens ausmachten [TOFI].<\/p>\n<h3>Erschreckend viele Todesf\u00e4lle<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders wirksam ist offensichtlich der ideologische Schleier, den die Windkraft-Lobby mit tatkr\u00e4ftiger Mithilfe ihrer zahlreichen Sympathisanten in den Medien \u00fcber die tats\u00e4chlich recht erheblichen Gefahren der Windenergie f\u00fcr Leib und Leben geworfen hat. Zwar erhalten Meldungen \u00fcber Feuer oder den Absturz eines Rotorblatts auf lokaler Ebene eine gewisse Aufmerksamkeit, doch werden selbst schwere Personensch\u00e4den oder gar Todesf\u00e4lle so selbstverst\u00e4ndlich hingenommen, dass sich in der \u00d6ffentlichkeit der Eindruck verfestigt hat, als sei die Windkraftbranche gegen solche Vorkommnisse mehr oder weniger gefeit. Auch eine Schnellsuche im Internet mit Suchbegriffen wie \u201eWind Unfall\u201c f\u00f6rdert vordergr\u00fcndig zumeist lediglich Einzelmeldungen zutage, wobei nur selten Todesf\u00e4lle gemeldet werden. Eine deutsche Website, die sich explizit des Themas Windrad-Unf\u00e4lle annimmt [WIUN], ist lediglich ein Torso ohne gro\u00dfen Nutzen, weil sie offensichtlich schon kurz nach dem Beginn der Recherche nicht mehr weitergef\u00fchrt wurde. Auch bei Wikipedia findet man \u2013 kaum verwunderlich angesichts der bekannten Dominanz gr\u00fcner Ideologen in diesem Medium \u2013 nur eine sehr unvollst\u00e4ndige Auflistung ohne Erw\u00e4hnung von Todesf\u00e4llen. Erst im englischsprachigen Netz findet sich eine recht gute Dokumentation [UNFA], welche f\u00fcr den Zeitraum von 1975 bis 30.9.2009 insgesamt 674 Einzelereignisse auflistet, die sehr sorgf\u00e4ltig nach Merkmalen zugeordnet, beschrieben und mit Quellenangaben dokumentiert sind. Leider befindet sich das Material hinter einer Bezahlschranke und wurde zudem ab Oktober 2009 nicht mehr fortgef\u00fchrt. F\u00fcr den Berichtszeitraum dokumentiert es jedoch immerhin 60 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Windenergieanlagen. Vergleicht man dies mit anderen Zahlenangaben \u2013 z.B. den 1500 Unf\u00e4llen innerhalb von f\u00fcnf Jahren allein in Gro\u00dfbritannien \u2013, so erscheint es gerechtfertigt, die Zahl der weltweit seit 1975 aufgetretenen Todesf\u00e4lle mit einem Faktor von mindestens 5, eher jedoch 10 anzusetzen. Es darf daher angenommen werden, dass die Windenergie im Zeitraum von 1975 bis heute mindestens 300 und m\u00f6glicherweise sogar bereits \u00fcber 600 Menschenleben gefordert hat. Das Saubermann-Image der Branche bricht damit in sich zusammen und erweist sich als nichts anderes denn als geschicktes L\u00fcgengeb\u00e4ude.<\/p>\n<h3>Quellen<\/h3>\n<p>[FIR1] http:\/\/www.wind-watch.org\/video-germanfire.php<\/p>\n<p>[FIR2] http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=54YOaQixRUo<\/p>\n<p>[FIR3] <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eQrtXx3aJdM\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eQrtXx3aJdM<\/a><\/p>\n<p>[TOFI] <a href=\"http:\/\/turbinesonfire.org\/\">http:\/\/turbinesonfire.org\/<\/a><\/p>\n<p>[INGD] http:\/\/www.ingenieur.de\/Fachbereiche\/Windenergie\/Unterschaetzte-Gefahr-Jeden-Monat-geraten-zehn-Windturbinen-in-Brand<\/p>\n<p>[FTOD] http:\/\/www.epaw.org\/multimedia.php?lang=en&amp;article=a19<\/p>\n<p>http:\/\/www.rtlnieuws.nl\/nieuws\/binnenland\/monteur-overleden-bij-brand-windmolen-ooltgensplaat<\/p>\n<p>[UNFA] http:\/\/de.scribd.com\/doc\/23856814\/Wind-Turbine-Accidents<\/p>\n<p>[WIUN] http:\/\/docs.wind-watch.org\/unfalldatei_2006.html<\/p>\n<p>[WIKI] http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Unf%C3%A4llen_an_Windkraftanlagen_in_Deutschland_und_%C3%96sterreich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tiefe Kratzer am Sauberstrom-Image Zu den Marketingtricks der milliardenschweren Windenergiebranche geh\u00f6rt es, der \u00d6ffentlichkeit das Bild einer heilen Energiewelt mit sauberer und sicherer Stromerzeugung ohne Gefahren oder Umweltbeeintr\u00e4chtigungen vorzugaukeln. 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