{"id":4383,"date":"2013-09-20T06:44:35","date_gmt":"2013-09-20T06:44:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4383"},"modified":"2015-05-07T08:44:25","modified_gmt":"2015-05-07T08:44:25","slug":"marchenabend-mit-rudolf-rechsteiner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4383","title":{"rendered":"M\u00e4rchenabend mit Dr. Rudolf Rechsteiner"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Verein KAAZ (Kein Atomm\u00fcll im Ballungsgebiet Aarau-Zofingen) hat f\u00fcr den Abend des 13. September zur Diskussion &#8222;<i>Was kostet uns der Strom wirklich?<\/i>&#8220; in das Naturama Aarau eingeladen. Das prominent besetzte Podium erf\u00fcllte alle Bedingungen f\u00fcr eine vertiefte Diskussion. Warum es anders kam? Wir werden sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vier Herren mit mehr oder weniger Kompetenz im Bereich Energiewende haben sich dem eingeladenen Volk zum Vortrag und der Diskussion gestellt. Unter der Gespr\u00e4chsleitung des SRF-Journalisten Stefan Ulrich diskutierte man intensiv nach dem Eingangsreferat von Dr. Rudolf Rechsteiner. Die Titel haben wir aus der Beschreibung entnommen und wiederspiegeln nicht notwendigerweise die f\u00fcr das Thema ben\u00f6tigten F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Dr. Rudolf Rechsteiner (Energieexperte)<\/b><\/li>\n<li><b>Dr. Hans-Kaspar Scherrer (CEO, Industrielle Betriebe der Stadt Aarau)<\/b><\/li>\n<li><b>Beat Flach (Nationalrat GLP)<\/b><\/li>\n<li><b>Dr. Reto M\u00fcller (Pr\u00e4sident AVES, Aktion f\u00fcr eine vern\u00fcnftige Energiepolitik Aargau)<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<h2><b>Rudolf Rechsteiners Eingangsreferat der Wahnvorstellungen<\/b><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rudolf Rechsteiner ist ein begabter Worte- und Zahlenverdreher. Es gibt keine optimalere Besetzung aus dem Atomkraftgegnermilieu, die aus Halbwahrheiten raffiniertere Unwahrheiten konstruieren k\u00f6nnte. Seine Folien sind wahre Meisterwerke der politischen und psychologischen Gehirnw\u00e4sche. W\u00e4hrend ein normalbegabter Demagoge lediglich mit plumpen Argumenten und Behauptungen um sich wirft, packt Rechsteiner seine Aussagen sorgf\u00e4ltig auf eine pseudowissenschaftliche Grundlage und l\u00e4sst so einen gewaltigen Eindruck der Wahrheit und der Logik entstehen. Er schafft es immer wieder, den Leuten eine billige Energiewende vorzugaukeln, indem er die Gestehungskosten einfach wegl\u00e4sst und mit den g\u00fcnstigen Preisen des Strommarktes argumentiert. Man kann diese intensive, von Rudolf Rechsteiner \u00fcberzeugend vorgebrachten Geschichte- und Zahlenkonstruktion seines Vortrags nur bewundern. Man sp\u00fcrt, dass hier ein Mensch sein ganzes Leben in eine Illusion gepackt hat und fest an Diese glaubt. Kritik an seinen Aussagen werden von ihm als schmerzliche Nadelstiche empfunden. Was bei offenen Geistern irgendwann zu einem Umdenken oder\u00a0 Korrektur der d\u00fcmmlichsten Aussagen f\u00fchrt, bewirkt bei Rechsteiner h\u00f6chstens ein beleidigtes &#8222;<i>Passen sie auf!<\/i>&#8222;, wenn man diese Glaubenss\u00e4tze richtigerweise als &#8222;<i>Wahnvorstellungen<\/i>&#8220; bezeichnet. Die von Rechsteiner gezeigten Folien sind voller Auslassungen und Besch\u00f6nigungen. Trotzdem werden diese energetischen Fehlkonstruktionen von jedem B\u00fcrger, der nicht mit mehr als durchschnittlichem Energiewissen ausger\u00fcstet ist, als wahre Grube der Wahrheit und Logik missverstanden. Nur wirklich erfahrene Experten sind in der Lage, Rechsteiners Eulenspiegeleien zu durchschauen. Hier ein paar Rudolf Rechsteiner &#8211; M\u00fcsterchen, die gewohnt erfrischend, fantasievoll und m\u00f6glichst repetitiv dargeboten wurden:<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Subventionen sind keine Subventionen, weil sie nicht vom Staat erhoben werden.