{"id":4304,"date":"2013-10-29T12:57:41","date_gmt":"2013-10-29T12:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4304"},"modified":"2014-04-30T14:56:13","modified_gmt":"2014-04-30T14:56:13","slug":"die-psychologischen-tricks-der-energie-und-gesellschaftswender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4304","title":{"rendered":"Die psychologischen Tricks der Energie- und Gesellschaftswender"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Vorbereitende Worte eines Gezeichneten<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\"><em>Von der \u00d6ffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat sich in den letzten 15 Jahren ein grundlegender Paradigmenwechsel der eidgen\u00f6ssischen Energiepolitik vollzogen. Das Bundesamt f\u00fcr Energie wurde von einer durch seri\u00f6se<em>, unpolitische<\/em> Wissenschaftler und Experten gef\u00fchrten Beh\u00f6rde in das genaue Gegenteil umgebaut. Der von der \u00d6ffentlichkeit\u00a0 wenig beachtete Strukturwandel aller Bundesbeh\u00f6rden, konnte durch die schleichende Verschiebung in der personellen Zusammensetzung herbeigef\u00fchrt werden: Der &#8222;Gang durch die Institutionen&#8220; bezeichnet die systematische Besetzung der staatlichen Beh\u00f6rden mit sozialistisch und marxistisch denkenden Entscheidungstr\u00e4gern. <em>Die Angestellten des Bundesamtes f\u00fcr Energie befassen sich nur noch mit Verwaltungsarbeiten und der ideologisch gepr\u00e4gten Beratung der Kommissionen und Politiker. Sie sind lediglich die Agenten eines im gr\u00fcnen M\u00e4ntelchen herumstolzierenden marxistischen Sozialismus, der mehr mit der <a href=\"http:\/\/www.agenda21-treffpunkt.de\/archiv\/ag21dok\/index.htm\" target=\"_blank\">Agenda 21<\/a> und anderen Utopien einer besseren Welt zu tun hat als mit der energetischen Realit\u00e4t einer vern\u00fcnftigen Energieversorgung.\u00a0Sie haben die politischen Entscheidungstr\u00e4ger wie Bundesrat und Parlamente fest in ihrem ideologischen Griff. Die Entscheidungen der Politiker zur Energiepolitik sind deshalb zwischen &#8222;unbrauchbar&#8220; bis &#8222;grobfahrl\u00e4ssig&#8220; einzustufen. <\/em>Es \u00fcberrascht nicht, wenn das Bundesamt f\u00fcr Energie heute keine eigene fachliche Kompetenz der Energietechnik mehr zur Verf\u00fcgung hat. Diese Kernkompetenz wurde schon vor langer Zeit an externe Institutionen wie Suisse Eole oder Swiss Solar abdelegiert. Dem Bundesamt f\u00fcr Energie nahestehende Personen, wie der Windkraftpionier Robert Horbaty d\u00fcrfen ihre Firmen f\u00fcr externe Auftr\u00e4ge einbringen. Eine Ausschreibung findet, wenn \u00fcberhaupt &#8222;unter der Hand der Genehmen&#8220; statt. Diese externen Vereine, Firmen und Stiftungen sind weit davon entfernt eine objektive und l\u00f6sungsorientierte Energieversorgung anzustreben. Es herrscht blanke Korruption und Parteifilz. Mafi\u00f6se Strukturen zwischen Bundesverwaltung und Teilen der Wirtschaft erm\u00f6glichen eine staatlich organisierte Abzockerei, wie sie dieses Land noch nie erlebt hat. Das allerdings, ist bereits ein europ\u00e4isches Problem.<br \/> <\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Das Versagen der etablierten Medien<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Der Gang durch die Institutionen geht so weit, dass auch die \u00f6ffentlichen Medien davon betroffen sind. Der dem linken Terror nahestehende Chefredaktor des Tages Anzeigers,\u00a0Res Strehle oder der linksliberale Generaldirektor der SRG, Roger de Weck sind nur zwei typische Beispiele einer vom rotgr\u00fcnen Utopismus &#8222;institutionalisierten&#8220; Schweiz. Wer als \u00f6ffentliche Person wagt, eine dem Linkspopulismus nicht genehme Meinung zu \u00e4ussern, wird mit den miesesten Methoden sabotiert, die wir aus dem realen Sozialismus kommunistischer Diktaturen kennen. Wo man es sich erlauben kann, werden ungeliebte Meinungen mit allen Mitteln der medialen Monokultur unter dem Deckel gehalten. Dieses verbreitete Vorgehen findet seine vermeintliche Berechtigung in der systematischen Inbesitznahme jeglicher &#8222;Moral&#8220;. Linke haben die Moral gepachtet und deshalb verf\u00fcgen sie\u00a0\u2013 aus ihrer Sicht nur eine logische Folgerung \u2013 \u00fcber die Unfehlbarkeit in allen moralischen Fragestellungen. Eine zunehmend aggressive und dem Terrorgedanken nahestehende Kamarilla von linken Mitl\u00e4ufern verunglimpft im Internet kritische Blogs lokaler Windkraftgegner und Atomkraftbef\u00fcrworter systematisch. Sie melden missbr\u00e4uchlich deren ben\u00fctzten IP-Adressen in den offiziellen Spamservern, ben\u00fctzen alle \u00f6ffentlichen Foren zum negativen Rating dieser lediglich ihre freie Meinung \u00e4ussernden Kritiker und ihrer Internetseiten. Sie verwenden falsche Namen in Sozialen Plattformen und melden missliebige Artikel oder ganze Gruppen, damit sie gesperrt werden.<br \/> Ein konkretes Beispiel dieses Medienterrors ist das Mobbing gegen die von Alex Baur gegr\u00fcndete Facebookgruppe &#8222;<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/NaturfreundeFurAtomstrom\" target=\"_blank\">Naturfreunde f\u00fcr Atomstrom<\/a>&#8222;. Eine konstruierte Copyright-Verletzung, erfunden und gemeldet durch den <a href=\"http:\/\/agossweiler.wordpress.com\/2013\/05\/28\/alex-baur-wird-nervos\/\" target=\"_blank\">linksfanatischen Blogger Andreas Gossweiler<\/a> wurde zum Anlass genommen eine offizielle Sperrung bei den Facebook-Administratoren zu verlangen. Facebook\u00a0\u2013 das muss man wissen\u00a0\u2013 sperrt gemeldete Seiten ohne rechtliche Abkl\u00e4rung von Missbrauch und verweist die Kontrahenten etwas blau\u00e4ugig darauf hin, &#8222;sich gegenseitig zu einigen&#8220;. Dies f\u00fchrte dazu, dass die Gruppe w\u00e4hrend Tagen in der Verbreitung von Informationen behindert wurde. Es ist auch ein Beweis des moralinsauren und humorlosen Geistes dieser Leute. Sie selber verstossen regelm\u00e4ssig gegen jeden Anstand gegen\u00fcber der Internetgesellschaft. Weil sie keinerlei griffige Fakten f\u00fcr den eigenen Wahn einer rotgr\u00fcnen Diktatur vorbringen k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie die Meinungen Anderer mit Mobbing und ihrem marxistischen Netzwerk bek\u00e4mpfen. Demokratische und freie Meinungsbildung ist ihnen ein Gr\u00e4uel. Weil sie dagegen nicht den Funken einer Chance haben. <em><br \/> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Ein gutes Beispiel, wie linkes Gedankengut in den Druckmedien verbreitet wird, bietet die AZ Mediengruppe. Im Fr\u00fchling 2013 habe ich damals noch als Pr\u00e4sident des Vereins &#8222;Pro Heitersberg&#8220; eine Pressemitteilung an die AZ versendet. Inhalt dieser Pressemitteilung war der von uns aktuell errungene Sieg gegen die lokale Windradlobby. Das von den Anwohnern heissgeliebte Naturreservate &#8222;Egelsee&#8220; und &#8222;Heitersberg&#8220;, das von sogenannten Umweltsch\u00fctzern wie WWF Aargau, Gr\u00fcnliberaler Partei Rohrdorferberg und anderen gr\u00fcnen Spr\u00fccheklopfern wie dem heutigen Stadtpr\u00e4sidenten von Baden, Geri M\u00fcller, in eine Industrielandschaft h\u00e4tte mutiert werden sollen, wurde aus der Potenzialliste der Raumplanung des Kantons Aargau gestrichen. Der Journalist, der mich darauf kontaktiert hat, wusste keine schlaueren Fragen zu stellen als diejenige nach der Anzahl von <strong><em>durch UNS installierter Solaranlagen<\/em><\/strong>! Mit viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen habe ich auf die seltsamen Fragen geantwortet. Es hat nicht gefruchtet und ich habe \u00fcber so viel Dummheit wieder mal ein wenig Luft ablassen m\u00fcssen. Wenn man in der Aargauer Zeitung mit Sicherheit keine Leserbriefe mehr von sich sehen will, kann man nun folgendermassen vorgehen. Man sende eine e-mail an Redaktion, Journalisten und ein paar ausgesuchte Politiker (<em>ombudsstelle@azmedien.ch, christian.dorer@azmedien.ch,&#8230;<\/em>) mit diesem Inhalt:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Liebe AZ<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.pro-heitersberg.ch\/Presse\/AZ\/Presse_Aufloesung.pdf\" target=\"_blank\">Was wir geliefert haben &#8230;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.pro-heitersberg.ch\/Presse\/AZ\/der_AZ_beantw_zus_Fragen.pdf\" target=\"_blank\">Was wir zus\u00e4tzlich geliefert haben &#8230;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.pro-heitersberg.ch\/Presse\/AZ\/E-Paper-Ausgabe_AZ%20Baden_Dienstag,%2018%20Juni%202013.pdf\" target=\"_blank\">Was die AZ daraus gemacht hat &#8230;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em> Es ist schon hart, wenn man sich lieber die Zunge abbeissen w\u00fcrde anstatt endlich mal etwas Positives \u00fcber den von linkslastigen Journalisten bestgehassten aargauer Verein ABSCHREIBEN zu m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em> Ich empfinde neben Abscheu vor einer journalistischen NICHTLEISTUNG\u00a0auch immer noch ein Quentchen Mittleid. Es w\u00e4re eine letzte Chance gewesen, der nicht gef\u00fchrten Debatte um die Aargauer Windkraftwerke etwas Gehalt zu geben. Ich lege die Pressemitteilung gerne noch einmal zur Nachlese bei. Vielleicht f\u00e4llt Euch doch noch etwas Gescheiteres dazu ein &#8230; ? Wenn die Unterlagen nicht gen\u00fcgen, k\u00f6nnt Ihr Euch bei den letzten 10 Pressemitteilungen der Windkraftgegner bedienen, die Ihr noch nicht gelesen habt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\"><em>Herzliche Gr\u00fcsse vom von Windkraftwerken befreiten Heitersberg!<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Der Stich in das Wespennest hat die AZ nicht \u00f6ffentlich zum Summen gebracht. Aber intern wurde ich wieder mal auf die schwarze Liste der &#8222;b\u00f6sen Reaktion\u00e4re&#8220; gesetzt. Eine Antwort &#8211; ganz in der linken Tradition des hochn\u00e4sigen Nichtbeachtens &#8211; blieb nat\u00fcrlich aus. Als abschliessende Worte zitiere ich die Antwort eines der bekanntesten Politikers im Kanton Aargau, der selber mit dieser Problematik bestens vertraut ist. Sein Name sei hier aus politischen Gr\u00fcnden nicht genannt:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">&#8222;<em>Nicht \u00e4rgern \u2013 sie wissen doch: <b>Journalisten sind Leute, die den Spreu vom Weizen trennen und dann den Spreu abdrucken\u2026&#8220;<\/b><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Ich folgere daraus: Die AZ Mediengruppe bildet tats\u00e4chlich die vierte Macht im Staat. Ich habe noch selten erlebt, wie ein Medium diese Macht dermassen systematisch missbraucht. Ich blicke dabei auf eine 6-j\u00e4hrige Leidensgeschichte zur\u00fcck. Das Medienmonopol der Wannermedien ist eine politische und gesellschaftliche Katastrophe!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Der Gang durch die Institutionen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Es ist richtig, dass <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marsch_durch_die_Institutionen\" target=\"_blank\">der Gang durch die Institutionen<\/a> eine Verschw\u00f6rungstheorie darstellt. Diese Aussage ist aus streng wissenschaftlicher Betrachtung richtig. Gleichzeitig wird die Aussage &#8222;<em>Das ist eine Verschw\u00f6rungstheorie<\/em>&#8220; von linken Utopisten gerne dazu verwendet, um die Diskussion um dieses h\u00e4ssliche Thema im Keim zu ersticken. Das funktioniert mit den meisten Gegnern, nicht mit mir! Ich erinnere daran, dass der Begriff <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theorie\" target=\"_blank\">Theorie <\/a>eine weit fortgeschrittene und weitgehend die Realit\u00e4t abbildende Beschreibung darstellt. Sie kann nicht einfach aus den Fingern gesogen werden, wie z.B. die Aussage &#8222;Es hat genug Wind&#8220; oder &#8222;Atomkraft nein danke&#8220;. Deshalb ist die Theorie des &#8222;Gangs durch die Institutionen&#8220; aus einer objektiven und b\u00fcrgerlichen Sicht eine sehr gut nachvollziehbare Tatsache.<br \/> Aus der Sicht der Linken kann das selbstverst\u00e4ndlich nur eine b\u00f6sartige Unterstellung sein. Eben eine &#8222;Verschw\u00f6rungstheorie&#8220;. Das kommt daher, weil ja auch kaum jemand wirklich den unbrechbaren &#8222;Schwur&#8220; mit erhobenen drei Fingern geleistet h\u00e4tte. Der Gang durch die Institutionen ist eher mit den Worten &#8222;dem F\u00fchrer zudienen&#8220; erkl\u00e4rbar. Anstelle des &#8222;dem F\u00fchrer zudienen&#8220;, wie wir das durch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daniel_Goldhagen\" target=\"_blank\">die deutsche Massenhysterie aus der Zeit des Nationalsozialismus<\/a> und den sozialistischen Experimenten wie dem Stalinismus oder dem Maoismus kennen, kann man den &#8222;Gang durch die Institutionen&#8220; wohl eher als &#8222;der Utopie zudienen&#8220; beschreiben, was im Endeffekt genauso unmenschlich enden wird, wie die anderen erw\u00e4hnten sozialistischen Fehlversuche.<br \/> Es ist mir auch absolut klar, dass die Mehrheit der linken Bodentruppen nicht in die Pl\u00e4ne ihrer linken F\u00fchrer eingeweiht ist. Das hindert sie erst recht nicht daran, ihren minimalen Einfluss auf ihr beh\u00f6rdliches Umfeld auszu\u00fcben. Wie schon bei den Nazis gibt es dazu eine raffinierte Propaganda. Hier in der Schweiz wird dies durch die <a href=\"http:\/\/www.ideja.ch\/portrait.html\" target=\"_blank\">Marketingfirma IDEJA<\/a> \u00fcbernommen (<em>Der Besitzer Bernhard Gutknecht ist offizieller Pressesprecher der Suisse Eole, sein Mitarbeiter Markus Ahmadi tritt in der \u00d6ffentlichkeit auch als Vertreter der Suisse Eole auf<\/em>). Sie darf\u00a0\u2013 nat\u00fcrlich vom Bund finanziell kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt\u00a0\u2013 auch die Propaganda f\u00fcr die Windkraftwerke machen. Die Parallelen zu den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts sind augenf\u00e4llig. Und dabei haben wir noch nicht einmal \u00fcber die Parallelen der Parteiprogramme der beiden vermeintlich gegens\u00e4tzlichen politischen Richtungen gesprochen. Es sei hier nur der gemeinsame Wahn zum Vegetarismus erw\u00e4hnt. <a href=\"http:\/\/unterlinken.de\/\" target=\"_blank\">Jan Fleischhauer<\/a> zitiert den Zeitzeugen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Denis_de_Rougemont\" target=\"_blank\">Denis de Rougemont<\/a> mit seinem &#8222;Journal aus Deutschland&#8220; zum Verh\u00e4ltnis der Sozialisten zu den Nationalsozialisten in seinem Buch &#8222;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/a-622703.html\" target=\"_blank\">Unter Linken<\/a>&#8220; treffend:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\"><em>&#8222;Derselbe zentralistische Geist; dieselbe Zwangsvorstellung eines einheitlichen Blocks; dieselbe Verherrlichung der Nation, die als die Missionarin einer Idee angesehen wird; derselbe Sinn f\u00fcr symbolische Feste zur &#8218;Erziehung des Menschen&#8216;; derselbe Argwohn gegen &#8218;Individuen&#8216; und gegen jegliches &#8218;Privatinteresse&#8216;. Diese Parallelit\u00e4t oder besser diese Gleichheit der Einstellungen betrifft nicht nur die Politik: In beiden F\u00e4llen ist man totalit\u00e4r.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Der Begriff &#8222;Langer Marsch durch die Institutionen&#8220; stammt aus der Zeit am Ende der 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts, als der wohl bekannteste Vertreter der marxistischen Berliner Studentenbewegung,\u00a0<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rudi_Dutschke\" target=\"_blank\">Rudi Dutschke<\/a>, exakt diese Parole verbreitete. Der in den folgenden Jahren auch in der Schweiz stattfindende &#8222;Marsch durch die Institutionen&#8220; durch Personen mit marxistischem und sozialistischem Hintergrund <strong><em>ist deshalb alles andere als eine Erfindung b\u00fcrgerlicher Geister<\/em><\/strong>. Der Journalist, Autor und Literaturkritiker <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCrgen_Busche\" target=\"_blank\">J\u00fcrgen Busche<\/a> hat das im Jahr 2003 treffend beschrieben:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\"><em>&#8222;&#8230; [dass] der lange Marsch durch die Institutionen der <a title=\"68er-Bewegung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/68er-Bewegung\">68er-Bewegung<\/a> und der <a title=\"Neue soziale Bewegungen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neue_soziale_Bewegungen\">Neuen sozialen Bewegungen<\/a> im Zentrum der Macht endete und [die] 68er heute die Schaltstellen des Staates, der Wirtschaft und der Universit\u00e4ten besetzen und dadurch eine gesamtgesellschaftliche Diskurshoheit errangen.