{"id":490,"date":"2010-02-11T09:13:30","date_gmt":"2010-02-11T09:13:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=490"},"modified":"2015-05-03T07:39:46","modified_gmt":"2015-05-03T07:39:46","slug":"die-fantastische-windenergie-des-dr-rudolf-rechsteiner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=490","title":{"rendered":"Die fantastische Windenergie des Dr. Rudolf Rechsteiner"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Rudolf Rechsteiner hat als Politiker eine gute Reputation. Sein Beitrag f\u00fcr die Politik der Schweiz und der Region Basel kann mit gutem Gewissen als ausserordentlich bezeichnet werden. Sein Engagement f\u00fcr Menschen und Natur kann als Gesamtkunstwerk nur bewundert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um so mehr verwundert seine zwielichtige Rolle in der Energiepolitik. Der Sozialdemokrat Rudolf Rechsteiner ist ein Kernkraftgegner der ersten Stunde. Die Wurzeln seiner Abneigung liegen im Kampf gegen das Kernkraftwerk Kaiseraugst. Wie viele seiner Glaubensgenossen sch\u00f6pft er seine Energiepolitik aus der Zeit dieser aus damaliger Sicht sinnvollen Opposition gegen das Energie &#8211; Establishment.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem Raum Basel kommen noch heute wichtige Figuren der Politb\u00fchne und der Energielobby f\u00fcr Windkraft und erneuerbare Energie: Doris Stump, Beat Jans, Robert Horbaty, Reto Rigassi, um nur einige zu nennen. Das Besondere an Rudolf Rechsteiner und der gesamten Basler Energielobby ist, dass sie heute an vorderster Front mit \u00e4usserst liberalen Wirtschaftskr\u00e4ften zusammenarbeiten. Dieser neuen Energielobby der erneuerbaren Energie geh\u00f6ren sie selber an. Alle positivistischen und meistens unlogischen Argumente zu Gunsten der erneuerbaren Energie kommen diesen Opportunisten und ihrem eigenen finanziellen Vorteilen zu gute. Unter dem Deckmantel des Klima- und Naturschutzes spielen sie ein falsches Spiel mit attraktiven und fantasievollen L\u00f6sungen, die einer desinteressierten Mehrheit immer noch als sinnvolle L\u00f6sung der Energiefrage erscheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gemeinsame Nenner ist grunds\u00e4tzlich die dogmatische Aversion gegen Kernkraft. Geht es um die Windkraftnutzung in Europa und der Schweiz, kann Rudolf Rechsteiner und seine Kollegen von der <a title=\"Gruppe Nie wieder Atomkraftwerke\" href=\"http:\/\/www.nwa-schweiz.ch\/\" target=\"_blank\">NWA <\/a>seitenweise Abhandlungen \u00fcber die Vorteile dieser Wunderwaffe gegen den drohenden Klimakollaps und die Stroml\u00fccke schreiben. Die einseitige Dokumentation aus der Feder von Rechsteiner und seiner Genossen wird durch eine simple Konstruktion gef\u00fchrt: Kernkraft hat NUR Nachteile, Windkraft hat NUR Vorteile.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Die Kritiker der Energielobby mutieren zum eigenen Feindbild<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vormals gehasste Kernkraftlobby, die gegen jede Vernunft Kernkraftwerke in Ballungszentren hat bauen wollen, hat die Rollen mit den urspr\u00fcnglichen Gegnern getauscht. Die heutige Energielobby macht genau das Gleiche mit Windr\u00e4dern: Gegen den Willen der betroffenen Bev\u00f6lkerung und gegen jede Vernunft m\u00f6chten sie die gesamte Landschaft der Schweiz mit Windparks verstellen. Rudolf Rechsteiner zuvorderst dabei!<br \/> Die Vorzeichen sind ungleich anders: Atomkraftwerke wurden als grossr\u00e4umige Gefahr erkannt &#8211; die Rekrutierung der Opposion war in der ganzen Region einfach. Windr\u00e4der gelten dagegen immer noch als &#8222;gr\u00fcn&#8220; und werden zweitens \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur in der unmittelbaren Nachbarschaft als Gefahr wahrgenommen. Die Basis der Opposition ist zwangsl\u00e4ufig immer die &#8222;Nachbarschaft&#8220; zu Windkraftwerken. Ein nicht zu untersch\u00e4tzender Nachteil, werden die Kritiker von Windkraft doch schnell in den <a title=\"Die NIMBY - Saga der Windkraftlobby\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/02\/04\/die-nimby-saga-der-windradlobby\/\" target=\"_self\">NIMBY <\/a>&#8211; Topf geworfen, der die Anwohner von drohenden Windparks als egoistische Hinterw\u00e4ldler definieren soll.