{"id":4242,"date":"2013-08-19T15:40:07","date_gmt":"2013-08-19T15:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4242"},"modified":"2014-04-16T11:36:16","modified_gmt":"2014-04-16T11:36:16","slug":"wer-hat-macht-ueber-das-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4242","title":{"rendered":"Wer hat Macht \u00fcber das Klima?"},"content":{"rendered":"<h3>Die verschwiegenen CO<sub>2<\/sub>-Quellen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4243 alignleft\" alt=\"fredfmue69\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue69.png\" width=\"237\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue69.png 658w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue69-150x95.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue69-300x191.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/>In Deutschland wird nach fast 70 Jahren Pause wieder einmal zur Hexenjagd geblasen. Vor dem Hintergrund der Leiden und des Elends, das durch die k\u00fcrzliche Hochwasserkatastrophe \u00fcber viele Menschen gebracht wurde, forderte ein bekannter deutscher Journalist dazu auf, sogenannte Leugner des Klimawandels \u201eauf die Deiche zu f\u00fchren\u201c. Da werden Vergleiche mit Lemmingen \u2013 im Prinzip Ungeziefer \u2013 bem\u00fcht, da wird davon gesprochen, dass \u201eWachstumsprediger und Klimaleugner\u201c Freiheit mit Verantwortungslosigkeit verwechselten. Diese Hetze richtet sich wie stets in solchen F\u00e4llen gegen eine Minderheit: Die Minderheit derjenigen, die nicht bereit sind, die M\u00e4r von der angeblich \u201emenschengemachten\u201c Klimakatastrophe zu glauben, an der CO<sub>2<\/sub> schuld sei, das vom Menschen durch Verbrennung fossiler Treibstoffe freigesetzt wird.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ungl\u00fcck der sogenannten \u201eSkeptiker\u201c ist dabei, dass die \u00f6ffentliche Meinung zu mehr als 90 % gegen sie eingestellt ist. Seit Jahrzehnten wurde die Theorie vom menschengemachten Klimawandel (AGW, Anthropogenous Global Warming) durch massive, st\u00e4ndig wiederholte Propaganda tief in den K\u00f6pfen der Bev\u00f6lkerung verankert. Schon Schulkindern wird mit dem Segen des Staates beigebracht, sie m\u00fcssten das Klima retten, weil es ihnen sonst in der Zukunft schlecht ergehe. Medien, Kirchen, Parteien und Gewerkschaften sto\u03b2en fast unisono in das gleiche Horn. Die AGW-Theorie wird als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis bezeichnet, an der nur noch einige wenige Spinner zweifeln. Oft wird gleich unterstellt, es handle sich um bezahlte Lobbyisten der Kohle- oder Kernkraftindustrie, die aus Geldgier die Zukunft der Menschheit auf Spiel setzten. Wenn man dann schon Aufrufe h\u00f6rt, solche Gestalten \u201eauf die Deiche zu f\u00fchren\u201c, oder gar Forderungen nach der Todesstrafe, wie sie k\u00fcrzlich Prof. Parncutt erhob, dann erkennt man, wie weit die Saat der Hexenj\u00e4ger bereits wieder gediehen ist. Im Mittelalter gen\u00fcgten Vorw\u00fcrfe wie der, man habe das Wetter verhext, um auf dem Scheiterhaufen zu landen: Die Zahl der auf diese Weise bestialisch ermordeten Frauen wird auf bis zu 60.000 gesch\u00e4tzt (<b>Bild 1<\/b>). Ungeachtet aller Bem\u00fchungen der Epoche der Aufkl\u00e4rung sind wir offensichtlich wieder so weit, dass voreilige Journalisten oder Politiker die Schuld f\u00fcr jedes st\u00e4rkere Unwetter, das Ungl\u00fcck \u00fcber eine Region bringt, der Minderheit der \u201eSkeptiker\u201c in die Schuhe schieben k\u00f6nnen, ohne dass besonnene Kr\u00e4fte einschreiten w\u00fcrden. Dabei wird nicht einmal mehr gefragt, welche Schuld die Skeptiker eigentlich treffen soll, denn die Politik ist ja seit Jahrzehnten dabei, die Lehren der AGW-Vertreter in Wirtschaft und Gesellschaft zu realisieren. Oder wurde irgendwo nachgewiesen, dass die \u201eSkeptiker\u201c irgendwo heimlich gro\u03b2e Mengen CO<sub>2<\/sub> produziert und in die Atmosph\u00e4re geblasen h\u00e4tten?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4246\" alt=\"fredfmue70\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue70.png\" width=\"256\" height=\"341\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue70.png 256w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue70-112x150.png 112w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue70-225x300.png 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><em>Bild 1:<\/em><\/b><em> Hexenjagd: Im Mittelalter wurden zahllose Frauen, die das Wetter \u201everhext\u201c haben sollten, auf Scheiterhaufen verbrannt (Bild: Wikipedia GNU free license BrThomas)<\/em><\/p>\n<h3><b>Welche Rolle spielt CO<sub>2<\/sub> in der Atmosph\u00e4re?