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Ein Blick in die Redaktionen, die Beh\u00f6rden, die NGOs, die politischen Kommissionen und Parteien zeigt gut, dass diese &#8222;Verschw\u00f6rungstheorie&#8220; ziemlich nahe bei der gefundenen Praxis liegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Dieser gef\u00e4hrliche gesellschaftliche Wandel und seine Wirkung auf die Energiediskussion war Gegenstand meiner Literaturstudie zu zwei Arbeiten der Universit\u00e4ten Z\u00fcrich und St. Gallen. Ihre Analyse zeigt die Fakten zu dieser Theorie eindr\u00fccklich auf. Meine Betrachtungen basieren auf den Studien &#8222;<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/php\/modules\/enet\/streamfile.php?file=000000010984.pdf&amp;name=000000290749\" target=\"_blank\">Sozialpsychologische Akzeptanz von Windkraftwerken an potenziellen Standorten<\/a>&#8220; von G\u00f6tz Walter und der inhaltlich schwer greifbaren Schwesterstudie der Universit\u00e4t St. Gallen, &#8222;<a href=\"http:\/\/www.swissecoleadersday.ch\/fileadmin\/sites\/swiss_eco_leaders_day2012\/files\/Statistiques\/SELD_Barometer_2013.pdf\" target=\"_blank\">Einstellungen und Wissen zu Energiethemen<\/a>&#8222;, durchgef\u00fchrt von Prof. Dr. Rolf W\u00fcstenhagen und Dr. Nina Hampl. Es ist mir bewusst, dass diese Beispiele nur ein kleiner Teil der gesellschaftlichen Einflusses des rotgr\u00fcnen &#8222;Gangs durch die Institutionen&#8220; darstellt. Eine akribische Untersuchung des Verhaltens der \u00f6ffentlichen Medien, w\u00fcrde den noch viel gr\u00f6sseren Sumpf aufdecken. Mir fehlen leider die Mittel und die Zeit hier auf wissenschaftlicher Basis zu forschen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Die Beurteilung der sozialpsychologischen Studien<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">W\u00e4hrend <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\" target=\"_blank\">das Ergebnis der Studie von G\u00f6tz Walter vorliegt<\/a>, war zur Betrachtungszeit die Studie von Nina Hampl noch nicht vollst\u00e4ndig einzusehen. Lediglich die Folien eines Vortrages am &#8222;<a href=\"http:\/\/www.swissecoleadersday.ch\/fileadmin\/sites\/swiss_eco_leaders_day2012\/files\/Statistiques\/SELD_Barometer_2013.pdf\" target=\"_blank\">Swiss Eco Leaders Day<\/a>&#8220; standen zur Verf\u00fcgung. Im Gegensatz zu G\u00f6tz Walter, der sich zumindest halbherzig mit meinen Vorw\u00fcrfen und Aussagen auseinandergesetzt hat, hielten es die St. Galler Wissenschaftler nicht f\u00fcr n\u00f6tig, auf meine Anfragen zu reagieren. Das St. Galler Institut f\u00fcr &#8222;Wirtschaft und \u00d6kologie&#8220; hat schon an anderer Stelle bewiesen, dass sie mit Personen, die nicht ihre Ansichten vertreten, \u00e4usserst unwissenschaftlich verfahren (<em>Namen und Vorg\u00e4nge dem Autor bekannt<\/em>). Die originale, elektronische Korrespondenz mit G\u00f6tz Walter ist am Ende meiner Betrachtung angef\u00fcgt. G\u00f6tz Walter hatte mehrfach die M\u00f6glichkeit der Einsicht in die Vorfassung meiner Aussagen, wo mir Fehler unterlaufen sind, habe ich diese sinngem\u00e4ss im folgenden Text angepasst und korrigiert. Alle angeregten Korrekturen sind in untenstehendem Text eingeflossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Beurteilung der Studie<\/strong><\/span><br \/> <span style=\"font-size: large;\"><strong> &#8222;Sozialpsychologische Akzeptanz<\/strong><\/span><br \/> <span style=\"font-size: large;\"><strong> von Windkraftwerken<\/strong><\/span><br \/> <span style=\"font-size: large;\"><strong> an potentiellen Standorten&#8220;<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"center\">ber\u00fccksichtigend weitere aktuelle Studien der Universit\u00e4ten Bern, St. Gallen und der ETH Z\u00fcrich<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Allgemeiner Eindruck<\/h2>\n<p>Die Studie bem\u00fcht sich um eine scheinbar seri\u00f6se Abkl\u00e4rung der Willensbildung- und Willens\u00e4usserung der betroffenen Bev\u00f6lkerung anstehender Windparkprojekte. Die Ergebnisse sind gepr\u00e4gt durch die pers\u00f6nliche Einstellung des Autors, der unter dem Einfluss der aus Vertretern der Windradlobby zusammengesetzten \u201eBegleitgruppe\u201c steht.<\/p>\n<p>Die Studie geht von falschen Annahmen aus. Es unterlaufen dem Autor verschiedene Beurteilungsfehler in der Vorbereitung der Grundlagen und in der Anwendung der gebotenen Objektivit\u00e4t f\u00fcr die daraus gefolgerten Schl\u00fcsse. Verschiedene unvorsichtige \u00c4usserungen des Autors, die nicht auf fundierte Grundlagen aufbauen, zeigen, dass diese Studie auf der Basis einer unkritischen Bef\u00fcrwortung der Windenergie erstellt wurde. Die gebotene Objektivit\u00e4t f\u00fcr eine g\u00fcltige Aussage leidet darunter.<\/p>\n<p>Die Studie suggeriert in v\u00f6lliger Verkennung der realen Situation, dass die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c lediglich n\u00f6rgelnde und hyperaktive St\u00f6rfaktoren auf dem Weg in eine strahlende gr\u00fcne Zukunft des Landes darstellen. Diese \u201e<i>Skeptiker\u201c<\/i> werden von Beginn weg mit einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit ausgegrenzt, die jedem wissenschaftlichem Anspruch auf Objektivit\u00e4t entgegenl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Wie wir in dieser Beurteilung zeigen werden, muss dieser Studie eine wissenschaftliche Relevanz abgesprochen werden, weil sie die realen Umst\u00e4nde um die Diskussion der Windenergie lediglich aus der Sicht der Bef\u00fcrworter abbildet. Wir m\u00fcssen annehmen, dass die benutzten Fragen aus dem Fundus der Universit\u00e4t Halle-Wittenberg stammen. Diese Fragen m\u00f6gen f\u00fcr deutsche Verh\u00e4ltnisse einigermassen objektiv sein, f\u00fcr Schweizer Verh\u00e4ltnisse sind sie es auf keinen Fall (Annahme \u201eAbstand zu Wohnraum\u201c und Fokussierung auf \u201eBau auf Ackerland\u201c, unber\u00fccksichtigte Effizienz- und Preisunterschiede, unber\u00fccksichtigte Unterschiede des vorhandenen Raums usw.).<\/p>\n<p>Das schwerwiegendste Vers\u00e4umnis ist die Wahl der Begleitgruppe, die sich vornehmlich aus der Spitze der Schweizer Windradlobby zusammensetzt. Erste Aussagen des Autors zeigen, dass er sich den Folgen dieser einseitigen Beeinflussung noch heute nicht wirklich bewusst ist. Diese Studie erweckt den Eindruck, dass sie lediglich als \u201e<i>wissenschaftliches Argument gegen die ungeliebten Skeptiker<\/i>\u201c verwendet werden soll. Selbst der Autor, der sich weigert, eine \u201eDeclaration of Interests\u201c zu ver\u00f6ffentlichen muss als befangen gelten. Er ist Angestellter der Firma \u201eThe Advisory House\u201c, die ihre Kunden europaweit auch aus den Reihen der Windkraftpromotoren rekrutiert. <b><i>Vereinfacht gesagt, verdient der Autor sein Einkommen mit der Bedienung der Windradlobby mit \u201ewissenschaftlichen Argumenten\u201c gegen die Gegner von Windkraftwerken.<\/i><\/b><\/p>\n<p>Wenn wir uns Jahrzehnte sp\u00e4ter an die heutige Zeit der Nervosit\u00e4t, des Alarmismus und der grossangelegten Angstmacherei durch die verschiedenen Organisationen erinnern, werden wir nicht mehr verstehen, warum eine ganze Volksgemeinschaft ohne reale \u00e4ussere Not dermassen irrationale Schritte in eine schlechtere, unzuverl\u00e4ssigere und teurere Energieversorgung gemacht hat. H\u00fcten wir vor den falschen Propheten und nehmen wir die ganze Hysterie etwas gelassen. Wir haben genug Zeit f\u00fcr gute L\u00f6sungen. Die grundlose Zerst\u00f6rung der wenigen Naturgebiete und Landschaften werden sp\u00e4tere Generationen nicht nachvollziehen k\u00f6nnen. Die Menschheit hat viel erreicht. Unter dem Druck der Angst wird sie keine guten L\u00f6sungen finden. Wenn wir nicht in Panik verfallen, wird es auch in Zukunft genug Energie f\u00fcr alle Menschen geben. Die Angst ist nicht unser Freund. Wer Angst sch\u00fcrt, ist der Feind der Zukunft.<\/p>\n<h3><b>G\u00f6tz Walter (Autor) \u00e4ussert sich zu den Vorw\u00fcrfen<\/b><\/h3>\n<p>Ich habe versucht, diese Vorw\u00fcrfe zusammen mit dem Autor in eine zielf\u00fchrende Diskussion zu leiten. G\u00f6tz Walter hat dazu eine Vorabversion dieses Berichts erhalten. Ich war bereit, diesen Bericht in naher Zusammenarbeit mit dem Autor in eine objektive, aussagekr\u00e4ftige Studie zu entwickeln.<\/p>\n<p>Es ist dem Autor hoch anzurechnen, dass er nicht bereits nach der zweiten elektronischen Anfrage mit konkreten Vorw\u00fcrfen das Handtuch geworfen und mich \u2013 wie in der Windkraftbranche und dem Bundesamt f\u00fcr Energie sonst \u00fcblich \u2013 mit Nichtbeachtung und Ignoranz bestraft hat. Der Briefwechsel ist im Anhang ersichtlich.<\/p>\n<p>G\u00f6tz Walter hat mich auf einige kleine Fehler im Bereich der Zitate hingewiesen, die ich gerne korrigiert habe. Die Vermischung der Aussagen und Schl\u00fcsse des Autors mit den Aussagen der darunterliegenden Fachliteratur hat er zu Recht kritisiert. In der vorliegenden Beurteilung sind diese Korrekturen alle eingeflossen. Daf\u00fcr danke ich dem Autor.<\/p>\n<p>Auf die Vorw\u00fcrfe der Intransparenz, der Befangenheit der Experten und die mangelhaften Studienvoraussetzungen konnte oder wollte der Autor keine Erkl\u00e4rungen abgeben. Wir m\u00fcssen deshalb annehmen, dass G\u00f6tz Walter damit einverstanden ist und diese Vorw\u00fcrfe weitgehend akzeptiert. Wir h\u00e4tten konkrete Erkl\u00e4rungen des Autors gerne in unsere \u00dcberlegungen miteinbezogen. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen.<\/p>\n<h3><b>War der Autor in der Lage eine objektive Studie zu verfassen?<\/b><\/h3>\n<p>Ein klares Nein, ist hier die richtige Antwort. Das BFE und vor allem die Mitglieder der Begleitgruppe h\u00e4tten eine Mitarbeit der Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> nicht akzeptiert. Die Ansichten der im Bundesamt f\u00fcr Energie federf\u00fchrenden Angestellten und der Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> verlaufen Diametral. Der Autor h\u00e4tte mit der aufgetischten und aufgezwungenen Zusammensetzung auf eine Studie verzichten sollen. Die Bedingungen waren von Beginn weg durchschaubar unwissenschaftlich angelegt.<\/p>\n<p>Solange das Bundesamt f\u00fcr Energie <b><i>offensichtlich befangene Experten<\/i><\/b> besch\u00e4ftigt, kann die Diskussion um eine sinnvolle Windkraftnutzung nie an Inhalt gewinnen. Es ist nur noch ein Durchdr\u00fccken ideologischer Wahrnehmungsst\u00f6rungen weniger Funktion\u00e4re im BFE gegen eine zunehmend von unsinnigen Windkraftanlagen betroffenen Bev\u00f6lkerung. Dass der Staat hier Mittel und Personal im Kampf gegen seine eigenen Bev\u00f6lkerung einsetzt, ist ungerecht. Aber nur sehr wenige Leute und gar kein \u00f6ffentliches Medium scheint das zu interessieren. Es betrifft ja auch nur eine klare Minderheit. Diese Minderheit ist systemisch bedingt und sollte vor missbr\u00e4uchlich agierenden staatlichen Instanzen gesch\u00fctzt und nicht auch noch zus\u00e4tzlich bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<h2><b>Bedenken zur Objektivit\u00e4t und Qualit\u00e4t der Aussagen<\/b><\/h2>\n<h3><b>Studieninflation statt Qualit\u00e4t und echte Information f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung<\/b><\/h3>\n<p>Die Windkraftlobby dominiert die offiziellen Stellen beim Bund, in der Politik und in den Verb\u00e4nden total. Sie verf\u00fcgt \u00fcber praktisch alle finanziellen und logistischen Mittel, die offizielle Stellen f\u00fcr die Information der Bev\u00f6lkerung zur Verf\u00fcgung stellen. Sie kann sich selber Gelder sprechen und Verordnungen diktieren.<\/p>\n<p>Aber sie hat ein grosses Problem: Die Fakten sprechen gegen den Einsatz von Windkraft in der Schweiz. Es gibt keinen objektivierbaren Grund, hier Windkraftwerke zu betreiben. Die Versorgungslage wird durch Windkraftwerke nicht umweltfreundlicher, nicht billiger und nicht zuverl\u00e4ssiger. Die zu erwartende Wirkung eines unkritischen Einsatzes der Windkraft ist das exakte Gegenteil davon.<\/p>\n<p>Die Kritiker von Windkraft sch\u00f6pfen ihre Mittel lediglich aus den privaten Taschen der betroffenen Bev\u00f6lkerung. Ihre Oppositionsarbeit ist komplett freiwillig. Sie erhalten von keiner Seite auch nur die geringste finanzielle oder logistische Unterst\u00fctzung. Sie sind den positivistischen \u00c4usserungen und fachlichen Falschinformationen der Windradlobby praktisch wehrlos ausgesetzt. Weil sie eine systemische Minderheit bilden, wird sich das auch nicht so schnell \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Profiteure dieses Zustands halten \u00fcber ihre Vertreter in Beh\u00f6rden und Verwaltung alle Informationen zur\u00fcck, die diese technischen Probleme und die fachliche Desinformation durch die Windradlobby belegen k\u00f6nnten. Zus\u00e4tzlich lassen sie eine zunehmend grosse Menge an Studien erstellen, die immer nach dem gleichen Muster funktionieren: Experten einer universit\u00e4ren Fachrichtung erstellen Studien zur Energiewende. Da diese Experten in der Regel von Energietechnik wenig bis nichts verstehen, k\u00f6nnen sie durch die Windradlobby unbemerkt instrumentalisiert werden. Oftmals ist den Experten dieser universit\u00e4ren Fachrichtungen nicht bewusst, dass ihr Wissen um Energietechnik mangelhaft und subjektiv durch ihre pers\u00f6nliche Einstellung zu Kernkraft und erneuerbarer Energie gepr\u00e4gt ist. Die akademische \u00dcberheblichkeit und eine falsche Selbsteinsch\u00e4tzung erzeugen Studien, die energietechnisch total aus der fachlichen Objektivit\u00e4t laufen und nicht in der Lage sind, die Realit\u00e4t abzubilden.<\/p>\n<p>Mit einer subtilen, gut orchestrierten Professionalit\u00e4t tritt die Windradlobby auf und vereinnahmt diese Experten mit einer kriminellen Energie, wie man sie sonst nur aus Filmen kennt. Hinter der Fassade der freundlichen Klimaretter und Menschensch\u00fctzer stehen Fratzen der Geldgier, der Macht und der politisch berechnenden Demagogie. Die Wissenschaft l\u00e4sst sich davon gutgl\u00e4ubig einspannen. An der Sozialpsychologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Z\u00fcrich herrscht eine herangez\u00fcchtete politische Wahrnehmungsst\u00f6rung, die mit wissenschaftlicher Arbeit nur mehr wenig gemein hat. Damit ist die Uni Z\u00fcrich allerdings nicht alleine.<\/p>\n<h3><b><i>Zwischenblick in den Osten<\/i><\/b><b>: Universit\u00e4t St. Gallen \u00fcberschl\u00e4gt sich in vorauseilendem Gehorsam<\/b><\/h3>\n<p>Das Wenige, das man bisher von der Universit\u00e4t St. Gallen zu diesem Thema sieht<sup><a href=\"http:\/\/www.swissecoleadersday.ch\/fileadmin\/sites\/swiss_eco_leaders_day2012\/files\/Statistiques\/SELD_Barometer_2013.pdf\">8<\/a><\/sup>, l\u00e4sst keine Hoffung auf eine realistischere Beurteilung der Energiestrategie des Bundes aufkommen. Diese Universit\u00e4t nimmt zwar eine Kalibrierung des Wissensstands der Befragten vor. Das Vorgehen der Kalibrierung erinnert aber eher an eine Sch\u00fclerarbeit der Oberstufe denn an ein universit\u00e4res Niveau. So wird das Wissen \u00fcber <b><i>Kernkrafttechnik<\/i><\/b> mit der folgenden Frage festgestellt:<\/p>\n<p><i>\u201e<b>Solarzellen<\/b> brauchen bei Herstellung mehr Energie als sie sp\u00e4ter produzieren\u201c (Wissen hoch = \u00fcberhaupt nicht einverstanden, Wissen mittel = eher nicht verstanden \/ neutral, Wissen niedrig = eher einverstanden \/ sehr einverstanden)<\/i><i><\/i><\/p>\n<p>Nicht ganz zuf\u00e4llig ergibt eine Befragung dieser Art kalibrierten Wissens bei den \u201e<i>Schlauen<\/i>\u201c eine enorme Zustimmung zur Frage, ob die Schweiz mittelfristig auf Atomenergie verzichten k\u00f6nne. Man erh\u00e4lt folgendes Bild:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4305\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Sozialpsychol_Akzeptanz_Uni.jpg\" alt=\"Sozialpsychol_Akzeptanz_Uni\" width=\"589\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Sozialpsychol_Akzeptanz_Uni.jpg 982w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Sozialpsychol_Akzeptanz_Uni-150x71.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Sozialpsychol_Akzeptanz_Uni-300x142.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist etwa so, wie wenn das Wissen der St. Galler Studenten mit der Frage kalibriert w\u00fcrde: <i>\u201eBesitzt das KKW M\u00fchleberg einen K\u00fchlturm?\u201c<\/i> und damit die Qualit\u00e4t der Frage pr\u00fcfe: \u201e<i>Bei wieviel Meter\/Sekunde Windaufkommen erreicht ein Windrad seinen maximalen Wirkungsgrad?<\/i> Aber vielleicht entzieht sich dem Laien die psychologische Subtilit\u00e4t der Fragestellung.<\/p>\n<p>Es ist offensichtlich, dass auch die Universit\u00e4t St. Gallen unter dem Motto forscht: \u201e<i>Wie verkaufe ich der Bev\u00f6lkerung eine selbst den Experten unerkl\u00e4rliche Energiepolitik so, dass allgemeine Freude aufkommt?<\/i>\u201c Ist es noch verwunderlich, dass wir weder von Prof. Dr. Rolf W\u00fcstenhagen noch von Dr. Nina Hampl eine \u201e<i>Declaration of Interests<\/i>\u201c oder \u00c4hnliches finden? Auch hier sind es die kleinen, versteckten Bemerkungen, die die Objektivit\u00e4t der Forscher in Frage stellen. Das Prinzip \u201e<i>Zuversicht<\/i>\u201c:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>&#8222;Erwartungen bez\u00fcglich Energiemix 2030\/50 sind gegen\u00fcber 2012 geringf\u00fcgig pessimistischer geworden. Die Politik steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, <b>durch sichtbare Erfolge einer schleichenden Erosion der Zuversicht entgegenzuwirken<\/b>.&#8220;<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3><b>Zwischenblick in die Arbeiten der sozialwissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Bern<\/b><\/h3>\n<p>Die Lizentiatsarbeit von Jonas Schmid und Florian Schuppli unter dem Namen \u201e<i><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/Lizarbeit_windenergie_2009_kurz.pdf\">Akzeptanz durch Kooperation?<\/a><\/i>\u201c<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/Lizarbeit_windenergie_2009_kurz.pdf\">10<\/a><\/sup> wurde ohne den dominierenden Einfluss durch die Windradlobby und dem befangenen Bundesamt f\u00fcr Energie ausgef\u00fchrt. Die Erkenntnisse sind erfrischend, bringen die Diskussion oft auf den Punkt und zeigen exakt, warum das System der \u00fcberheblichen Fokussierung auf \u201e<i>Fachverb\u00e4nde<\/i>\u201c und ideologisch motivierte Experten nicht funktionieren kann. Auch wird der NIMBY \u2013 Effekt in dieser Studie nicht nur als definitiv \u201e<i>der Komplexit\u00e4t des Ph\u00e4nomens nicht gerecht<\/i>\u201c sondern und im Gegensatz zur Studie von <i>G\u00f6tz Walter<\/i> bewusst in die Ergebnisse der Studie eingebaut. Es wird indirekt zur gleichberechtigten Einbindung der Gegner und Skeptiker von Windkraft aufgerufen. Ein Ansatz, der von der schweizerischen Windradlobby bisher in arrogantester Weise komplett missachtet wurde und bis heute das zentrale Problem der Diskussion um die sozialvertr\u00e4gliche Windkraft darstellt.