&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gem\u00e4ss dem erfahrenen Juristen Reto M\u00fcller sind die EEG- und KEV Umlagen eindeutig als Subventionen zu bezeichnen. Es sei aber gar nicht entscheidend, wie man diese Kosten bezeichnen w\u00fcrde. F\u00fcr den Endkonsumenten ist es auf jeden Fall eine finanzielle Belastung und verteuert den Strompreis ganz direkt. Hier versucht Rudolf Rechsteiner den negativ besetzten Begriff &#8222;Subvention&#8220; f\u00fcr seine geliebte KEV (Kostendeckende Einspeiseverg\u00fctung) zu besch\u00f6nigen.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Die Zeitungen fahren alle eine Kampagne gegen die Subventionen f\u00fcr Erneuerbare Energien.&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rechsteiner meint wahrscheinlich einzelne Zeitungen und Zeitschriften aus Deutschland und Frankreich, die sich tats\u00e4chlich und gut begr\u00fcndet gegen die Steigenden Kosten der KEV-\u00e4hnlichen Umlageverfahren wehren. Hier in der Schweiz ist mir kein kritischer Artikel und vor allem keine Zeitung bekannt, die eine Kampagne gegen die KEV f\u00e4hrt. Die NZZ sagt in bekannt vorsichtiger Manier gar nichts dazu und die Aargauer Zeitung f\u00e4hrt tats\u00e4chlich eine Kampagne &#8211; aber nicht gegen, sondern ausschliesslich F\u00dcR die KEV und die gesamte Energiewende nach rotgr\u00fcner Art.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Die Atomkraft und die fossile Energie sind die am meisten subventionierten Energietr\u00e4ger&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein meisterliches Beispiel, wie Rechsteiner argumentiert. Er hat grunds\u00e4tzlich Recht, wenn er das sagt. Dem aufmerksamen H\u00f6rer entgeht die Tatsache nicht, dass Rechsteiner hier das Wort &#8222;Subventionen&#8220; wie selbstverst\u00e4ndlich anwendet (bei seinen geliebten Windr\u00e4dern sind Subventionen keine Subventionen). Entscheidend ist aber der untaugliche Vergleich der Subventionen f\u00fcr Kernkraft (der Staat hat gebaut und muss die Entsorgung letztlich sicherstellen) und den Subventionen f\u00fcr erneuerbare Energie. Wem es noch nicht aufgefallen ist, sage ich es gerne: Die Kernkraftwerke sind <b><i>demokratisch legitimierte Energieerzeuger<\/i><\/b>, die vom Schweizer Stimmvolk in mehreren Abstimmungen klar und deutlich gew\u00fcnscht wurden. <b><i>Die erneuerbaren Energietr\u00e4ger und ihre Subventionen wurden noch NIEMALS dem Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt<\/i><\/b>, sind demnach politisch und demokratisch <b><i>NICHT LEGITMIERT<\/i><\/b>.<br \/> Rechsteiner vergleicht hier nicht nur finanziell \u00c4pfel mit Birnen. Der Nutzen f\u00fcr die Wirtschaft und die Bev\u00f6lkerung der Schweiz ist diametral unterschiedlich, wenn man die energetische Qualit\u00e4t betrachtet. Hier die unzuverl\u00e4ssigen, ineffizienten, unsteuerbaren, das Netz belastenden und deshalb zum milliardenteuren Ausbau zwingenden &#8222;Neuen Erneuerbaren Energien&#8220;. Und auf der anderen Seite die im Vergleich umweltfreundlichen und platzsparenden, h\u00f6chst effizienten und sicheren konventionellen Kraftwerke der Schweiz, die unseren Strom mit konkurrenzlos tiefem CO2 &#8211; Ausstoss erzeugen. Jeder Zubau von Photovoltaik oder von Windkraft verschlechtert die \u00d6kobilanz der Schweizerischen Stromversorgung. Das sieht man erst, wenn man den Vergleich des CO2 Ausstosses von Deutschlands Stromproduktion (60&#8217;000 Megawatt installierte Photovoltaik und Windkraft) mit rund <b><i>600 Gramm CO2 pro erzeugte Kilowattstunde (KWh)<\/i><\/b> mit derjenigen der Schweizer Stromproduktion vergleicht (460 MW Photovoltaik und Windkraft). <b><i>Die Schweiz verf\u00fcgt mit 150 Gramm CO2 pro erzeugter KWh<\/i><\/b> mit Abstand \u00fcber<b><i> die sauberste Stromerzeugung in Europa<\/i><\/b>. Das ist wegen der optimalen Herstellung des Schweizer Stroms mittels Kernkraft und Wasserkraft. Auch Frankreich hat eine wesentlich bessere CO2-Bilanz seiner Stromproduktion als Deutschland, weil es aktuell 75% seiner Stromproduktion mit CO2-armer Kerntechnik abdeckt. Der Einsatz untauglicher Erneuerbarer Energie wie diejenige von Windkraft kann hier \u00f6konomisch und \u00f6kologisch betrachtet nur eine Verschlechterung der Situation bringen.