{"id":4123,"date":"2013-07-26T20:08:46","date_gmt":"2013-07-26T20:08:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4123"},"modified":"2014-03-13T16:04:58","modified_gmt":"2014-03-13T16:04:58","slug":"zauberlehrlinge-in-aktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4123","title":{"rendered":"Zauberlehrlinge in Aktion"},"content":{"rendered":"<h2><b>Risiken der Geothermie<\/b><\/h2>\n<p>Die Grenzregion zwischen der Schweiz und Deutschland \u2013 insbesondere das Umfeld von Basel &#8211; ist ein Erdbebengebiet. Der seit Millionen von Jahren andauernde Vormarsch der afrikanischen Platte nach Norden, der die Alpen aufgeschoben hat, wirkt auch heute weiter und erzeugt Spannungen in den tiefen Erdschichten. Davon zeugen die schweren Schadensbeben in der R\u00f6merzeit beziehungsweise im Mittelalter.<\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4124\" alt=\"fredfmue64\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue64.jpg\" width=\"300\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue64.jpg 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue64-150x134.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><em>Die Alpen wurden durch ungeheure Kr\u00e4fte im Untergrund aufgeschoben (Symbolbild)<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>Einen solchen Untergrund mit einem hohen Niveau an mechanischen Spannungen sollte man tunlichst in Ruhe lassen, solange man nicht genau weiss, was man durch Fracking \u2013 dem Aufspalten des Gesteins durch Einpumpen von Fl\u00fcssigkeiten in Bohrl\u00f6cher unter hohem Druck \u2013 darin so alles ausl\u00f6sen kann. Dass dadurch in der Schweiz jetzt zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre ein Erdbeben ausgel\u00f6st wurde, sollte den Verantwortlichen in der Regierung eigentlich Warnung genug sein. Eine Technologie, deren Wirkungen nebst den zugeh\u00f6rigen Folgen so offensichtlich nicht mit der erforderlichen Sicherheit beherrscht werden k\u00f6nnen, sollte nicht zum Einsatz gebracht werden. Erst vor wenigen Jahren war es ein Geothermieprojekt in der Region Basel, das ausser Kontrolle geriet und ein Erdbeben verursachte. Jetzt ist das Gleiche bei St. Gallen passiert. Berichten zufolge wurde das Beben ausgel\u00f6st, weil man unvermutet auf Gas gestossen war und die gef\u00e4hrlich gewordene Situation nur noch durch Notfallmassnahmen entsch\u00e4rfen konnte, was dann das Beben ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Das Schweizer Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE), das im Rahmen seiner an den Zielen der \u201eGr\u00fcnen\u201c orientierten Energiestrategie seine Hoffnungen auch auf die Geothermie setzt, will den Vorfall offensichtlich herunterspielen. Laut einer Meldung auf Bluewin.ch vom 21.7.2013 sagte BFE-Sprecherin Marianne Z\u00fcnd der Nachrichtenagentur sda, es sei zu fr\u00fch, von einem Scheitern der Geothermie in der Schweiz zu sprechen. \u201e<em>Es gilt, die Analyse des Vorfalls abzuwarten. Erst dann k\u00f6nnen wir Aussagen \u00fcber m\u00f6gliche Auswirkungen machen.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Diese Haltung ist nicht angebracht. Ausgerechnet das Projekt in St. Gallen galt der Meldung zufolge als sicher, das Erdbebenrisiko als gering.<\/p>\n<p>Schlechte Erfahrungen mit Geothermieprojekten hat man laut einer Spiegel online-Meldung auch in den n\u00f6rdlich der Schweiz gelegenen Bundesl\u00e4ndern Baden-W\u00fcrttemberg und Rheinland-Pfalz gemacht. In Landau hatte Mitte August 2009 die Erde gebebt &#8211; auch hier besteht der Verdacht, dass der Ausl\u00f6ser ein Geothermiekraftwerk am s\u00fcdlichen Stadtrand war.