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist auch die Transparenz der einbezogenen betroffenen Orte. Die Universit\u00e4ten Z\u00fcrich und St. Gallen m\u00fcssen diese Daten verschleiern, damit die Ergebnisse nicht nachgepr\u00fcft werden k\u00f6nnen \u2013 ein absolut unwissenschaftlicher Ansatz, wie man ihn nicht weiter ausf\u00fchren muss. Nicht so bei <i>Schmid\/Schuppli<\/i>: Verwunderlicherweise haben die beiden Autoren neben den Akteuren der Windradlobby zus\u00e4tzlich auch mindestens einen Akteur der Windkraftgegnerschaft in ihre Befragungen miteinbezogen. Sie haben damit ihre eigenen wissenschaftlichen Grunds\u00e4tze befolgt. W\u00e4hrend sich bei <i>G\u00f6tz Walter\/Nina Hampl<\/i> die Beteiligung der \u201eSkeptiker\u201c auf das namentliche Erscheinen im Studientext hat beschr\u00e4nken m\u00fcssen, wurde in der Studie von Schmid\/Schuppli die selbstverst\u00e4ndliche Mitarbeit dieser Partei vorausgesetzt.<\/p>\n<p>Aber auch die Studie von Schmid\/Schuppli wird der Problematik der fehlenden Information der betroffenen Bev\u00f6lkerung nicht ganz gerecht, wenn sie sagt, in der Ortschaft Saint Brais \u201e<i>gelang es den Promotoren, eine umfassende Kooperation aufzubauen und die lokale Bev\u00f6lkerung relativ stark einzubeziehen<\/i>\u201c. Hier haben die Autoren den starken lokalen Widerstand einfach ausgeblendet. Wahrscheinlich, weil die \u201e<i>Promotoren<\/i>\u201c in der Anwendung ihrer bekannt raffinierten Marketingstrategie genau das den Autoren geschickt suggeriert haben. Denn in Saint Brais ist in der Kooperation mit dem Widerstand so ziemlich alles schief gelaufen. Es ist in der Studie leider auch festzustellen, dass die lokalen Widerstandsgruppen wohl nicht wirklich beteiligt wurden. Das zeigt auch der problematische Schluss, \u201e<i>das vereinfachte Baubewilligungsverfahren <\/i>[habe sich] <i>positiv auf die Kooperation ausgewirkt <\/i>[habe]<i> <\/i>\u201c.<\/p>\n<p>Was diese Studie auch etwas vernachl\u00e4ssigt, ist die agressive Desinformationskampagne der Promotoren von Windkraft in der Schweiz. Schon seit Jahren wird durch die Suisse Eole und ihrer Marketingfirma \u201eIDEJA\u201c einseitig auf Medien und Bev\u00f6lkerung eingewirkt. Dermassen \u00fcber den Tisch gezogene Anwohner werden bei der Erkenntnis dieser Tatsache kaum noch in der Lage sein, in friedlicher Kooperation eine allseits zufriedenstellende L\u00f6sung finden zu wollen. Mangels guter Argumente f\u00fcr Windkraftnutzung ist das auch gar nicht im Interesse der Windradlobby.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Unterschied zu <i>Walter\/Hampl<\/i> ist klar zu erkennen. Die subtilen Seitenhiebe und Vorverurteilungen der Windkraftgegner fehlen weitgehend. Die ideologische Pr\u00e4gung der Autoren ist wenig sp\u00fcrbar. Weder in der Diskussion noch in der Wahl der Grundlagen.<\/p>\n<h3><b>Wenn sich die ETH politisch bet\u00e4tigt: Anton Gunzingers halbfertige L\u00f6sung zur Energiestrategie 2050.<\/b><\/h3>\n<p>Anton Gunzinger mag ein Computercrack sein. Er kommt in seinen Berechnungen zum Ergebnis, dass Kernkraftwerke zu teuer sind. Der mutige Einsatz von Windturbinen und Solarpanels sollen in Zusammenhang mit Speicherkraftwerken und Batterien f\u00fcr die g\u00fcnstige und problemlose Energiewende gen\u00fcgen.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse seiner \u201e<i><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/Energie_Gipfel_21_3_13_gunzinger.pdf\">Computersimulation<\/a><\/i>&#8222;<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/Energie_Gipfel_21_3_13_gunzinger.pdf\">11<\/a> <\/sup>zur Energiewende sind rein rechnerisch betrachtet wohl richtig. Ein Blick in die Folien zeigt aber auch deutlich, dass Gunzinger sehr positivistische Zahlen verwendet. Seine Rechnung begr\u00fcnden sich auf Annahmen, die niemand nachvollziehen kann. So kostet eine KWh Atomstrom pl\u00f6tzlich das F\u00fcnffache, weil ein nicht zu verhindernder SUPERGAU 5\u2018000 Mia. CHF kostet. Windr\u00e4der drehen 40 Jahre ohne Unterbruch und Solarpanels arbeiten auch wie verr\u00fcckt. Gunzinger redet von Batterien, ohne auf die verwendete Technologie einzugehen, die wohl gratis zu haben ist. Gaskraftwerke produzieren pl\u00f6tzlich so billig wie Kernkraftwerke und mehr Strom verbrauchen wir in dieser Vision auch nicht. Wie gedenkt Gunzinger die 70% Energieverbrauch zu ersetzen, die momentan noch aus fossilen Quellen stammen?<\/p>\n<p>Solche Simulationen kennen wir vom IPCC (Intergov. Panel of Climate Change). Nach deren &#8222;<i>Computersimulation<\/i>&#8220; m\u00fcsste es schon lange warmer Fr\u00fchling sein. Wir warten seit 15 Jahren auf die angedrohte Erw\u00e4rmung des Klimas. Eingetroffen ist eine Abk\u00fchlung. Ein Blick in die Realit\u00e4t des Auslands w\u00fcrde Gunzinger widerlegen. Sein Vortrag hatte den Namen: &#8222;<i>Vision trifft Realtit\u00e4t<\/i>&#8222;. Welche Realit\u00e4t, Herr Gunzinger? Es muss sich wohl um die \u201eRealit\u00e4t\u201c eines leicht verwirrten Kernkraftgegners handeln. Solche phantasievollen Zahlen sehen wir sonst nur von Greenpeace, WWF und Friends of the Earth.<\/p>\n<p>Wenn sich Wisssenschaftler von Ideologieen und Tr\u00e4umereien leiten lassen, bekommen wir solch verr\u00fcckte Ergebnisse. Der Applaus in der linken Presse ist Gunzinger mit solchen Aussagen gewiss. Ob es der Objektivit\u00e4t einer noch nicht gef\u00fchrten Diskussion um die Energiewende hilft? Wohl kaum. Auch Anton Gunzinger begeht den Fehler, seine ausserordentlichen F\u00e4higkeiten im Bereich Informatik auf ein fachfremdes Forschungsgebiet anzuwenden und dabei den f\u00fcr die Allgemeinheit zum Gl\u00fcck wirkungslosen SUPERGAU der eigenen Reputation zu bewirken.<\/p>\n<p>SUPER GAU=\u201cSUPER gr\u00f6sster anzunehmender Unfall\u201c. Warum muss ein Wissenschaftler der ETH Z\u00fcrich auf solch l\u00e4cherliche und populistische Erh\u00f6hungen zur\u00fcckgreifen?<\/p>\n<h3><b>Zur\u00fcck an die Uni Z\u00fcrich: Das selbstdeklarierte Ziel der Studie verfehlt<\/b><\/h3>\n<p>Auf Seite 29<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">6<\/a><\/sup> \u00e4ussert sich der Autor zu den bereits erstellten Studien f\u00fcr die lokale Akzeptanz und bezeichnet die Faktenlage als \u201erecht gut belegt\u201c.<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201e\u2026 Eine <span style=\"text-decoration: underline;\">ganzheitliche<\/span> und <span style=\"text-decoration: underline;\">differenzierte<\/span> Analyse von personen- und projektbezogenen Einflussfaktoren auf die lokale Akzeptanz steht noch aus. <\/i><i>Das vorliegende Forschungsprojekt hat zum Ziel, genau diese Analyse durchzuf\u00fchren <\/i><i>&#8230;\u201c <\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>\u201e<i>Ganzheitlich<\/i>\u201c ist ein grosses Wort. \u201e<i>Differenziert<\/i>\u201c auch. Die Studie scheitert daran kl\u00e4glich, weil \u201e<i>alle Organisationen, die der Windkraft kritisch oder ablehnend gegen\u00fcberstehen<\/i>\u201c von der Studie im vornherein ausgeschlossen wurden und daf\u00fcr alle <i>die \u201eWindkraft bef\u00fcrwortenden Organisationen\u201c<\/i> direkt oder indirekt an der Studie beteiligt sind und Einfluss nehmen konnten. Es ist kein Geheimnis, dass das BFE die Windradlobby unkritisch unterst\u00fctzt. Das BFE hat einen politischen Auftrag von der Bundesr\u00e4tin und sogar dem Gesamtbundesrat. Kritik an Windkraftnutzung ist f\u00fcr das BFE gar keine Option mehr. Offenbar gilt das auch f\u00fcr eine \u201e<i>wissenschaftliche<\/i>\u201c Studie. Man hat den Anspruch an eine minimale Objektivit\u00e4t schon gar nicht und muss nur noch die genehmen, von der Politik erwarteten Ergebnisse liefern. Insofern erf\u00fcllt die Studie die in sie gesetzten\u00a0 Erwartungen perfekt. <b>\u201e<i>Ganzheitlich<\/i>\u201c und \u201e<i>differenziert<\/i>\u201c ist das wohl kaum<\/b>.<\/p>\n<h3><b>Das BFE ist Partei in dieser Sache<\/b><\/h3>\n<p>Die Auftraggeberin der Studie, das Bundesamt f\u00fcr Energie mag aus der Perspektive eines unbeteiligten Betrachters eine \u201e<i>neutrale Instanz des Bundes<\/i>\u201c darstellen. Aber das entspricht nicht den Tatsachen. Alle an dieser Studie beteiligten Vertreter des BFE sind politisch, ideologisch und in der wirtschaftlicher Abh\u00e4ngigkeit eindeutig der Gruppe der <i>\u201eBef\u00fcrworter von Windkraftnutzung<\/i>\u201c zuzuordnen. Die finanzielle Abh\u00e4ngigkeit von der Windradlobby ist zumindest bei den Begleitgruppenmitgliedern Robert Horbaty und Reto Rigassi klar gegeben. Der BFE-Mitarbeiter und \u201eExperte f\u00fcr Windkraft\u201c Markus Geissmann unterschreibt regelm\u00e4ssig Medienmitteilungen der Suisse Eole, deren Inhalt immer die selben Falschaussagen portieren. Die Auftraggeberin kann deshalb keinesfalls als \u201e<i>neutrale Instanz<\/i>\u201c gelten. Das Ergebnis dieser Studie ist wenig \u00fcberraschend eine weitere Erg\u00e4nzung zur <b><i>Ansammlung von billigen Argumenten gegen die \u201eSkeptiker\u201c<\/i><\/b> einer von diesen kritisierten Windkraftnutzung in der Schweiz.<\/p>\n<h3><b>Die Suisse Eole l\u00fcgt wie gedruckt und wird darin vom BFE unterst\u00fctzt<\/b><\/h3>\n<p>Die Studie ist lediglich Teil der mit Steuergeldern finanzierten \u201e<i>Akzeptanzf\u00f6rderung von Windkraftanlagen<\/i>\u201c durch die schweizerische Windradlobby. Das inhaltliche Programm dieser \u201e<i>Akzeptanzf\u00f6rderung<\/i>\u201c beschr\u00e4nkt sich seit jeher auf die Ansammlung positivistischer Aussagen und Behauptungen zu Gunsten des fl\u00e4chendeckenden Einsatzes von Windkraft in der Schweiz. Dabei \u00e4ussert die Windradlobby unter Beizug der Vertreter des BFE regelm\u00e4ssig Unwahrheiten und Falschaussagen gr\u00f6beren Kalibers. Als ein kleines Beispiel unter Vielen erw\u00e4hnen wir die stur weiterverfolgte Aussage, Windkraftwerke w\u00fcrden im L\u00e4rmspektrum \u201ekeinen Pulsgehalt aufweisen<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/eole-info\/21-eole-info-d.pdf\">3<\/a><\/sup>\u201c. Man beachte den pseudowissenschaftlichen Ton. Auszug aus der <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/eole-info\/21-eole-info-d.pdf\">Eole-Info Nr. 21<\/a>:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>&#8222;Deutsche Experten kommen vor dem Erfahrungshintergrund von 20\u2018000 installierten Windenergieanlagen und auf Basis gr\u00fcndlicher Messungen zu ganz anderen Schl\u00fcssen. Ein 40-seitiger Bericht, wiederum aus Nordrhein-Westfalen, dokumentiert die Messungen an einer Enercon E-70. Das leicht an- und abschwellende Ger\u00e4usch wird sowohl subjektiv als auch aufgrund eines standardisierten Messverfahrens (Referenzmesspunkt im Abstand von 134 m von der Rotorebene; Differenz zwischen Taktmaximalpegel und Mittelungspegel) als weder ton- noch impulshaltig eingestuft. \u00dcbertragen auf Schweizer Verh\u00e4ltnisse heisst das: <b>Die Pegelkorrektur ist gleich 0 dB zu setzen. Punkt<\/b>.&#8220;<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die schweizerische EMPA<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/Bericht_Laerrmermittlung_und_Massnahmen_zur_Emissionsbegrenzung_bei_WKA_Empa_2010_29.pdf\">4<\/a><\/sup> und auch das offizielle Bern haben diese Aussage schon l\u00e4ngst als reine Propaganda entlarvt. Der erw\u00e4hnte 40-seitige Bericht wurde bisher weder als Quelle angegeben noch ist er in irgendeiner Form auffindbar.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es dazu ein klares richterliches Urteil<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/08\/21\/enercon-larmt-mit-pulsgehalt-das-ist-richterlich-festgelegt\/\">5<\/a><\/sup> in zweiter Instanz. Solche offensichtlichen Falschaussagen wurden von der Suisse Eole bisher weder zur\u00fcckgenommen noch relativiert. Wir k\u00f6nnten hier problemlos noch f\u00fcnf weitere entscheidende Falschaussagen dieser unseri\u00f6sen Branchenorganisation nachweisen. Allein, es ist uns zu dumm als einzige Partei dauernd alles zu belegen, w\u00e4hrend die \u00d6ffentlichkeit auf die unbelegten L\u00fcgen der Windradlobby offensichtlich besser anspricht.<\/p>\n<h3><b>Systematische Intransparenz<\/b><\/h3>\n<p>Wenig verwunderlich ist deshalb auch die auff\u00e4llig fehlende Transparenz dieser Studie:<\/p>\n<ul>\n<li>Keinerlei Deklaration der Interessenlage der Experten und des Autors.<\/li>\n<li>Eine aus den wichtigsten Exponenten der Schweizer Windradlobby zusammengesetzte \u201e<i>Begleitgruppe<\/i>\u201c, der Mitglieder mindestens teilweise selber an laufenden und geplanten Windkraftprojekten beteiligt sind oder zumindest ideologische Interessen der Kernkraftgegner offen vertreten.<\/li>\n<li>Ein Autor, der die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c weder fachlich noch psychologisch richtig einzusch\u00e4tzen in der Lage und den subtilen Einfl\u00fcssen der Windradlobby erlegen ist.<\/li>\n<li>Ein Autor, der bei einer Firma angestellt ist, die ihre Kunden aus den Reihen der Windradpromotoren rekrutiert. Der Autor betreut innerhalb der erw\u00e4hnten Firma diese Windradpromotoren pers\u00f6nlich.<\/li>\n<li>Eine Methode, die die Auswahl der gew\u00e4hlten Regionen mit fadenscheinigen Ausreden verheimlichen muss und die Befragten unter Anwendung einseitig positivistischer Signale unangemessen beeinflusst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die laufende Schwesterstudie der Universit\u00e4t St. Gallen ist auf dem gleichen Weg: Die Autorin Nina Hampl beantwortet Anfragen entweder gar nicht oder mit dem Hinweis, dass die angefragten Informationen aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht weitergegeben werden d\u00fcrfen. Wir k\u00f6nnen nur vermuten, dass die H\u00e4ufung solch unwissenschaftlicher Studien dazu dienen soll, profitierenden Interessengruppen Vorteile zu verschaffen. Ist das der wissenschaftliche Standard an unseren Universit\u00e4ten? Wir hoffen nicht.<\/p>\n<h3><b>Auch das BFE hat so einiges zu verbergen<\/b><\/h3>\n<p>Das seltsame Verhalten der Psychologen passt exakt zum noch seltsameren Verhalten des Bundesamtes f\u00fcr Energie. Angefragte Daten zur Produktion von Windkraftanlagen unterliegen ebenfalls der Geheimhaltung. Von Frank Rutschmann auf Herbst 2012 zur Ver\u00f6ffentlichung versprochene detaillierte Leistungsdaten der Schweizer Windkraftwerke stehen noch immer aus. Es besteht die Gefahr, dass die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c daraus schliessen k\u00f6nnten, dass die Produktion von Windstrom in der Schweiz an Kl\u00e4glichkeit nicht zu \u00fcberbieten ist.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde den Parteikollegen der Mitarbeiter des Bundesamtes nicht gefallen. Das w\u00fcrde auch den Studienkollegen des Autors nicht gefallen. Solche Behinderungen durch den Amtsschimmel und die einseitige Pr\u00e4ferenz zu ideologisch gepr\u00e4gtem Verst\u00e4ndnis der Gr\u00fcnen Energie werden an anderer Stelle auch als Filz bezeichnet. Man muss eine ganz geh\u00f6rige Menge an Schwachsinn verstecken, damit das L\u00fcgengebilde nicht zusammenbricht. Wir haben allerdings den Eindruck, dass dies dem Autor noch nicht wirklich ins Bewusstsein ger\u00fcckt ist.<\/p>\n<h3><b>Kunde droht mit vertiefter Kenntnis und tiefgr\u00fcndigen Fragen<\/b><\/h3>\n<p>Sobald die Fragen unangenehm werden, entziehen sich die Verantwortlichen in der Regel durch beleidigte Funkstille. So geschehen bei unseren Ansprechpartnern im BFE (Michael Kaufmann, Markus Geissmann, Frank Rutschmann und sogar beim Generaldirektor des UVEK. Das ist f\u00fcr diese Personen kein grosses Problem, decken die politischen Vorgesetzten Moritz Leuenberger und seine Nachfolgerin Doris Leuthard doch solche Machenschaften seit Jahren. Man kann nur erahnen, was da im Hintergrund der B\u00fcrokratie alles abl\u00e4uft \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201eLieber Daniel. Falls es f\u00fcr dich ok ist, antworte ich Herrn Merkli nicht mehr auf dieses Schreiben. Jedes Mal, wenn man ihm antwortet, kommt ein l\u00e4ngeres Mail zur\u00fcck \u2026\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Und &#8230;<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201eGerne empfange ich Sie im BFE zu einem halbst\u00fcndigen Gespr\u00e4ch. Jedoch: Wenn Sie wirklich ein Gespr\u00e4ch mit mir w\u00fcnschen, bitte ich Sie, in Zukunft einvernehmlichere T\u00f6ne anzuschlagen und nicht im Befehlston mit uns zu sprechen. Wir <b>sind weder Ihre Gegner noch Ihre Angestellten<\/b>. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn Sie diesem Umstand Rechnung tragen, damit ein konstruktives Treffen m\u00f6glich wird.\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das ist der Geist des BFE. Service Public gilt nur f\u00fcr die genehmen Leute, die der richtigen Partei und vor allem der richtigen Gesinnung angeh\u00f6ren. Und ich bitte um Entschuldigung, Herr Frank Rutschmann: So behandelt man nur \u201e<i>Gegner<\/i>\u201c und \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c. Seit der Metamorphose des \u201e<i>Chef erneuerbare Energie des BFE<\/i>\u201c zur beleidigten Leberwurst empfindet uns Frank Rutschmann bestimmt als Gegner. Wir haben seit der letzten kritischen E-Mail vom 13. M\u00e4rz 2012 nichts mehr von ihm vernommen:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Rutschmann<br \/> Das kann ich so nicht stehenlassen. Wir halten hier einfach noch einmal in aller Deutlichkeit fest:<\/i><\/p>\n<ul>\n<li><i>Das BFE unterst\u00fctzt eine Branchenorganisation, die in der \u00d6ffentlichkeit als &#8222;Vertreter des BFE&#8220;\u00a0auftritt und an den erw\u00e4hnten Fachtagungen und \u00f6ffentlichen Veranstaltungen <strong>unter Anwendung dieser \u00f6ffentlichen Mittel Falschinformationen und Halbwahrheiten verbreitet<\/strong>. Diese Situation als &#8222;<\/i><em>nat\u00fcrlich<\/em><i>&#8220; darzustellen ist <strong>nicht korrekt<\/strong>.