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statt vom Teufel zu sein, ist CO<sub>2<\/sub> eine der Urquellen des Lebens. Ohne CO<sub>2<\/sub> w\u00fcrden alle Gr\u00fcnpflanzen sterben, denn sie ben\u00f6tigen es, um es im Rahmen der Fotosynthese mit Hilfe des Sonnenlichts in Sauerstoff und Kohlenstoff aufzuspalten. Beide Elemente werden zusammen mit Wasser und Mineralstoffen zu organischen Molek\u00fclen verarbeitet, welche die Pflanze f\u00fcr ihr Wachstum ben\u00f6tigt. G\u00e4rtner reichern deshalb die Luft in ihren Treibh\u00e4usern mit dem Gas an und steigern so Wachstum und Ertr\u00e4ge. Zur Zeit liegt der CO<sub>2<\/sub>-Gehalt der Atmosph\u00e4re bei etwa 0,0395 % bzw. 395 ppm (parts per million). Im Laufe der Erdgeschichte lag er zeitweilig etwas niedriger, die weitaus meiste Zeit jedoch ganz erheblich h\u00f6her als heute, wobei in der Spitze teils 6000 ppm und mehr erreicht wurden, <b>Bild 2<\/b> [CALU]. H\u00f6here CO<sub>2<\/sub>-Konzentrationen als heute w\u00fcrden den Planeten keinesfalls gef\u00e4hrden, sondern zu mehr Leben beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem ist anzumerken, dass die Frage, welchen CO<sub>2<\/sub>-Gehalt die Atmosph\u00e4re in vorindustrieller Zeit hatte, nach wie vor wissenschaftlich umstritten ist. Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die aus Eisbohrkernen ermittelten Daten aufgrund zahlreicher nicht ausreichend gekl\u00e4rter Einfl\u00fcsse sowohl quantitative als auch zeitliche Abweichungen aufweisen [JAWO, JASE, MIDD].<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4248\" alt=\"fredfmue71\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue71.png\" width=\"394\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue71.png 394w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue71-150x101.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue71-300x202.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><em>Bild 2.<\/em><\/b><em> Entwicklung des CO<sub>2<\/sub>-Gehalts der Atmosph\u00e4re in den letzten ca. 570 Mio. Jahren. Der Parameter RCO<sub>2<\/sub> bezeichnet das Verh\u00e4ltnis des Massenanteils an CO<sub>2<\/sub> in der Atmosph\u00e4re des jeweiligen Zeitpunkts im Vergleich zum vorindustriellen Wert von ca. 300 ppm (Grafik: <a href=\"http:\/\/earthguide.ucsd.edu\/virtualmuseum\/Glossary_Climate\/gloss_a-f.shtml#bergerwh\">W. H. Berger<\/a>, [CALU])<\/em><\/p>\n<h3><b>Das Billionen-Dollar-Gesch\u00e4ft mit CO<sub>2<\/sub><\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der entscheidende Grund, warum \u00fcber das Thema CO<sub>2<\/sub> und Klimaerw\u00e4rmung \u00fcberhaupt so erbittert diskutiert wird, ist recht einfach zu verstehen: Es geht prim\u00e4r nicht um Wissenschaft, sondern um Geld, und zwar extrem viel Geld. Die von den Medien geschickt und systematisch \u00fcber Jahre hinweg gesch\u00fcrte Angst vor einer angeblichen Klimakatastrophe hat die Politik dazu gebracht, Ma\u03b2nahmen zum \u201eKlimaschutz\u201c in Form der F\u00f6rderung sogenannter erneuerbarer Energien zu beschlie\u03b2en, deren Volumen weltweit inzwischen dreistellige Milliardenbetr\u00e4ge erreicht. Und zwar Jahr f\u00fcr Jahr. Zudem wurden hunderte Institute und Forschungseinrichtungen gegr\u00fcndet, die sich ausschlie\u03b2lich oder zumindest \u00fcberwiegend mit den entsprechenden Themen besch\u00e4ftigen. Jedes R\u00fctteln an der AGW-Hypothese vom \u201eKlimakiller\u201c CO<sub>2<\/sub>, das angeblich unseren Planeten krank macht, w\u00fcrde die Profite der entsprechenden Investoren sowie die Existenz der eigens hierf\u00fcr geschaffenen Forschungsjobs gef\u00e4hrden. Es ist diese Allianz aus Solark\u00f6nigen und Windkaisern einerseits und zahlreichen Forschungseinrichtungen, deren Finanzierung davon abh\u00e4ngt, dass die Angst vor dem CO<sub>2<\/sub> weiter gesch\u00fcrt wird, die zu der bereits beschriebenen Radikalisierung f\u00fchrt. Hinzu kommen \u2013 insbesondere aus den USA \u2013 teils milliardenschwere Stiftungen sowie Superreiche mit Sendungsbewusstsein. Die aus diesen T\u00f6pfen gem\u00e4stete Lobby der Klimaprofiteure schreckt weder vor pers\u00f6nlicher Verunglimpfung noch vor der Verf\u00e4lschung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur\u00fcck [DESM, SOHA]. Im Vergleich zur Schlagkraft dieser bestens organisierten, \u00fcppig finanzierten und eng mit dem Staat verwobenen Machtgeflechte wirkt das, was die angeblichen Interessenvertretungen der Stromerzeuger oder der Erd\u00f6lbranche auf die Beine stellen, geradezu kl\u00e4glich amateurhaft. Was auch nicht wunder zu nehmen braucht, denn die meisten \u201eSkeptiker\u201c sind tats\u00e4chlich Privatleute, darunter viele gestandene Wissenschaftler und sonstige Fachleute, die viel von Technik, aber leider viel zuwenig von Meinungsmache und Propaganda verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4249\" alt=\"fredfmue72\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue72.png\" width=\"518\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue72.png 518w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue72-150x100.