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Die Ressourcen der fossilen Energietr\u00e4ger gehen zur\u00fcck, deshalb werden sie teurer&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war bis ca. 2011 noch eine einigermassen haltbare Aussage. Heute wird die Kohle immer g\u00fcnstiger, weil sie der Amerikanische Markt loshaben will und weil Amerika seit der Anwendung des Frackings erneut \u00fcber riesige Gas- und \u00d6lvorkommen verf\u00fcgt und diese f\u00fcr die CO2-\u00e4rmere Befeuerung ihrer Wirtschaft auch einsetzt. Das europ\u00e4ische Gas ist aktuell noch teurer, als das amerikanische. Global betrachtet ist es eine Frage der Zeit, bis auch die europ\u00e4ischen Gaspreise ins Wanken geraten. Wenn Russland die bessere Ausnutzung ihrer Bodensch\u00e4tze mittels Fracking anst\u00f6sst, sind auch hier die Reserven \u00fcber Jahrzehnte sichergestellt. Rudolf Rechsteiner ben\u00fctzt alte Zahlen, die nicht mehr anwendbar sind.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Uran geht zur Neige&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das scheint ein stehender Spruch der Gr\u00fcnen und Linken zu sein. Auch Geri M\u00fcller bem\u00fcht diese Aussage immer wieder. Geri M\u00fcller und Rudolf Rechsteiner ignorieren systematisch, dass es erstens andere spaltbare Stoffe neben Uran gibt, die man in Kernkraftwerken einsetzen kann. Und ausserdem ist die Gewinnung von Uran zwar nachweislich teurer geworden, aber die Energieausbeute aus Uran ist dermassen gross, dass das keine wesentliche Rolle f\u00fcr den Preis von Atomstrom spielt. Es ist auch nicht richtig, dass das Uran &#8222;<i>zur Neige geht<\/i>&#8222;. Wenn es im Miningverfahren nicht mehr wirtschaftlich gef\u00f6rdert wird, kann es schon heute gut aus Meerwasser gewonnen werden. Uran ist ein sehr h\u00e4ufiges Element im Erdmantel. Es sorgt auch daf\u00fcr, dass unsere Alpen seit Jahrhundertausenden genauso Strahlen, wie die ebenso ungef\u00e4hrliche Region Fukushima. Mit der 4. Generation der Fl\u00fcssigsalzreaktoren k\u00f6nnen alle m\u00f6glichen Stoffe f\u00fcr die Kernspaltung verwendet werden &#8211; auch Atomm\u00fcll. Hier ist Rechsteiner intellektuell komplett \u00fcberfordert. Er hat keine Ahnung von der aktuellen Entwicklung im Bereich der Kernkraftforschung.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Schweizer Aussenhandelsbilanz f\u00fcr fossile Energie ist 6,5 Milliarden Fr. teurer geworden&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier hat Rechsteiner wohl Recht. Es gilt aber auf den gleichen Verh\u00e4ltnisbl\u00f6dsinn hinzuweisen, wie bei seinem unzul\u00e4nglichen Vergleich zwischen konventioneller und erneuerbarer Stromerzeugung. Fossile Energietr\u00e4ger liefern zuverl\u00e4ssige und steuerbare Energie, erneuerbare Energien k\u00f6nnen das nicht im Ansatz bieten. Weil die Schweizer Presselandschaft diese Kostensteigerung zu Recht nicht gem\u00e4ss Rechsteiners Wunsch st\u00e4rker hervorstreicht, bezeichnet er das als &#8222;<i>Das intellektuelle Niveau unserer Presse erreicht neue Tiefpunkte<\/i>&#8222;.