<\/i><\/li>\n<li><i>Es gibt ausser der Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft keine Verb\u00e4nde, die sich mit den technischen Umst\u00e4nden und Nachteilen der Windkraftnutzung objektiv auseinandersetzen. Wir sind auch der einzige Verband, der die Anwohner (Menschen!) vertritt und die gef\u00e4hrdete Lebensqualit\u00e4t einer ganzen Generation thematisiert.<\/i><\/li>\n<li><i>Uns auf den Weg der normalen Vernehmlassung, Anh\u00f6rung von Organisationen &#8222;<\/i><em>wie ihre<\/em><i>&#8220; zu verweisen greift ebenfalls zu kurz. Die Majorisierung unserer Ansichten durch bezahlte Interessenvertreter ist garantiert. Die Bev\u00f6lkerung wird durch eine seit Jahren anhaltenden Medienkampagne in den Zustand einer &#8222;<\/i><em><b>gr\u00fcnen Euphorie<\/b><\/em><i>&#8220; gewiegt, damit sie gar nicht auf die Idee kommen kann, es w\u00fcrde hier etwas ganz komplett schief laufen. Wir sollen demnach annehmen, dass das im Sinne der <\/i><em>Energiestrategie 2050<\/em><i> ist, bei der wir <strong>intensiv mitgewirkt <\/strong>haben und w\u00e4hrend den Diskussionen kaum etwas \u00fcber den virulenten Einsatz der Windkraft haben vernehmen k\u00f6nnen?<\/i><em>(konkret: in der Arbeitsgruppe Mobilit\u00e4t wurde der Einsatz von Windkraftwerken entlang den Autobahnen mit Ausnahme der Energiestiftung klar und begr\u00fcndet abgelehnt, andere Diskussionen um Windkraft sind mir nicht bekannt)<\/em><\/li>\n<li><i>Wir m\u00fcssen demnach annehmen, dass diese Arbeitsgruppen eine reine Alibi\u00fcbung des Bundesamts f\u00fcr Energie war, um dann v\u00f6llig an den Bed\u00fcrfnissen der Verb\u00e4nde vorbei eine Windstrategie zu definieren, die in diesen Arbeitsgruppen NIE diskutiert worden ist? Das haben wir allerdings schon einmal gehabt &#8211; bei der Diskussion um das &#8222;<\/i><em>Konzept Windenergie Schweiz<\/em><i>&#8222;. Da wurden die Interessen der Landschaft (SL), des Tourismus (SAC) und der Natur (Pro Natura, WWF) einfach ignoriert. Aber es war sch\u00f6n, dass wir haben mitreden d\u00fcrfen! Einhundert Energieexperten reden von allem anderen als Windkraft als L\u00f6sung unserer Energiewende und Herr Markus Geissmann zusammen mit Herr Robert Horbaty k\u00f6nnen im Auftrag von Suisse Eole mit ein paar Strichen machen was sie wollen! Sie haben einen gewaltigen Wurm drin in diesem System.<\/i><\/li>\n<\/ul>\n<p><i>Es muss wohl etwas deutlicher sein als \u00fcblich<\/i>:\u00a0 <em><b>Die Windradverk\u00e4ufer und Windradbetreiber machen \u00fcber das BFE\u00a0 ihre eigenen Vorschriften und Energieverordnungen.<\/b><\/em><i>Und Sie bezeichnen das als &#8222;nat\u00fcrlich&#8220;. Ich denke, es gibt einen guten Grund, weshalb Sie einem Streitgespr\u00e4ch unbedingt ausweichen wollen: Es k\u00f6nnte die Grundfesten des BFE und der Suisse Eole ersch\u00fcttern. Ich empfehle Ihnen dringen einmal den Blick ins Ausland zu werfen. Dort ist man schon viel weiter &#8230;.<br \/> <a href=\"http:\/\/www.spectator.co.uk\/essays\/all\/7684233\/the-winds-of-change.thtml\" target=\"_blank\">http:\/\/www.spectator.co.uk\/essays\/all\/7684233\/the-winds-of-change.thtml<\/a><br \/> Mit freundlichen Gr\u00fcssen: Christof Merkli<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Energiewende ist kein technisches Projekt. Es ist ein politisches Projekt. Deshalb wird sie f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Energieversorgung nicht funktionieren. Die meisten Studien, finanziert oder begleitet von den Beh\u00f6rden des UVEK, sind nur bedingt ernst zu nehmen. Das gilt noch verst\u00e4rkt f\u00fcr die vorliegende Studie der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>\n<h3><b>Beim Autor liegt eine universit\u00e4re Wahrnehmungsst\u00f6rung vor<\/b><\/h3>\n<p>Der Autor ist ein gut ausgebildeter Wissenschaftler im Fachbereich Psychologie. Seine Reputation in Fragen dieser Fachlichkeit kann und soll von mir nicht in Frage gestellt werden. G\u00f6tz Walter ist ein Opfer seines Umfelds, in dem er diese Studie erstellt hat. Umgeben von vermeintlich gut gebildeten Experten nimmt er nicht wahr, dass deren fachliche Kompetenz einseitig bei den Sozialwissenschaften liegt. Die M\u00e4ngel der Studie liegen deshalb mehrheitlich bei der Beurteilung der technischen Umst\u00e4nde und der Gr\u00fcnde f\u00fcr eine vermeintlich unbegr\u00fcndete Ablehnung von Windkraft durch deren \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c.<\/p>\n<p>Die von G\u00f6tz Walter untersch\u00e4tzten technischen Faktoren der Energieproduktion mittels Windkraft nimmt er nicht oder nur aus der Perspektive des begeisterten Laien f\u00fcr die Neue Erneuerbare Energie wahr. Er kann sich nicht vorstellen, dass die Gegner von Windkraft, von ihm absch\u00e4tzig als \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c bezeichnet, besser in der Lage w\u00e4ren, die f\u00fcr diese Studie relevanten Nachteile exakt formulieren zu k\u00f6nnen. Weil er den \u00dcberlegungsfehler zul\u00e4sst, die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c w\u00fcrden \u00fcber keine greifbaren Fakten verf\u00fcgen (nur Behauptungen), verl\u00e4sst er sich auf die Aussagen und Hinweise aus seinem sozialpsychologischen Umfeld und l\u00e4sst zu, dass die profit- und ideologisch orientierten \u201e<i>Experten<\/i>\u201c des Bundesamtes f\u00fcr Energie seine Studie subtil beeinflussen und seine Vorurteile best\u00e4tigen. Das ist ein grunds\u00e4tzlicher Mangel dieser Studie. Sie kann nicht objektiv sein, weil die Vorbedingungen nicht der Realit\u00e4t entsprechen und die Beteiligten Experten alles andere als \u201eunbefangen\u201c und \u201eunabh\u00e4ngig\u201c sind. Das gilt im besonderen Masse auch f\u00fcr den Autor selber.<\/p>\n<h2><b>Unterlassungen, Vorurteile und Schw\u00e4chen der Studie<\/b><\/h2>\n<h3><b>Die Begleitgruppe<\/b><\/h3>\n<p>Gleich zu Beginn f\u00e4llt die Zusammensetzung der \u201eBegleitgruppe\u201c und der Name des BFE-Programmleiters auf. Sie sind mit Ausnahme des nicht einsch\u00e4tzbaren Boris Krey vom Bundesamt f\u00fcr Energie allesamt erkl\u00e4rte, bekannte und extreme Vertreter der Windradbef\u00fcrworter. Sie werden daf\u00fcr bezahlt, <i>alle erdenklichen positiven Aspekte der Windkraftnutzung zu betonen<\/i> und <i>die negativen Aspekte zu unterdr\u00fccken<\/i>:<\/p>\n<ul>\n<li><b><i>Robert Horbaty<\/i><\/b>: Seine Funktionen bei der ADEV-Windkraft AG sind vielf\u00e4ltig. Er ist zusammen mit dem ebenfalls erw\u00e4hnten Markus Geissmann \u201eDer Erfinder der Windkraftnutzung\u201c und Mann der ersten Stunde der Windkraft in der Schweiz. Seine Motivation sch\u00f6pft sich aus seiner Vergangenheit als Kernkraftgegner und Verk\u00e4ufer von Windparks und Solaranlagen und seiner Funktion als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ADEV Windkraft AG. Er ist auch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Besitzer der \u201eENCO Energieconsulting AG\u201c, die als grundlegende Treiberin, Adressgeberin und Zahlstelle der Branchenorganisation Suisse Eole fungiert. Robert Horbaty hat mehrere Jahre das Amt des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der Suisse Eole bekleidet. Seine Befangenheit in der Frage der Akzeptanz von Windkraftwerken ist klar belegt. Obwohl diese Tatsache \u00f6ffentlich bekannt ist und die Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> diesen Missstand direkt im Bundesamt f\u00fcr Energie reklamiert hat, wird Robert Horbaty weiterhin als Projektleiter f\u00fcr Schl\u00fcsselprojekte des Bundes herangezogen. Notabene ohne die Spur eines kritischen Konterparts \u2013 wie das in der vorliegenden Studie erneut zum Ausdruck kommt. Das Bundesamt f\u00fcr Energie hat im Fr\u00fchling 2012 an einer Sitzung mit dem Chef Erneuerbare Energie, Frank Rutschmann eindeutig und klar jegliche Zusammenarbeit mit der Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> abgelehnt mit der Begr\u00fcndung, \u201e<i>man wolle nicht mit den Gegnern zusammenarbeiten<\/i>\u201c. Wenn selbst der nationalr\u00e4tliche Energiekommissionspr\u00e4sident, Eric Nussbaumer, Angestellter der ADEV ist, kann man sich das gut leisten. Man arbeitet im BFE praktisch \u201eUnter sich\u201c, wenn es um Windkraft geht.<\/li>\n<li><b><i>Reto Rigassi<\/i><\/b>: Der aktuelle Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Suisse Eole war mit Sicherheit oder ist wahrscheinlich heute noch Angestellter der ENCO Energieconsulting AG des obgenannten Robert Horbaty. Er ist ebenfalls dogmatischer Kernkraftgegner und Mitglied des Vereins \u201eNie wieder Atomkraftwerke\u201c (NWA). Dieser Verein ist &#8211; wie \u00fcbrigens alle hier erw\u00e4hnten Personen &#8211; davon \u00fcberzeugt, die ungeliebten Kernkraftwerke mittels Windkraft ersetzen zu k\u00f6nnen \u2013 ein Umstand, der gelinde gesagt \u201ediskutabel\u201c ist. Seit Jahren werden \u201eExperten\u201c wie Reto Rigassi bewusst in Fachgruppen, Kommissionen und Organisationen eingeschleust und entfalten die beobachtete Wirkung. Ihre \u00dcberzahl in den Energiekommissionen ist auffallend (Eric Nussbaumer, ADEV, Beat Jans, ADEV, Rudolf Rechsteiner ADEV, Laurent Favre, ex-Pr\u00e4sident der Suisse Eole, Bastien Girod, Vizepr\u00e4sident der Suisse Eole, Martin B\u00e4umle, Cramer Robert, Erfinder der M\u00f6glichkeit Windr\u00e4der in W\u00e4ldern zu bauen,\u00a0 usw.)<\/li>\n<li><b><i>Markus Geissmann<\/i><\/b>: Er hat zusammen mit Robert Horbaty ohne jegliche Absegnung und Wissen seiner Vorgesetzten im Herbst 2001 eine Pressekonferenz als Vertreter des BFE mit Robert Horbaty durchgef\u00fchrt, in der er die Windkraftnutzung in der Schweiz propagiert und initiiert hat. Seither l\u00e4sst sich das BFE unter der Leitung des Windkraftfreundes Walter Steinmann \u00fcber Markus Geissmann als Vertreter der Windradlobby sein gesamtes fachliches und politisches Programm der erneuerbaren Energie durch die Windradlobby diktieren. Im Fr\u00fchling 2004 wurde das erste wichtige Dokument zu Windkraft in der Schweiz ver\u00f6ffentlicht. Autor: Markus Geissmann. Ein Vergleich der Vernehmlassungspapiere mit der durch Markus Geissmann und dem damaligen Chef Erneuerbare Energie, Michael Kaufmann erarbeiteten Umsetzung des \u201eKonzept Windenergie Schweiz\u201c l\u00e4sst schon klar erkennen, wie die Argumentation rein politisch motiviert und jeglicher fachlicher Relevanz entfremdet wurde. Unhaltbare, fachlich und im internationalen Vergleich untaugliche Aussagen sind darin bereits klar erkennbar. Der SAC und auch die Stiftung Landschaftsschutz best\u00e4tigten die einseitige Umsetzung dieses Dokuments durch Markus Geissmann und Michael Kaufmann und reagierten damals emp\u00f6rt und ablehnend.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><b>Fehlende Unabh\u00e4ngigkeitsdeklarationen (DOI)<\/b><\/h3>\n<p>Die bei Fachexperten \u00fcblichen \u201eDeclaration of Interests\u201c (DOI) fehlen bei allen erw\u00e4hnten Experten, die an der Studie mitgearbeitet haben. Man muss wohl akzeptieren, dass dies bei solch einseitig angelegten \u201eStudien\u201c gar nicht mehr notwendig ist, weil alle Beteiligten entweder \u201e<i>Kernkraftgegner<\/i>\u201c (ideologische Abh\u00e4ngigkeiten) oder \u201e<i>Mitarbeit bei einer von Windkraftwerken profitierenden Organisation<\/i>\u201c (finanzielle und ideologische Abh\u00e4ngigkeiten) angeben m\u00fcssten. Die klare Weigerung des Autors, seine DOI offen darzulegen, kann nur als bewusst in Kauf genommene Befangenheit interpretiert werden. Insbesondere, weil eine seiner gr\u00f6ssten Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 seine Anstellung bei der Firma \u201eThe Advisory House\u201c \u2013 \u00f6ffentlich bekannt ist.<\/p>\n<h3><b>Wo sind die Kritiker der Windkraft?<\/b><\/h3>\n<p>In der Folge der obgenannten extrem einseitigen Besetzung der Begleitgruppe und der Projektleitung sind verschiedene M\u00e4ngel dieser Studie erkl\u00e4rbar. Es muss angenommen werden, dass der pseudowissenschaftliche und subjektive Ansatz des Studienverfassers G\u00f6tz Walter und seines Doktorvaters Prof. Dr. Heinz Gutscher <b><i>durch eine subitle Einflussnahme der Begleitgruppe noch verst\u00e4rkt wurden<\/i><\/b>. Alle Mitglieder der Begleitgruppe kennen die <i>Organisation Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i>. Man kann beim besten Willen nicht \u00fcber das Thema Windkraft Schweiz schreiben oder reden, ohne \u00fcber diese Organisation stolpern zu M\u00dcSSEN! Sie ist bis hinauf zur Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard auch dem UVEK- Generaldirektor und der gesamten Spitze des BFE bestens bekannt. Sie war in den Arbeitsgruppen zur Energiestrategie 2050 mit drei Vertretern prominent an der Ausarbeitung der Vorlage f\u00fcr den Bundesrat beteiligt. Und sie ist vor allem die einzig fassbare und kompetente Konterpart zur Suisse Eole, die in der Begeitgruppe zu dieser Studie selbstverst\u00e4ndlich ihren Einfluss gelten macht. Die offizielle Partnerschaft der Suisse Eole mit dem Bundesamt f\u00fcr Energie berechtigt die Wissenschaft nicht dazu, die offizielle Gegnerorganisation komplett zu ignorieren. Der Status der \u201e<i>Offiziellen Windkraftexperten<\/i>\u201c, der hier den Profiteuren einseitig zugestanden wird, ist einer der grunds\u00e4tzlichen Denkfehler dieser Studie. Diese Profiteure sind weit davon entfernt, objektive Aussagen zu Wirkung und Nachteilen der Windkraftnutzung machen zu k\u00f6nnen. Zu oft haben sie die Nachteile, Gefahren und Probleme von Windkraftanlagen b\u00f6swillig unterschlagen oder besch\u00f6nigend dargestellt. Solche Leute als einzig g\u00fcltiges \u201e<i>Mass aller Dinge<\/i>\u201c mitwirken zu lassen, ist eine Unterlassung, die nicht ohne Absicht erfolgt sein kann. Der Autor verteidigt seine selbsterkl\u00e4rte Unabh\u00e4ngigkeit trotzdem weiterhin ohne sich den kleinsten Zweifel anmerken zu lassen:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201e.. Ihnen muss meine Erkl\u00e4rung gen\u00fcgen,<\/i><i> <\/i><i>dass ich die Studie als Forscher an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich frei von jedwegen Interessenskonflikten und externen Einfl\u00fcssen durchgef\u00fchrt habe.\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das ist \u2013 nach den negativen \u00c4usserungen des Autors zu den \u201e<i>Skeptikern<\/i>\u201c und die offensichtliche Befangenheit aller Beteiligter \u2013 gar nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Erschwerend f\u00fcr eine freundliche Behandlung unserer Organisation durch Vertreter einer ungebremsten Windradeuphorie ist die Tatsache, dass die Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> mit Kritik an Beh\u00f6rden und Bundesrat nicht heuchlerisch gespart und ihre Argumente jeweils \u2013 im Gegensatz zu den Bef\u00fcrwortern der Windkraft \u2013 immer offen dargelegt hat. Wir m\u00fcssen annehmen, dass das offensichtliche Ignorieren unserer Organisation in durchschauberer Weise, bewusst und durch alle Beteiligten <b><i>unter missbr\u00e4uchlicher Anwendung ihrer Funktion<\/i><\/b> gelebt wird.<\/p>\n<p>Am Schluss der Studie (Seite 78<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">6<\/a><\/sup>) l\u00e4sst der Autor G\u00f6tz Walter seinem Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c freien Lauf <b><i>und outet sich definitiv als unkritischen Windradbef\u00fcrworter<\/i><\/b>. Zuerst belegt er seinen ganz pers\u00f6nlichen Mangel an Realit\u00e4tssinn und propagiert indirekt, dass die Bev\u00f6lkerung in Diskussionsforen von den \u201e<i>Skeptikern<\/i>\u201c vereinnahmt wird, was seiner ganz pers\u00f6nlichen Vorstellung von demokratischer Meinungsbildung widerspricht:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201e<\/i><i>Die Forschungsergebnisse zeigen, dass eine Abstimmung unter den Einwohnern pro \/ contra lokaler Windkraftprojekte einen vielversprechenden Weg darstellt, um die lokale Akzeptanz vor Ort zu erh\u00f6hen und den Bau von Windkraftanlagen basisdemokratisch zu legitimieren. <\/i><i>Die Bereitschaft der Befragten an Abstimmungen teilzunehmen ist deutlich h\u00f6her als Gespr\u00e4che mit Projektverantwortlichen \u2026 oder an Diskussionsrunden \/ Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Weiterhin <\/i><b><i>kann so einer \u00fcberproportionalen Beteiligung von Gegnern im Planungsprozess vorgebeugt werden<\/i><\/b><i> \u2026\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Damit wird suggeriert, dass f\u00fcr ein positives Resultat besser auf eine seri\u00f6se Information der Bev\u00f6lkerung zu Gunsten einer schnellen Abstimmung verzichtet werden sollte. Es wird die \u201e<i>signifikante Minderheit<\/i>\u201c konstruiert, die man vorher als \u201e<i>die Diskussionen \u00fcberproportional vereinnahmend und dominierend<\/i>\u201c bezeichnet und mit den unrealistischen Vorbedingungen der Studie (<i>1\u2018500 Meter Abstand zu Ihrem Wohnsitz\u2026<\/i>) erst verursacht hat. Die \u201e<i>hohe Partizipationsbereitschaft der Skeptiker<\/i>\u201c l\u00e4sst sich in der Wahrnehmung meiner Realit\u00e4t leider nicht feststellen:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201eWindkraftwerke werden wohl immer umstritten sein. Eine signifikante Minderheit der Befragten in allen Erhebungsregionen war deutlich gegen Windkraftprojekte eingestellt. Da sie \u00fcber eine vergleichsweise hohe Partizipationsbereitschaft verf\u00fcgen, werden sie in Einwohnerversammlungen und Informationsveranstaltungen den Dialog stark beeinflussen und <\/i><b><i>im <span style=\"text-decoration: underline;\">schlechtesten<\/span> Fall dominieren<\/i><\/b><i>.