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue72-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><em>Bild 3<\/em><\/b><em>: Die \u201eErneuerbaren Energien\u201c sind inzwischen ein Billionen-Dollar-Gesch\u00e4ft (Symbolbild)<\/em><\/p>\n<p><b>Fossile Brennstoffe als Haupt\u00fcbelt\u00e4ter?<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer der prominentesten deutschen AGW-Apologeten hat den Kerngedanken dieser Philosophie anschaulich auf den Punkt gebracht: \u201eDie CO<sub>2<\/sub>-Konzentration in der Atmosph\u00e4re war jahrtausendelang praktisch konstant und steigt erst an, seit wir dem System riesige Mengen an zus\u00e4tzlichem Kohlenstoff aus fossilen Lagerst\u00e4tten zuf\u00fchren\u201c, erkl\u00e4rte der als Klima-Alarmist zu Prominenz gekommene Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung in einem Focus-Artikel [FORA].<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4250\" alt=\"fredfmue73\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue73-1024x744.png\" width=\"520\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue73-1024x744.png 1024w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue73-150x109.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue73-300x218.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue73.png 1732w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><em>Bild 4<\/em><\/b><em>. Nach Auffassung der AGW-Anh\u00e4nger hat erst die industrielle Revolution einen dramatischen Anstieg der CO<sub>2<\/sub>-Konzentration in der Atmosph\u00e4re verursacht (Grafik: Wikipedia, Global Warming Art, Creative Commons)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kernaussagen der AGW-Hypothese lassen sich wie folgt zusammenfassen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Hauptemittent von zus\u00e4tzlichem CO<sub>2<\/sub> in die Atmosph\u00e4re ist der Mensch, nat\u00fcrliche Quellen sind vernachl\u00e4ssigbar. CO<sub>2<\/sub> ist ein entscheidendes \u201eKlimagas\u201c und Hauptursache der \u201eglobalen Erw\u00e4rmung\u201c.<\/li>\n<li>Der Mensch hat demnach die Macht, durch sein Tun CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu reduzieren und so das Klima zu retten.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon eine kurze Nachrechnung zeigt, dass diese Aussagen nicht stimmig sind. Rechnet man die durch Verbrennung fossiler Rohstoffe seit 1750 entstandenen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zusammen [CDIA], so kommt man bis 2012 auf rund 383 Mrd. t C-\u00c4quivalent. Ausgehend von dem behaupteten vorindustriellen CO<sub>2<\/sub>-Pegel von ca. 280 ppm und einem Anstieg von ca. 0,5 ppm pro Mrd. t zus\u00e4tzlich eingebrachten Kohlenstoff\u00e4quivalents m\u00fcsste der CO<sub>2<\/sub>-Gehalt der Atmosph\u00e4re inzwischen bereits auf rund 467 ppm angestiegen sein. Die Diskrepanzen zum gemessenen CO<sub>2<\/sub>-Anstieg der Atmosph\u00e4re sind zudem nicht nur quantitativ. Auch die v\u00f6llig andere Charakteristik der Kurven f\u00e4llt sofort ins Auge (<b>Bild 5<\/b>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommen noch weitere CO<sub>2<\/sub>-Quellen, die aufgrund der steigenden Temperaturen und der aktuell andauernden menschlichen Naturzerst\u00f6rung ebenfalls nur in eine Richtung tendieren k\u00f6nnen, n\u00e4mlich hin zu h\u00f6heren CO<sub>2<\/sub>-Gehalten: So tragen Waldbr\u00e4nde, die beispielsweise zur Vernichtung des Regenwalds gelegt werden, um danach Palm\u00f6lplantagen f\u00fcr die Gewinnung von \u201eBiosprit\u201c einzurichten, j\u00e4hrlich 10-15 Mrd. t bzw. bis zu 5-7 ppm zum CO<sub>2<\/sub>-Gehalt in der Atmosph\u00e4re bei [VOIS]. Eine noch gr\u00f6\u03b2ere Quelle ist der auftauende Permafrostboden in subarktischen Breiten, dessen Freisetzung den CO<sub>2 <\/sub>Gehalt um j\u00e4hrlich bis zu 15 ppm ansteigen lassen m\u00fcsste.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4252\" alt=\"fredfmue74\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue74.jpg\" width=\"481\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue74.jpg 481w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue74-150x90.