<br \/> Wirklich interessant werden die Betrachtungen von Rudolf Rechsteiner, wenn er am gleichen Vortragsabend \u00fcber Fukushima sagt, dort sei die Japanische Aussenhandelsbilanz wegen den Aufr\u00e4umarbeiten in Fukushima ins Unermessliche gestiegen. Es ist peinlich f\u00fcr einen sich selber als \u00d6konom bezeichnenden Spezialisten wenn er nicht erkennt, dass Japan nach dem Erdbeben vom 11. M\u00e4rz 2011 die Stromproduktion von \u00fcber 50 Kernkraftwerken auf die Produktion mittels \u00d6l- und Gas hat umstellen m\u00fcssen. Die Aussenhandelsbilanz von Japan wurde deshalb im Jahr 2011 mit \u00fcber 100 Milliarden Dollar belastet, weil Japan fossile Energietr\u00e4ger im Ausland hat einkaufen m\u00fcssen. Die Aufr\u00e4umarbeiten wegen der Atomhavarie in Fukushima und dem Tsunami haben die Aussenhandelsbilanz nicht gross belastet, weil hier vor allem inl\u00e4ndische Ressourcen eingesetzt wurden. Die auch in Japan vorhandenen &#8222;Erneuerbaren Energien&#8220; haben zur L\u00f6sung des Problems keinen messbaren Beitrag leisten k\u00f6nnen. Sie waren als Ersatz f\u00fcr die automatisch abgeschalteten KKW nicht ein einziges Mal der Erw\u00e4hnung durch die Medien wert. Rechsteiner spielt hier geschickt mit zwei v\u00f6llig unvergleichbaren Elementen. Er bemerkt vielleicht nicht, wie er sich selber widerlegt und damit seinen Tiefpunkt des intellektuellen Niveaus noch vor der Presse erreicht. (Bild 1).<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4388\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/handelsb_JP_2001_2011.jpg\" alt=\"handelsb_JP_2001_2011\" width=\"823\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/handelsb_JP_2001_2011.jpg 823w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/handelsb_JP_2001_2011-150x92.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/handelsb_JP_2001_2011-300x184.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><i>Bild 1: Die japanische Handelsbilanz wird durch den Kauf von fossiler Energietr\u00e4ger als Ersatz f\u00fcr die abgeschalteten Kernkraftwerke um 100 Milliarden Dollar belastet.<\/i><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><em>&#8222;Die Havarie von Fukushima wurd durch das Erdbeben und nicht durch den Tsunami verursacht&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Raffinierte Konstruktion von Rudolf Rechsteiner. F\u00fcr die von Linksrotgr\u00fcn herbeigeredete Notwendigkeit der Abschaltung des KKW M\u00fchleberg ist es wichtig, dass Erdbeben als grosse Gefahr dargestellt werden k\u00f6nnen. Deshalb zeigt Rechsteiner einen eindr\u00fccklichen Riss auf dem Vorplatz von Fukushima (ca. 1 cm breit), der im Selbstverst\u00e4ndnis von Rudolf Rechsteiner ausschliesslich vom T\u014dhoku-Erdbeben herr\u00fchren kann. Das Erdbeben der St\u00e4rke 9.0 hat Fukushima tats\u00e4chlich recht durchgesch\u00fcttelt. Die Risikoanalyse und auch die intensive Untersuchung verschiedener Institutionen zeigen ein klares Bild: Fukushima wurde wegen unglaublicher, aber gerade kulturell begr\u00fcndbarer Unterlassungen und Fehlbeurteilungen zu einem atomaren Ernstfall. Das Erdbeben war &#8211; auch technisch &#8211; nur indirekt daran schuld. Es ist auch nicht zul\u00e4ssig, das T\u014dhoku-Erdbeben als Gefahr f\u00fcr das KKW M\u00fchleberg anzunehmen. Die Risikoanalyse f\u00fcr M\u00fchleberg ergibt eine maximale Erbebenst\u00e4rke von 7.0 und erreicht die Energie des T\u014dhoku-Erdbebens auch wegen komplett unterschiedlicher geologischer Bedingungen nicht ann\u00e4hernd. Das zu erwartende Beben in M\u00fchleberg liegt <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2011\/03\/17\/berechnung-der-magnitude-und-energie-von-erdbeben\/\">bei maximal einem Hundertstel des T\u014dhoku-Erdbebens<\/a> und k\u00f6nnte &#8211; das hat Fukushima ja gerade gezeigt &#8211; die Geb\u00e4udestrukturen von immerhin 50 KKW in der n\u00e4heren und weiteren Umgebung NICHT zerst\u00f6ren.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Auch in einer hochentwickelten Kultur passieren solche Fehler.