\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Diese S\u00e4tze zeigen, warum die Kritiker der Windkraft f\u00fcr solche Studien systematisch ignoriert und marginalisiert werden. Es besteht eine gemeinsame Strategie zwischen politisch ideologisierten Wissenschaftlern mit ihrer gelebten unglaublichen Arroganz des Besserwissens und der profitierenden Industrie mit ihrem rein monet\u00e4ren Denken. Die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c werden systematisch verunglimpft, in den K\u00f6pfen von G\u00f6tz Walter und seinen Begleitern k\u00e4mpfen die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c mit unlauteren Argumenten gegen die geliebten Windr\u00e4der. Der Versuch, die Argumente der \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c ernsthaft und seri\u00f6s zu bewerten, ist nicht nachvollziehbar und w\u00fcrde auch gegen die innerste \u00dcberzeugung der Beteiligten dieser Studie verstossen. Es wird locker pr\u00e4judiziert, dass an Diskussionsrunden, mit einer nicht nachweisbaren Dominanz der \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c, die Diskussion im Vornherein nicht fachlich und seri\u00f6s ausfallen KANN.<\/p>\n<p>Die Begleitgruppe und der Autor dieser Studie glauben ernsthaft und unersch\u00fctterlich daran, dass sie und nur sie sich auf dem \u201erechten\u201c Weg zu einer sinnvollen Energiewende befinden. Der hier formulierte Geist sagt zwischen den Zeilen, dass es den \u201e<i>Skeptikern<\/i>\u201c unm\u00f6glich ist, griffige, nachvollziehbare und wahrheitsgem\u00e4sse Argumente f\u00fcr die \u00fcberwiegenden Nachteile der Windkraftnutzung in der Schweiz nachweisen zu k\u00f6nnen. <i>Was f\u00fcr eine akademische \u00dcberheblichkeit! Was f\u00fcr ein praktisches Beispiel eines gelebten universit\u00e4ren Elfenbeinturms der Arroganz!<\/i><\/p>\n<h3><b>Wurde die Auswahl der befragten Regionen durch die Begleitgruppe manipuliert?<\/b><\/h3>\n<p>Bis zum heutigen Datum wurden unsere Anfragen nach Bezeichnung der gew\u00e4hlten Regionen und Gemeinden f\u00fcr die Umfrage nicht beantwortet. Die einseitige Zusammensetzung der Begleitgruppe l\u00e4sst den Verdacht nach Manipulation der befragten Orte zu. Das eindr\u00fcckliche Indiz dazu ist diese Vorenthaltung wichtiger Information zur Beurteilung der Studie. Es muss auch angenommen werden, dass die Kritiker von Windkraftprojekten durch die Vertreter der Windradlobby gegen\u00fcber dem Verfasser der Studie desavouiert wurden. Es gibt konkrete Beispiele, dass die Suisse Eole die Praxis des aktiven und professionellen Mobbings gegen ihre Kritiker betreibt. Die Windradlobby denunziert die Kritiker nicht offen und ehrlich, sondern hinter deren R\u00fccken in spezifisch f\u00fcr die Entscheidungstr\u00e4ger zugeschnittenen e-mails. Leider sind die verschiedenen Exponenten des UVEK und des BFE daran \u00e4usserst interessiert, ben\u00f6tigen sie doch dringend gute Gr\u00fcnde, mit uns nicht mehr kommunizieren zu m\u00fcssen. Fachliche Argumente, die die Argumente der Kritiker widerlegt h\u00e4tten, wurden dabei noch nie gesehen. Der Windradlobby fehlen die Argumente f\u00fcr ihren Traum komplett. Das ist der Hauptgrund f\u00fcr dieses feige und unwissenschaftliche Verhalten.<\/p>\n<p>Verwunderlich ist in diesem Zusammenhang, dass der umfangreiche Kampf um das von der Windradlobby kl\u00e4glich verlorene Einzelprojekt \u201e<i>Heitersberg<\/i>\u201c nicht in die Umfrage einbezogen wurde. Dem Begleitgruppenmitglied Reto Rigassi w\u00e4re dieses Projekt bestens bekannt gewesen. Durch sein starkes Engagement f\u00fcr den Bau dieses menschenverachtenden Windrades (350 Meter Abstand zu bewohnten Geb\u00e4uden, kein gen\u00fcgendes Windaufkommen, Bau mitten in ein Landschaftschutzgebiet) war die Diskussion in den betroffenen Gemeinden Remetschwil, Spreitenbach und Bellikon und das Wissen in der Bev\u00f6lkerung in einmaliger Weise absch\u00f6pfbar gewesen. Aber hier h\u00e4tte die Windradlobby wahrscheinlich einen st\u00e4rkeren und fachlich begr\u00fcndeten Widerstand erwarten m\u00fcssen. Man nahm einfachheitshalber an, die 62 Einsprecher aus Gemeinden, Verb\u00e4nden und den nahegelegenen Wohnorten w\u00e4ren alles nur unbedarfte \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c ohne einen einzigen triftigen Grund ausser dem eigenen Egoismus.<\/p>\n<p>Die Nichtwahl dieses Schl\u00fcsselgebiets als Befragungsregion entlarvt die Absicht der Studienverantwortlichen, die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c im Vornherein daran zu hindern, ihre schon vor der Studie angenommene \u201e<i>\u00fcberproportionale Beteiligung<\/i>\u201c ausn\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Dass die Beteiligung der bef\u00fcrwortenden Windradlobby an dieser Studie alle \u201e<i>Proportionen<\/i>\u201c bei weitem sprengt, wurde als gottgegeben und ohne mit den Wimpern zu zucken akzeptiert. Der Umstand, dass die Umfrage gegen\u00fcber der <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> dermassen erfolgreich <b><i>verheimlicht<\/i><\/b> werden konnte, l\u00e4sst vermuten, dass beim Versand der Unterlagen an die Befragten ein passender Filter angewendet wurde. Die Weigerung zur Lieferung der bei G\u00f6tz Walter angefragten Angaben unterstreicht das b\u00f6swillige ignorieren der potenziellen \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c eindr\u00fccklich.<\/p>\n<h3><b>Problematische Schl\u00fcsse aus dem Ph\u00e4nomen \u201einverser NIMBY-Effekt\u201c<\/b><\/h3>\n<p>Der aus unserer Erfahrung kaum nachvollziehbare \u201e<i>inverse NIMBY-Effekt<\/i>\u201c soll das totale Umschwenken ehemaliger Gegner von Windparks in begeisterte Bef\u00fcrworter des \u201ebewohnten Windparks\u201c beschreiben. Die herangezogenen Beispiele sind schon deshalb f\u00fcr die Schweiz nicht anwendbar, weil wir in der Schweiz massiv bessere M\u00f6glichkeiten zur Verhinderung von Beamtenwillk\u00fcr haben. Im nahen Ausland werden Bewilligungen f\u00fcr Strukturbauten \u201e<i>von Amts wegen<\/i>\u201c und oft zentralistisch entschieden. Eine Einflussm\u00f6glichkeit der Anwohner besteht dort nur beschr\u00e4nkt. Dies f\u00fchrt im Zusammenhang mit dem in dieser Studie festgestellten \u201e<i>Freikaufens von der Last der Windr\u00e4der<\/i>\u201c (Seiten 26\/27<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">6<\/a><\/sup>), <b><i>zu nicht weniger als einer qualifizierten N\u00f6tigung der Anwohner durch die Windkraftindustrie<\/i><\/b>. W\u00fcrde man nun den inversen NIMBY-Effekt im Zusammenhang mit den psychologisch verwandten Themen \u201e<i>Stockholm-Syndrom<\/i>\u201c und \u201e<i>Eltern-Kind-Entfremdung<\/i>\u201c betrachten, k\u00f6nnte man die Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses irrationale Verhalten besser verstehen. Aber dazu ist diese Studie nicht in der Lage. Sie verfolgt das Ziel, die Gegner, hier absch\u00e4tzig \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c genannt, im Sinne der Windradindustrie zu marginalisieren.<\/p>\n<h3><b>Die M\u00e4r der CO<sub>2<\/sub>-sparenden Windr\u00e4der<\/b><\/h3>\n<p>Die Ecoinvent<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/06_XIII_Windkraft.pdf\">7<\/a><\/sup> weist f\u00fcr die Lebensdauer eines Windrades eine Treibhausgasemission von ca. 9 Gramm pro erzeugte KWh Strom aus. Das ist wesentlich h\u00f6her als die Treibhausgasemission einer von Wasser- oder Kernkraftwerken umgewandelte KWh.<\/p>\n<p>Obwohl von Experten auch des Bundesamtes f\u00fcr Energie anerkannt, wird den Windkraftwerken erstaunlicherweise oft auch in wissenschaftlichen Studien eine NULL-Emission attestiert. Das ist eine klare Fehlbeurteilung ohne fachliche Grundlage. Diese Aussage wird ausschliesslich von Windkraftbef\u00fcrwortern portiert. Sie hier unreflektiert zu verwenden, ist ein weiterer Hinweis auf die fehlenden technischen Grundlagen des Autors. Als Psychologe muss er sich auf die offizielle Version \u2013 sprich die Version von Suisse Eole \u2013 abst\u00fctzen. Wie vorher bereits ausgef\u00fchrt, ist das nicht zielf\u00fchrend. Genau bei solchen Fragen m\u00fcsste die Studie auf eine breitere Wissensgrundlage gestellt werden. Hier bietet sich der Einfluss der Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> geradezu an.<\/p>\n<h3><b>Die M\u00e4r von der Zuverl\u00e4ssigkeit und Effizienz der Windr\u00e4der<\/b><\/h3>\n<p>Strom aus Windkraft ist h\u00f6chst unzuverl\u00e4ssig. Sie ist die unzuverl\u00e4ssigste elektrische Energie \u00fcberhaupt und dazu noch kaum steuerbar. Diese Kombination macht den Strom aus Windkraft im Vergleich zu konventionellen und selbst photovoltaischen Umwandlungsarten wenig werthaltig. Dieser Strom ist nur mit extrem teuren technischen Mitteln \u00fcberhaupt nutzbar. Er f\u00e4llt nicht an, wenn man ihn ben\u00f6tigt, sondern nur, wenn es windet. Der Autor nimmt auch hier die unkritische Meinung der Windradbef\u00fcrworter an, obwohl verschiedene internationale Studien und offizielle Zahlen die Wirkung von Windr\u00e4dern wesentlich kritischer beurteilen. Die Bev\u00f6lkerung wurde bisher schweizweit nicht objektiv informiert. Die Suisse Eole setzt ihre vom Bund erhaltenen Mittel nicht zur objektiven Aufkl\u00e4rung ein, sondern lediglich zur \u201e<i>Erh\u00f6hung der Akzeptanz f\u00fcr Windr\u00e4der<\/i>\u201c was nichts anderes als eine bessere Umschreibung f\u00fcr \u201e<i>Sch\u00f6ne<\/i> <i>M\u00e4rchen erz\u00e4hlen<\/i>\u201c darstellt. Kulinarisch betrachtet ist es ein bewusstes \u201e<i>Honig um den Mund Streichen<\/i>\u201c auf h\u00f6chstem Niveau.<\/p>\n<p><b>Hierzu passt ein Beispiel aus der Praxis des Kanons Aargau<\/b>: Die Abteilung f\u00fcr Energie der kantonalen Beh\u00f6rden \u2013 mit der Suisse Eole in Dauerkontakt\u00a0\u2013 hat in der Botschaft zur kantonalen Energieverordnung den Wert von \u201e<i>Mindestens 450 KWh\/a pro m2 bestrichene Rotorfl\u00e4che<\/i>\u201c als Voraussetzung f\u00fcr die Bewilligung einer Grosswindanlage festgehalten. Der Grosse Rat ist darauf eingetreten, obwohl dieser Wert direkt aus der Feder der Suisse Eole stammt und so international noch nie gesehen wurde.<\/p>\n<p>Erstens ist dieser Wert massiv unter dem in Deutschland angenommenen <b><i>Mindestwert<\/i><\/b> f\u00fcr Effizienz von \u201e<i>518 KWh\/a pro m2 bestrichene Rotorfl\u00e4che<\/i>\u201c, was belegt, dass die Schweizer Windradlobby ganz genau weiss, dass im Mittelland nicht gen\u00fcgend Windaufkommen vorhanden ist. Zweitens ist dieser Wert im Vergleich zu <b><i>einer mittelm\u00e4ssigen Solarthermikanlage<\/i><\/b> nur als \u201e<i>demaskierend<\/i>\u201c zu bezeichnen. Da holt man n\u00e4mlich mindestens die gleiche Menge an Energie pro m<sup>2<\/sup> und Jahr raus. Nur wesentlich zuverl\u00e4ssiger und zus\u00e4tzlich mit der gel\u00f6sten Option der Speicherung, ohne Sch\u00e4den an Natur, Landschaft und ohne die gef\u00fcrchteten L\u00e4rmemissionen.<\/p>\n<h3><b>Warum \u201e<i>1\u2018500 Meter Abstand<\/i>\u201c und \u201e<i>Bau auf Ackerland<\/i>\u201c?<\/b><\/h3>\n<p>Der Abstand von ca. 1\u2018500 Metern entspricht den Forderungen der Kritiker weitgehend. Die Organisation Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft fordert die 10-fache Gesamth\u00f6he, was in vielen F\u00e4llen diesem Abstand entspricht. Die Realit\u00e4t sieht aber komplett anders aus: Die an dieser Studie als Begleitgruppe beteiligte Suisse Eole propagiert einen Mindestabstand von unerkl\u00e4rlich geringen 300 Metern! Dieser unmenschliche Abstand wurde denn auch in der Gemeinde Saint Brais vom Projektleiter dieser Studie, Robert Horbaty, mit seiner Firma ADEV realisiert. Die 1\u2018500 Meter Abstand zum Wohnsitz der Befragten sind eine Besch\u00f6nigung der aktuellen Verh\u00e4ltnisse. Das relativiert die Zustimmung der meisten Teilnehmer an der Umfrage, weil an anderer Stelle die Distanz zur Wohnlage als wichtiger Grund f\u00fcr die Ablehnung dargestellt wird (Studie Seite 26<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">6<\/a><\/sup>):<b><\/b><\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201eInsbesondere die Auswirkung auf die Population des Rotmilans und die Entfernung zu Wohnsiedlungen beeinflussten die Wahl der Befragten\u201c\u2026 \u201eInsbesondere Opponenten waren bereit, f\u00fcr einen Windkraftausbau \u2026finanzielle Mittel bereitzustellen: z.B. 9.25 EUR je Monat, um die Windkraftanlagen anstelle von 750 Metern 1\u2018100 Metern entfernt von Wohnbebauungen zu errichten \u2026\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auch das Kriterium \u201eBau auf Ackerland\u201c hat das Potenzial einer Verf\u00e4lschung der Umfrageergebnisse. Die aktuellen Umfragen zum Erhalt von Wald und Natur zeigen eine klare Ablehnung von 80% der Bev\u00f6lkerung gegen den Bau von Anlagen im Wald. Im schweizerischen Mittelland, wo die Suisse Eole verschiedenste Standorte im Wald propagiert und f\u00f6rdert, w\u00e4re die Zustimmung mit Sicherheit geringer ausgefallen, wenn dieses Kriterium getrennt abgefragt worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Auch hier muss sich G\u00f6tz Walter eine unprofessionellen Unterlassung vorwerfen lassen. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass die einseitig zusammengesetzte Begleitgruppe ihren Einfluss geltend gemacht hat.<\/p>\n<h3><b>Wissensstand zu Winkraftnutzung (Vor- und Nachteile) bleibt unber\u00fccksichtig<\/b><\/h3>\n<p>Die demokratische Meinungsbildung und das raumplanerische Nutzplanverfahren sehen eine intensive Information der betroffenen Bev\u00f6lkerung vor. Wegen der seit Jahren laufenden Desinformationskampagne der Suisse Eole muss in der Beurteilung der Befragten unterschieden werden nach \u201e<i>Umfassend durch Bef\u00fcrworter und Gegner informiert\u201c<\/i>, \u201e<i>durch \u00f6ffentliche Medien und Werbung informiert<\/i>\u201c und \u201e<i>wenig informiert<\/i>\u201c. Dies h\u00e4tte man mit wenigen Stichprobeartigen Fragen relativ einfach unterscheiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die vorliegende Studie sagt aus, dass eine bessere Bildung der Befragten eine tendenziell kritischere Beurteilung der Windkraftnutzung zur Folge hat. Effektiv ist der Grad des Wissens zum Thema Windkraftnutzung entscheidend f\u00fcr eine wie auch immer gelagerte Aussage der Befragten. Eine umfassend informierte Bev\u00f6lkerung ist erst in der Lage relevante Gr\u00fcnde f\u00fcr oder gegen die Windkraft formulieren zu k\u00f6nnen. Dies wird in dieser Studie nicht im Ansatz ber\u00fccksichtigt. Der Studie mangelt es hier an politischem Gesp\u00fcr. Sie bildet den vorgesehenen politischen Weg und die notwendige Meinungsbildung im Prozess nicht ab.<\/p>\n<h3><b>Widerspr\u00fcche in der Grundlagenliteratur nicht ber\u00fccksichtigt<\/b><\/h3>\n<p>Der Autor findet in der Grundlagenliteratur den Schluss \u201e<i>Die H\u00f6he der Windkraftanlagen hatte hingegen keine Auswirkungen ..<\/i>\u201c und einige S\u00e4tze weiter erw\u00e4hnt er das Ergebnis einer griechischen Studie, die feststellt, dass \u201e<i>Eine Verringerung der H\u00f6he der Windkraftanlagen w\u00fcrden sich die Befragten 243EUR \u2013 509 EUR pro Jahr kosten lassen<\/i>\u201c. Hier m\u00fcsste sich jeder seri\u00f6se Sozialwissenschaftler fragen, weshalb eine eher arme Bev\u00f6lkerung bereit ist, f\u00fcr eine simple Reduktion der H\u00f6he einer Windkraftanlage, einen j\u00e4hrlichen Betrag zu bezahlen, der dem mittleren Monatseinkommen eines griechischen Sozialbez\u00fcgers entspricht. Warum geht man diesem Ph\u00e4nomen nicht tiefer auf den Grund? Die hier beschriebene N\u00f6tigung, die nur in zentralistisch regierten und oft unter starker Korruption leidender Staaten \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, stellt nur eine von mehreren massiven Differenzen zur Datenlage f\u00fcr die Schweiz dar.<\/p>\n<p>Weil nach aktuellem Stand der demokratischen Rechte solche staatlichen N\u00f6tigungen in der Schweiz noch nicht m\u00f6glich sind, arbeitet eine Koalition von rotgr\u00fcnen staatlichen Funktion\u00e4ren und ebenso rotgr\u00fcnen Politikern mit all ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln daran, diese M\u00f6glichkeit auch in der Schweiz einf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Der schleichende Abbau der Volksrechte durch diese Koalition wird mit den genau gleichen fadenscheinigen Argumenten gef\u00fchrt, wie wir sie in der Diskussion um die Windkraftnutzung erleben. Die einlullenden Argumente solch demokratiefeindlicher Machenschaften verstecken sich hinter politischen Bestrebungen wie das \u201eBeschleunigte Bewilligungsverfahren f\u00fcr den Bau von Infrastrukturanlagen\u201c. Damit m\u00f6chte man den letzten Funken Vernunft in der aktuellen Energiediskussion \u2013 die kritische Bev\u00f6lkerung \u2013 auch noch ausgehebelt.<\/p>\n<h2><b>Weitere \u00dcberlegungsfehler als Grundlage der Studie<\/b><\/h2>\n<h3><b>\u00a0<\/b><b>Solarthermie mit weit besseren Resultaten als jedes Windkraftwerk<\/b><\/h3>\n<p>W\u00e4hrend der komplett unzuverl\u00e4ssige, unsteuerbare Strom der Windkraftanlage gerade mal zu einem Drittel an der Steckdose eines Verbrauchers ankommt (150 KWh\/a und m2), wird die gesamte Solarthermische Energie in Form der Geb\u00e4udeheizung (Einsparung fossiler Brennstoff) und Warmwasseraufbereitung (Einsparung von Strom) praktisch vollst\u00e4ndig einem direkten Nutzen zugef\u00fchrt. Es kommt erschwerend dazu, dass Solarthermie durch das linksgr\u00fcne Subventionskonstrukt KEV nicht gef\u00f6rdert wird. Ihre Verbreitung verharrt denn auch auf tiefem Niveau, obwohl sich unabh\u00e4ngige Energiespezialisten einig sind, dass wir damit im Gegensatz zur Windkraftnutzung einen sp\u00fcrbaren Beitrag an die Energiewende herbeif\u00fchren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Aber an der Solarthermie verdient die in Bern bestens etablierte Photovoltaik- und Windradlobby nichts. Die Politik und die Medien kl\u00e4ren hier absichtlich nicht auf. Von einem Projekt namens \u201e<i>Akzeptanzf\u00f6rderung f\u00fcr Solarthermik<\/i>\u201c des BFE haben wir bisher nichts geh\u00f6rt. Und wenn auch, es h\u00e4tte bestimmt nicht einen dermassen hohen Betrag aus der Bundeskasse zur Verf\u00fcgung, wie das bei der untauglichen Windkraft der Fall ist.