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Einseitige Argumente zum Zweck des wissenschaftlichen Absolutismus<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einer ansehnlichen Sammlung von zusammengeklaubten Bildern, Tabellen und halbfertigen Studien aus windkraftunkritischen Quellen schafft es Rudolf Rechsteiner, das Bild einer sauberen und umweltfreundlichen Stromquelle zu zeichnen. Windkraft ist offensichtlich das lang gesuchte Vehikel der Gruppe &#8222;<a title=\"Nie wieder Atomkraftwerke\" href=\"http:\/\/www.nwa-schweiz.ch\/\" target=\"_blank\">Nie wieder Atomkraftwerke&#8220;<\/a>, um der Bev\u00f6lkerung den totalen Ausstieg aus der Kernkrafttechnik zu verkaufen. Dass dabei ein paar praktische Argumente unbeachtet bleiben, st\u00f6rt weder den Energietheoretiker Rechsteiner noch seine Kollegen. Er hat eine Vision und ist damit weder mit Argumenten noch mit realen Tatsachen zu stoppen. Der Bev\u00f6lkerung wird die wahre Absicht \u2013 Ausstieg aus der Kernkraft \u2013 tunlichst verschwiegen. Noch sind daf\u00fcr keine Mehrheiten m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese absolutistische Haltung der NWA zu Atomkraft entstand nach Kaiseraugst vor allem durch den Unfall von <a title=\"Kernschmelze Tschernobyl\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katastrophe_von_Tschernobyl\" target=\"_blank\">Tschernobyl<\/a>. Die Nukleare Katastrophe, ein &#8222;Gr\u00f6sster anzunehmender Unfall&#8220; (GAU), n\u00e4mlich die Kernschmelze in einem Atomkraftwerk, ist die Quelle der abstrusesten \u00c4ngste, es k\u00f6nnte in Europa zu einer Wiederholung kommen. Dies ist zwar aus technischer Sicht unm\u00f6glich. Schon 1979 wurden die westlichen Atomkraftwerke durch den Unfall in <a title=\"Three Mile Island Unfall\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kernkraftwerk_Three_Mile_Island\" target=\"_blank\">Three Mile Island<\/a> radikal verbessert. Die Gemeinsamkeiten bei den Unf\u00e4llen von <a title=\"Three Mile Island Unfall\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kernkraftwerk_Three_Mile_Island\" target=\"_blank\">Three Mile Island<\/a> und <a title=\"Kernschmelze Tschernobyl\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katastrophe_von_Tschernobyl\" target=\"_blank\">Tschernobyl<\/a> beschr\u00e4nken sich auf die schlechte Wartung und eine schlampige Arbeitsweise, die durch die Verantwortlichen geduldet und durch fehlende staatliche Kontrollen weitgehend unentdeckt blieben.\u00a0 Die Sicherheitstechnik westlicher KKW verunm\u00f6glichte schon damals eine Kernschmelze\u00a0 in der gleichen Situation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die daraus resultierende Anti-Atom Bewegung, die damals eine wichtige qualitative Verbesserung im weltweiten Betrieb von Atomkraftwerken erreicht hat, fokussierte sich mit der Zeit auf die problematische Entsorgung des Atomm\u00fclls. Heute kann man diese ungel\u00f6ste Entsorgung getrost als das letzte grosse Problem der Kernkraft bezeichnen. Sie wird dies auch weiterhin bleiben. Der Umgang mit Atomm\u00fcll ist in Europa noch keineswegs professionell. Gerade Deutschland machte sich in j\u00fcngster Vergangenheit keinen Ruhm, als der Skandal von Gorleben und die katastrophalen Umst\u00e4nde der dortigen Atomm\u00fcllentsorgung ans Licht kamen. All diese Probleme haben in Deutschland eine starke Atomgegnerschaft zu Recht entstehen lassen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">In der Schweiz sind die Grundlagen der Energiegewinnung komplett anders<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Unterschied zu Deutschland hat es in der Schweiz kaum Skandale und nur in der Anfangszeit Sicherheitsprobleme mit den ersten Testanlagen gegeben. Die aktuellen Kernkraftwerke k\u00f6nnen getrost als sicher bezeichnet werden. So sicher, wie eine solche Technologie eben sein kann. Es ist wesentlich gef\u00e4hrlicher eine Strasse zu \u00fcberqueren, als dass man durch einen Unfall im Zusammenhang mit Kernkraft ums Leben kommt. Dass es hier trotzdem noch eine Gruppe von fanatischen Kernkraftgegnern gibt, ist absolut unbegr\u00fcndet. Dieses &#8222;F\u00e4hnlein der Sieben Aufrechten&#8220; schwelgt in sch\u00f6nen Erinnerungen an die Zeit, als eine Opposition gegen Kernkraft noch Sinn gemacht hat. Ihre Anliegen sind heute komplett umgesetzt oder \u00fcberholt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Thorium f\u00fcr umweltfreundlichere Kernkraft \u2013 kein Interesse auf beiden Seiten<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4ren ihre Absichten ehrlich, w\u00fcrde aus diesen Reihen der Vorschlag zur Weiterentwicklung der <a title=\"Thorium Technologie als m\u00f6gliche L\u00f6sung f\u00fcr bessere Kernkraftnutzung\" href=\"http:\/\/www.hans-georg-wieck.com\/data\/Amorphes%20Thorium.pdf\" target=\"_blank\">Thorium &#8211; Technologie<\/a> in die Diskussion geworfen. Sie erm\u00f6glicht die Nutzung einer Technologie, die kein bombenf\u00e4higes Material erzeugt, die Sicherheit noch einmal erh\u00f6ht, keine Aufbereitung vorsieht und gleichzeitig die Halbwertszeiten des Atomm\u00fclls massiv verringern w\u00fcrde. Denn eine der besten L\u00f6sungen zur Vermeidung von CO2 in der Energieproduktion ist und bleibt die Kerntechnik. Nach Wasserkraft und dem ebenfalls nicht offen diskutierten Notwendigkeit des Sparens durch Effektivitit\u00e4steigerung von Stromnetz, Ger\u00e4ten und Anlagen. Aus den gleichen Reihen kommt auch die Opposition gegen die Erh\u00f6hung der Staumauern \u2013 wegen ein paar l\u00e4cherlichen Arven, die aus dieser extremen Perspektive wichtiger sind als der Lebensraum von Mensch und Natur im gesamten schweizerischen Mittelland.