&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit m\u00f6chte Rudolf Rechsteiner suggerieren, dass solche Fehler auch bei uns geschehen k\u00f6nnen. Die japanische Kultur ist exakt in diesem Thema gegen\u00fcber der westlichen Arbeitskultur komplett unterentwickelt: Kritikf\u00e4higkeit und Hierarchiegl\u00e4ubigkeit ist in Japan ein bekanntes Hindernis f\u00fcr eine objektive Betrachtung von Risiken. Wenn es dem Chef nicht in den Kram passt, kann der junge Kernkrafttechniker noch lange reklamieren &#8230; Es wurden in Fukushima mindestens zwei f\u00fcr den Westen unglaublich gef\u00e4hrliche Risiken toleriert. Erstens die ungen\u00fcgende H\u00f6he der Tsunamimauer von lediglich 5.7 Metern. Der Betreiber TEPCO wusste ganz genau, dass hier mindestens 8 Meter notwendig gewesen w\u00e4ren. Und zweitens der finanziell motivierte Verzicht auf die Wasserstofffilter f\u00fcr die Abf\u00fchrung des bei einer Kernschmelze entstehenden Knallgases. Es gibt aber noch eine ganze Reihe anderer ersch\u00fctternder Indikatoren und Unterlassungen der Japaner, die Rudolf Rechsteiners Aussage in der Luft zerpfl\u00fccken. <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/kernkraft\/Risk_assessment_fukushima.pdf\" target=\"_blank\">Man lese den Bericht und staune \u00fcber die japanische Risikokultur<\/a>.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>&#8222;Fukushima wird 1&#8217;000&#8217;000 Todesf\u00e4lle nach sich ziehen, \u00e4hnlich wie Tschernobyl&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gab in Fukushima keine Toten. In Japan schon, aber das ist ausschliesslich dem T\u014dhoku-Erdbeben und den darauffolgenden drei Tsunamis zuzuschreiben. Rechsteiner l\u00fcgt hier einmal mehr wie gedruckt, denn er k\u00f6nnte ganz genau wissen, was tats\u00e4chlich mit den Bewohnern in der Region Fukushima geschehen ist. Auch er kennt die Rapporte des WHO und der UNSCEAR, die sich zu dieser Behauptung klar und deutlich ausdr\u00fccken (Auszug aus dem <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/kernkraft\/WHO_Fukushima_2013_eng.pdf\" target=\"_blank\">WHO-Bericht &#8222;<\/a><i>Health risk assessment from the nuclear accident after the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami<\/i>&#8220; (Seite 8)):<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>&#8222;Outside the geographical areas most affected by radiation, even in locations within Fukushima prefecture, the predicted risks remain low and no observable increases in cancer above natural variation in baseline rates are anticipated. Some health effects of radiation, termed deterministic effects , are known to occur only after certain radiation dose levels are exceeded. <\/i><i>The radiation doses in Fukushima prefecture were well below such levels and therefore such effects are not expected to occur in the general population. <\/i><i>The estimated dose levels in Fukushima prefecture were also too low to affect fetal development or outcome of pregnancy and no increases, as a result of antenatal radiation exposure, in spontaneous abortion, miscarriage, perinatal mortality, congenital defects or cognitive impairment are anticipated&#8220;.<\/i><\/p>\n<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00dcbersetzung<\/span><\/b>: &#8222;<i>Ausserhalb und innerhalb der Pr\u00e4fektur Fukushima, welche durch die Verstrahlung betroffen sind, verbleibt die Risikovorhersage auf tiefem Niveau und keine beobachtbare Erh\u00f6hung von Krebserkrankungen, die \u00fcber der nat\u00fcrlichen Variation der Basislinie liegen, sind zu erwarten. Die Strahlungsdosen in der Pr\u00e4fektur Fukushima waren klar unterhalb solcher Werte und deshalb sind solche Effekte f\u00fcr die allgemeine Bev\u00f6lkerung nicht zu erwarten. Die gesch\u00e4tzte Dosis f\u00fcr Bewohner der Pr\u00e4fektur Fukushima waren zu tief, um Fehlentwicklungen menschlicher F\u00f6ten oder Probleme von Schwangerschaften, Folgen einer pr\u00e4natalen Strahlenexposition, spontaner Abort, Fehlgeburten, perinatale Mortalit\u00e4t, angeborene Defekte oder kognitive Beeintr\u00e4chtigung erwarten zu m\u00fcssen.