<\/p>\n<p>Laut einer Studie aus England<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/stuart_young_consulting_wind-report.pdf\">1<\/a><\/sup> tr\u00e4gt Strom aus Windkraft kaum an die Lastspitzen der Stromnetze bei. Ein grosser Teil des in der Anlage umgewandelten Stroms erreicht die Verbraucher nicht. Die aktuelle franz\u00f6sische Stromstatistik<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/statistiken\/RTE_bilan_electrique_2012.pdf\">2<\/a><\/sup> weist einen verschwindend kleinen \u201emarktf\u00e4higen Anteil\u201c von <b><i>einem Drittel des erzeugten Stroms<\/i><\/b> aus. Das bedeutet vereinfacht, dass die Stromgestehungskosten pro verbrauchtes KWh dreifach so hoch sind, wie generell ausgewiesen.. Es verwundert niemanden, dass in der Schweiz nur die Bruttoproduktionsdaten ersichtlich sind. Die Nettozahlen w\u00fcrden B\u00e4nde sprechen, also werden sie der Bev\u00f6lkerung vorenthalten. Versuche der Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i>, diese Daten zur Auswertung zu erhalten, scheitern am Filz der Strombranche und an der ungen\u00fcgend geforderten Transparenz durch den Gesetzgeber. Man wundert sich nicht mehr: Unter dem Vorwand der Anonymit\u00e4t und Pers\u00f6nlichkeitsschutz werden die Informationen der \u00d6ffentlichkeit vorenthalten.<\/p>\n<h3><b>Es gibt keinen versorgungstechnischen Grund, Windkraftwerke zu bauen<\/b><\/h3>\n<p>Wegen dieser extremen Ineffizienz von Windkraftwerken in der Schweiz (ausnahmen best\u00e4tigen die Regel), die durch das Fehlen eines guten durchschnittlichen Windaufkommens begr\u00fcndet sind, k\u00f6nnen Windr\u00e4der als \u201e<i>reine CO<sub>2<\/sub>-Schleudern und Steuergeldverdunster ohne jeden \u00f6ffentlichen Nutzen, mit negativen gesamtwirtschaftlichen Folgen<\/i>\u201c bezeichnet werden. Im europ\u00e4ischen Verbund der erneuerbaren Energien muss die extreme Unzuverl\u00e4ssigkeit und Unsteuerbarkeit des Windstroms mit dem Einsatz von konventionellen Kraftwerken gest\u00fctzt werden. Rund um die Uhr. Dem Windstrom, muss aus systemischen Gr\u00fcnden noch mindestens 100 Gramm CO<sub>2<\/sub>-Emission pro erzeugte KWH zugerechnet werden.<\/p>\n<p>Damit er\u00fcbrigt sich jede Begr\u00fcndung f\u00fcr Windkraftwerke zur Einsparung von CO<sub>2<\/sub>. Die deutsche CO<sub>2<\/sub>-Statistik der Stromproduktion weist es aus. Nur in der Schweiz glaubt man ernsthaft weiterhin an dieses M\u00e4rchen aus den K\u00f6pfen der Kernkraftgegner und Klimaalarmisten. Selbst an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich h\u00e4lt sich diese Aussage entgegen jeder fachlichen Realit\u00e4t. Es ist offensichtlich, dass alles unternommen werden soll, damit das von der breiten Bev\u00f6lkerung nicht erkannt wird. Sonst w\u00fcrden sie an den Abstimmungen zu Windparks ein deutliches NEIN in die Urne legen. Diese Studie ist ein weiterer Mosaikstein in der schon Jahre andauernden Desinformationskampagne der Windradlobby.<\/p>\n<h3><b>Jahrelange Desinformationskampagne zur \u201eAkzeptanzf\u00f6rderung der Windkraft in der Schweiz\u201c bleibt unber\u00fccksichtigt<\/b><\/h3>\n<p>Neben der fehlenden fachlich-objektiven Begleitung mangels echter Kritiker ber\u00fccksichtigt die Studie wichtige Vorbedingungen zur Beurteilung dieser Umfrage NICHT. Die Folge der jahrelangen Desinformationskampagne der Suisse Eole und die Weigerung der Medien zu objektiver, kritischer Information der Bev\u00f6lkerung sind ein Problem, das nur aus der Sicht der in der Studie \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c genannten Kritiker offensichtlich wird. Es herrscht in der Schweizer Medienlandschaft seit Jahren ein Konsens zur positiven Beurteilung von Windkraft. Das kommt nicht von ungef\u00e4hr. G\u00f6tz Walter war sich dieser Tatsache wohl kaum bewusst: Die Fachorganisation Suisse Eole erh\u00e4lt aus der Bundeskassse seit Jahren <b><i>mehrere hunderttausend CHF pro Jahr f\u00fcr ein Programm zur \u201eAkzeptanzf\u00f6rderung der Windkraft in der Schweiz\u201c<\/i><\/b>. Die von der Suisse Eole damit beauftragte Marketingfirma \u201eIDEJA\u201c deren Besitzer auch offizieller Sprecher der Suisse Eole ist (Bernhard Gutknecht), versorgt die Medien und die lokale Bev\u00f6lkerung professionell seit Jahren mit einseitiger Information. G\u00f6tz Walter selber unterl\u00e4uft dieser Denkfehler in massivster Weise, wenn er schreibt:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>(Seite 20<\/i><sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">6<\/a><\/sup><i>) \u201eLokale Opposition gegen Windkraftprojekte ist keine Seltenheit, und die Medien verschaffen Gegnern lokaler Windkraftprojekte grosse Publizit\u00e4t. Konflikte verkaufen sich eben besser als Erfolgsgeschichten.<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Diese Aussage ist beeinflusst durch die befangenen Mitglieder der Begleitgruppe. G\u00f6tz Walter hat sich hier offensichtlich mit den Vertretern der Windradlobby \u00fcber das Problem des lokalen Widerstandes ausgetauscht und die an der Realit\u00e4t vorbeigehende Aussage als bare M\u00fcnze genommen. Die obige Aussage ist aus der Sicht der Windradkritiker falsch. Sie entspricht auch nachweislich nicht ann\u00e4hernd den Tatsachen. G\u00f6tz Walter kann diese Aussage nicht belegen. Es gibt dazu auch keine entsprechenden Studien.<\/p>\n<p><b>Als Beispiel mag eine interessante Geschichte dienen, die tats\u00e4chlich so stattgefunden hat: <\/b>Die Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> hat am 2. Februar 2012 eine nationale Pressekonferenz zur Vorstellung ihres Manifests \u201eEnergie und Landschaft\u201c einberufen. Obwohl die gesamte Presselandschaft der Schweiz detailliert und zweisprachig an den zentralen Ort des Zentrum Paul Klee in Bern eingeladen wurde, ist gerade mal <b><i>ein einziger Journalist aus der Romandie<\/i><\/b> erschienen. Die als prominente Vertreter eingeladenen G\u00e4ste, Philippe Roch und Frau Alt-St\u00e4nder\u00e4tin Erika Forster konnten unser Anliegen zum Schutz der Natur und Landschaft vor der geplanten Verbauung durch die Windradlobby wegen offensichtlich mangelndem Interesse nicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Wenn man dann in der hier kritisierten Studie von G\u00f6tz Walter solche S\u00e4tze liest, wie oben erw\u00e4hnt, muss man sich wie auf einem anderen Planeten vorkommen. Diese Wahrnehmungsst\u00f6rung der verschiedenen Institute der Universit\u00e4t Z\u00fcrich ist uns nicht verst\u00e4ndlich. Diese Umst\u00e4nde deuten stark darauf hin, dass der Autor durch die Windradlobby beeinflusst wurde. Denn woher sonst k\u00f6nnten solche irref\u00fchrenden Aussagen kommen?<\/p>\n<p><b>Noch ein Bericht aus dem echten Leben<\/b>: Es sei hier als weiteres Beispiel auf <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/11\/05\/wir-mussen-die-alpen-sofort-evakuieren\/\" target=\"_blank\">die Herbsttagung der AVES 2012<\/a> verwiesen, als der Journalist Markus Eisenhut (Co-Chefredaktor Tages-Anzeiger), Hanspeter Tr\u00fctsch (Leiter Bundeshausredaktion SF) und Alex Reichmuth (Weltwoche) unter der Leitung von NR Philippo Leutenegger gemeinsam diese einseitige Berichterstattung zu Gunsten der windradfreundlichen Organisationen NWA, Greenpeace, WWF und Energiestiftung klar best\u00e4tigt haben. Der Eindruck einseitigen Berichterstattung ist demnach nicht nur ein subjektives Empfinden der Windkraftgegner, es ist klar nachvollziehbar und quantitativ sowie qualitativ mit wenig Recherchearbeit objektivierbar.<\/p>\n<p>Warum G\u00f6tz Walter diese Abkl\u00e4rungen nicht f\u00fcr notwendig befunden hat, bleibt uns ein R\u00e4tsel. Die sozialpsychologische Wissenschaft ist wohl der richtige Fachbereich f\u00fcr die objektive Beurteilung der Medien und ihrer Wirkung auf die Bev\u00f6lkerung. Hier muss sich G\u00f6tz Walter klar eine wissenschaftliche Unterlassung und studienergebnisrelevante M\u00e4ngel vorwerfen lassen. Auch die unkritische Zitierung von Geissmann &amp; Huber 2011 (Hohe Akzeptanz von Windkraftprojekten) l\u00e4sst vermuten, dass G\u00f6tz Walter Informationen ohne wissenschaftliche Grundlage verwendet hat.<\/p>\n<h3><b>Diskussion zur Aussage \u201eDesinformationskampagne der Suisse Eole\u201c<\/b><\/h3>\n<p>Wer einen Beweis der bestens funktionierenden Desinformationskampagne der Suisse Eole zusammen mit den verschiedenen \u201eGr\u00fcnen\u201c Organisationen braucht, dem sei Folgendes gesagt:<\/p>\n<p>Die Fehler und Unterlassungen des Autors dieser Studie sind nur mit seiner eigenen Denkfaulheit und dem falschen Vertrauen in die Aussagen der Suisse Eole zu erkl\u00e4ren. Wenn einem intelligenten, gut ausgebildeter Fachmann solche Unterlassungen passieren, wie sie hier kritisiert werden, kann man den Grund nur bei einer kulturellen massenhysterisch wirkenden Propaganda finden. Wir haben dazu mehrere historische Beispiele wie der Nationalsozialimus, der Maoismus, der Stalinismus und eigentlich alle massenpsychotischen Bewegungen der Menschheit. Aktuell kann hier die verbreitete Angst vor Strahlen (Radiophobie) und dem alarmistischen Verhalten durch den Klimawandel erw\u00e4hnt werden. Sie sind sogar Teil der vorher erw\u00e4hnten Desinformationskampagne, die sich bis in die universit\u00e4ren Ebenen unseres Staates verfolgen lassen. Eine fachliche Begr\u00fcndung oder eine kritische Auseinandersetzung ist oft nicht mehr m\u00f6glich. Die Meinungen sind bei den Forschern oft politisch festgelegt. Das ist auch das Problem dieser vorliegenden Studie. Sie verr\u00e4t sich durch das Vorhandensein von falscher Information und unterstellende Aussagen, ohne fachliche Begr\u00fcndung:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>(Seite 27<\/i><sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">6<\/a><\/sup><i>) \u201eNeue-erneuerbare-Energie-Kraftwerke werden als wesentlicher Bestandteil des Kampfes gegen den Klimawandel wahrgenommen, es f\u00e4llt Personen deswegen schwer, diese nicht zu bef\u00fcrworten\u201c.<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dies ist eine klare Best\u00e4tigung einer desinformierten Gesamtbev\u00f6lkerung. Der Autor scheint das nicht zu bemerken und l\u00e4sst dadurch seine pers\u00f6nlichen Pr\u00e4ferenzen klar erkennen. Wir k\u00f6nnen hier Seitenlang \u00fcber den Verursacher des Klimawandels schreiben. Halten wir, um kurz zu bleiben einfach ein paar interessante Begebenheiten und letzte Erkenntnisse zum Thema Klimawandel fest:<\/p>\n<ul>\n<li><i>Die Erw\u00e4rmung des Klimas stagniert trotz massiv erh\u00f6htem Ausstoss und Anteil an CO<sub>2<\/sub> in die Atmosph\u00e4re seit 15 Jahren. Das spricht klar gegen eine Priorisierung des CO<sup>2<\/sup> durch den IPCC.<\/i><\/li>\n<li><i>Die von Al Gore und Manfred E. Mann propagierte \u201eHockeystickkurve\u201c, die das IPCC im Jahr 2001 propagiert hat, ist schon l\u00e4ngst als F\u00e4lschung und Manipulation von Daten entlarvt worden.<\/i><\/li>\n<li><i>Der aktuelle Bericht des IPCC und auch der erste Bericht des IPCC relativieren den extremen Temperaturanstieg und lassen die mittelalterliche Warmperiode und die kleine Eiszeit, aus der wir gerade kommen, wieder auferstehen. Durch die Manipulation von verschiedenen Wissenschaftlern mit einseitiger Absicht der Schuldzuweisung an das ungeliebte CO<sup>2<\/sup> wurden diese beiden wichtigen und nat\u00fcrlichen Klimaereignisse der Vergangenheit bewusst wegmanipuliert.<\/i><\/li>\n<li><i>Aus klimahistorischer Sicht kann die aktuelle Erw\u00e4rmung (und Nichterw\u00e4rmung) besser mit nat\u00fcrlicher Zyklizit\u00e4t astronomischer, geologischer und solarer Ereignisse erkl\u00e4rt werden. Berichte der NASA und vieler weiterer Klimawissenschaftler \u00e4ussern sich zunehmend skeptisch zu der von der IPCC ge\u00e4usserten einseitigen Ursache von CO<sup>2<\/sup> f\u00fcr den Klimawandel. Seit 15 Jahren findet keine Erw\u00e4rmung mehr statt. Der gemessene CO<sup>2<\/sup>-Gehalt der Atmosph\u00e4re ist derweilen fr\u00f6hlich im Steigen begriffen. Russische Wissenschaftler behaupten bereits die Ankunft einer \u201ekleinen Eiszeit\u201c.<\/i><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Verdacht der gezielten Manipulation der gesamten Klimadiskussion durch politische Agenden ist naheliegend und gut begr\u00fcndet. Auch wenn abschliessende Einigkeit \u00fcber diese ver\u00e4nderten Betrachtungsweisen der Wissenschaft noch nicht vorliegen, ist es doch verwunderlich, dass eindeutige Hinweise zu einer mehrheitlich nat\u00fcrlichen Klimaver\u00e4nderung in dieser Studie konsequent ignoriert werden zu Gunsten der politisch \u201e<i>korrekten<\/i>\u201c Ursache CO<sub>2<\/sub>. Damit wird der n\u00e4chste grunds\u00e4tzliche Gedankenfehler erst m\u00f6glich:<\/p>\n<h3><b>Ein Wortspiel <\/b><b><i>\u2013<\/i><\/b><b> ohne b\u00f6se Absichten?<\/b><\/h3>\n<p>Die Wortwahl f\u00fcr die Befragten in der Studie ist tendenziell und demaskierend. Es gibt die \u201e<i>Bef\u00fcrworter<\/i>\u201c und die \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c. Weder \u201e<i>Kritiker<\/i>\u201c noch \u201e<i>Gegner<\/i>\u201c sind in der Schweiz auszumachen. Nur \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c.<\/p>\n<p>Die Anlehnung an die der grossen Mehrheit der Mitglieder der Begleitgruppe genehmen \u201e<i>Kritiker<\/i><i> der Atomwirtschaft<\/i>\u201c und die \u201e<i>Atomkraft<\/i><i>gegner<\/i>\u201c wurde wohl bewusst unterlassen. Gerade die Sozialpsychologie sollte mit der Wahl solcher verr\u00e4terischer Bezeichnungen in Studien etwas vorsichtiger umgehen. Das mag aus der Sicht des Autors eine unwichtige Kleinigkeit darstellen. In Zeiten der von der etablierten Wissenschaft je l\u00e4nger je mehr grundlos als \u201e<i>Klimaleugner<\/i>\u201c und \u201e<i>Klimaskeptiker<\/i>\u201c bezeichneten Gegnerschaft einer ideologisierten und verpolitisierten Klimapolitik wurde die Wortwahl in dieser Studie gerade wegen der bekannten Einfl\u00fcssen der Windradlobby in einem vors\u00e4tzlich negativen Sinn angewendet.<\/p>\n<p>Per Definition sind \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c Zweifler, geh\u00f6ren demnach eindeutig zur ebenfalls erw\u00e4hnten Gruppe der \u201e<i>unentschiedenen Personen<\/i>\u201c. Schon wegen der gebotenen wissenschaftlichen Exaktheit h\u00e4tte man diese Gruppe als \u201e<i>Gegner<\/i>\u201c bezeichnen m\u00fcssen. Wer sich noch nicht entschieden hat, zweifelt und ist skeptisch. Die Gegner, die sich in der Schweiz bei der Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> und europaweit bei der EPAW (Eropean Platform Against Windparks) vereinigt haben, sind sich schon seit Jahren einig: <b><i>Sie wollen keine Windkraft. Weder bei sich noch bei anderen, denn sie ist f\u00fcr eine nachhaltige und effiziente Energiepolitik nicht sinnvoll anwendbar! <\/i><\/b><\/p>\n<p>Die \u201e<i>Gegner<\/i>\u201c der Windparks in der Schweiz, die Dachorganisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> und ihre angeschlossenen, aus allen Regionen der Schweiz kommenden zwanzig Vereine haben sich diese Frage unter Beizug fundierter fachlicher Informationen beantwortet. Dieser Studie ist das egal. <i>Was nicht sein darf, kann nicht sein<\/i> \u2013 ein Ansatz, der die katholische Kirche in den Zeiten der Inquisition nachgelebt hat. Letzte Spuren finden wir noch heute in der <i>Sozialpsychologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Z\u00fcrich<\/i>. Zu Ende gedacht bedeutet die Verwendung der Bezeichnung \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c einen kompletten Ausschluss der erkl\u00e4rten <b><i>Gegner von Windkraft<\/i><\/b>. Das ist etwa so, wie wenn die Energiepolitik von einem Tag auf den anderen die Organisationen Greenpeace, Energiestiftung und \u201eNie wieder Atomkraftwerke\u201c als nichtexistent bezeichnen w\u00fcrde. Auf diese Idee kommen Radio- und Klimaphobiker nat\u00fcrlich nicht. Sie sind \u00fcberzeugte Sympathisanten einer oder mehrerer dieser Gruppen. Aus dieser Sichtweise muss man die echten Gegner von Windkraft ausschliessen und ignorieren. Das dogmatische Weltbild der Alarmisten l\u00e4sst keine andere Wahl zu.<\/p>\n<h3><b>Fehlende Kalibrierung des Wissensstandes der Befragten<\/b><\/h3>\n<p>Was in der Fragestellung offensichtlich wird, ist das antwortentscheidende Mass an bestehendem Wissen der Befragten zur Nutzung der Windkraft. Eine Kalibrierung h\u00e4tte eine wichtige M\u00f6glichkeit der Differenzierung und eine realistischere Auswertung der gegebenen Antworten erbracht. Im Ansatz ist das durch die Feststellung erfolgt, dass Befragte <b><i>mit einer h\u00f6heren Bildung tendenziell kritischer zu Windkraft eingestellt sind<\/i><\/b>. Eine Bemerkung, die jeden Sozialpsychologen bei der Auswertung aufhorchen lassen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Nicht so bei G\u00f6tz Walter. Auch seinem f\u00fchrenden Professor Heinz Gutscher scheint dieser aufkommende und h\u00f6chst interessante Aspekt nicht aufgefallen zu sein. Eine wissenschaftliche Betrachtung dieses Hinweises h\u00e4tte das von der Begleitgruppe und dem Autor unerw\u00fcnschte Ergebnis erzeugen k\u00f6nnen, <b><i>dass besser informierte Befragte eine zunehmend kritischere Haltung zu Windkraft einnehmen<\/i><\/b>. Das w\u00fcrde die politische Einstellung der an der Studie beteiligten \u201eWissenschaftler\u201c in ihren Glaubenss\u00e4tzen und Grundfesten ersch\u00fcttern!<\/p>\n<p>Die schreckliche Vorstellung der Universit\u00e4t Z\u00fcrich: Das betonierte und von der Windradlobby beeinflusste Halbwissen der sozialwissenschaftlichen Fakult\u00e4t zur erneuerbaren Energie h\u00e4tte weiterentwickelt werden m\u00fcssen. Das genau gleiche Verhalten, finden wir in den Mauscheleien um den Bericht des IPCC, der ja auch teilweise in Z\u00fcrich geschrieben wurde! In seinem vierten Bericht hat der IPCC mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% behauptet, die menschliche CO<sub>2<\/sub>-Emission sei Schuld am Klimawandel. Davon ist heute kaum etwas \u00fcbriggeblieben, das zur wissenschaftlichen Erkenntnis des Klimawandels auch nur die Spur beitragen k\u00f6nnte!