{"id":4501,"date":"2013-10-30T10:32:06","date_gmt":"2013-10-30T10:32:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4501"},"modified":"2014-04-30T14:55:51","modified_gmt":"2014-04-30T14:55:51","slug":"eine-studie-ganz-im-sinne-der-auftraggeber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4501","title":{"rendered":"Eine Studie ganz im Sinne der Auftraggeber"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die schon seit Jahren grossartig angek\u00fcndigte Studie \u00fcber die &#8222;<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/php\/modules\/enet\/streamfile.php?file=000000011121.pdf&amp;name=000000290884\" target=\"_blank\">Wirkungen von Windkraftanlagen auf Anwohner in der Schweiz<\/a>&#8220; wurde endlich in die \u00d6ffentlichkeit entlassen. Diverse vorbereitende Studien wie diejenige von G\u00f6tz Walter (UNI Z\u00fcrich) oder Nina Hampl (Uni St. Gallen) <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2013\/10\/29\/die-psychologischen-tricks-der-energie-und-gesellschaftswender\/\" target=\"_blank\">habe ich bereits demaskierend beurteilt<\/a>. Die bisherige Kritik an G\u00f6tz Walters und Nina Hampls Ausf\u00fchrungen hat immerhin bewirkt, dass die Windkraftgegner nicht mehr als &#8222;Skeptiker&#8220; bezeichnet werden. Ein nettes Entgegenkommen. Nur leider hat sich damit die Reformbereitschaft der Autoren bereits ersch\u00f6pft.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Die vorliegende Studie wurde finanziell gef\u00f6rdert durch die schweizerischen Bundes\u00e4mter f\u00fcr Energie (BFE) und Umwelt (BAFU), die weder Einfluss auf den Untersuchungsaufbau noch das Vorgehen oder die Ergebnisse hatten. Die Verantwortung f\u00fcr das Projekt, die Ergebnisse und Inhalte dieser Ver\u00f6ffentlichung liegt bei den Autorinnen.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sch\u00f6n, dass man noch extra darauf hingewiesen wird, dass alles mit rechten Dingen zu- und hergegangen sei. Das erinnert mich an einen Taschendieb, der beim Schummeln erwischt worden ist und sich auf Vorrat herauszuschwatzen versucht. Die Studie soll gem\u00e4ss den Autoren der reine Ausbund von wissenschaftlich objektiver und neutraler Betrachtung darstellen. Das Problem ist aber dermassen vielschichtig und komplex, dass es m\u00f6glicherweise f\u00fcr sozialp\u00e4dagogische Experten an Schweizer Universit\u00e4ten einfach etwas zu gross geraten ist und sie die \u00dcbersicht und Unbefangenheit dar\u00fcber verloren haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zitierte Aussage ist falsch. Es wurden bei dieser Studie einseitig die den Autoren genehmen Basisdaten verwendet. Und wie in den von der Studie zitierten Arbeiten schon klar ersichtlich, ist der Einfluss der Schweizer Windradlobby offensichtlich und omnipr\u00e4sent. Die von mir bereits detailliert kritisierte <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2013\/10\/29\/die-psychologischen-tricks-der-energie-und-gesellschaftswender\/\" target=\"_blank\">Studie von G\u00f6tz Walter<\/a> wurde mehrfach zitiert. Es ist eine Studie, die durch die Spitzen der Windradlobby &#8222;begleitet&#8220; wurde und deren Autor auch Mitarbeiter einer Firma ist, die in Deutschland aktiv Windparkbetreiber ber\u00e4t, wie diese mit der Meute der Windradgegner umzugehen h\u00e4tten. Es ist schon bei G\u00f6tz Walter aufgefallen, dass er keinen kritischen Bezug zur eigenen Befangenheit entwickelt hat. Viele Annahmen der vorliegenden Studie gr\u00fcnden auf Aussagen der Vorg\u00e4ngerstudie von G\u00f6tz Walter. Sie k\u00f6nnen keinesfalls als objektiv bezeichnet werden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Abstandsproblem wegbedungen = keine Gegner mehr<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da finden wir nun also die Anlage, dass 467 Schweizerinnen und Schweizer befragt wurden, die in einem Abstand von