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue74-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 481px) 100vw, 481px\" \/><em>Bild 5<\/em><\/b><em>: Theoretisch aufgrund der kumulierten menschlichen Emissionen zu erwartender CO<sub>2<\/sub>-Anstieg seit 1751 (rot) sowie Messwerte von Eisbohrkernen [CDIA]sowie vom Mauna-Loa [CDIA, NOAA] (gr\u00fcn)<\/em><\/p>\n<h3><b>Sich erw\u00e4rmende Ozeane sind Quellen, nicht Senken<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da den AGW-Apologeten die Diskrepanz zwischen den freigesetzten Mengen und dem tats\u00e4chlich zu beobachtenden Anstieg des CO<sub>2<\/sub> in der Atmosph\u00e4re nat\u00fcrlich bewusst ist, wird behauptet, dass die fehlenden Mengen von nat\u00fcrlichen CO<sub>2<\/sub>-Senken aufgenommen worden seien [PREN]. Als wichtigste werden die Ozeane genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4253\" alt=\"fredfmue75\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue75.jpg\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue75.jpg 960w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue75-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue75-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><em>Bild 6.<\/em><\/b><em> In IPCC-Ver\u00f6ffentlichungen wird angenommen, dass die Ozeane trotz des behaupteten Temperaturanstiegs als CO<sub>2<\/sub>-Senke fungieren (Grafik: Prentice et. al. [PREN])<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ozeane sind in der Tat ein gigantischer CO<sub>2<\/sub>-Puffer und enthalten eine rund 50 Mal gr\u00f6\u03b2ere Menge Kohlenstoffdioxid als die Atmosph\u00e4re. Der Austausch von CO<sub>2<\/sub> zwischen Luft und Wasser erfolgt recht schnell. Zu behaupten, das \u201everschwundene\u201c CO<sub>2<\/sub> sei von den Ozeanen aufgenommen worden, widerspricht jedoch der Physik, denn wie bei anderen Gasen sinkt auch beim CO<sub>2<\/sub> die L\u00f6slichkeit in Wasser mit steigender Temperatur, <b>Bild 7<\/b> [LOES]. Bei einem Temperaturanstieg der Ozeane \u2013 den die AGW-Vertreter ja postulieren &#8211; m\u00fcsste deshalb der Stoffaustausch zwischen Meer und Atmosph\u00e4re so ablaufen, dass die Meere CO<sub>2<\/sub> in Richtung Atmosph\u00e4re abgeben und nicht umgekehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4254\" alt=\"fredfmue76\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue76.jpg\" width=\"501\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue76.jpg 501w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue76-150x77.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue76-300x155.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><em>Bild 7<\/em><\/b><em>. Mit steigender Wassertemperatur nimmt die L\u00f6slichkeit von CO<sub>2<\/sub> erheblich ab [LOES]<\/em><\/p>\n<h3><b>Die Vulkan-Leugnung<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine besonders intensive Form der Leugnung von Tatsachen mit Bezug auf die Freisetzung von CO<sub>2<\/sub> in die Atmosph\u00e4re erfolgt beim Thema Vulkanismus. Der Grund: W\u00fcrde man anerkennen, dass Vulkane st\u00e4ndig und in erheblichen Mengen CO<sub>2<\/sub> aussto\u03b2en, so w\u00fcrde das ganze Gedankengeb\u00e4ude des Klimaalarmismus in sich zusammenbrechen. Dann k\u00f6nnte man nicht mehr den Menschen als Hauptschuldigen an der Klimaerw\u00e4rmung hinstellen. Stattdessen w\u00fcrde sich die ganze Theorie, dass man das Klima retten k\u00f6nnte, indem man die Verbrennung fossiler Rohstoffe durch den Menschen begrenzt, als hei\u03b2e Luft erweisen. Deshalb wird die Rolle von Mutter Erde als wichtige CO<sub>2<\/sub>-Quelle negiert [USGS2]. F\u00fcr eine m\u00f6glichst fl\u00e4chendeckende Verbreitung entsprechender Berichte gibt es sogar eine eigene Website [ARJO]. \u00dcber alle m\u00f6glichen Blogs und \u201ep\u00e4dagogischen\u201c Websites wird der \u00d6ffentlichkeit die Botschaft eingeh\u00e4mmert, Vulkane emittierten nur etwa 1\/135stel der CO<sub>2<\/sub>-Menge, welche der Mensch in die Atmosph\u00e4re sende, obwohl diese Einsch\u00e4tzung in Fachkreisen umstritten ist [CASE]. Besonders \u201ewissenschaftlich\u201c wird es dann, wenn solche Botschaften auch noch per Leserabstimmung zur \u201ebesten Antwort\u201c erkl\u00e4rt werden [YAHO] \u2013 irgendwie erinnert das fatal an die st\u00e4ndig wiedergek\u00e4ute Behauptung vom vorgeblichen \u201eKonsens der Wissenschaft\u201c bez\u00fcglich der globalen Erw\u00e4rmung durch CO<sub>2<\/sub>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4255\" alt=\"fredfmue77\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue77.png\" width=\"843\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue77.png 843w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue77-150x99.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue77-300x198.