\u00a0 Regelrecht katastrophal verlief ein Geothermieprojekt im s\u00fcdbadischen Staufen, wo man mit Erdw\u00e4rme\u00a0 heizen wollte. Dabei bohrte man eine Schicht mit einem Gestein an, das bei Zutritt von Wasser aufquillt. Schon kurz nach Beginn der Bohrungen taten sich in zahlreichen\u00a0H\u00e4usern tiefe Risse auf.<\/p>\n<p>Man kann daraus nur schliessen, dass die Politik sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz in ihrem Streben nach Energiewende um jeden Preis offensichtlich bereit ist, Risiken einzugehen, die wissenschaftlich alles andere als gekl\u00e4rt sind. Man kann nur froh sein, dass weder in Basel noch in St. Gallen gr\u00f6ssere Sch\u00e4den auftraten. Das ist jedoch nicht auf K\u00f6nnen, sondern auf pures Gl\u00fcck zur\u00fcckzuf\u00fchren. Beim n\u00e4chsten Mal k\u00f6nnte es auch anders ausgehen. Zudem liegen die Kosten f\u00fcr derartige Projekte im zweistelligen Millionenbereich. Es w\u00e4re dringend zu fordern, dass diese Herumbohrerei sofort gestoppt wird und erst dann wieder aufgenommen werden darf, wenn derartige Folgen mit v\u00f6lliger Sicherheit ausgeschlossen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><i>Fred F. Mueller<\/i><\/p>\n<h2><b>Quellen:<\/b><\/h2>\n<p>http:\/\/tinyurl.com\/kpd3by7 \u00a0abgerufen am 21.7.2013<\/p>\n<p>http:\/\/tinyurl.com\/mtkjbrg \u00a0abgerufen am 22.7.2013<\/p>\n<p>Zitate der Experten und Geologen zum Thema<\/p>\n<h2><b>Wissenschaftler zum Thema Erdbebenrisiken<\/b><\/h2>\n<blockquote><p><em>\u201eMehr als 200 Starkbeben sind bereits menschlichen Aktivit\u00e4ten geschuldet, hat der Geophysiker Christian Klose von der Columbia University in Palisades, USA, nach Informationen der Wochenzeitung \u201eDie Zeit\u201c gez\u00e4hlt\u201d. [KLOS]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201cPumping water underground at geothermal power plants can lead to dangerous earthquakes even in regions not prone to tremors, according to scientists. They say that quake risks should be factored into decisions about where to site geothermal plants\u201d. [BROD]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201cAnother key feature of the research shows that sites experiencing sustained pumping of water into the ground for a period of decades or more are more susceptible to large tremors triggered by earthquakes occurring in other parts of the world\u201d. [BROD]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201cIt is already accepted that when we have very large earthquakes seismic waves travel all over the globe, but even though the waves are small when they reach the other side of the world, they still shake faults. This can trigger seismicity in seismically active areas \u2026 But this is the first time the same has been recognised for areas with anthropogenically induced high fluid pressure\u201d. [BROD]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDas Basler Erdbeben bezeichnet eine Serie von gewaltigen Erdst\u00f6ssen, die Basel ab dem Nachmittag des Lukastages (18. Oktober) des Jahres 1356 in Tr\u00fcmmer legten. Die Intensit\u00e4t des Erdbebens wird nach den Sch\u00e4den auf Stufe X (vernichtendes Erdbeben) der Modifizierten Mercalliskala gesch\u00e4tzt\u201d. [WIKI]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDas Erdbeben, das sich am 18. Oktober 1356 in der Gegend von Basel ereignete, ist das st\u00e4rkste, das in historischer Zeit in Zentraleuropa dokumentiert wurde \u2013 Gruppe Erdbebenstatistik: ETH Z\u00fcrich\u201d. [WIKI]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDie meisten Expertisen, die mitunter auf Basis von historischen Berichten und der Untersuchung der vorhandenen Sch\u00e4den an Burgen verfasst wurden, sch\u00e4tzen die St\u00e4rke des Erdbebens auf 6.0\u20136.3 auf der Richterskala. Neuere Studien nennen aber auch h\u00f6here Werte, so zum Beispiel 2006 das GFZ 6.6, 2004 der Schweizerische Erdbebendienst 6.7\u20137.1 und 