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Stur auf Windkraft setzen und Scheuklappen montieren<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert wenn sich die Dogmatiker langsam damit abfinden k\u00f6nnten, dass der W\u00fcrg mit zigtausenden von Windr\u00e4dern nicht funktionieren kann. Vor allem, weil es jetzt schon klar ist, dass wir mit dem heutigen und zuk\u00fcnftigen Energiekonsum auf keinen Fall auf Kernkraft verzichten k\u00f6nnen. Es sei denn, die Atomkraftgegner akzeptieren, dass mehr und mehr Kohle- und Gasthermik als Ersatz f\u00fcr die Kernkraftwerke eingesetzt werden soll. Da die gleichen Leute aber auch unbedingt den CO2 &#8211; Ausstoss verhindern wollen, haben sie sich eine komplizierte Situation geschaffen. Die meisten l\u00f6sen diesen Widerspruch mit den verr\u00fccktesten Argumenten zum Thema Windenergie. Es ist hart aber wahr: Das urspr\u00fcngliche Feindbild &#8222;Atomstrom&#8220; ist heute eine der besten L\u00f6sungen gegen die Klimaerw\u00e4rmung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber es geht vielen dieser alten Hasen gar nicht um Objektivit\u00e4t. In ihrem Umfeld gilt die Abkehr von den alten Idealen als Verrat an der &#8222;guten Sache&#8220;. Das ganze Theater um die Klimaerw\u00e4rmung und die nachbeterisch wiederholten Horrorszenarien dienen der Best\u00e4tigung der eigenen Unflexibilit\u00e4t gegen\u00fcber neuen Erkenntnissen. Diese Menschen sind in ihrem innersten konservativ und wahrscheinlich auch schlicht nicht in der Lage, die Energieproblematik objektiv \u00fcberschauen zu k\u00f6nnen. Weil es in der Schweiz in Sachen Atomkraft eigentlich nichts mehr zu tun gibt, konzentriert man sich heute auf die Erneuerbaren Energien. Mit dem gleichen religi\u00f6sen Fundamentalismus will man nun das gesamte Land mit &#8222;beruhigenden&#8220; und &#8222;v\u00f6llig sauberen&#8220; und nat\u00fcrlich &#8222;komplett r\u00fcckbaubaren&#8220; Windkraftspargeln verbauen. Denn mit Diesen, so meinen viele \u00d6kofundamentalisten ernsthaft, k\u00f6nne man den drohenden Weltuntergang verhindern. Alle Versuche, die gegenteiligen Fakten mit Rechnungen und Studien zu belegen m\u00fcssen scheitern, weil es schon lange keine Frage des Wissens mehr ist: Es ist nur noch eine Frage des Glaubens. Dass es nichts mit logischem Denken zu tun hat, ersieht man aus der Analyse der Aussagen unseres bekannten und weltgewandten Politikers Rudolf Rechsteiner:<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Auch gescheite K\u00f6pfe k\u00f6nnen nicht aus ihrer Atomgegner-Haut<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner aktuellen Abhandlung zum Thema &#8222;<a title=\"Rudolf Rechsteiner: Stand und Perspektiven der Windkraft\" href=\"http:\/\/www.rechsteiner-basel.ch\/uploads\/media\/final_Rudolf_Rechsteiner_-_Stand_und_Perspektiven_der_Windenergie_01.pdf\" target=\"_blank\"><em>Stand und Perspektiven der Windkraft&#8220;<\/em><\/a> legt Dr. Rudolf Rechsteiner die Glaubenss\u00e4tze der Windradlobby ohne den Hauch eines Zweifels dar:<\/p>\n<ul>\n<li>Windpotenzial Europa ist riesig<\/li>\n<li>Wind ist unersch\u00f6pflich, geht nie aus<\/li>\n<li>Windkraftwerke produzieren kein CO2<\/li>\n<li>Windkraft ist wettbewerbsf\u00e4hig<\/li>\n<li>Windenergie hat viele positive Nebenwirkungen f\u00fcr Hersteller und Nutzer, namentlich: Steuereinnahmen, Einkommen f\u00fcr Bauern und Landbesitzer<\/li>\n<li>Windenergie wird billiger<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich werde diese Aussagen in einen realistischen Kontext stellen. Denn sie sind symptomatisch f\u00fcr die gesamte Windradlobby. Aber zuerst einmal f\u00fcr Diejenigen, die noch am Lesen sind: Herzlich willkommen auf der Welt!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Windpotenzial Europa<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Potenzial nach Dr. Rudolf Rechsteiner ist enorm: 12&#8217;200 Terawattstunden Strom aus Windkraftanlagen! Eine durchschnittliche europ\u00e4ische Windkraftanlage des neuesten Typs erzeugt j\u00e4hrlich 7 GWh Strom (in der Schweiz durchschnittlich weniger als 2 GWh). Eine Terawattstunde sind 1&#8217;000 Gigawattstunden.\u00a0 F\u00fcr 1&#8217;000 GWh Strom ben\u00f6tigen wir also 140 gut bewindete Windkraftanlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rechnung f\u00fcr Drittkl\u00e4ssler:<\/strong> 12&#8217;200 * 140 = 1&#8217;708&#8217;000 (Einemillionsiebenhundertachttausend) Windradkolosse mit den Ausmassen eines Fernsehturms.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Europa hat eine Fl\u00e4che von 10 Millionen Km2. Wie wir unschwer feststellen, m\u00f6chte Dr. Rudolf Rechsteiner durchschnittlich alle 6 km2 ein Windrad aufstellen. Da er nur das \u201e\u00f6konomisch wettbewerbsf\u00e4hige Potential im Jahr 2020\u201c ber\u00fccksichtigt,\u00a0 werden wir\u00a0 alle 4 km2 ein Windrad haben. Allein die Kosten daf\u00fcr belaufen sich nach heutigen Preisen auf CHF 8&#8217;540&#8217;000&#8217;000&#8217;000.