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 843px) 100vw, 843px\" \/>Bild 8<\/b>: Die Bedeutung von Vulkanen als Quelle erheblicher CO<sub>2<\/sub>-Emissionen wird von interessierter Seite systematisch heruntergespielt (Symbolbild: Clearly Ambiguous [AREN])<\/em><\/p>\n<p><b>Die Sehschw\u00e4che mancher Vulkanologen <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tatsache ist zun\u00e4chst, dass in Vulkanen erhebliche Mengen Gase aufsteigen und CO<sub>2<\/sub> nach Wasserdampf das zweitwichtigste der dabei emittierten Gase ist [USGS]. Besonders gasreiche Lava wie der Bimsstein ist so por\u00f6s, dass sie schwimmt (<b>Bild 10<\/b>). Bei den AGW-Vulkanologen greift man daher gern zu einem Ablenkungsman\u00f6ver: Man tut so, als tr\u00e4ten vulkanische CO<sub>2<\/sub>&#8211; Emissionen haupts\u00e4chlich im Zusammenhang mit direkten Ausbr\u00fcchen auf. Auf der Erdoberfl\u00e4che gibt es Sch\u00e4tzungen zufolge rund 1500 Vulkane, die in den letzten 10.000 Jahren ausgebrochen sind. Pro Jahr erfolgen lediglich 50-70 Ausbr\u00fcche. Der h\u00e4ufig zitierte Vulkanologe Gerlach vom US Geological Survey (USGS) sch\u00e4tzte die Menge des dabei freigesetzten CO<sub>2<\/sub> auf etwa 55 Mio. t C-\u00c4quivalents pro Jahr (einschlie\u03b2lich unterseeischer Ausbr\u00fcche), was etwa 0,7 % der aus fossilen Brennstoffen emittierten Mengen entspr\u00e4che [CASE]. Diese Herangehensweise l\u00e4sst jedoch grundlegende Erkenntnisse der Geowissenschaften unbeachtet. Auch wenn ein Vulkan m\u00f6glicherweise nur alle 10.000 Jahre ausbricht, ist seine Magmakammer auch in der Zwischenzeit vorhanden und \u201ehei\u03b2\u201c. Zu den vom Menschen gef\u00fcrchteten heftigen Eruptionen kommt es insbesondere dann, wenn der Strom von Gasen, welche Magmakammern mit hohem Gasgehalt freisetzen, am Austreten gehindert wird. Auch in ihren Ruheperioden sto\u03b2en Vulkane, deren Magmakammer aktiv ist \u2013 und das sind die weitaus meisten \u2013 Gase aus. Bekannte Beispiele sind die zahllosen Vorkommen von hei\u03b2en Quellen und kohlens\u00e4urehaltigen Mineralw\u00e4ssern \u00fcberall auf der Welt. In Eifelmaaren kann man jahrein, jahraus das st\u00e4ndige Blubbern von CO<sub>2<\/sub>-Gasblasen beobachten, obwohl der letzte Ausbruch schon mehr als 10.000 Jahre zur\u00fcckliegt. In der gesamten Landschaft rundherum d\u00fcrfte noch viel mehr CO<sub>2<\/sub> lautlos, ungesehen und unbemerkt st\u00e4ndig \u00fcberall aus dem Boden dringen. Die Preisfrage an die Vulkanologen ist letztlich die, wann mehr Gas emittiert wird: Wenn eine Magmakammer 10.000 Jahre lang ungehindert ihre Gase ablassen kann oder dann, wenn sie nach einer vielleicht 100 Jahre andauernden Verstopfung explosiv ausbricht? Letzteres ist nat\u00fcrlich spektakul\u00e4rer, ersteres bedingt aber sicherlich im Laufe der Zeit deutlich gr\u00f6\u03b2ere, aber eben unauff\u00e4llige CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, <b>Bild 9<\/b>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4257\" alt=\"fredfmue78\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue78.png\" width=\"350\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue78.png 350w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue78-150x100.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue78-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><em>Bild 9<\/em><\/b><em>: Aus Vulkanfeldern entweichen st\u00e4ndig gro\u03b2e Mengen vulkanischer Gase, darunter viel CO<sub>2<\/sub> (Symboldbild)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da dieses unauff\u00e4llige Entweichen meist nicht mit akuten Gef\u00e4hrdungen in Verbindung gebracht wird, hat man sich nur selten die M\u00fche gemacht, die hierbei produzierten Mengen zu quantifizieren. In einem konkreten Fall wurde festgestellt, dass ein einziges, rund 62.000 km<sup>2 <\/sup>gro\u03b2es Gebiet j\u00e4hrlich rund<b> <\/b><strong>9 Mrd. t CO<sub>2<\/sub> bzw. 2,45 Mrd. t C-\u00c4quivalent ausst\u00f6\u03b2t, 34 Mal soviel wie die Sch\u00e4tzung der USGS [TALL]. Anders ausgedr\u00fcckt, die Behauptung, der Mensch produziere durch Verbrennung fossiler Rohstoffe 135 Mal soviel CO<sub>2<\/sub> wie Vulkane, ist schon allein mit dieser einen Untersuchung widerlegt. <\/strong><b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4258\" alt=\"fredfmue79\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue79.png\" width=\"462\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue79.png 462w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue79-150x116.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue79-300x232.