<\/p>\n<h3><b>Die \u201eGegner\u201c von Atomkraft werden ernst genommen \u2013 warum die Gegner von Windkraft nicht? Weil sie \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c sind?<\/b><\/h3>\n<p>Aber gehen wir zur\u00fcck zu der in dieser Studie behaupteten \u00fcberproportionalen Beteiligung der \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c an Diskussionsforen und Gemeindeversammlungen:<\/p>\n<p>G\u00f6tz Walter diskreditiert die Beweggr\u00fcnde der Gegner ohne jede fundierte Datenlage einseitig als \u201e<i>lauten Protest einer Minderheit von Gegnern<\/i>\u201c. Eine andere M\u00f6glichkeit als Grund dieses Verhaltens ist dem Autor kein Gedanke wert. Man f\u00fchlt in der Beschreibung, dass der \u201e<i>laute Protest<\/i>\u201c eine reine Gef\u00fchls\u00e4usserung ideologisierter und mit falschen Informationen aufgehetzter Anwohner sein muss. Dabei unterl\u00e4sst G\u00f6tz Walter die einmalige Gelegenheit, der Frage nachzugehen, ob diese Anwohner vielleicht deshalb so klar gegen Windkraftwerke sind, gerade weil sie <b><i>\u00fcber mehr und bessere Informationen zu den Nachteilen von Windenergie verf\u00fcgen<\/i><\/b>.<\/p>\n<p>Diese M\u00f6glichkeit scheint keinem Reviewer, keinem Begleiter und auch keinem Professor in den Sinn gekommen zu sein. Warum ist das so?<\/p>\n<p>G\u00f6tz Walter et Al. nehmen offensichtlich an, dass diese M\u00f6glichkeit nicht besteht. Interessant w\u00e4re diese Frage, hypothetisch gestellt, in Bezug auf die alles dominierenden Gegner von Atomkraftwerken. W\u00fcrde G\u00f6tz Walter dort auch einfach annehmen, dass diese Gegner keine guten Gr\u00fcnde vorzuweisen haben und sich ebenfalls nicht in der Lage sind, fachlich fundiert argumentieren zu k\u00f6nnen? Wo finden wir die wissenschaftlichen Grundlagen zur alarmistischen Radiophobie? Wohl kaum an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Wenn es diese Grundlagen denn \u00fcberhaupt gibt \u2026<\/p>\n<h3><b>Anleitung zur Falschinformation der Bev\u00f6lkerung<\/b><\/h3>\n<p>Auf der Seite 77<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">6<\/a><\/sup> ber\u00e4t der Autor die Windradlobby, wie die Bev\u00f6lkerung am besten get\u00e4uscht werden kann:<\/p>\n<blockquote>\n<p><i>\u201eUm eine hohe lokale Akzeptanz zu gew\u00e4hrleisten, sollte eine Maximierung des regionalen Nutzens erfolgen.[\u2026] einen kommunalen Fonds einzurichten, der sich aus den Einnahmen der Windkraftanlagen speist [\u2026] und f\u00fcr lokale Projekte wie z.B. Umweltschutzmassnahmen und Geb\u00e4udesanierungen genutzt wird. Durch diese Massnahmen [\u2026] wird allen Einwohnern ein m\u00f6glicher Nutzen [\u2026] in Aussicht gestellt. [\u2026]Befragte messen einem Autarkiegedanken bez\u00fcglich einer umweltfreundlichen und unabh\u00e4ngigen Stromversorgung durch lokale Windkraftanlagen eine grosse Bedeutung bei.\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Es ist dem Autor und auch seinen Top-Energieexperten der Begleitgruppe offensichtlich entfallen, dass weder Autarkie noch Umweltfreundlichkeit oder Unabh\u00e4ngigkeit durch noch so viele Windr\u00e4der je m\u00f6glich sein werden. Aber genau diese diskutablen Elemente von Windkraft wollen mindestens drei Begleiter dieser Studie der Bev\u00f6lkerung auf keinen Fall unter die Nase reiben. Sie zu diskutieren ist das Recht der Bef\u00fcrworter und der Gegner. Dass sie durch G\u00f6tz Walter et Al. bereits als geschlossen betrachtet wird, ist offensichtlich. Das Ergebnis ist durch diese Studie zugunsten einer unkritischen Betrachtung einer wunderbaren und problemlosen Windkraftindustrie beantwortet worden. Es gibt gar keine Gegner von Windkraft. Nur unbedarfte \u201e<i>Skeptiker<\/i>\u201c.<\/p>\n<p>Robert Horbaty, Reto Rigassi und Markus Geissmann tun in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Tag f\u00fcr Tag alles, damit fundierte Informationen nicht an die Bev\u00f6lkerung weitergegeben werden k\u00f6nnen. Der Autor hat sich damit zum naiven Werkzeug der Windradlobby machen lassen. Oder, was viel schlimmer ist \u2013 er glaubt selber an die wissenschaftliche Relevanz seiner Aussagen.<b><\/b><\/p>\n<h3><b>Zusammenfassung der Erkenntnisse<\/b><\/h3>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Energie wurde im Bereich Windkraftnutzung in den letzten 15 Jahren systematisch von Kernkraftgegnern und politischen Ideologen unterwandert. Diese wenigen Personen setzen die Mittel des Bundes einseitig zur Desinformation der Bev\u00f6lkerung ein. Unter dem Programmpunkt \u201e<i>Akzeptanzf\u00f6rderung f\u00fcr Windkraft in der Schweiz<\/i>\u201c werden Experten der Windradlobby daf\u00fcr bezahlt, komplizierte technische Falschaussagen und Halbwahrheiten an die Medien und die Bev\u00f6lkerung zu vermitteln. Das Bundesamt f\u00fcr Energie verf\u00fcgt heute nur noch \u00fcber wenig Kompetenz, was Energietechnik betrifft. Die technischen Fragen lagert das Bundesamt gerne und unkritisch an geneigte Branchenorganisationen aus. Was bei der Kernkraft von allen Seiten kritisiert wird, ist bei den <i>neuen Erneuerbaren Energien<\/i> hochwillkommen und allgemein akzeptiert. Die fachliche Einseitigkeit der Fachverb\u00e4nde passt den Verantwortlichen bestens in den Kram.<\/p>\n<p>F\u00fcr den neutralen Betrachter scheint es eine klare Trennung zwischen den Funktion\u00e4ren des Bundesamtes und der Branchenorganisation Suisse Eole zu geben. Da aber alle beteiligten Funktion\u00e4re auch in irgendeiner Form an der Branchenorganisation Suisse Eole beteiligt sind und teilweise wechselseitig auch bezahlt werden, ist diese Trennung reine Farce. <b>Die Suisse Eole kann ihre Regeln im direkten Kontakt mit dem Bundesamt f\u00fcr Energie selber festlegen<\/b>. Wir sehen das an verschiedenen Aussagen der Suisse Eole, die im\u00a0 internationalen Vergleich extrem abfallen (<i>Menschenverachtende Distanz Windkraftwerke zu Wohngeb\u00e4uden oder die seltsame Beurteilung von \u201eGenug Wind haben<\/i>\u201c). Die Pressemitteilungen der Suisse Eole werden denn auch regelm\u00e4ssig von Angestellten des Bundesamtes mitunterzeichnet.<\/p>\n<p>Das ist nur m\u00f6glich, weil sich die verschiedenen Profiteure gegenseitig decken und dazu ein immenses Netzwerk anwenden, das sich \u00fcber Parteien, Medien, geneigte \u00a0Verb\u00e4nde und Profiteure erstreckt. Dieses Netzwerk ist keineswegs eine klassische Verschw\u00f6rung. Die gut funktionierende Zusammenarbeit all dieser Interessenvertreter ist eher ein massen-psychotisches \u201e<i>Hinarbeiten<\/i>\u201c zu einer \u201e<i>besseren Welt<\/i>\u201c. In totalit\u00e4ren Staaten hat man dieses psychische Ph\u00e4nomen der wahnhaften Aufschaukelung unter dem Begriff \u201e<i>Vorauseilender Gehorsam<\/i>\u201c schon oft gesehen.<\/p>\n<p>Die Interessengruppen sind stark vernetzt und dienen sich gegenseitig blind zu. Man kann das am besten als geistige Inzucht einer religi\u00f6s ideologisierten Gemeinschaft beschreiben: Kernkraftgegner, Etatisten, Verk\u00e4ufer und Hersteller von Solarpanels und Windr\u00e4dern sowie ideologisierte Umweltverb\u00e4nde. Sie haben alle ein gemeinsames Interesse \u00fcber das gesamte Spektrum des dargebotenen Filzes. Eine aufgekl\u00e4rte Bev\u00f6lkerung ist ihnen ein Gr\u00e4uel. Abweichler werden auf allen Ebenen gemobbt und ignoriert.<\/p>\n<p>Wie mit einer solchen Grundlage das komplexe Programms der Energiestrategie 2050 in eine funktionierende Realit\u00e4t gebracht werden soll, ist nicht nur der Organisation <i>Paysage Libre \u2013 Freie Landschaft<\/i> schleierhaft. Es ist wohl das Beste, wir glauben auch einfach daran. Glaube versetzt bekanntlich Berge.<\/p>\n<p><b>Die vorliegende Studie von G\u00f6tz Walter ist nur ein Mosaikstein in einem ganzen System zur Desinformation der Bev\u00f6lkerung<\/b>. Es ist eine der inflation\u00e4r auftauchenden Studien aus dem Fundus der schweizerischen Universit\u00e4ten und Ingenieurb\u00fcros, die von Beginn weg auf der Basis vorgegebener positivistischer Resultate der \u00d6ffentlichkeit <b>eine wissenschaftliche Arbeit vorgaukeln<\/b> sollen. Kritisch analysiert, fallen die ideologisch und monet\u00e4r motivierten Aussagen in sich zusammen wie ein Souffl\u00e9.<\/p>\n<p>Die Grundlagen dieser Studien lassen oft jede Wissenschaftlichkeit vermissen. Befangene Experten der Suisse Eole und Swiss Solar \u00e4ussern sich ohne jeden fachlichen Konterpart in sch\u00f6nen Worten zur Problematik der Energiewende. Sie lassen dabei jede Objektivit\u00e4t schon im Ansatz vermissen. Es entstehen so illusion\u00e4re \u201e<i>Tatsachen<\/i>\u201c wie die 100%-ige Versorgung durch den Einsatz der untauglichsten Technologien der neuen erneuerbaren Energie. Dabei sind die vorgeschlagenen L\u00f6sungen <b>weder pragmatisch noch bezahlbar noch effizient oder durchf\u00fchrbar<\/b>. \u00a0Der gemeinsame Wahn aber h\u00e4lt alles sch\u00f6n und sauber zusammen.<\/p>\n<h3><b>Solarthermie als Beispiel der orchestrierten Verschiebung der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung<\/b><\/h3>\n<p>Als Beispiel kann hier die in der \u00f6ffentlichen Diskussion inexistente <b>Solarthermie<\/b> dienen. Diese Technologie erreicht mehr nutzbare Energie pro m2 als jedes Windkraftwerk in der Schweiz. Im Unterschied zu Windkraft ist das Problem der Speicherung l\u00e4ngst gel\u00f6st. Die Umwelt wird vor, w\u00e4hrend und nach dem Betrieb kaum belastet. Das regionale Arbeitsplatzpotenzial ist enorm und um Faktoren besser als die Windkraft. Das Einsparungspotenzial f\u00fcr den Stromverbrauch und die fossilen Energietr\u00e4ger ist enorm.<\/p>\n<p>Nun muss man sich doch wundern, dass die aktuellen Installationszahlen r\u00fcckl\u00e4ufig sind. Die Solar- und Windradlobby mit ihren Vertretern in der Politik und den Umweltverb\u00e4nden verdienen damit nichts. Weil diese Technologie nur durch kantonale Direktzahlungen, aber nicht durch das KEV <b>subventioniert<\/b> wird, bildet sich keine finanzkr\u00e4ftige Lobby.<\/p>\n<p>Dabei ist das Potenzial f\u00fcr eine gesicherte Versorgung durch die Solarthermie gross. Windkraftwerke k\u00f6nnen da nicht mehr mithalten, sie sind vor allem eine <b>Belastung<\/b> f\u00fcr den Betrieb eines stabilen Stromnetzes. Die produzierte Bruttoleistung der Windkraft f\u00e4llt meistens dann an, wenn man sie nicht braucht<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/stuart_young_consulting_wind-report.pdf\">1<\/a><\/sup>. Die Nettoleistung beim Verbraucher betr\u00e4gt ca. 1\/3<sup><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/statistiken\/RTE_bilan_electrique_2012.pdf\">2<\/a><\/sup> des urspr\u00fcnglich produzierten und voll subventionierten Stroms.<\/p>\n<p>Begleitet werden diese Massnahmen mit gut orchestrierter, alarmistischer und ungerechtfertigter Sch\u00fcrung der Angst durch Medien, Umweltorganisationen und geneigten Politikern vor einem zunehmend umstrittenen Klimawandel<sup>9<\/sup>. Es ist auff\u00e4llig, wie vor allem die an diesem Netzwerke beteiligten Politiker auff\u00e4llig oft finanziellen Nutzen f\u00fcr ihre privaten Beteiligungen daraus ziehen k\u00f6nnen. Die Umweltverb\u00e4nde ben\u00fctzen diese Umst\u00e4nde f\u00fcr die Verfolgung ideologischer und finanzieller Ziele. Die realistische Einsch\u00e4tzung der konstruierten Gefahr einer seit 15 Jahren stagnierenden Klimaerw\u00e4rmung durch den Menschen w\u00fcrde das alles verhindern. Das schlechte Gewissen muss noch etwas l\u00e4nger bewirtschaftet werden.<\/p>\n<p>Verschiedene Parteien aus dem linken Spektrum der Politik, mit einigen Ausnahmen auch im b\u00fcrgerlichen Lager, verfolgen mit der bewussten Desinformation der Bev\u00f6lkerung einen langfristigen Umbau des Staatsgebildes namens Schweiz. Der Einfluss des Staates soll verst\u00e4rkt werden, die Rechte des Individuums sollen eingeschr\u00e4nkt werden. Das Thema Energie stellt zur Erreichung dieser Ziele lediglich das tragende Element zur Verf\u00fcgung. Die meisten Protagonisten der Energiewende wollen gar keine optimale L\u00f6sung zur Frage der Energieversorgung oder des Klimas. Denn die haben wir bereits weitgehend. Aber Evolution war f\u00fcr Extremisten mit einer politischen Agenda noch nie der Weg. Es muss schon mindestens eine Revolution her. Die Umsetzung der Energiestrategie des Bundes ist eine Revolution. Sie wird ihre eigenen Kinder fressen.<\/p>\n<p>Christof Merkli<\/p>\n<p><b><br clear=\"all\" \/> <\/b><\/p>\n<h2><b>Verweise zu Quellen<\/b><\/h2>\n<p>1 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/stuart_young_consulting_wind-report.pdf\">Stuart Young Consulting \u2013 Analysis of UK Wind Power Generation<\/a><\/p>\n<p>2 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/statistiken\/RTE_bilan_electrique_2012.pdf\" target=\"_blank\">Bilan \u00e9lectrique 2012<\/a><\/p>\n<p>3 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/eole-info\/21-eole-info-d.pdf\">Eole Info Nr. 21<\/a><\/p>\n<p>4 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/Bericht_Laerrmermittlung_und_Massnahmen_zur_Emissionsbegrenzung_bei_WKA_Empa_2010_29.pdf\">EMPA, L\u00e4rm von Windkraftanlagen<\/a><\/p>\n<p>5 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/08\/21\/enercon-larmt-mit-pulsgehalt-das-ist-richterlich-festgelegt\/\">Artikel zu von Windradlobby weggeredeter Pulsgehalt im L\u00e4rmspektrum von Windkraftanlagen.<\/a><\/p>\n<p>6 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/000000290749.pdf\">Studie G\u00f6tz Walter \u201eSozialpsychologische Akzeptanz von Windkraftprojekten an potentiellen Standorten\u201c<\/a><\/p>\n<p>7 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/06_XIII_Windkraft.pdf\">Ecoinvent, Anteil CO<sup>2<\/sup> im Lebenszyklus einer Windkraftanlage, Seite 70<\/a><\/p>\n<p>8 <a href=\"http:\/\/www.swissecoleadersday.ch\/fileadmin\/sites\/swiss_eco_leaders_day2012\/files\/Statistiques\/SELD_Barometer_2013.pdf\">Folien <b>Swiss Eco Leaders Day vom 14. M\u00e4rz 2013<\/b><\/a><\/p>\n<p>9 Wolfgang Behringer, \u201eKulturgeschichte des Klimas\u201c \/ Fritz Vahrenholt, Sebastian L\u00fcning, \u201eDie kalte Sonne\u201c<\/p>\n<p>10 Jonas Schmid \/ Florian Schuppli \u201e<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/Lizarbeit_windenergie_2009_kurz.pdf\">Akzeptanz durch Kooperation?<\/a>\u201c<\/p>\n<p>11 Anton Gunzinger Computersimulation \u201e<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/umfragen\/Energie_Gipfel_21_3_13_gunzinger.pdf\">Vision trifft Realit\u00e4t<\/a>\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Korrespondenz mit dem Autor, fortlaufend nach Datum<\/b><\/h2>\n<p><b><i>Datum: Fri, 01 Mar 2013 10:34:03 +0100<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Walter<\/i><\/p>\n<p>Die Organisation Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft ist die Dachorganisation aller lokalen Gruppen und Vereinen, die sich in der Schweiz gegen die Windkraft positionieren. Wir vertreten 20 lokale Vereine, die sich \u00fcber das gesamte Gebiet der Schweiz verteilen.<\/p>\n<p>Ich erarbeite eine Stellungnahme aus der Sicht unseres Verbandes zu ihrer Studie. Dabei ist mir aufgefallen, dass in den Unterlagen zwei wichtige Informationen nicht ersichtlich sind:<\/p>\n<p>* Die Namen der 5 auserw\u00e4hlten Gemeinden<br \/> * Das Informationsschreiben an die Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben.<\/p>\n<p>Ich w\u00e4re Ihnen verbunden, wenn Sie mir die fehlenden Informationen zukommen lassen k\u00f6nnten. Besten Dank. Mit freundlichen Gr\u00fcssen: Christof Merkli<\/p>\n<p><b><i>\u00a0<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Datum: 04.03.2013 09:44<\/i><\/b><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Walter<\/i><\/p>\n<p>Ich habe versucht, Ihnen heute anzurufen. Sie waren nicht erreichbar und deshalb versuche ich es noch einmal per e-mail. Bei ihrem Arbeitgeber, der Advisory House sagte man mir, dass Sie per e-mail jetzt besser erreichbar seien. Der Fragenkatalog hat sich in der Zwischenzeit etwas verl\u00e4ngert. Es w\u00fcrde mir f\u00fcr eine objektive Betrachtung Ihrer Studie viel bringen, wenn ich folgende Punkte verstehen oder erhalten w\u00fcrde:<\/p>\n<ul>\n<li><i>Die Namen der 5 befragten Ortschaften<\/i><\/li>\n<li><i>Das Informationsschreiben an die Befragten (falls nicht die Beilage in der Studie dieser Beschreibung entspricht)<\/i><\/li>\n<li><i>Weshalb Sie auf die Partizipation der Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft als Vertreterin der schweizerischen Opposition gegen Windkraftwerke verzichtet haben.<\/i><\/li>\n<li><i>Ihre &#8222;Declaration of Interests&#8220; (DOI)<\/i><\/li>\n<\/ul>\n<p><i>Es w\u00fcrde mich auch freuen, wenn Sie sich die Zeit n\u00e4hmen, unsere Beurteilung vor der Ver\u00f6ffentlichung zu lesen. Wir w\u00fcrden Ihnen gerne die Gelegenheit einer kurzen, erg\u00e4nzenden Erkl\u00e4rung einr\u00e4umen. Wir sind daran interessiert, die vielen Unstimmigkeiten mit Ihnen auszur\u00e4umen und auf eine einwandfreie fachliche Ebene zu bringen. Mit freundlichen Gr\u00fcssen:<\/i><i> Christof Merkli<\/i><i><\/i><\/p>\n<p><b><i>Datum: Mon, 4 Mar 2013 12:08:15 +0100<\/i><\/b><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Merkli, <\/i><\/p>\n<p><i>vielen Dank f\u00fcr Ihre Email. Gerne beantworte ich Ihre Anfragen: <\/i><\/p>\n<ul>\n<li><i>Zu Punkt 1: Leider kann ich Ihnen die Namen der Ortschaften nicht\u00a0nennen. Diese sind anonym und d\u00fcrfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Ich bitte um Ihr Verst\u00e4ndnis. <\/i><\/li>\n<li><i>Zu Punkt 2: Gerne stelle ich Ihnen das Anschreiben der Studie zur Verf\u00fcgung; Sie finden das PDF-Dokument im Anhang. <\/i><\/li>\n<li><i>Zu Punkt 3: Im Rahmen der Studie wurden nur Daten von Einwohnerinnen und Einwohnern in Gemeinden mit potenziellen Windstandorten erhoben; Gemeinden, Projektentwickler, Vereine\u00a0und andere Institutionen \/ Organisationen wurden nicht befragt. <\/i><\/li>\n<\/ul>\n<p><i>Vielen Dank f\u00fcr Ihr Angebot an mich,\u00a0Ihre Beurteilung vor der Ver\u00f6ffentlichung zu lesen und ggf. eine Erkl\u00e4rung meinerseits beizulegen. W\u00fcrden Sie mir Ihre Beurteilung zuschicken, wenn diese vorliegt? Ich w\u00fcrde dann entscheiden, ob ich eine erg\u00e4nzende Erkl\u00e4rung verfasse oder nicht.