- (5 Mio CHF pro Anlage, nicht off-shore). Dass off-shore Anlagen noch wesentlich teurer sind, und wir mit gutem Gewissen ein paar hundert Milliarden mehr angeben k\u00f6nnten, wird dabei gar nicht beachtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zahl bedeutet: 8&#8217;540 Milliarden Schweizer Franken f\u00fcr den Traum des Dr. Rudolf Rechsteiner und seiner Genossen. F\u00fcr die Schweiz sind das bescheidene CHF 50&#8217;000&#8217;000&#8217;000.- oder 50 Milliarden Schweizer Franken. Und der notwendige Netzausbau ist noch nicht einmal angedacht!\u00a0 Prost Heiri!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier verschl\u00e4gt es einem die Sprache. Aber man erh\u00e4lt einen Eindruck, wie die Windradlobby tickt. Oder tickt sie wohl nicht mehr ganz? \u2013 Nein, die ticken einwandfrei! Es geht um den Bau einer v\u00f6llig neuen Infrastruktur! Welcher Windradunternehmer w\u00fcrde sich hier wohl zur\u00fccknehmen? Also, wenn ich mich in die Haut der ENERCON, SIEMENS, VESTA, ADEV und all den kleinen Energieconsultingb\u00fcros versetzte, bin ich nicht sicher, ob ich auch nur EIN schlechtes Wort \u00fcber die Windkraft schreiben w\u00fcrde. Wer klemmt sich denn selber vom Millionen-Jackpot ab? Als Unternehmer muss man schauen! Es geht um Arbeitspl\u00e4tze, f\u00fcr die man Verantwortung tr\u00e4gt!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Beim Thema Windenergie tauchen immer die gleichen Namen auf<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu muss man wissen, dass Rudolf Rechsteiner Pr\u00e4sident der <a title=\"ADEV\" href=\"http:\/\/www.adev.ch\/\" target=\"_blank\">ADEV <\/a>ist. Die ADEV ist eine privatwirtschaftliche Firma, die unter Anderem dick in Windkraftanlagen investiert und selber einen Windpark in St. Brais betreibt. Die ADEV wurde ebenfalls aus dem Kreis der alten Atomkraftgegner im Jahr 1985 gegr\u00fcndet. Ziel der Gruppe: <em>&#8222;Stromproduktionsanlagen mit B\u00fcrgerbeteiligungen realisieren, welche zeigen, dass eine Elektrizit\u00e4tsversorgung ohne Atomstrom m\u00f6glich ist.&#8220; <\/em>Sie ist also der Wirtschaftliche Arm der Interessengruppe &#8222;Nie wieder Atomkraftwerke&#8220;. Die ADEV kann deshalb auf prominente Unterst\u00fctzung der Windkraftlobby z\u00e4hlen: Robert Horbaty, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Suisse Eole\u00a0 ist auch Verwaltungsratspr\u00e4sident der ADEV. Damit sitzt der Gesch\u00e4ftsleiter der Branchenorganisation Suisse Eole mitten im basler &#8222;Deigg&#8220;. Seine Firma ENCO Energieconsulting f\u00fchrte wichtige Studien zum Thema Windenergie f\u00fcr das Bundesamt f\u00fcr Energie aus. Er ist dort auch noch Projektverantwortlicher f\u00fcr Windenergie und kann damit direkten Einfluss auf die Forschungsarbeit der Schweiz zum Thema Windenergie nehmen. Es ist nicht auszuschliessen, dass Horbaty frei \u00fcber ein ansehnliches Budget des Bundes verf\u00fcgt und aus diesem Topf regelm\u00e4ssig Gelder f\u00fcr seine eigenen Firmen spricht. Hinter der Kulisse der Kernkraftgegnerschaft kommt hier ein gerissenes wirtschaftliches Interesse zum Vorschein. Rudolf Rechsteiner ist befangen, wenn es um die Frage der Windenergie geht. Er bewegt sich in einem ungesunden Netzwerk von Profiteuren der Windkraftnutzung. Das mag zum Teil seine Scheu vor technischen Wahrheiten erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Wind ist unersch\u00f6pflich?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ein Bild aus dem dokument von Rudolf Rechsteiner zeigt, sind die Windprognosen heute relativ genau. Es ist f\u00fcr Windbauern gut zu wissen, wenn man keinen Wind haben wird. So kann man die Kohle- Gas- und Kernkraftwerke f\u00fcr den &#8222;Ersatz der Windenergie&#8220; vorbereiten. Im &#8222;Leerlauf&#8220; verstr\u00f6men diese Kraftwerke unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig viel CO2. Sie laufen auch bei viel Wind immer mit, denn im Minutenausgleich m\u00fcssen sie schnell hochgefahren werden k\u00f6nnen, wenn dann die Prognose doch nicht so genau war. Eine \u00fcberraschende Flaute ohne Reservekapazit\u00e4t bedeutet den Blackout der Teilnetze. Im Sekundenausgleich werdem mehrere Gigawatt Leistung aus Kernkraftwerken bereit gehalten, wenn der Wind wegbricht. Diese Reserveleistung (Bereitschaftszeit 30 Sekunden) ist sehr teuer, da sie w\u00e4hrend einem guten Windaufkommen zum grossen Teil verloren geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum geht sie verloren? Weil man ein stabiles System (GRID) mit der instabilen Resource Windkraft verbindet. Die \u00fcberraschenden Leistungswechsel bedingen eine gr\u00f6ssere Reservekapazit\u00e4t