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px\" \/>Bild 10<\/b>. Bimsstein: Diese gasreiche Lava enth\u00e4lt zahllose Poren und kann daher schwimmen (Symbolbild)<\/em><\/p>\n<h3><b>Verborgenes wird verschwiegen<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt, dass die AGW-Vertreter unter den Vulkanologen dazu neigen, mehr als 90 % der gesamten irdischen Vulkane zu untersch\u00e4tzen, und zwar deshalb, weil diese nicht an Land, sondern am Meeresboden zu finden sind. Manche Fachleute sch\u00e4tzen die Zahl unterseeischer Vulkane auf 39000 [HIWA], andere sprechen sogar von mehreren Millionen [PLIM]. Die Erkl\u00e4rung hierf\u00fcr ergibt sich aus der Plattentektonik: Die Spalten, entlang derer die Kontinente auseinanderdriften, reichen tief hinab, f\u00fcllen sich mit Wasser und liegen daher nach einiger Zeit fast alle am Grund von Ozeanen. Genau hier dringen st\u00e4ndig Magmastr\u00f6me nach oben, werden dann seitlich abgelenkt und treiben so die Platten der Erdkruste immer weiter auseinander. Die entsprechend d\u00fcnne Erdkruste wird st\u00e4ndig weiter aufgerissen, Lava dringt nach oben durch. Das Resultat sind zahllose Vulkane sowie \u201eschwarze Raucher\u201c. Erst j\u00fcngst hat man au\u03b2erdem ein neues Ph\u00e4nomen entdeckt: Riesige Lavastr\u00f6me, die unter dem Meeresboden versteckt gro\u03b2e Mengen CO<sub>2<\/sub> aussto\u03b2en [PLAT]. Der Umstand jedoch, dass wir \u00fcber die Tiefen der Ozeane weniger wissen als \u00fcber die Oberfl\u00e4che von Mond und Mars, erm\u00f6glicht es den AGW-Vertretern, diese Vorg\u00e4nge weitgehend zu ignorieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieses Bild passt auch die k\u00fcrzliche Meldung aus Norwegen, dass man vor der K\u00fcste eine bisher unbekannte Kette von Unterwasservulkanen mit einer Gesamtl\u00e4nge von 1500 km mit f\u00fcnf Schlotfeldern entdeckt wurde [NORW]. Einige dieser Vulkane sind nur noch 20 m von der Meeresoberfl\u00e4che entfernt und k\u00f6nnten sogar in naher Zukunft eine neue Inselkette bilden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal wird auch behauptet, das in gro\u03b2en Wassertiefen aus Vulkanen dringende CO2 bleibe aufgrund der Kombination von hohem Druck und tiefer Temperatur dort unten quasi \u201egefangen\u201c und erreiche nicht die Atmosph\u00e4re. W\u00e4re dies der Fall, h\u00e4tten sich \u00fcber geologische Zeitr\u00e4ume am Grund der Ozeane ungeheure CO<sub>2<\/sub>-Lagerst\u00e4tten aufbauen m\u00fcssen. Dies ist jedoch nicht de Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4259\" alt=\"fredfmue80\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue80.png\" width=\"350\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue80.png 350w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue80-150x100.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue80-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/>Bild 11<\/b>: Vulkanisches Gas blubbert in dicken Blasen aus einem Schlammt\u00fcmpel (Symbolbild)<\/em><\/p>\n<h3><b>Welchen Umfang haben vulkanische CO<sub>2<\/sub>-Emissionen?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus den hier vorgestellten Tatsachen geht hervor, dass Vulkane ganz sicher eine wesentliche Quelle von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen sind. Schon einige wenige Beispiele lassen jedoch erkennen, in welch gewaltigen Mengen Gas aus Vulkanen str\u00f6mt. Nat\u00fcrlich sind genaue Sch\u00e4tzungen schwierig, doch gen\u00fcgen schon die hier aufgef\u00fchrten Fakten, um den Behauptungen der AGW-Vulkanologen \u00fcber die angeblich unbedeutenden Mengen an emittiertem CO<sub>2<\/sub> viel von ihrer die Glaubw\u00fcrdigkeit zu nehmen. Realistischer d\u00fcrften dagegen Annahmen wie die von Voisin [VOIS] sein, der davon ausgeht, dass die CO<sub>2<\/sub>-Freisetzung aus vulkanischen Quellen derjenigen aus fossilen Rohstoffen mindestens ebenb\u00fcrtig ist und m\u00f6glicherweise sogar um 100 % dar\u00fcber liegt. \u00c4hnliche Ansichten vertritt auch der australische Geowissenschaftler Prof. Plimer [PLIM]. Noch h\u00f6her \u2013 bei 24,2 Mrd. t C-\u00c4quivalent \u2013 liegen die Sch\u00e4tzungen des Geologen Timothy Casey \u00fcber die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen untermeerischer Vulkane [CASE].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es zwar Satelliten gibt, welche die CO2-Konzentration der Atmosph\u00e4re messen, dass deren dem Laien zug\u00e4ngliche Bilddateien allerdings keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen CO<sub>2<\/sub>-Konzentration und industriellen Ballungszentren erkennen lassen, <b>Bild 12<\/b>. Um diesem Mangel abzuhelfen, greift man zu komplexen Algorithmen und Modellierungen. Dies mindert jedoch die Transparenz des Verfahrens und damit die Glaubw\u00fcrdigkeit der so ermittelten Darstellungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Festzuhalten bleibt somit, dass die Menge des von Vulkanen j\u00e4hrlich emittierten CO<sub>2<\/sub> nicht bekannt ist und auch nicht systematisch erfasst wird. Die aktuell von den AGW-Anh\u00e4ngern verbreiteten Zahlen sind jedoch ganz sicher nicht repr\u00e4sentativ und um mindestens zwei Gr\u00f6\u03b2enordnungen zu niedrig angesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4260\" alt=\"fredfmue81\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue81.png\" width=\"1000\" height=\"679\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue81.png 1000w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue81-150x101.