\u00a0 Mit freundlichen Gr\u00fcssen: G\u00f6tz Walter<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Datum: Mon, 04 Mar 2013 13:54:30 +0100<\/i><\/b><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Walter<\/i><\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr die Antworten und Unterlagen. Beim Punkt 3 haben Sie die Frage nicht richtig verstanden. Es ist uns schon klar, dass wir als Dachorganisation der Windkraftgegner nicht als Befragte teilnehmen konnten. Soweit habe ich das Konzept und die Methode begriffen. Ich stelle die Frage konkreter:<\/p>\n<p>&#8222;Weshalb wurde die Studie ausschliesslich durch Vertreter der Windradlobby begleitet und die Vertreter der Opposition weder informiert noch f\u00fcr die Entwicklung der Methodik und Fragestellung beigezogen?&#8220;<\/p>\n<p>Dass die Namen der Gemeinden anonym sind, kann ich nicht nachvollziehen. Ich empfinde das als eine \u00e4usserst problematische Schutzbehauptung, die Sie mir besser begr\u00fcnden sollten. Die Befragten sind als nat\u00fcrliche Personen absolut gesch\u00fctzt. Eine Nennung des Gemeindenamens weicht diesen Schutz nicht im geringsten auf. Wenn wir die Gemeinden nicht kennen, k\u00f6nnen wir die Qualit\u00e4t der Auswahl f\u00fcr die Befragung nicht nachvollziehen. Ich bitte Sie noch einmal mit allem Nachdruck um die Bekanntgabe dieser Orte. Wenn wir sie m\u00fchsam recherchieren m\u00fcssen, kostet das viel Zeit und Geduld.<\/p>\n<p>Ich habe Sie im weiteren auch um eine pers\u00f6nliche DOI (Declaration of Interests) angefragt. Die Interessenlage der Begleitgruppe ist mir bestens bekannt. Bitte legen Sie mir eine aktuelle Version Ihrer DOI bei.<\/p>\n<p>Ich werde Ihnen die Beurteilung gerne vor der endg\u00fcltigen Ver\u00f6ffentlichung zukommen lassen. Die Vorw\u00fcrfe sind massiv. Ich muss annehmen, dass Sie durch die subtile Beeinflussung der Begleitgruppe in Ihrer Objektivit\u00e4t massiv behindert wurden. Diese Leute sind hinterh\u00e4ltig und schieben schon heute jede Verantwortung auf den Autor (Sie). Ich gehe momentan davon aus, dass Sie auf die Auswahl der Begleitgruppe keinen Einfluss nehmen konnten und dass diese Art der &#8222;Begleitung&#8220; eine Vielzahl von Unstimmigkeiten in Ihrer Studie erkl\u00e4ren kann. Wir kennen das Vorgehen dieser Leute schon seit Jahren. Uns \u00fcberrascht gar nichts mehr.<\/p>\n<p>Zwei Bedingungen muss ich allerdings stellen:<\/p>\n<p><i>1. <\/i><i>Sie geben diese von uns erstellte Analyse und alle darin enthaltenen Informationen an niemanden weiter, bis sie durch uns ver\u00f6ffentlicht wird. Sie erhalten im Gegenzug die mehrmalige M\u00f6glichkeit der Revision und Stellungnahme im gleichen Dokument (Abschluss der Revision und Ver\u00f6ffentlichung durch uns).<\/i><\/p>\n<p><i>2. <\/i><i>Wir versuchen die von uns erhobenen Vorw\u00fcrfe gemeinsam auf einer k\u00fchl- fachlichen Ebene zu diskutieren bis wir eine gute Erkl\u00e4rung gefunden haben.Ich bin mir sicher, wir lernen beide so Einiges dazu.<\/i><\/p>\n<p><i>Beeindrucken Sie mich bitte mit einer fundierten Ehrlichkeit. Best\u00e4tigen Sie mir die obigen Bedingungen in einem Antwort &#8211; e-mail und der Informationsaustausch findet sofort statt.<\/i><\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen:Christof Merkli<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Wed, 06 Mar 2013 10:15:56 +0100<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr gehrter Herr Walter<\/i><\/p>\n<p>Bitte verstehen Sie, dass ich bis zum Abend des 6. M\u00e4rz (heute Abend) eine Reaktion zu meinen Vorschl\u00e4gen von Ihnen ben\u00f6tige. Danach nehme ich an, dass Sie an einer Zusammenarbeit nicht interessiert sind. Wir wollen die Arbeit fortsetzen und haben kein Interesse daran weitere Tage verstreichen zu lassen. Eine Zusammenarbeit mit Ihnen in dieser Sache h\u00e4tte uns sehr gefreut.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen: Christof Merkli<\/p>\n<p><b><i><br clear=\"all\" \/> <\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Datum: Wed, 6 Mar 2013 13:57:25<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Merkli, <\/i><\/p>\n<p><i>vielen Dank f\u00fcr Ihre Email. Wenn Sie mir derart kurze Fristen setzen, erscheint mir eine Zusammenarbeit als nicht m\u00f6glich. Vor diesem Hintergrund werde ich von einem Review Ihrer Beurteilung absehen; ich w\u00fcrde mich trotzdem sehr freuen, wenn Sie mir diese nach Ver\u00f6ffentlichung zuschicken k\u00f6nnten. <\/i><\/p>\n<p><i>Kurz zu den von Ihnen angesprochenen Punkten: <\/i><\/p>\n<p><i>&#8222;Weshalb wurde die Studie ausschliesslich durch Vertreter der Windradlobby begleitet und die Vertreter der Opposition weder informiert noch f\u00fcr die Entwicklung der Methodik und Fragestellung beigezogen?&#8220; Antwort: Die Methodik der Untersuchung sowie die Konzeption und Konstruktion des Fragebogens wurde von mir als Forscher an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich verantwortet und durchgef\u00fchrt. Weder &#8222;Vertreter der Windradlobby&#8220; noch &#8222;Vertreter der Opposition&#8220; hatten hier ein Mitspracherecht. Der fertige Fragebogen wurde Experten zum Review vorgelegt, wie in\u00a0dem Schlussbericht\u00a0vermerkt. Windkraftgegner wurden hier nicht beigezogen. \u00c4nderungen einzelner Items, die ich auf Basis des Reviews durchgef\u00fchrt habe, waren allesamt inhaltlich begr\u00fcndet (Unklare Formulierungen, Anpassungen betreffend CH-spezifischer Begrifflichkeiten, Doppeldeutigkeiten, etc.). Von einer &#8222;subtilen Beeinflussung&#8220;, wie Sie schreiben, kann keine Rede sein. <\/i><\/p>\n<p><i>&#8222;Anonymit\u00e4t der Gemeinden&#8220; Antwort:\u00a0Ich darf Dritten die Namen der Gemeinden nicht nennen, wie berechtigt deren Anspr\u00fcche auch sein m\u00f6gen. Ich bitte hier weiterhin um Ihr Verst\u00e4ndnis. <\/i><\/p>\n<p><i>&#8222;DOI&#8220; Antwort: Ich werde diese nicht ausf\u00fcllen. Ihnen muss meine Erkl\u00e4rung gen\u00fcgen, dass ich die Studie als Forscher an\u00a0der Universit\u00e4t Z\u00fcrich frei von jedwegen Interessenskonflikten und externen Einfl\u00fcssen durchgef\u00fchrt habe. <\/i><\/p>\n<p><i>Ich bedaure jedwege Konflikte, die aus meiner Forschung entstehen. Bei einem so &#8222;emotionalen&#8220; Thema wie die lokale Akzeptanz von Windkraftprojekten bin ich allerdings an Dissens mit Politikern, Projektentwicklern \/ Betreibern\u00a0und\u00a0Opponenten gew\u00f6hnt. <\/i><\/p>\n<p><i>Ich w\u00fcnsche Ihnen viel Gl\u00fcck bei Ihrer weiteren Arbeit! Mit freundlichen Gr\u00fcssen, G\u00f6tz Walter<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Datum: Wed, 06 Mar 2013 15:02:32<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Walter<\/i><\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr die Antwort.<\/p>\n<p>&#8230; Na gut, damit werde ich wohl leben m\u00fcssen, obwohl ich mit der Erkl\u00e4rung nicht im geringsten einverstanden bin. Ich glaube, hier liegt &#8211; gelinde gesagt &#8211; eine universit\u00e4re Wahrnehmungsst\u00f6rung vor. Und wer keine DOI vorlegen kann, ist nun einfach mal suspekt. Im weiteren scheint es mir nicht logisch nachvollziehbar, dass eine Begleitgruppe, zusammengesetzt aus der Spitze der Windradlobby, auf die so begleitete Studie keinen einseitigen Einfluss haben soll.<\/p>\n<p>Wenn Sie ernsthaft Einfluss auf unsere Beurteilung Ihrer Studie nehmen wollen und mit uns zu diesem Zweck eine minimale fachliche Diskussion ohne wenn und aber bef\u00fcrworten, senden Sie mir bitte die Best\u00e4tigung der beiden Bedingungen so bald als m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen: Christof Merkli<\/p>\n<p><i><br clear=\"all\" \/> <\/i><\/p>\n<p><b><i>Datum: Wed, 6 Mar 2013 15:58:06<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Sehr geehrter Herr Merkli, <\/i><\/p>\n<p><i>das kann ich gerne tun: <\/i><\/p>\n<ol>\n<li><i>Sie geben diese von uns erstellte Analyse und alle darin enthaltenen Informationen an niemanden weiter, bis sie durch uns ver\u00f6ffentlicht wird. Sie erhalten im Gegenzug die mehrmalige M\u00f6glichkeit der Revision und Stellungnahme im gleichen Dokument (Abschluss der Revision und Ver\u00f6ffentlichung durch uns).<\/i><\/li>\n<li><i>Wir versuchen die von uns erhobenen Vorw\u00fcrfe gemeinsam auf einer k\u00fchl- fachlichen Ebene zu diskutieren bis wir eine gute Erkl\u00e4rung gefunden haben.Ich bin mir sicher, wir lernen beide so Einiges dazu.<\/i><\/li>\n<\/ol>\n<p><i>Hiermit best\u00e4tige ich beide Ihrer Bedingungen. Ich\u00a0behandle die von Ihnen erstellte Analyse streng vertraulich und leite sie nicht an andere Personen weiter. Ich kann Ihnen allerdings nicht versprechen, einen detaillierten Review durchzuf\u00fchren. Gerne schicke ich Ihnen nach ersten Lesen Ihrer Analyse eine ersten Eindruck \/ eine erste Meinung meinerseits;\u00a0\u00fcber einen weiteren Austausch w\u00fcrde ich dann zu diesem Zeitpunkt entscheiden. <\/i><\/p>\n<p><i>Mit freundlichen Gr\u00fcssen, G\u00f6tz Walter<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Datum: Wed, 06 Mar 2013 17:53:31<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Vielen Dank. Ich werde die Analyse noch mal \u00fcberarbeiten und Ihnen dann zukommen lassen.<\/i><\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Abend. Christof Merkli<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Datum: Tue, 12 Mar 2013 12:01:32<\/b><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Walter<\/p>\n<p>Beiliegend sende ich Ihnen das PDF zur Kenntnis und Reaktion.<\/p>\n<p>Es w\u00fcrde uns freuen, wenn Sie trotz der sicherlich unangenehmen Thematik &#8222;bei der Stange bleiben&#8220; und den Gang ihrer Kollegen im BFE in die Abteilung Leberwurst als einfachste Reaktion auf Kritik f\u00fcr einmal nicht beschreiten.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen: Christof Merkli<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Datum: Thu, 14 Mar 2013 10:08:16<\/b><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Merkli,<\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr die Zusendung Ihrer Beurteilung meiner Studie. Es folgen meine Anmerkungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Mein Name ist G\u00f6tz Walter, nicht G\u00f6tz Werner, wie z.B. auf dem Titelblatt Ihrer Beurteilung vermerkt.<\/li>\n<li>Wie in wissenschaftlichen Arbeiten \u00fcblich, gliedert sich der Schlussbericht in Einleitung, Methode, Ergebnisse und Diskussion. Im Kapitel \u201eEinleitung\u201c f\u00fchre ich einen Literaturreview durch; hier werden keinerlei Ergebnisse meiner Studie berichtet. Aussagen wie \u201eDer Autor zieht aus seiner Befragung den Schluss \u201eDie H\u00f6he der Windkraftanlagen hatte hingegen keinen Einfluss\u201c\u201c (Seite 17 Ihrer Beurteilung) sind falsch, da ich hier keine Schl\u00fcsse aus meiner Befragung ziehe, sondern die Ergebnisse anderer Forscher berichte (obiges Zitat aus meiner Studie fasst die Ergebnisse einer Untersuchung in Deutschland zusammen). Ausserdem haben Sie mich falsch zitiert. Der Wortlaut in der Studie ist: \u201eDie H\u00f6he der Windkraftanlagen hatte hingegen keine Auswirkungen.\u201c<\/li>\n<li>Ich bedaure, dass Sie sich von der Gruppenbezeichnung \u201eSkeptiker\u201c angegriffen f\u00fchlen. Dies war von mir in keiner Weise beabsichtigt. Ich habe vollstes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Positionen sowohl von Windkraftgegnern als auch -bef\u00fcrwortern. Wie ich in meiner Studie schreibe, ist eine Abstimmung unter den Einwohnern pro \/ contra lokaler Windkraftprojekte ein vielversprechender Weg, basisdemokratisch \u00fcber Bau bzw. Nicht-Bau von Windkraftprojekten zu entscheiden.<\/li>\n<li>Ihre Kritik bezieht sich an vielen Stellen generell auf den Ausbau der Windkraft, nicht auf meine Studie. Gem\u00e4ss meiner Einsch\u00e4tzung haben Ihre Kommentare keinen Einfluss auf die Validit\u00e4t meiner Forschungsergebnisse.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein detaillierterer Review ist mir zu diesem Zeitpunkt leider nicht m\u00f6glich. Dies ist nicht in einer fehlenden Wertsch\u00e4tzung Ihrer Position begr\u00fcndet. Ich fand unseren Austausch sehr interessant und kann sicherlich aus Ihrer Beurteilung wertvolle Anregungen f\u00fcr meine weiteren wissenschaftlichen Arbeiten ableiten. Bitte haben Sie Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass ich f\u00fcr einen weiteren Austausch betreffend Ihrer Beurteilung nicht zur Verf\u00fcgung stehe. Ich w\u00fcrde mich allerdings freuen, wenn Sie mir die finale Fassung der Beurteilung zuschicken k\u00f6nnten, sobald diese verf\u00fcgbar ist. Wie vereinbart, habe ich Ihre Beurteilung vertraulich behandelt.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen alles Gute. Mit freundlichen Gr\u00fcssen, G\u00f6tz Walter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Datum: Thu, 14 Mar 2013 16:26:49<\/b><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Walter<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr die prompte Reaktion. Entschuldigen Sie bitte die Namensverwechslung von &#8222;Walter&#8220;\u00a0zu &#8222;Werner&#8220; in Teilen des Textes.<\/p>\n<p>Ihre Einw\u00e4nde kann ich gut nachvollziehen. Sie sind mindestens auf den ersten Blick auch logisch. Ich werde das Dokument in diesem Sinn \u00fcberarbeiten und korrigieren. Es liegt mir fern, irgendetwas hineinzuinterpretieren, was nicht ist. Danke f\u00fcr diesen Hinweis.<\/p>\n<p>Forschungsresultate, wie das Vorliegende, werden von den Profiteuren der Windradlobby dazu missbraucht, die Bev\u00f6lkerung von den wahren Problemen der Energiewende abzulenken. Das ist der Grund f\u00fcr diese relativ fundamentale Kritik. Ich erwarte von der Uni Z\u00fcrich fundiertere Studien zu solch wichtigem Grundlagenwissen, die von der Politik als Argument f\u00fcr konkrete Umsetzungverordnungen zur Energiestrategie 2050 ben\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte allerdings Lust, mit ihnen \u00fcber unsere Einsch\u00e4tzung der vorgeworfenen Subjektivit\u00e4t oder Ihrer &#8222;<em>universit\u00e4ren Wahrnehmungsst\u00f6rung<\/em>&#8220; zu diskutieren. Wenn Sie schreiben, Sie h\u00e4tten vollstes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr alle Beteiligten, kann ich mir daraus keinen Reim machen. Sie nehme mir damit zwar erfolgreich den Wind aus den Segeln, aber eine Erkl\u00e4rung ist das nicht. Warum erkl\u00e4ren Sie die festgestellte Befangenheit der Studienbeteiligten nicht? Darf ich also annehmen, dass Sie diesen Vorwurf ohne Widerspruch zur Kenntnis nehmen? Ich glaube kaum.<\/p>\n<p>Mit Ihrer Schlussfolgerung &#8220; <em>&#8230; haben Ihre Kommentare keinen Einfluss auf die Validit\u00e4t meiner Forschungsergebnisse<\/em>&#8220; bin ich absolut nicht einverstanden. Es mag in meiner Beurteilung einige M\u00e4ngel haben, aber an meiner Schlussfolgerung \u00e4ndert das nur wenig. Denn die angesagten 1&#8217;500 Meter Abstand zwischen Windkraftwerk und Wohnlage sind eine Zentrale Vorbedingung, die so in der Schweiz leider nicht der Realit\u00e4t entspricht. Der Einfluss der Begleitgruppe ist damit auch nicht vom Tisch. Die mangelnde Transparenz zu den gew\u00e4hlten Befragungsregionen schon gar nicht.<\/p>\n<p>Und das sind relevante Teile Ihrer Studie, die nicht wissenschaftlichem Standard entsprechen. Die strukturelle Einteilung der Studie in Einleitung, Methode, Ergebnisse und Diskussion ist in Ordnung. Die Ergebnisse sind jedoch deshalb als fraglich zu bezeichnen, weil die Grundlagen mangelhaft sind. Ich versuchte das in meinem Text darzulegen. Darauf gehen Sie mit keinem Wort ein. Das macht mich &#8211; gelinde gesagt &#8211; skeptisch. Ob Sie meine Beurteilung wohl wirklich gelesen haben?<\/p>\n<p>Ich bitte Sie, legen Sie Ihre psychologisch perfekte Schaumschl\u00e4gerei endlich ab, und antworten Sie mir so, dass dieser Austausch etwas mehr Fleisch am Knochen kriegt. So leicht kann man mich nicht bes\u00e4nftigen. Ich muss Ihnen gestehen, dass mich diese professionelle Art der Deeskalation beeindruckt. Aber wenn das Ergebnis nur warme Luft ist, kommt es nicht darauf an, ob Sie mich komplett ignorieren oder weiterhin sch\u00f6ne, aber nichtssagende S\u00e4tze formulieren.<\/p>\n<p>Sie kriegen die endg\u00fcltige Version auf jeden Fall! Nehmen Sie ruhig noch etwas Einfluss darauf! Es w\u00e4re mir mehr als recht!<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen: Christof Merkli<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Datum: Tue, 19 Mar 2013 20:41<\/b><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Walter<\/p>\n<p>Ich schliesse die Arbeit zur Beurteilung Ihrer Studie jetzt ab. Wenn Sie meinen Ausf\u00fchrungen noch etwas beif\u00fcgen wollen, m\u00fcssen Sie das sofort tun.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen: Christof Merkli<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbereitende Worte eines Gezeichneten Von der \u00d6ffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat sich in den letzten 15 Jahren ein grundlegender Paradigmenwechsel der eidgen\u00f6ssischen Energiepolitik vollzogen. Das Bundesamt f\u00fcr Energie wurde von einer durch seri\u00f6se, unpolitische Wissenschaftler und Experten gef\u00fchrten Beh\u00f6rde in das genaue Gegenteil umgebaut. 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