&#8220;<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst der Zusatz &#8222;\u00e4hnlich wie in Tschernobyl&#8220; ist eine typische L\u00fcge der Atomkraftgegner, die Rudolf Rechsteiner hier zum wiederholten Mal schamlos portiert. Es wurden durch die WHO f\u00fcr Tschernobyl ganz \u00e4hnliche Erkenntnisse formuliert. So wurden rund um <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/kernkraft\/abort-castro-99.pdf\" target=\"_blank\">Tschernobyl tausende von menschlichen F\u00f6ten grundlos abgetrieben<\/a>, weil die Umweltorganisationen genau diese unbegr\u00fcndete Radiophobie gesch\u00fcrt haben. Es sind exakt diese von Rudolf Rechsteiner in absichtlicher T\u00e4uschung vorgebrachten Phobien, die letztlich hunderttausenden von Menschen das Leben gekostet haben, ein Mehrfaches aller je durch die bekannten Reaktorunf\u00e4lle gestorbenen oder verletzten Menschen es jemals sein werden.\u00a0 Diese unmenschlichen, abscheulichen und aus rein egoistischen Motiven heraus vorgebrachten L\u00fcgenm\u00e4rchen von Rudolf Rechsteiner und seinen atomkraftfeindlichen Genossen sollten als &#8222;B\u00f6sartige Demagogie mit tausendfacher Todesfolge f\u00fcr das ungeborene Leben&#8220; vor dem internationalen Gerichtshof in den Haag mit lebensl\u00e4nglicher Haft bestraft werden. Jede andere Interpretation dieser wirkungsvoll t\u00f6dlichen Desinformationskampagne der Gr\u00fcnen und Linken um Rudolf Rechsteiner entzieht sich der juristischen Logik. Rechsteiner ist auch deshalb mitschuldig an dieser Massenpanik, weil er seine Weltuntergangstheorien nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Russland und wahrscheinlich weltweit mit seinen apokalyptischen Vortr\u00e4gen verbreitet. Greenpeace Schweiz und die SES (Schweizerische Energiestiftung) blasen in das gleiche Horn wie Rechsteiner, wenn sie die von ihnen selber konstruierte erh\u00f6hte Gefahr von Kinderleuk\u00e4mie in der N\u00e4he von Kernkraftwerken in die Welt hinausposaunen. Auch hier zeigen Studien wie <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/kernkraft\/ije.dyr115.full.pdf\" target=\"_blank\">CANUPIS<\/a>, und eine <a href=\"http:\/\/www.cancerresearchuk.org\/cancer-info\/news\/archive\/pressrelease\/2013-09-12-Nuclear-power-plants-do-not-raise-risk-of-leukaemia-in-children?rss=true\" target=\"_blank\">noch aktuellere Studie<\/a> der &#8222;Cancer Research UK&#8220; in England,\u00a0 dass diese Horrorvision f\u00fcr junge Eltern keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat. Es kann nur vermutet werden, dass wegen solch naivem Alarmismus der Atomkraftgegner auch in der Schweiz schon einige Schwangerschaft unn\u00f6tigerweise abgebrochen wurden.<\/p>\n<blockquote>\n<p><b><i>Havarie wie in Fukushima: &#8222;Den Raum Z\u00fcrich f\u00fcr immer evakuieren&#8220;<\/i><\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem beliebten Kartenvergleich der Verstrahlung um Fukushima, der mit eindr\u00fccklichen Farben beweisen soll, dass die Strahlung lebensbedrohlich w\u00e4re, wenn man das radioaktiv kontaminierte Verbreitungsgebiet von Fukushima vergleichend auf die Schweiz legt, erreicht Rechsteiner wohl den Tiefpunkt des informellen Standards und der Moral. Es geht nicht um Fakten, es geht nur noch um den Wahn eines verr\u00fcckten alten Mannes, der nicht einsehen will, dass seine Argumentation nicht der Wahrheit entspricht. Wer die Realit\u00e4t trotz offensichtlicher Fakten nicht erkennen kann, der ist dem Wahn verfallen, so definiert Wikipedia den Zustand des Wahnsinns. Bei seiner konstruierten Aussage, man sterbe in der Schweiz 100 Mal eher an einer t\u00f6dlichen Strahlendosis, als an einem Autounfall, drehen sich selbst Rechsteiners letzte gesunde Hirnzellen kichernd und schmunzelnd von ihren verwirrten Geschwistern ab. Denn seit 1970 starben im Schweizer Strassenverkehr 34&#8217;557 Personen. Die von Rechsteiner behauptete 100-fach gr\u00f6ssere Bedrohung durch die Atomkraftwerke h\u00e4tte demnach allein in der Schweiz 3\u2018450&#8217;000 Opfer ergeben.