durchschnittlich\u00a0<em><strong>1&#8217;985 Metern von Windkraftwerken leben<\/strong><\/em> und zur allgemeinen \u00dcberraschung der Autoren im L\u00e4rm von Windkraftanlagen kein Problem erkennen k\u00f6nnen. \u00dcber 60% der Befragten in der vorliegenden Studie geben denn auch an, dass sie die WKA gar nicht wahrn\u00e4hmen. Das war bereits in der Studie von G\u00f6tz Walter der entscheidende Denkfehler. Er wurde in der vorliegenden Endfassung lediglich noch etwas falscher. Denn die Schweizer Windradlobby propagiert seit Jahren einen Mindestabstand von weltweit unerreicht kurzen 300 Metern und verbreitet diesen von der Windradlobby konstruierten Wert mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Bundes in allen Schweizer Medien so erfolgreich, dass der Kanton Aargau ihn gleich in der Raumplanung festgeschrieben hat. Der von der Windradlobby seit jeher als &#8222;gen\u00fcgend&#8220; bezeichnete und unmenschliche Abstand wurde schon an verschiedenen Standorten erfolgreich realisiert. Da kommt dann auch die systemische Minderheit von 6% Windkraftgegner wieder zum tragen. Leider hat es die Studie vers\u00e4umt, die unmittelbar Betroffenen (innerhalb von 500 Meter Distanz) separat zu befragen oder wenigstens entsprechend auszuwerten. Die Antworten mussten wohl gef\u00fcrchtet werden, also hat man die entscheidenden Fragen schon gar nicht gestellt und die Auswertung dahingehend manipuliert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man liest ein paar Seiten weiter, wie die universit\u00e4re Logik eine Minderheit der Windkraftgegner entdeckt, die wiederum aus dem gleichen Datensatz der 467 Menschen mit dem unrealistischen Durchschnittsabstand von 1&#8217;985 Metern zum n\u00e4chsten Windrad errechnet wurde:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Sowohl die Einstellung zur Windenergie allgemein wie auch zu den WEA vor Ort fiel deutlich positiv aus. Eine Mehrheit von 78% der Anwohner bef\u00fcrwortete die WEA vor Ort, eine Minderheit von 6% war dagegen. Von dieser Minderheit der Gegner engagierten sich 36% aktiv gegen die WEA z. B. als Mitglied einer Vereinigung gegen Windenergie oder mit Protestbriefen. Hingegen setzten sich nur 6% der Bef\u00fcrworter aktiv f\u00fcr die WEA ein. Ebenfalls nahmen Gegner relativ h\u00e4ufiger an B\u00fcrgerentscheiden teil. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Windkraftgegner eine Minderheitenmeinung vertreten d\u00fcrften.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Ein vergleichbar unrealistisches Ergebnis k\u00f6nnte man konstruieren, wenn das Bundesamt f\u00fcr Energie eine Studie zum menschlichen Umgang mit Sonnenstrahlen (W\u00e4rmeenergie!) durchf\u00fchrte, wo die Datenlage ausschliesslich die dunklen Nachtstunden ber\u00fccksichtigt und das wissenschaftliche Ergebnis des intensiven Sonnenbadens w\u00e4hrend der Nacht keinerlei negativen Auswirkungen auf die Hautbeschaffenheit der Probanden zeitigen w\u00fcrde. So eine Studie h\u00e4tte etwa die vergleichbare Datenlage, wie sie hier durch unsere psychologisch bestens geschulten Wissenschaftler verwendet wurde. Konkret: Wenn die vorliegende Studie das zentrale Problem des zu geringen Abstands eliminiert, darf sie sich nicht wundern, wenn die Testpersonen kein Anstoss mehr daran nehmen. Die Ausgangslage der Studie ist entweder absichtlich irref\u00fchrend oder zumindest sehr unwissenschaftlich angelegt. Den Autoren widerf\u00e4hrt dieser Fehler \u00f6fters, er kann als typisches Merkmal all dieser oder \u00e4hnlicher\u00a0 Studien der deutschsprachigen Sozialpsychologie bezeichnet werden.