f\u00fcr den sofortigen Ausgleich. Der Bedarf muss innert weniger Sekunden bereitstehen, wenn der Wind wegbricht. Diese Bereitschaft k\u00f6nnen nur Thermische Kraftwerke (KKW, Gas- Kohle) erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/02\/11\/die-fantastische-windenergie-des-dr-rudolf-rechsteiner\/windkraft_windprognose_2005\/\" rel=\"attachment wp-att-431\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"windkraft_windprognose_2005\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/windkraft_windprognose_2005.jpg\" alt=\"\" width=\"475\" height=\"335\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem der Windkraftnutzung ist also nicht in erster Linie die Vorhersehbarkeit, sondern die Bereitstellung des Ersatzes aus anderen Energiequellen bei Flaute. Wie will Dr. Rechsteiner die Situation in den\u00a0 Stunden 696 und 360 des Jahres 2005 l\u00f6sen? Ohne Kernkraft und ohne Kohle, bzw. Gaskraftwerke? Nach Aussage der Deutschen Netzleitstelle gibt es &#8222;<em>\u00f6fters<\/em>&#8220; solche Flauten. Dann kommen aus 22&#8217;500MW installierter Windkraft aus GANZ Deutschland gerade mal schlappe 384 MW Leistung in das Netz.<br \/> 98 von 100 Haushalten sind in dieser Situation komplett von konventionellen Kraftwerken abh\u00e4ngig. Die Kraftwerke notabene, die Rudolf Rechsteiner am liebsten bald abschaffen w\u00fcrde. Selbst das &#8222;smarteste GRID&#8220;, das intelligenteste Stromnetz ist nicht in der Lage, aus NICHTS Strom herzuzaubern. Wind ist eben in der harten Realit\u00e4t auch \u00fcber grosse Gebiete gesehen eine unzuverl\u00e4ssige Energiequelle. Es ist tats\u00e4chlich die &#8222;<em>unzuverl\u00e4ssigste Energiequelle<\/em>&#8220; nach Aussagen von erfahrenen Leuten wie der &#8222;<a title=\"The Energy Consulting Group AG\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/Stromversorgung_Schweiz_2009-01-19.pdf\" target=\"_blank\">The Energy Consulting Group AG<\/a>&#8222;. Windkraft widerspricht dem Gedanken eines stabilen Stromnetzes grunds\u00e4tzlich.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Windkraftwerke produzieren kein CO2?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier portiert Dr. Rudolf Rechsteiner eine unbewiesene Floskel aus dem Milieu der Klimaneurotiker. Im Lebenszyklus einer Windkraftanlage mittlerer Gr\u00f6sse wird pro produzierter KWh 17 Gramm treibhauswirksame Gase emittiert. Das <a title=\"CO2 - Emissionen der Windkraftanlagen\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/06_XIII_Windkraft.pdf\" target=\"_blank\">weist die EMPA in Zusammenarbeit mit der ETH Z\u00fcrich akribisch<\/a> nach. Dazu kommen die systemischen Emissionen indirekter Art, weil die Windkraftwerke durch konventionelle Gas- und Kohlekraftwerke gest\u00fctzt werden m\u00fcssen. Die <a title=\"Windr\u00e4der emittieren mehr CO2 als ein Offroader\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/AXPO_Erneuerbare_Kernkraft_Kohlendioxyd.pdf\" target=\"_blank\">AXPO rechnet<\/a> mit \u00fcber 300 Gramm zus\u00e4tzlichem CO2 pro KWh, die wegen der Windkraftwerke im Netzverbund emittiert werden. Das entsprich dem CO2-Ausstoss eines Offroaders.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Windkraft ist wettbewerbsf\u00e4hig?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Windkraft mag international gesehen &#8222;wettbewerbsf\u00e4hig&#8220; sein. In der Schweiz ist sie dies <strong>mit Bestimmtheit nicht<\/strong>. Gem\u00e4ss Rechsteiners Dokumentation liegt Mitteleuropa in der Zone der teuersten Windstromproduktion. &#8222;Gr\u00f6sser als 15 Cent (23 Rappen)&#8220; kostet hier die Kilowattstunde Strom heute. Im Vergleich mit konventionellen Kraftwerken, die zwischen 4 Rappen und 8 Rappen f\u00fcr eine KWh Energie ben\u00f6tigen,\u00a0 ist es schlicht l\u00e4cherlich, hier von Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu reden. Auch wenn man sicherlich auch da einen Teil des systemisch bedingten CO2-Ausstosses und ein paar Gestehungskosten &#8222;vergisst&#8220;. In Anbetracht der Energiezukunft, die weltweit weiterhin haups\u00e4chlich von fossilen Energietr\u00e4gern gedeckt wird, sollte man mit diesem Begriff etwas vorsichtiger umgehen.