<br \/> Wo sind diese Opfer? Es ist seit der Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Kernkraftwerkes in Europa und Japan bisher kein einziges Opfer eines Atomunfalls bekannt. Es waren auch in Fukushima bis heute 0 (Null) Tote. Es gibt f\u00fcr diese konstruierte Behauptung von Rudolf Rechsteiner keine Erkl\u00e4rung. Es ist einfach nur die simple und himmeltraurige L\u00fcge eines kranken Fanatikers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es hat keinen Sinn, die verlogenen Folien und Aussagen von Rudolf Rechsteiner weiter zu demaskieren. Dieser Mann ist eine unn\u00f6tige Belastung f\u00fcr jede vern\u00fcnftige Diskussion um Energiewenden und Atomkraft. Wer diesen Clown der Radiophobie an Podiumsdiskussionen ernst nimmt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Die Gegner des Atomm\u00fcllager sind den Atomphobikern auf den Leim gekrochen<\/b><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weil die Gegner der m\u00f6glichen Standorte im Raum Aarau urspr\u00fcnglich eine private Gruppierung war und die Bev\u00f6lkerung ein Atomm\u00fcllager verst\u00e4ndlicherweise trotz aller gebotenen Vorsicht und Umsicht der NAGRA keine 100&#8217;000 Jahre in ihrem Boden haben will, bringe ich f\u00fcr die \u00c4ngste dieser Leute viel Verst\u00e4ndnis auf. Wie der Kampf gegen Windkraftwerke, ist es das Recht der betroffenen Anwohner, die richtigen und wahren Antworten zu bekommen. Die Vorzeichen der beiden lokalen Oppositionsgruppen sind ganz \u00e4hnlich. Beide k\u00e4mpfen in einer lahmen, langweiligen Medienlandschaft. Die Argumente sind auf einer Seite mehrheitlich ideologischer Art.<br \/> W\u00e4hrend ich die Lagerungszeit von 100&#8217;000 Jahren als eindeutig zu lange empfinde, um f\u00fcr die Geologie und das Grundwasser auch ein todsicheres Endlager unter Kontrolle zu halten, unterst\u00fctze ich aber die mehrheitlich auf falschen Angaben begr\u00fcndete Argumentation der Atomm\u00fcllgegner nicht. Die Gegner eines Atomm\u00fcllagers haben sich mangels Eigeninitiative komplett der SES und den Atomkraftgegnern verschrieben. Wenn ich die verteilten Unterlagen durchlese, finde ich die gleichen L\u00fcgen wieder, wie sie Rudolf Rechsteiner und seine Genossen wiederholt auftischen: 1&#8217;000&#8217;000 Jahre (1 Million) soll das Zeug &#8222;giftig&#8220; sein. Das Ergebnis der 30 Jahre Forschung der NAGRA wird als &#8222;keine L\u00f6sung&#8220; beschrieben, w\u00e4hrend nur mittelm\u00e4ssig informierte Kreise wissen, dass es da schon ganz ansehnliche Ergebnisse gibt, wie den Opalinuston, der doch immerhin schon 120 Millionen Jahre unver\u00e4ndert daliegt und sich sehr gut eignen w\u00fcrde, selbst den &#8222;Millionenjahre strahlenden M\u00fcll&#8220; nach geologischen Grunds\u00e4tzen sicher verwahren zu k\u00f6nnen.<br \/> Wer mit erfundenen und konstruierten Argumenten k\u00e4mpft, hat etwas zu verbergen. Der eigentliche Grund dieser Leute ist die von den Atomkraftgegnern systematisch gesch\u00fcrte Strahlenangst. Rechsteiner beweist in seinem Eingangsreferat, dass die Atomkraftgegner jegliches gesunde Verh\u00e4ltnis zu Radioaktivit\u00e4t verloren haben. Sie sind Opfer einer grossangelegten Desinformationskampagne, lassen sich das aber gerne gefallen. Denn die realistischen und greifbaren Argumente sind an einem kleinen Ort zu finden. Die Portierung der L\u00fcgen aus den Reihen der Atomkraftgegner machen aus den Gegnern der Atomm\u00fcllagerst\u00e4tten reine Mitl\u00e4ufer und Werkzeuge einer verlogenen Organisation. Weil sie sich entschlossen haben, mittels Angst anstelle von Aufkl\u00e4rung zu wirken, haben sie meine ganze Sympathie komplett verloren.