<\/div>\n<div dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">\u00a0<\/div>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Den Autoren sind zwei wichtige Denkfehler nicht aufgefallen: 1. <a href=\"http:\/\/freie-landschaft.ch\/index.php\/de\/was-wir-wollen\" target=\"_blank\">Die Abstandsforderungen der Schweizer Windkraftgegner<\/a> lauten auf einen Mindestabstand von 1&#8217;500 Meter. Die vorliegende Studie ben\u00fctzt als Grundbedingung einen grossz\u00fcgigen Abstand von durchschnittlich fast 2&#8217;000 Meter. F\u00fcr die Befragten 467 Personen war diese wichtige Forderung in der Mehrheit erf\u00fcllt und als kritisches Element nicht auswertbar. Aus den daraus resultierenden Antworten zu schliessen, eine Mehrheit von 78 % h\u00e4tte kein Problem mit Windkraftwerken ist ein konstruiertes Ergebnis ohne Relevanz. Es ist lediglich die logische Folgerung der falsch angelegten Studienbedingung, die diese h\u00f6chst wichtige Gr\u00f6sse f\u00fcr eine kritische Beurteilung einfach wegkonstruiert hat. Mit dieser methodischen Anlage entsprachen die Bedingungen nicht mehr den realen Umst\u00e4nden, die die Schweizer Windkraftbranche f\u00fcr die echten Projekte anwendet. Es darf uns deshalb nicht wundern, gibt es gem\u00e4ss dieser Studie praktisch keine Gegner. 2. Beachtet die Studie nicht einmal im Ansatz, dass die Windradlobby der Schweiz seit \u00fcber 10 Jahren ein umfangreiches Programm &#8222;Zur Akzeptanzf\u00f6rderung von Windkraft&#8220; betreibt. Es wird finanziert durch das Bundesamt f\u00fcr Energie. Die Kritiker von Windkraft haben nicht nur alle Beh\u00f6rden gegen sich, sondern auch noch die gesamte Medienlandschaft, die Negativmeldungen zu Windkraftwerken systematisch zu Gunsten der positivistischen Aussagen der Windradlobby ignoriert. Der Bev\u00f6lkerung wird seit Jahren der Zugang zu technisch einwandfreien Informationen zum Thema systematisch verweigert. Die Studie liefert auch gleich den Beweis daf\u00fcr, dass die Probanden keine Ahnung von Energie; Klima und Windkraftnutzung vorzuweisen haben:<\/div>\n<blockquote>\n<div dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\"><em>&#8222;Die vier st\u00e4rksten Vorteile der WEA sahen die Anwohner in der zeitgem\u00e4ssen Technik sowie ihrem Beitrag zum Klimaschutz, zur Unabh\u00e4ngigkeit von Stromimporten und zum Ausstieg aus der Kernkraft.&#8220;<\/em><\/div>\n<\/blockquote>\n<div dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">und<\/div>\n<blockquote>\n<div dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\"><em><em>&#8222;Auch wurden negative Auswirkungen auf den Menschen durch Windkraft zwar durchschnittlich nicht vollst\u00e4ndig ausgeschlossen, aber als wenig wahrscheinlich eingesch\u00e4tzt. Im Gegensatz dazu wurden negative Auswirkungen durch Kernkraft f\u00fcr sehr wahrscheinlich gehalten. Entgegen der kritischeren Einstellung wurde allerdings der Nutzen der Kernkraft vergleichbar mit dem der Windkraft beurteilt.&#8220;<\/em><\/em><\/div>\n<\/blockquote>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"159.0585367808342\">Diese Aussage zeigt uns zwei wichtige Fakten: Erstens sind die Befragten alles andere als auf dem Stand des f\u00fcr die Befragung notwendigen Wissens, denn Winkraftwerke k\u00f6nnen weder das Klima sch\u00fctzen, noch Kernkraftwerke ersetzen. Dass Kernkraftwerke und Windkraftwerke den gleichen Nutzen aufweisen sollen, ist ja wohl eindeutig als Irrtum zu bezeichnen. Aber dass dies den Autoren nicht auff\u00e4llt, zeigt uns zweitens, dass sie selber an das M\u00e4rchen vom Klimasch\u00fctzenden Windrad und den b\u00f6sen Atomkraftwerken glauben. Die Autoren outen sich damit als die vermuteten, ideologisch argumentierenden Atomkraftgegner, die sie hinter einer akademischen Maske vergeblich zu verstecken versuchen. Und weil sie nun die \u00dcbersicht komplett verloren haben, folgern die Autoren auch noch das Bed\u00fcrfnis, die Bev\u00f6lkerung \u00fcber die &#8222;wahren Fakten&#8220; zum Thema Windkraftwerke zu informieren. Die aktiven Windkraftgegner erleben derweil tagt\u00e4glich, wie die Promotoren ALLER Windkraftprojekte mit systematischen Falschangaben zur Wirkung von Windkraft operieren, die <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2013\/10\/28\/wie-sich-die-geschaeftsleitung-der-sig-ueber-den-tisch-hat-ziehen-lassen\/\" target=\"_blank\">z.B. die SIG aktuell in ziemlich grosse Problem gebracht hat<\/a>.