<br \/> Vielleicht dachte Rudolf Rechsteiner dabei an die guten Aussichten auf noch mehr Subvention f\u00fcr die Windkraft. Seine Kollegen in der Suisse Eole arbeiten mit Hochdruck und unter Zuhilfenahme <a title=\"Desinformationskampagne Windkraftnutzung vom Staat bezahlt\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/01\/19\/falschinformation-zu-windkraft-wird-vom-staat-bezahlt\/\" target=\"_self\">von Steuergeldern<\/a> an einer Erh\u00f6hung auf 25 Rappen\/KWh Strom aus den windigen Turbinen. Ganz nach dem Motto: &#8222;Wenn wir keinen Wind haben, m\u00fcssen wir die Subventionen erh\u00f6hen und \u2013 schwupps \u2013 haben wir einen \u00f6konomischen Betrieb. Rechsteiners ADEV wird sich dar\u00fcber freuen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moderne Windkraftwerke sind f\u00fcr durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 8.5 m\/s gebaut worden. Die gleichen Anlagen m\u00fcssen hier in der Schweiz mit lediglich 5 bis 6 m\/s auskommen und sollen im europ\u00e4ischen Vergleich &#8222;wettbewerbsf\u00e4hig sein&#8220;. Mit diesen lauen Windst\u00e4rken hat das deutsche &#8222;<a title=\"EEG\" href=\"http:\/\/bundesrecht.juris.de\/eeg_2009\/BJNR207410008.html\" target=\"_blank\">Erneuerbare Energie Gesetz<\/a>&#8220; schon im Jahr 2004 kurzen Prozess gemacht: <strong>Keine Abnahmepflicht wegen Ineffizienz<\/strong>. Das heisst das Gleiche wie &#8222;keine Subventionen&#8220;, denn nur durch die Stromabnahme werden die Subventionen ausgesch\u00fcttet. In der Schweiz erh\u00e4lt die Windradlobby f\u00fcr solch schwache Leistung die weltweit h\u00f6chsten Subventionen. Hier wird das Wort Effizienz auch nirgends verwendet. Schweizweit gen\u00fcgt die Formel &#8222;<em>4.5 m\/s Wind auf Nabenh\u00f6he<\/em>&#8222;. Niemand weiss wirklich, woher sich dieser Wert ableitet. Es gibt daf\u00fcr keine wissenschaftliche Grundlage. Da hat jemand mal den feuchten Finger in die H\u00f6he gestreckt und eine grobe Sch\u00e4tzung gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die h\u00e4ufig eingesetzte Windkraftanlage &#8222;Enercon 82&#8220; leistet bei 4.5 m\/s Wind <strong><em>gerade mal 150 KW<\/em><\/strong> von m\u00f6glichen <em><strong>2050 KW<\/strong><\/em><strong>!<\/strong> Bei den in Deutschland als &#8222;Durchschnittliche Windgeschwindigkeit&#8220;<em><strong> f\u00fcr diese Anlage angegebenen 8.5 m\/s<\/strong><\/em> leistet die gleiche Anlage immer noch erst <em><strong>1&#8217;000 KW<\/strong><\/em>, aber immerhin <strong>das Siebenfache<\/strong> dessen, was in der Schweiz als &#8222;gen\u00fcgend&#8220; bezeichnet wird! Reto Rigassi, seines Zeichens Ko-Gesch\u00e4ftsleiter der Suisse Eole \u00e4ussert sich dazu ungew\u00f6hnlich klar im <a title=\"Ein Tsunami f\u00fcr die Landschaft\" href=\"http:\/\/www.beobachter.ch\/dossiers\/energie\/artikel\/windkraftwerke_ein-tsunami-fuer-die-landschaft\/\" target=\"_blank\">Beobachter <\/a>und im <a title=\"ART Bericht 700\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/ART_Bericht_700_D.pdf\" target=\"_blank\">Dokument <\/a>f\u00fcr die Landwirtschaft zum Thema Windkraftnutzung: &#8222;<em>4.5 m\/s ist eindeutig zu wenig, unter 6m\/s Wind ist ein \u00f6konomischer Betrieb nicht m\u00f6glich.<\/em>&#8222;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Windenergie hat viele positive Nebenwirkungen f\u00fcr Hersteller, Nutzer, Bauern und Landbesitzer?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, Windkraftnutzung ist \u00f6konomisch interessant\u00a0 f\u00fcr die Landbesitzer, Windradbetreiber und Aktion\u00e4re von Windkraftanlagen. <strong>Aber ganz sicher nicht f\u00fcr die Strombez\u00fcger<\/strong> und Anwohner von Windparks, f\u00fcr die Rudolf Rechsteiner als Sozialdemokrat doch eigentlich ein Herz haben sollte. Die Kleinen bezahlen die fiebrigen Visionen der Klimaangsthasen in National- St\u00e4nde- und Bundesrat mit sauer verdientem Geld und im Fall der Anwohner oft mit dem Ende einer angenehmen Wohnsituation. Die gesamte Argumentation in Rechsteiners Bericht macht jedem extremliberalen Querkopf Ehre. Solche superliberalen Gedanken findet man nicht einmal in der FDP. Um politisch Gleichgesinnte\u00a0 zu treffen, m\u00fcsste Rechsteiner erst eine entsprechend ultraliberale Partei gr\u00fcnden. Sie w\u00e4re in ihrer Radikalit\u00e4t in der N\u00e4he der Schweizer Demokraten\u00a0 anzusiedeln, aber sicher nicht im Entferntesten in einer SP, die sich den Kampf f\u00fcr die Kleinen und Schwachen doch auf die Flagge geschrieben hat. Den Gesch\u00e4ftemachern wird T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. Es fragt sich wirklich, was einen grundehrlichen Sozialdemokraten dazu bewegt, eine der gr\u00f6ssten Umschichtungskampagnen zu unterst\u00fctzen, die je in der Schweiz stattgefunden haben: Jeder Stromkonsument wird in B\u00e4lde 0.9 Rappen pro Kilowattstunde verbrauchten Strom in eine untaugliche Technologie stecken m\u00fcssen. Am anderen Ende stehen die Spekulanten, Landbesitzer, Bauern und Aktion\u00e4re schon Schlange, um den staatlichen Geldsegen der geknechteten Bev\u00f6lkerung abzuholen. Ein paar ganz Schlaue m\u00f6chten die Kernkraft mit einer Strafsteuer belegen. Wahrscheinlich weil sie so billig ist. Dieses Geld will man dem Staat in die Schatulle schieben, damit er damit die unangenehme Opposition zu Windkraftanlagen <a title=\"Desinformationskampagne Windkraft durch Staat bezahlt\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/01\/19\/falschinformation-zu-windkraft-wird-vom-staat-bezahlt\/\" target=\"_self\">bek\u00e4mpfen <\/a>kann.