2002\u20132004 die PEGASOS-Studie des Eidgen\u00f6ssischen Nuklearsicherheitsinspektorats 6.0\u20137.0\u201c. [WIKI]\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u201e\u00abDort, wo historisch Beben aufgetreten sind, werden sie wieder kommen,\u00bb sagt Donat F\u00e4h vom Schweizerischen Erdbebendienst der ETH Z\u00fcrich (SED). Das gelte auch f\u00fcr Basel. Die Stadt liegt am s\u00fcdlichen Ende des Rheingrabens, einer heute noch aktiven tektonischen Zone. Immer wieder bauen sich entstandene Spannungen ruckartig an Schw\u00e4chezonen ab. Oft geschieht das in kleinen Schritten, die kaum zu sp\u00fcren sind. Hin und wieder gibt es einen kr\u00e4ftigen Ruck &#8211; wie anno 1356\u201c. [FAEH]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201e\u2026ein Beben derselben St\u00e4rke (w\u00e4re) f\u00fcr das heutige Basel verheerend. Da Ereignis von 1356 ist vergleichbar mit dem katastrophalen Erdbeben, das 1995 Kobe getroffen hat.\u2026 \u00abEin solches Beben w\u00fcrde heute in der Region Basel 1000 bis 20000 Tote (fordern)\u00bb, sagt F\u00e4h. \u00abAllein (die) Geb\u00e4udeschaden w\u00fcrde bei rund 50 Milliarden Franken liegen\u201c. [FAEH]<\/em><\/p>\n<p><em>\u00abIn Basel hat sich in der Vergangenheit alle 2000 bis 2500 Jahre ein zerst\u00f6rerisches Beben der Intensit\u00e4t IX ereignet\u00bb, sagt F\u00e4h. In den Jahrhunderten nach 1351 erlebte die Stadt ungef\u00e4hr alle 50 bis 100 Jahre ein Schadensbeben der Intensit\u00e4t VI bis VII. Diese Serie endete im Jahr 1736. Seither ist die Region Basel relativ ruhig. \u00abVielleicht,\u00bb meint F\u00e4h, \u00abist das die Ruhe vor dem Sturm.\u00bb [FAEH]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eAbschiebungsbeben treten in Zerrungsgebieten auf, z.B. entlang <a href=\"http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Mittelozeanischer_R\u00fccken\">mittelozeanischer R\u00fccken<\/a> und kontinentaler Riftsysteme. Auch im Gebiet des Rheingrabens und der niederrheinischen <a href=\"http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Bucht\">Bucht<\/a> werden Abschiebungsbeben beobachtet, z.B. das Roermond Erdbeben vom 13.4.1992 (M<sub>L <\/sub>= 5,9) in 18 km Tiefe\u201d. [GEOD]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eInduzierte <a href=\"http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Seismizit\u00e4t\">Seismizit\u00e4t<\/a> wird durch vom Menschen verursachte <a href=\"http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Modifikation\">Modifikation<\/a>en des Spannungsfeldes und der <a href=\"http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Scherfestigkeit\">Scherfestigkeit<\/a> in der <a href=\"http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Erdkruste\">Erdkruste<\/a> erzeugt. Erdbeben k\u00f6nnen durch Be- und Entlastungen an der Erdoberfl\u00e4che und unter Tage im <a href=\"http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Bergbau\">Bergbau<\/a>, durch Einpressen von Fl\u00fcssigkeiten in tiefe Bohrl\u00f6cher und durch unterirdische Explosionen induziert werden\u201c. [GEOD]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eLaut Dieter Mayer-Rosa, Chef des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Z\u00fcrich, entspricht das Beben einer St\u00e4rke, die &#8222;maximal im Verlauf von etwa 800 Jahren auftritt&#8220;\u2026.Zwar stuft der Seismologe die Wahrscheinlichkeit eines starken Erdbebens in der Region Basel global &#8222;eher im mittleren Bereich&#8220; ein. Ganz anders aber beurteilt er das Risikopotential: &#8222;Da z\u00e4hlt Basel weltweit zu den zehn St\u00e4dten mit dem h\u00f6chsten Risiko. Man wird hier Basel und San Francisco in einem Atemzug nennen k\u00f6nnen.