\u00a0 Wir lesen in den Medien regelm\u00e4ssig Falschmeldungen zu Radioaktivit\u00e4t und Erneuerbaren Energien. Wir werden von Politikern auf allen medialen Ebenen \u00fcber die Wirkung von Windkraft und Strahlung belogen. Aber die vorliegende Studie suggeriert, dass es nur die &#8222;B\u00f6sen Windkraftgegner&#8220; sind, die die Bev\u00f6lkerung mit falschen Angaben aufhetzt:<\/div>\n<blockquote>\n<div dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"159.0585367808342\"><em><em>&#8222;Fazit: Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass die Mehrheit der befragten Anwohner die WEA vor Ort bef\u00fcrwortete. Allerdings setzt sich diese Mehrheit kaum aktiv f\u00fcr die WEA ein, w\u00e4hrend die Minderheit der Gegner deutlich aktiver war. Die Ergebnisse erkl\u00e4ren diese geringe Aktivit\u00e4t der Bef\u00fcrworter nicht. M\u00f6glicherweise k\u00f6nnte deren Aktivit\u00e4t durch fundierte Informationen zu den Wirkungen der WEA auf Anwohner gesteigert werden. Daher ist zu empfehlen, die vorliegenden Ergebnisse in der \u00d6ffentlichkeit zu verbreiten, um m\u00f6glichen Unsicherheiten durch evidenzbasiertes, belastbares Wissen zu begegnen. Entsprechend der in der vorliegenden Studie erfassten Mediennutzung der Anwohner sind hierf\u00fcr insbesondere Printmedien, aber auch das Internet und Fernsehen geeignet.&#8220;<\/em><\/em><\/div>\n<\/blockquote>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Und noch an einem anderen Beispiel zeigt sich, wie weit entfernt die Autoren von jedem Bezug zur Realit\u00e4t geforscht haben. Nachdem weltweit praktisch alle Kapitalanlagen f\u00fcr \u00d6kostromprojekte im Sinkflug oder bereits am Boden befinden, empfehlen die Akademiker den Anwohner noch eine kr\u00e4ftige Kapitalbeteiligung an diesem nur noch von Utopisten getr\u00e4umten Traum:<\/div>\n<blockquote>\n<div dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\"><em><em>&#8222;Auff\u00e4llig ist, dass nur ein relativ geringer Anteil der befragten Anwohner (10%) finanziell an den WEA beteiligt war. Zu empfehlen ist, st\u00e4rkere finanzielle Beteiligungen zu erm\u00f6glichen. Dazu w\u00e4ren verschiedene Modelle m\u00f6glich, z. B. die Beteiligung der Gemeinde, des kommunalen oder regionalen Energieversorgers oder Anteile an einem Fonds, der aus den Ertr\u00e4gen der WEA gespiesen wird. Der durchschnittlich st\u00e4rkste von den befragten Anwohnern ge\u00e4usserte Wunsch hinsichtlich finanzieller Beteiligung scheint zu sein, g\u00fcnstigere Strompreise zu bekommen. Hierdurch k\u00f6nnte ein unmittelbarer Nutzen f\u00fcr Anwohner geschaffen werden. Selbst wenn keine grossen Preisnachl\u00e4sse erm\u00f6glicht werden k\u00f6nnen, z\u00e4hlt die Symbolik des Entgegenkommens.&#8220;<\/em><\/em><\/div>\n<\/blockquote>\n<h2 dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Eine Studie, um bestehende Irrt\u00fcmer zu zementieren<\/h2>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Diese Studie ist einmal mehr ein wertloser Wisch Papier, der den einzigen Zweck erf\u00fcllen soll, die eh schon komplett falsch informierten Politiker und Stimmb\u00fcrger noch mehr zu verwirren. Den Autoren geht jeglicher Bezug zur technischen Realit\u00e4t der Windkraftnutzung und ihrer Nachteile ab. Sie verstehen von Windkrafttechnik weniger als nichts und kriechen den Falschaussagen der Windradlobby nur zu gerne auf den Leim. Die Autoren sind deshalb keine Wissenschaftler, sondern Lakaien der sie bezahlenden Ideologen, die sich bei der Suisse Eole und dem Bundesamt f\u00fcr Energie fest eingenistet haben. Solange diese Studien systematisch ohne den ideologiekorrigierenden Beitrag der echten Windkraftgegner