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Der Beweis, dass man an einer L\u00f6sung nicht interessiert ist<\/b><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Abend habe ich versucht, den Anwesenden einen kleinen Einblick in die zuk\u00fcnftigen M\u00f6glichkeiten der friedlichen Atomkraftnutzung zu geben. Reaktoren der vierten Generation sind in der Lage, Atomm\u00fcll auf eine Lagerzeit von 300 Jahren zu ver\u00e4ndern (Transmutation). Die Reaktion im Podium war nicht gerade erhellend. Der Nationalrat Beat Flach hat sich sofort in der komplett falschen Beschreibung der Eigenschaften des <a href=\"http:\/\/dual-fluid-reaktor.de\/technik\/prinzip\" target=\"_blank\">Dual Fluid Reactors<\/a> verloren (es hat bald kein Uran mehr, zu teuer, Fusionsreaktor, Umweltverschmutzung wegen Uranabbau, usw.), nicht ohne darauf hinzuweisen, dass man das in einer Arbeitsgruppe intensiv diskutiert habe. Rudolf Rechsteiner hat dazu gar nichts gesagt, hat demnach etwa gleich wenig davon geh\u00f6rt, wie NR Beat Flach &#8230;<br \/> Hans Kaspar Scherrer hat diese typisch inkompetenten \u00c4usserungen eines ideologisch verwirrten Nationalrats mit dem Hinweis auf die notwendige Weiterf\u00fchrung der Atomforschung relativiert. Trotzdem hat das Publikum diese ihm bisher offensichtlich unbekannte Technologie nicht weiter nachgefragt und m\u00f6chte wohl die Option einer ernstzunehmenden Reduzierung des Atomm\u00fclls und seiner Lagerzeit nicht wirklich zur Kenntnis nehmen. Wir haben es hier mit einer weiteren Organisation zu tun, die sich nur f\u00fcr ihre existenziellen Bed\u00fcrfnisse bewegt. Wie die ehemaligen Atombombengegner, die heute mangels Problem zu Atomkraftwerkgegnern mutiert sind, werden auch Atomm\u00fcllgegner etwas neues Finden, gegen das sie k\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Es geht nicht um die Sache, es geht eher um ein geliebtes Hobby. Auch die weiteren Fragen des Publikums zeigten gut auf, wie diese Leute schlicht und einfach keine Ahnung haben, mit was sie es hier zu tun haben. Einer verlangte unbedingt die genauen Stromgestehungskosten, den die Atomkraft aufweisen w\u00fcrde, wenn man alle Subventionen abschaffen t\u00e4te. Es gibt dazu logischerweise keine klaren Antworten. Aber Reto M\u00fcller wollte sich nicht auf Spekulationen einlassen. Daf\u00fcr sind ausschliesslich die gl\u00e4ubigen Anh\u00e4nger von Rudolf Rechsteiner zust\u00e4ndig.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Gute Gespr\u00e4chsf\u00fchrung und wenig brauchbare Aussagen<\/b><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gespr\u00e4chsf\u00fchrung durch Stefan Ulrich war nicht leicht. Er hat seine Aufgabe aber meisterhaft gel\u00f6st. Die Kontrahenten verloren sich oft in Nebens\u00e4chlichkeiten, doch Stefan Ulrich hat sie immer wieder auf die Themen zur\u00fcckgef\u00fchrt. Trotzdem blieb zu wenig Zeit f\u00fcr eine vertiefte Diskussion mit dem Publikum. Das h\u00e4tte wohl auch nicht viel gebracht. Das Publikum war dem Thema genauso wenig gewachsen, wie der Energieexperte Rudolf Rechsteiner und Nationalrat Beat Flach. Die brauchbaren und realit\u00e4tsnahen Aussagen stammten alle aus den M\u00fcndern von Reto M\u00fcller (AVES Aargau) und Hans-Kaspar Scherrer (CEO IBA). Die Schweiz wartet immer noch sehnlichst auf eine fundierte Diskussion zur Energiewende. Was man hier an Podiumsgespr\u00e4chen so miterlebt, ist bestenfalls ein Abbild einer desolaten Energiewende \u00e0 la Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verein KAAZ (Kein Atomm\u00fcll im Ballungsgebiet Aarau-Zofingen) hat f\u00fcr den Abend des 13. September zur Diskussion &#8222;Was kostet uns der Strom wirklich?&#8220; in das Naturama Aarau eingeladen. Das prominent besetzte Podium erf\u00fcllte alle Bedingungen f\u00fcr eine vertiefte Diskussion. Warum es anders kam? Wir werden sehen. 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