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Die ausgeblendeten Probleme von Windkraft<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar wichtige Details der Problematik von Windkraft <strong>findet man bei Rudolf Rechsteiner nicht im Ansatz<\/strong>: L\u00e4rmbelastung, Schattenwurf, Eiswurf, Krankheitsbilder und Landschaftsverschandelung (alles W\u00f6rter ohne Treffer in <a title=\"Perspektiven Windenergie nach Rudolf Rechsteiner\" href=\"http:\/\/www.rechsteiner-basel.ch\/uploads\/media\/final_Rudolf_Rechsteiner_-_Stand_und_Perspektiven_der_Windenergie_01.pdf\" target=\"_blank\">seinem Dokument<\/a>). Die Anwohner der Windkraftwerke werden sich selber \u00fcberlassen (Es gibt das Wort &#8222;Anwohner&#8220; nicht in diesem Bericht). Dr. Rudolf Rechsteiner kann sich seitenweise \u00fcber die Vorteile und Notwendigkeiten der verbreiteten Windkraftnutzung Gedanken machen. Aber KEINEN Gedanken an die Menschen und Tiere, die diese Maschinen den ganzen Tag um sich herum haben m\u00fcssen. Kein Gedanke, was die Folgen dieses Schwachsinns w\u00e4ren, wenn wir in der Schweiz &#8222;<em>aus der Kernenergie aussteigen<\/em>&#8220; w\u00fcrden. Kein Wort zu Netzstabilit\u00e4t bei Flaute, kein Hinweis darauf, dass wenn wir den Ausstieg wollen, <strong>wir zuerst mal kr\u00e4ftig SPAREN m\u00fcssen<\/strong> (es gibt das Wort &#8222;sparen&#8220; nicht im Bericht). Kein Wort davon, dass wir f\u00fcr die Windkrafterzeugung der aktuell verbrauchten 30 TWh Atomstrom eine ansehnliche Armada von 10&#8217;000 (Zehntausend) Windkraftwerken der modernsten Bauart in der Schweiz aufstellen m\u00fcssten, nur um bei Flaute dann <strong>trotzdem auf vier Kernkraftwerke zur\u00fcckgreifen zu m\u00fcssen<\/strong>.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Dr. Rudolf Rechsteiner m\u00f6chte alle vier Quadratkilometer ein Windrad in der Schweiz<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zumindest ist das die logische Folgerung aus seinem Dokument. Alle vier Quadratkilometer ein Windrad. St\u00e4dte, D\u00f6rfer, Autobahnen, Matterhorn und Gletscher eingerechnet. M\u00f6glicherweise hat Rudolf Rechsteiner aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnden noch keinen Taschenrechner. Daf\u00fcr lernen wir bei Sozialdemokrat Rechsteiner etwas \u00fcber die Schlagw\u00f6rter der Finanzindustrie: Gewinn (2x), Investition, Investitionssicherheit, Investitionskosten, Kapitalbeschaffung, Zinsen, Amortisation, Marktwachstum, Verg\u00fctung, Marktnotierung usw. Es ist eine wahre Freude, wie die Kohle fliesst!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Windenergie wird billiger?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der &#8222;Merit-order &#8211; Effekt&#8220;. Dieser Effekt ist momentan tats\u00e4chlich nachweisbar vorhanden im europ\u00e4ischen Strommarkt. Weil in Europa dermassen viele Windkraftwerke Strom liefern (wenn der Wind weht) muss der jetzt \u00fcbersch\u00fcssige Strom irgendwie losgeschlagen werden: Man kreiert\u2013 wie bei der Migros, wenn es zu viele W\u00fcrstli auf dem Markt gibt \u2013 eine &#8222;Aktion&#8220;. Im Unterschied zur Migros sind die Stromaktionen wegen dem Strom-W\u00fcrstliberg dermassen attraktiv, dass bei Abnahme sogar noch Geld ausbezahlt wird. Man muss sich das vorstellen: Die Migros ers\u00e4uft regelrecht in ihren W\u00fcrstchen und bittet die Kunden, doch ein paar Packen mitzunehmen, es g\u00e4be dazu noch eine Zehnernote! Das ist nachhaltige \u00d6konomie nach Dr. Rechsteiner. Aber die geschenkte Zehnernote muss jemand bezahlen: In diesem Fall trifft es die deutschen Stromkonsumenten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/02\/11\/die-fantastische-windenergie-des-dr-rudolf-rechsteiner\/merit-order-effekt\/\" rel=\"attachment wp-att-436\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"merit-order-effekt\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/merit-order-effekt.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"350\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Strompreis mag das kurzfristig dr\u00fccken. Heute und f\u00fcr die n\u00e4chsten paar Jahre bekommt Rudolf Rechsteiner damit recht: Windenergie wird billiger. Aber schauen wir ein paar Jahre in die Zukunft: Deutschland will aus der Kernkraft aussteigen. Ab diesem Jahr gehen regelm\u00e4ssig Atommeiler um Atommeiler vom Netz. Das Ziel: Keine Atomkraft mehr, daf\u00fcr 40% Windkraft, der Rest aus weiteren noch in den Luftschl\u00f6ssern anzutreffenden Energieformen. Das heisst: Deutschland wird diesen Windstrom im Jahr 2020 dringend ben\u00f6tigen! Jedes Watt. Und bleibt dann noch ein Watt unbenutzt, wird es in die Speicherseen und andere bis dahin notwendigerweise erfundene Speicherformen gesteckt, um die regelm\u00e4ssigen Flauten \u00fcberstehen zu k\u00f6nnen. Wenn die billige Atom- und Kohlekraft wegf\u00e4llt, wird der Strompreis ins Unermessliche steigen. Und