erstellt werden, sind sie weder glaubw\u00fcrdig noch f\u00fcr politische Entscheidungen brauchbar. Wenn die Wissenschaft nicht endlich beginnt, Energie umfassend zu beurteilen, k\u00f6nnen die Schlussfolgerungen nicht f\u00fcr eine funktionierende Energiewende herangezogen werden. Der erste und folgenreichste Irrtum hinter all diesen Studien ist der offensichtlich unzerst\u00f6rbare Glaube an die Funktionalit\u00e4t der Windkraftnutzung in der Schweiz. Ohne Wind kann nun mal kein Windrad den n\u00f6tigen Beitrag an die Energieversorgung leisten. Ein Blick in die europ\u00e4ische Windkarte und eine Lektion in Physik w\u00fcrde den Sozialpsychologen zeigen, dass sie schon in den Grundz\u00fcgen an einem Phantom forschen, das schon lange vor jeder psychologischen Reflektion daran scheitert, \u00fcberhaupt einen Nennenswerten Beitrag an unsere Energieversogung zu leisten. Aber dazu m\u00fcsste man kritisch und offen an das Thema herangehen. G\u00f6tz Walter, Nina Hampl und alle anderen Beteiligten dieser Studie sind dazu offensichtich nicht willens oder in der Lage diesen geistigen Schritt zu vollziehen.<\/div>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">\u00a0<\/div>\n<h2 dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Ein auff\u00e4llig einseitiges Literaturverzeichnis<\/h2>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Es finden sich in der Liste Studien von Mitgliedern der Windradlobby wie diejenige von Robert Horbaty, Besitzer der im Bundesamt f\u00fcr Energie stark engagierten ENCO Energieconsulting GmbH, ehemaliger Pr\u00e4sident der ADEV Windkraft AG und langj\u00e4hriger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Suisse Eole. Die kritischen Studien der Kinder\u00e4rztin Nina Pierpont zum Thema &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Wind_Turbine_Syndrom_Nichtmediziner_Deutsch.pdf\" target=\"_blank\">Wind Turbine Syndrome<\/a>&#8220; und alle sie st\u00fctzenden Akkustiker und Mediziner des englischen Sprachraums werden konsequent ignoriert. Wir m\u00fcssen annehmen, die sozialpsychologischen Richtlinien f\u00fcr Experten sehen keine sprachlichen F\u00e4higkeiten f\u00fcr Englisch vor:<\/div>\n<ul>\n<li>Richard R. James &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/noise\/108.full.pdf\" target=\"_blank\">Wind Turbine Infra and Low-Frequency Sound: Warning Signs That Were Not Heard<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>Studie von Salt, Hullar &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/noise\/Salt_Hullar_Responses_Ear_to_infrasound_wind_turbines.pdf\">Responses of the ear to low frequency sounds, infrasound and wind turbines<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>Acad\u00e9mie nationale de m\u00e9decine &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/chouard_rapp_14mars_2006.doc\" target=\"_blank\">Leretentissement du fonctionnement des \u00e9oliennes sur la sant\u00e9 de l&#8217;homme<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>Christopher D Hanning &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/noise\/hanning_bmj_344e1527.pdf\" target=\"_blank\">Wind turbine noise seems to affect health adversely and an independent review of evidence is needed<\/a>&#8222;<\/li>\n<li>Dr Amanda Harry &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/wtnoise_health_2007_a_barry.pdf\" target=\"_blank\">Wind Turbines, Noise and Health<\/a>&#8222;<\/li>\n<\/ul>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">und viele Weitere Unterlagen, die ich pers\u00f6nlich beim mitbeauftragenden Bundesamt f\u00fcr Umwelt, BAFU an den Abteilungsleiter f\u00fcr Industriellen L\u00e4rm, Hans B\u00f6gli abgegeben und intensiv diskutiert habe. Wenn ich bei Herrn B\u00f6gli wieder mal insistiert habe, man m\u00f6ge doch endlich darauf reagieren, wurde ich auf die hier vorliegende Studie verwiesen, die diese Fragen kompetent beantworten w\u00fcrde. Wie wir etwas mehr als ein Jahr sp\u00e4ter sehen k\u00f6nnen, war das eine eher naive Annahme. Aber diese Studien der ETH Z\u00fcrich, St. Gallen und wohl auch Lausanne sind alle ein wichtiger Teil der gesamthaft h\u00f6chst unethisch und illegal wirkenden Windradlobby.