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue81-300x203.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><em>Bild 12<\/em><\/b><em>: Mit Hilfe von Satellitenmessungen ermittelte CO<sub>2<\/sub>-Verteilungen der Atmosph\u00e4re (Grafik: IUP\/IFE, Univ. Bremen [SCIA])<\/em><\/p>\n<h3><b>Weitere wesentliche CO<sub>2<\/sub>-Quellen<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus h\u00e4lt Mutter Natur noch weitere CO<sub>2<\/sub>-Quellen bereit, die in der Rechnung der AGW-Vertreter in der Regel meist ignoriert werden. So bleibt zumeist unerw\u00e4hnt, dass der Mensch zwar m\u00f6glicherweise die Krone der Sch\u00f6pfung darstellt, jedoch keinesfalls die h\u00e4ufigste tierische Lebensform ist. Nur sind die hier angesprochenen Lebewesen viel kleiner als wir, so dass es leicht f\u00e4llt, sie zu \u00fcbersehen. Daf\u00fcr sind sie jedoch umso zahlreicher. Eine einzige Schaufel voller Waldboden enth\u00e4lt sch\u00e4tzungsweise bis zu 7 Mrd. Lebewesen, soviel wie die ganze Menschheit Individuen hat. Sowohl Mikroben als auch Insekten gibt es in solch ungeheurer Anzahl, dass die von ihnen per Stoffwechsel freigesetzten Mengen CO<sub>2<\/sub> alles in den Schatten stellen, was die Menschheit durch Verbrennung von Kohle, Erd\u00f6l und Gas erzeugen kann. Insekten atmen j\u00e4hrlich zwischen 60 und 90 Mrd t. C aus, was einen Anstieg von 30 bzw. 45ppm entsprechen w\u00fcrde, und Mikroben sind mit 85 und 100 Mrd. t C bzw. 43-50 ppm sogar noch ein wenig flei\u03b2iger. Man darf unterstellen, dass beide Lebensformen ohne menschliche Eingriffe durch Entwaldung, Monokulturen und Pestizideinsatz noch bessere Lebensbedingungen vorf\u00e4nden und einen entsprechend h\u00f6heren Aussto\u03b2 verursachen w\u00fcrden. Eine von menschlichen Aktivit\u00e4ten unbeeinflusste und damit f\u00fcr Insekten und Bakterien zutr\u00e4glichere Natur k\u00f6nnte im Rahmen der leichten Erw\u00e4rmung der letzten 100 Jahre vermutlich locker soviel mehr CO<sub>2<\/sub> freisetzen, dass dagegen der Wegfall des Anteils fossiler Brennstoffe kaum der Rede wert w\u00e4re. <em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4261\" alt=\"fredfmue82\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue82.jpg\" width=\"481\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue82.jpg 481w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue82-150x97.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue82-300x194.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 481px) 100vw, 481px\" \/>Bild 13<\/b>. Vergleich der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen aus nat\u00fcrlichen Quellen mit denjenigen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe, nach Angaben von Voisin [VOIS]<\/em><\/p>\n<h3><b>CO<sub>2<\/sub> \u2013 zu Unrecht am Pranger<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die hier aufgef\u00fchrten Fakten zeigen eindeutig, dass nat\u00fcrliche Quellen viel mehr CO<sub>2<\/sub> in die Atmosph\u00e4re einbringen als der Mensch durch Verbrennung fossiler Rohstoffe. Die bisher entwickelten Modelle zu CO<sub>2<\/sub>-Kreisl\u00e4ufen lassen offensichtlich wichtige Faktoren unber\u00fccksichtigt und sind daher nicht ausreichend belastbar. Damit f\u00e4llt die zentrale These der AGW-Philosophie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Ausnahme des Vulkanismus und der vom Menschen verursachten Emissionen haben die \u00fcbrigen nat\u00fcrlichen CO<sub>2<\/sub>-Quellen zudem eine f\u00fcr die AGW-Theorie unerfreuliche Eigenschaft gemeinsam: Sie folgen der Temperatur, statt ihr vorauszulaufen. Je w\u00e4rmer es wird, desto lebhafter entfaltet sich die Aktivit\u00e4t von Insekten und Bakterien, und auch Permafrostb\u00f6den und Ozeane setzen bei Erw\u00e4rmung vermehrt Gas frei. Dieser Nachlauf ist genau das Gegenteil von dem, was die AGW-Vertreter behaupten. Die CO<sub>2<\/sub>-These taugt einfach nicht als Erkl\u00e4rung f\u00fcr die aktuelle Klimaentwicklung. Der Mensch hat keine Macht \u00fcber das Klima!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4262\" alt=\"fredfmue83\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue83.png\" width=\"481\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue83.png 481w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue83-150x90.