{"id":4485,"date":"2013-10-28T08:38:13","date_gmt":"2013-10-28T08:38:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4485"},"modified":"2014-04-30T14:56:33","modified_gmt":"2014-04-30T14:56:33","slug":"wie-sich-die-geschaeftsleitung-der-sig-ueber-den-tisch-hat-ziehen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4485","title":{"rendered":"Wie sich die Gesch\u00e4ftsleitung der SIG \u00fcber den Tisch hat ziehen lassen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3930 alignleft\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/doris.jpg\" alt=\"doris\" width=\"144\" height=\"119\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/doris.jpg 240w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/doris-150x124.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 144px) 100vw, 144px\" \/>Bei Windkraftprojekten werden seit jeher zu hohe Renditen versprochen. Naive Investoren werden auf der ganzen Welt mit lukrativen Gewinnversprechungen angelockt. Was davon \u00fcbrigbleibt, zeigt nun eine interne Untersuchung\u00a0 bei den &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sig-ge.ch\/\">Services Industriels de Gen\u00e8ve&#8220; <\/a>(SIG).\u00a0 Der Direktor der SIG musste aufgrund der ersten Hinweise schon im September 2013 den Hut nehmen. Jetzt sind weitere Details zum Vorschein gekommen. Die Gesch\u00e4ftsleitung der SIG hat sich von der ausf\u00fchrenden Firma ENNOVA mit \u00fcbertriebenen Potenzialangaben \u00fcber den Tisch ziehen lassen. Der Verlust f\u00fcr den Steuerzahler ist noch nicht absehbar. Unabh\u00e4ngige Organisationen wie &#8222;<a href=\"http:\/\/www.freie-landschaft.ch\" target=\"_blank\">Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft<\/a>&#8222;, die dem Windradboom seit jeher sehr skeptisch gegen\u00fcberstehen, warnen schon seit Jahren vor solch kriminellen Machenschaften. Niemand wollte hinh\u00f6ren. Doris Leuthard und ihr Bundesamt f\u00fcr Energie hat die beratende Mitarbeit der Kritiker konsequent verhindert. Die Vertreter der Windradlobby sitzen mitten im Bundesamt f\u00fcr Energie. Nun m\u00fcssen endlich die Lehren daraus gezogen werden: <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Windkraft in der Schweiz ist und bleibt ein sinnloses Unterfangen.<\/strong><\/em><\/span> Man h\u00e4tte das schon Jahre vorher wissen k\u00f6nnen, wenn man nur auf die Kritiker geh\u00f6rt h\u00e4tte.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Die Landesregierung hat keine Ahnung von Energie<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der grossangelegte Betrug, der sich nicht auf die SIG beschr\u00e4nkt, wird durch die Politik des Bundesrates geradezu gef\u00f6rdert. Die Landesregierung wurstelt ohne R\u00fccksicht auf Verlust weiter. Man will das Gesicht wahren und dr\u00fcckt gegen jede Vernunft eine Energiewende durch, die so unm\u00f6glich funktionieren kann. Aber die Profiteure werden sich noch lange an dieser Ignoranz des Schweizerischen Bundesrates erfreuen k\u00f6nnen. Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard hat als Belohnung f\u00fcr diese unsaubere Gesch\u00e4ftsmentalit\u00e4t aktuell einen &#8222;<a href=\"http:\/\/www.admin.ch\/aktuell\/00089\/index.html?lang=de&amp;msg-id=50669\" target=\"_blank\">H\u00f6henbonus f\u00fcr Windr\u00e4der<\/a>&#8220; erfunden, der die ineffizientesten Anlagen \u00fcber 1&#8217;700 Meter H\u00f6he noch zus\u00e4tzlich belohnt.<br \/> Es ist der Schweizerische Gesamtbundesrat, der aufgrund seiner fehlenden F\u00fchrungsverantwortung sofort zur\u00fccktreten sollte. Seine d\u00fcmmliche und von linken Utopien gepr\u00e4gte Energiepolitik ist es, die solche Schweinereien erst erm\u00f6glicht hat. Es muss niemanden wundern, wenn im Bundesamt f\u00fcr Energie ehemalige Journalisten oder promovierte Historiker das Sagen haben. Anstelle das Land energetisch voranzubringen,\u00a0 schreiben sie da die Memoiren des opportunistischen Landessch\u00e4tzchens Doris Leuthard. Es wird f\u00fcr die Steuerzahler das teuerste L\u00e4cheln seit Mona Lisa. In den Louvre wird sie es damit aber bestimmt nicht schaffen. Wohl eher ins Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n<h2>Die Fakten eines angek\u00fcndigten Betrugs<\/h2>\n<p><em>(\u00dcbersetzung aus der Zeitung &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/fanatiker\/TdG20-20Eoliennes20-20262010202013.pdf\" target=\"_blank\">La Tribune de Gen\u00e8ve<\/a>&#8220; vom Wochenende des 26.