<\/div>\n<h2 dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Schummeln und Betr\u00fcgen hat System in der gesamten Windkraftbranche<\/h2>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Alles nur phobische Wahnvorstellungen eines Windkraftgegners? Wohl kaum! Immer wieder gibt es kleinere oder gr\u00f6ssere Skandale im Windparks, verd\u00e4chtig verschachtelte Firmen, investierte Schwarzgelder, <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2009\/12\/25\/italienische-mafia-in-windenergie-verstrickt\/\" target=\"_blank\">Einfluss der Mafia<\/a>, Ausbluten von Firmenkonstrukten, Missbrauch von B\u00fcrgerbeteiligungen usw. Die Vorg\u00e4nge bei der <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2013\/10\/28\/wie-sich-die-geschaeftsleitung-der-sig-ueber-den-tisch-hat-ziehen-lassen\/\" target=\"_blank\">SIG im Zusammenhang mit der ENNOVA<\/a>, und jetzt ganz aktuell die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/dubiose-geschaefte-betrug-in-der-windindustrie-12637999.html\" target=\"_blank\">aktuellen Vorw\u00fcrfe an die Bauernvertreter in Deutschlands Bundesland In Niedersachsen.<\/a><\/div>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">\u00a0<\/div>\n<blockquote>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Originalton FAZ: <em>&#8222;Das komplizierte Geflecht von Tochterfirmen und Gesch\u00e4ftspartnern \u2013 allesamt aus der Windbranche \u2013, von Zahlungen, R\u00fcckbuchungen und umstrittenen Spenden durchleuchtet derzeit im Auftrag der neuen Verbandsf\u00fchrung die bundesweit t\u00e4tige Wirtschaftskanzlei Luther. Deren Wirtschaftsstrafrechtler Andr\u00e9 Gro\u00dfe Vorholt hat acht dicke Aktenordner gef\u00fcllt. Er vermutet einen schweren Fall von Untreue, hat Anzeige erstattet und spricht von Indizien, \u201edie sich gewaschen haben\u201c. Aus Sicht des M\u00fcnchner Advokaten liegt au\u00dferdem der Verdacht der Korruption nahe.&#8220;<\/em><\/div>\n<\/blockquote>\n<div dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Wer nun annimmt, in der Schweiz sei dies alles nicht so schlimm, muss sich den Vorwurf der Naivit\u00e4t gefallen lassen. Die Indikatoren z.B. f\u00fcr den Bau des Windparks Lindenbergs im Aargau deuten auf die genau gleichen Machenschaften hin. Bei jedem Schweizer Windparkprojekt kann das bekannte Muster der Verschachtelten Firmen mit Wurzeln auf den Caimans, in Deutschland und Italien nachvollzogen werden, deren Finanzierung alles andere als transparent daherkommt. Wer aber seine Quellen und Wurzeln verstecken muss, hat nur einen einzigen Grund dazu: Illegale Machenschaften. Warum sich die Staatsanw\u00e4lte hier nicht mehr engagieren ist eine Frage, die sich die Bev\u00f6lkerung und auch die Politik endlich einmal stellen sollte. Es gibt mehr als genug Gr\u00fcnde, um eine umfassende Untersuchung \u00fcber die Verfilzung und Korruption in der Schweizer Windkraftbranche anzustossen. Wer hat Angst vor diesem Schritt? Es sind alle Betroffenen in Beh\u00f6rden und Wirtschaft. Vor allem m\u00fcssen sich all diejenigen &#8222;Klima- und Umweltretter&#8220; davor f\u00fcrchten, die seit Jahrzehnten mit L\u00fcgen und Phobien die mafi\u00f6sen Spenden und die missbr\u00e4uchliche Beteiligungswirtschaft am laufen halten. Dieser Skandal w\u00fcrde dermassen weite Kreise ziehen, dass hunderte und tausende von Verantwortlichen den Hut nehmen m\u00fcssten und sofort auf der Strasse stehen w\u00fcrden. Nur weil sich in diesem Filz alle gegenseitig decken und die Medien nicht einmal ansatzweise ihre Funktion als W\u00e4chter der Demokratie wahrnehmen, ist diese gr\u00f6sste Schweinerei des Jahrhunderts noch nicht aufgeflogen. Die Politiker haben derweil noch nicht einmal bemerkt, dass sie in diesem Spiel nach Strich und Faden instrumentalisiert werden. Wer in seinem politischen System aus Gr\u00fcnden der bewusst gew\u00fcnschten Manipulation der Regierung einen schwachen Bundesrat w\u00e4hlt, muss sich nicht wundern, dass dieser zum Spielball der Mafia wird.