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue83-300x180.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 481px) 100vw, 481px\" \/><em>Bild 14.<\/em><\/b><em> Die j\u00e4hrlichen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen (in Mio. t CO<sub>2<\/sub>) sind trotz der gestiegenen Anteile von Strom aus Sonne, Wind und Biomasse in den letzten 12 Jahren faktisch unver\u00e4ndert geblieben<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist vielmehr so, dass der regelrechte Vernichtungsfeldzug, den die \u201e\u00d6ko-Bewegung\u201c gegen unsere technische Zivilisation f\u00fchrt, keine wissenschaftliche Grundlage hat. Dieser unselige Feldzug hat bereits nicht nur uns, sondern auch schon die Generation unserer Kinder und Enkel genug gekostet. Allein in Deutschland d\u00fcrfte der angerichtete Schaden schon die Gr\u00f6\u03b2enordnung von 500 Mrd. \u20ac \u00fcberschritten haben. Dabei wurde beispielsweise im Bereich der Stromerzeugung bisher \u00fcberhaupt kein CO<sub>2<\/sub> eingespart. An den Folgen dieser Politik werden wir noch lange zu tragen haben. Es ist h\u00f6chste Zeit, diesem Treiben endlich ein Ende zu machen.<\/p>\n<h3><b>Quellenangaben<\/b><\/h3>\n<p>[AREN] http:\/\/www.everystockphoto.com\/photo.php?imageId=1070333&amp;searchId=eeef20c962e09893e39e929ca017e62d&amp;npos=10<\/p>\n<p>[ARJO] http:\/\/agwobserver.wordpress.com\/2009\/12\/14\/papers-on-co2-emissions-from-volcanoes\/ abgerufen am 22.4.2013<\/p>\n<p>[CALU] Berger, W. H.: Carbon Dioxide through Geologic Time, http:\/\/earthguide.ucsd.edu\/virtualmuseum\/climatechange2\/07_1.shtml, abgerufen 21.4.2013<\/p>\n<p>[CASE] http:\/\/carbon-budget.geologist-1011.net\/\u00a0 26.4.2013<\/p>\n<p>[CDIA] http:\/\/cdiac.ornl.gov\/trends\/emis\/overview.html \u00a0\u00a0abgerufen am 29.6.2013<\/p>\n<p>[DESM] http:\/\/www.desmogblog.com\/<\/p>\n<p>[FKEW] Ewert, F.-K.: pers\u00f6nliche Mitteilung, Juni 2013<\/p>\n<p>[FORA] Klimawaage au\u00dfer Balance, FOCUS Magazin http:\/\/www.focus.de\/wissen\/klima\/tid-8638\/diskussion_aid_234323.html\u00a0 \u00a0abgerufen am 21.4.2013<\/p>\n<p>[HIWA] http:\/\/www.earth.ox.ac.uk\/~tony\/watts\/downloads\/HillierWatts2007GL029874.pdf<\/p>\n<p>[JASE] Jaworowski, Z.; Segalstad, T.V.; Hisdal, V.: Atmospheric CO<sub>2<\/sub> and Global Warming: A critical Review. Second revised Edition. Norsk Polarinstitutt, Oslo 1992.<\/p>\n<p>[JAWO] Joworowski, Z.: CO2: The Greatest Scientific Scandal of Our Time. Science EIR, March 16, 2007.<\/p>\n<p>[LOES] http:\/\/www.uni-muenster.de\/imperia\/md\/content\/didaktik_der_chemie\/kernpraktikumfriese\/loeslichkeit_von_gasen_in_wasser__kohlenstoffdioxid_.pdf<\/p>\n<p>[LUED] http:\/\/www.eike-klima-energie.eu\/news-cache\/wie-weit-steigt-co2-in-der-erdatmosphaere-noch-an-und-welche-konsequenzen-hat-dies\/ \u00a0\u00a0abgerufen am 18.6.2013<\/p>\n<p>[MIDD] http:\/\/www.eike-klima-energie.eu\/lesezeichen-anzeige\/eisbohrkerne-und-pflanzenstomata-der-historische-co2-gehalt-der-atmosphaere-war-oft-deutlich-hoeher-als-280-ppm\/<\/p>\n<p>[NOAA] http:\/\/www.esrl.noaa.gov\/gmd\/ccgg\/trends\/<\/p>\n<p>[NORW] http:\/\/www.thelocal.no\/20130802\/Volcanic-range-discovered-in-Norwegian-waters\u00a0 abgerufen am 3.8.2013<\/p>\n<p>[PLAT] http:\/\/www.scinexx.de\/wissen-aktuell-12573-2010-11-17.html \u00a0\u00a0abgerufen am 24.5.2013<\/p>\n<p>[PLIM] http:\/\/www.mineweb.com\/mineweb\/content\/en\/mineweb-energy?oid=49496&amp;sn=Detail\u00a0 abgerufen am 3.7.2013<\/p>\n<p>[PREN] Prentice, I.C.; et. al.: In: Climate Change 2001: The Scientific Basis. Ed\u2019s J. T. Houghton, Y. Ding, D. J. Griggs et al., CUP, Cambridge, pp 188-237.<\/p>\n<p>[SCIA] http:\/\/www.iup.uni-bremen.de\/sciamachy\/NIR_NADIR_WFM_DOAS\/SCIA_CO2_glo_xco2.png<\/p>\n<p>[SOHA] http:\/\/sohalt.wordpress.com\/2009\/12\/07\/climategate-der-trick-mit-dem-hockey-stick\/\u00a0 abgerufen am 5.7.2013<\/p>\n<p>[TALL] http:\/\/tallbloke.wordpress.com\/2012\/04\/18\/uncertainty-the-origin-of-the-increase-in-atmospheric-co2\/\u00a0 abgerufen am 21.4.2013<\/p>\n<p>[USGS] http:\/\/volcanoes.usgs.gov\/hazards\/gas\/index.php<\/p>\n<p>[USGS2] http:\/\/volcanoes.usgs.gov\/hazards\/gas\/climate.php<\/p>\n<p>[VODI] http:\/\/www.volcanodiscovery.com\/volcanoes\/faq\/how_many_volcanoes.html\u00a0 abgerufen am 22.4.2023<\/p>\n<p>[VOIS] http:\/\/wattsupwiththat.com\/2013\/06\/04\/an-engineers-take-on-major-climate-change\/#more-87577 abgerufen am 4.6.2013<\/p>\n<p>[YAHO] http:\/\/de.answers.yahoo.com\/question\/index?qid=20080917053019AAGFSv1 \u00a0abgerufen am 21.4.2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die verschwiegenen CO2-Quellen In Deutschland wird nach fast 70 Jahren Pause wieder einmal zur Hexenjagd geblasen. 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