\/27. Oktobers 2013)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter der Regie der englischen Firma <a href=\"http:\/\/www.gl-garradhassan.com\/en\/index.php\" target=\"_blank\">GL Garrad Hassan<\/a> wurde ein technischer Messbericht zu zehn dem Kernbestand der Firma <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>zugerechneten Windparkprojekten durchleuchtet. F\u00fcr zwei von diesen Projekten (Grandsonnaz und Boveresse) wurde eine vollst\u00e4ndige \u00dcberpr\u00fcfung des Potenzials f\u00fcr die Stromerzeugung erstellt. Die acht restlichen Projekte wurden aufgrund der vorhandenen Daten gepr\u00fcft, die <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Die pr\u00fcfende Firma betont die Schwierigkeit einer exakten Vorhersage der Leistungsf\u00e4higkeit der untersuchten Standorte, die in der Regel eine Kombination zwischen tiefer Windgeschwindigkeit, komplexem steilen Gel\u00e4nde, bewaldeten Gebieten und der latenten Vereisungsgefahr darstellt. Dabei stellt die Firma GL GH fest, dass die Qualit\u00e4t der von <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>ausgef\u00fchrten Windmessungen und Analysen f\u00fcr solch komplexe Standorte nicht gen\u00fcgt h\u00e4tten. Die angewendete Methode der <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>wird ausdr\u00fccklich kritisiert. Es fehle den Messungen die notwendige Genauigkeit und verschiedenen wichtige Details. Die Nachvollziehbarkeit der Messungen sei ungen\u00fcgend im Vergleich zu unabh\u00e4ngigen Messungen vergleichbarer Standorte. Die Messungen seien zeitlich zu kurz und die Messh\u00f6he \u00fcber Grund f\u00fcr die Windmessung sei ebenfalls zu gering ausgefallen. Das Problem mit dem franz\u00f6sischen Meteoradar bei 9 der 14 Windkraftwerke bei Del\u00e9mont sei nicht ber\u00fccksichtigt worden. Bei zwei Anlagen in St. Brais waren die Abkl\u00e4rungen zum Schutz der V\u00f6gel ungen\u00fcgend. Diese zwei Anlagen seien allerdings nachtr\u00e4glich durch die SIG ins Portefeuille der <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\">Ennova <\/a>eingebracht worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wurde auch das energetische Potenzial von sieben Standorten nachgepr\u00fcft und mit den urspr\u00fcnglichen Angaben der <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>verglichen. An sechs dieser sieben Standorte formuliert die Pr\u00fcfinstanz ein wesentlich pessimistischeres Potenzial als es durch <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>gegen\u00fcber der SIG dargestellt worden ist. Im Fall der Standorte Grandsonnaz (VD) und Moutier (BE) waren es 14% weniger, am Standort Schw\u00e4ngimatt (SO) stellten die Pr\u00fcfer eine Diskrepanz von immerhin 36% fest. Das von Ennova k\u00fcrzlich als einer der vielversprechendsten Standorte der Schweiz proklamierte Boveresse (NE) wurde durch die Pr\u00fcfinstanz mit einer Differenz von 29% reduziertem Potenzial berechnet. Die vorgefundenen wirtschaftlichen Auswirkungen sind noch einschneidender, wenn man ber\u00fccksichtigt, dass <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/?L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>die notwendigen Umweltauflagen ihren Prognosen noch nicht ber\u00fccksichtig hat. Die korrigierte interne Wirtschaftlichkeit der f\u00fcnf Standorte wird durch die Pr\u00fcfinstanz mit einer Rendite zwischen 1,81% und 5.03% angegeben. Dem Verwaltungsrat der SIG wurde eine Rendite von durchschnittlich 6,2% versprochen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Angaben der Windpromotoren sind immer falsch &#8211; das hat System<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann jedes beliebige Windparkprojekt in der Schweiz betrachten und findet \u00fcberall die genau gleichen positivistischen Aussagen. Eines der eindr\u00fccklichsten Beispiele, wo die SIG und auch <a href=\"http:\/\/www.ennova.ch\/Die-Projekte.32.0.html?&amp;L=2\" target=\"_blank\">Ennova <\/a>beteiligt sind, ist der Windpark auf dem aargauischen <a href=\"http:\/\/www.windpark-lindenberg.ch\/\" target=\"_blank\">Lindenberg<\/a>. Es existieren zwei zuverl\u00e4ssige Windmessungen, die beide ein Potenzial von lediglich 4.7 Meter Wind pro Sekunde ausweisen. Der Autor hat eine davon selber gesehen, was einem kleinen Wunder in dieser Welt der institutionalisierten Geheimniskr\u00e4merei entspricht. Das l\u00e4cherliche Windaufkommen gen\u00fcgt den Promotoren, um eine &#8222;gute regionale Wirtschaftlichkeit&#8220; prognostizieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch hier ist es absehbar, dass der Bau vor allem den Promotoren zu Subventionsbetr\u00e4gen und Kommissionen der schmierenden Windkraftindustrie verhelfen. Energie oder gar nutzbarer Strom ist da nicht zu erwarten. Aber auch im Aargau sind die Politiker weit davon entfernt 1 und 1 zusammenz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Windkraftprojekten werden seit jeher zu hohe Renditen versprochen. Naive Investoren werden auf der ganzen Welt mit lukrativen Gewinnversprechungen angelockt. Was davon \u00fcbrigbleibt, zeigt nun eine interne Untersuchung\u00a0 bei den &#8222;Services Industriels de Gen\u00e8ve&#8220; (SIG).\u00a0 Der Direktor der SIG musste aufgrund der ersten Hinweise schon im September 2013 den Hut nehmen. 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