<\/div>\n<h2 dir=\"ltr\" data-angle=\"0\" data-font-name=\"g_font_598_0\" data-canvas-width=\"51.412534447669984\">Zusammenfassung der Kritik<\/h2>\n<ul>\n<li>Die Studie ben\u00fctzt nicht objektive, wissenschaftlich fundierte Grundlagen.<\/li>\n<li>Die Studie wird durch pers\u00f6nliche Pr\u00e4ferenzen der Autoren und dem Einfluss der Windradlobby verf\u00e4lscht.<\/li>\n<li>Die Studie konstruiert Bedingungen, die das Ergebnis einseitig beeinflussen.<\/li>\n<li>Die Autoren haben keinen Bezug zur Realit\u00e4t, sie blenden die negativen Aspekte zu Windkraftnutzung systematisch aus und verschliessen sich den Kritikern im gleichen Mass, wie sie die Bef\u00fcrworter mit Handkuss zu Wort kommen lassen.<\/li>\n<li>Die daraus abgeleiten Empfehlungen sind deshalb wertlos und ideologisch motiviert.<\/li>\n<li>Die Autoren unterschlagen und verdrehen aktiv Fakten. Sie schaffen eine Studie, deren Ergebnis bereits vorher durch die Auftraggeber festgelegt worden ist.<\/li>\n<li>Die Autoren ber\u00fccksichtigen die wesentlichen Studien zu Gesundheit und Windkraft nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Empfehlung an die Politik<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schweizerische Energiepolitik hat ein Mass an Desinformation und Ideologie errecht, das nicht mehr zu verantworten ist. Es tummeln sich an den Schaltstellen Leute, die entweder keine Ahnung von Energie haben oder rein ideologischen Zielen dienen. Die gesamte Energiepolitik und die sie begleitenden und bestimmenden Beh\u00f6rden m\u00fcssen einem l\u00fcckenlosen und ehrlichen Audit unterzogen werden. Die Verantwortlichen an den Schaltstellen vor allem im Bundesamt f\u00fcr Energie m\u00fcssen durch objektiv arbeitende und denkende Experten ersetzt werden, die keiner von der Energiewende profitierenden Lobby angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich empfehle den sofortigen Ersatz des Direktors des BFE, Walter Steinmann, die \u00dcberpr\u00fcfung des Verantwortlichen f\u00fcr Erneuerbare Energien im BFE, von Frank Rutschmann, Markus Geissmann und Daniel B\u00fcchel. Die Zusammenarbeit des BFE mit der Suisse Eole muss gepr\u00fcft und transparent dargelegt werden. Die Finanzierung der Windradlobby durch das BFE und \u00fcber die Suisse Eole muss sofort eingestellt werden. Externe Firmen wie die ENCO Energieconsulting GmbH d\u00fcrfen nicht mehr mit Projekten betraut werden, wenn sie eigene Interessen im beratenden Segment verfolgen. In diesem Fall ist Reto Rigassi als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Suisse Eole und Verwaltungsrat der ENCO im h\u00f6chsten Masse befangen. Die gesamten Verflechtungen zwischen der Firma ENCO, ADEV und dem BFE m\u00fcssen auf Missbrauch und m\u00f6gliche Korruption gepr\u00fcft werden. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen diesen Organisationen sind h\u00f6chst ungesund und k\u00f6nnen nicht mehr nur als Filz bezeichnet werden. Es ist anzunehmen, dass strafrechtlich relevante Vorg\u00e4nge durch die Staatsanwaltschaft gefunden werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die schon seit Jahren grossartig angek\u00fcndigte Studie \u00fcber die &#8222;Wirkungen von Windkraftanlagen auf Anwohner in der Schweiz&#8220; wurde endlich in die \u00d6ffentlichkeit entlassen. Diverse vorbereitende Studien wie diejenige von G\u00f6tz Walter (UNI Z\u00fcrich) oder Nina Hampl (Uni St. Gallen) habe ich bereits demaskierend beurteilt. 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