weil der Markt gesamteurop\u00e4isch wirkt, wird auch unser Strom aus Wasserkraft wesentlich teurer. Denn es hat einfach zu wenig davon! Mit Sicherheit. Wir tun gut daran, diese Entwicklung zu verfolgen. Denn auch Frankreich wird uns nicht mit billigem Atomstrom beliefern. Der wird f\u00fcr die St\u00fctzung des Deutschen Netzes gebraucht. Atomstrom quasi &#8222;externalisiert&#8220;. Die sauberen Deutschen haben dann keine Atomkraftwerke mehr, aber sie brauchen die Franz\u00f6sischen und die Schweizerischen umso mehr. Wir d\u00fcrfen in diesem Spiel Italien nicht vergessen: Es hat gar keine Atomkraftwerke mehr und bezieht den Strom allein aus dem nahen Ausland: Schweiz, Deutschland, Frankreich. Die paar italienischen Windkraftanlagen werden sinnvollerweise <a title=\"Mafia betreibt Windr\u00e4der in Italien\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2009\/12\/25\/italienische-mafia-in-windenergie-verstrickt\/\" target=\"_self\">durch die Mafia betrieben<\/a>! Dieses Dilemma wurde von der aktuellen Regierung in Italien erkannt. Bis 2013 soll mit dem Bau von mehreren Atomkraftwerken begonnen werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Die Realit\u00e4t hat Rechsteiner schon lange aufgeholt<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Praktisch alle L\u00e4nder Europas planen neue Atomkraftwerke. Besonders L\u00e4nder, die bisher stark auf die Windkraft gesetzt haben, m\u00fcssen heute einsehen, dass es ohne stabilisierende KKWs nicht geht. Sogar in Deutschland wird laut \u00fcber die Modernisierung der bestehenden Kernkraftwerke gesprochen. Neue zu bauen ist momentan politisch unm\u00f6glich. Die Bev\u00f6lkerung l\u00e4sst lieber teuere Bauruinen stehen, als dass sie eine vern\u00fcnftige Energiepolitik verstehen w\u00fcrde. In Deutschland ist allerdings selbst der Bau von modernen Kohlekraftwerken schwierig. Obwohl gerade dieser Schritt die CO2 &#8211; Emission drastisch verringern w\u00fcrde, l\u00e4sst man lieber die alten, maroden und stinkenden Kohlekraftwerke weiterdampfen. Es gibt auch in Deutschland eine blinde Mehrheit, die zwar \u00fcberall reinredet, selber aber keine Ahnung der energetischen und physikalischen Vorg\u00e4nge in diesem Zusammenhang hat. Sie werden Opfer der Rattenf\u00e4nger einer starken Windradlobby, die in Deutschland schon X-Milliarden Euro verdient hat und \u00fcber grossz\u00fcgige Werbemittel der Desinformation verf\u00fcgt. Die Windradlobby Schweiz m\u00f6chte an diesem Supergewinn auch mitpartizipieren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Die fatalen Folgen des Baus von Luftschl\u00f6ssern<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bewegen uns auf eine europ\u00e4ische Stroml\u00fccke zu. Und Leute wie Rudolf Rechsteiner sind schuld daran. Die unsinnige Fokussierung auf die Windkraft als Heilsbringer des Stroms ist \u00e4usserst gef\u00e4hrlich. Rudolf Rechsteiners Buch &#8222;<a title=\"Rudolf Rechsteiner - Gr\u00fcn gewinnt\" href=\"http:\/\/www.rechsteiner-basel.ch\/uploads\/media\/gruen_gewinnt_gesamtes_buch_01.pdf\" target=\"_blank\">Gr\u00fcn gewinnt<\/a>&#8220; zeigt, wie mit leeren Behauptungen eine Atomkraftfreie Welt herbeigerredet werden kann. Unter Zuhilfenahme von falschen und verbogenen Tatsachen, krummen Prognosen und schrecklichen Bildern der Opfer von Tschernobyl konstruiert Rudolf Rechsteiner seine Theorie einer Welt voller unproblematischer erneuerbarer Energie. Dabei hat es auch gute Ans\u00e4tze, die leider durch die extremen Aussagen zu Atomkraft v\u00f6llig verloren gehen: Energiesparen ist auch bei Rechsteiner ein wichtiger Teil der L\u00f6sung. Aber warum muss man zuerst die Landschaft zerst\u00f6ren, bevor man mit dem Sparen beginnt? Weil man in Basel damit viel Geld verdienen kann? Nicht umsonst hat Rechsteiner das komplette Buch als PDF frei verf\u00fcgbar gemacht. Geld daf\u00fcr ausgeben wollte offensichtlich niemand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entweder die <a title=\"Politiker verlieren den Kopf\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/01\/02\/england-windparks-als-das-monument-einer-zeit-als-unsere-politiker-kollektiv-den-kopf-verloren-haben\/\" target=\"_self\">Politiker beenden diesen Albtraum<\/a> endlich, wachen auf und machen es richtig. Oder wir werden in Europa eine dramatische Energiekrise erleben, die sich gewaschen hat! Politiker wie Rudolf Rechsteiner sind dannzumal nicht mehr im Dienst. Lasst uns dann zur\u00fcckschauen und diese Leute zur Verantwortung ziehen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rudolf Rechsteiner hat als Politiker eine gute Reputation. Sein Beitrag f\u00fcr die Politik der Schweiz und der Region Basel kann mit gutem Gewissen als ausserordentlich bezeichnet werden. Sein Engagement f\u00fcr Menschen und Natur kann als Gesamtkunstwerk nur bewundert werden. 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