&#8220;\u2026. Doch im Gegensatz zu San Francisco gibt es im Raum Basel &#8211; von einigen Bem\u00fchungen der Industrie abgesehen &#8211; weder generelle bauliche Vorkehrungen noch eine breite Verhaltensschulung der Oeffentlichkeit\u2026..Statistisch noch 161 Jahre bis zum n\u00e4chsten Beben\u201c. [ONLI]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eZus\u00e4tzliches Unheil k\u00f6nnten nach Ansicht der Fachleute auch die zahlreichen Wehre am Hochrhein und der Staudamm des Schluchsees im benachbarten Schwarzwald anrichten: Wenn sie bersten, k\u00f6nnte es zu einer Flutwelle kommen, die ganze Hafenanlagen, Benzintanklager oder Pharmafirmen wegsp\u00fclt und letzte Fluchtwege abschneidet. Zudem k\u00e4me es zu verheerenden Sekund\u00e4rwirkungen auf die andern Rheinanliegerstaaten, wie Erdbeben-Kenner Mayer-Rosa glaubt: &#8222;Wenn beispielsweise Sandoz wegschwimmt, dann ist in Amsterdam der Teufel los\u201c. [ONLI]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eBesonders schlimm&#8220;, so Frei, &#8222;w\u00e4re eine Kombination der verschiedenen Gefahrenherde. Dann k\u00f6nnte man Basel vergessen. Die Stadt w\u00fcrde aus Rentabilit\u00e4tsgr\u00fcnden wohl nicht mehr aufgebaut.&#8220; Es w\u00fcrde Jahre dauern, bis nur die verseuchten Tr\u00fcmmer entsorgt w\u00e4ren. Die Chemieindustrie z\u00f6ge aus, um m\u00f6glichst bald weiter produzieren zu k\u00f6nnen\u201c. [ONLI]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDie Gefahr f\u00fcr starke Erdbeben in den Kantonen Basel-Stadt und Wallis ist gr\u00f6sser als bisher angenommen. Das zeigt die neue Erdbeben-Gefahrenkarte der Schweiz\u2026.&#8220;Erdbeben stellen auch f\u00fcr die Schweiz ein erhebliches Risiko dar&#8220;, sagte SED-Leiter Domenico Giardini am Montag bei der Pr\u00e4sentation der neuen Schweizer Gef\u00e4hrdungskarte in Z\u00fcrich\u2026.Die Schweiz sei in den vergangenen 30 Jahren zwar von schweren Erdbeben verschont worden, die Ruhe sei aber tr\u00fcgerisch, sagte Giardini\u2026Die Geschichte zeige, dass man in der Schweiz mit starken Erdbeben rechnen m\u00fcsse\u201d. [RIAN]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eBohrungen wie jene in der Schweiz reichen bis zu f\u00fcnf Kilometer tief in den Boden. Ziel ist trockenes, mehr als hundert Grad hei\u00dfes Gestein. Unter gro\u00dfem Druck wird Wasser hinunter gepumpt. Dadurch bilden sich Risse, die allm\u00e4hlich ein Warmwasser-Reservoir entstehen lassen. Das hei\u00dfe Wasser gelangt durch weitere Bohrl\u00f6cher wieder an die Oberfl\u00e4che, tritt als Wasserdampf aus und treibt Turbinen an, die Strom erzeugen. Die Abw\u00e4rme l\u00e4sst sich f\u00fcr Heizungen nutzen\u2026..\u201eDieser Brute-Force Ansatz ist attraktiv und simpel\u201c, schreibt der Direktor des Schweizer Seismologischen Instituts in Z\u00fcrich, Domenico Giardini, im Journal \u201eNature\u201c: \u201eDer Nachteil ist: Er kann Erdbeben ausl\u00f6sen.\u201c Und zwar auch gr\u00f6\u00dfere, nicht nur jene kleinen, die die Bohrung und das Erweitern des Reservoirs begleiten\u201c. [RIBE]<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDer Kanton Basel-Stadt hatte <b>nach<\/b> (Hervorhebung hinzugef\u00fcgt FFM) dem Beben eine Risikoanalyse in Auftrag gegeben, die jetzt vorliegt. Sechs Firmen hatten dazu Messdaten und Modelle ausgewertet: Demnach ist die Gefahr f\u00fcr Erdbeben und Geb\u00e4udesch\u00e4den bei Bau und Betrieb einer solchen Anlage zu gro\u00df. Die zu erwartenden Sachsch\u00e4den seien \u201egem\u00e4\u00df dem Ma\u00dfstab der St\u00f6rfallverordnung hinsichtlich der H\u00e4ufigkeit des Auftretens und der Schadenssumme als nicht akzeptabel zu beurteilen\u201c, bilanziert die Kurzfassung der seismischen Risikoanalyse\u201c. [RIBE]<\/em><\/p>\n<p><em>Das Bohrloch in St. Gallen ist abgedichtet. Nun beginnt die Suche nach den Ursachen des Erdbebens, das am Samstag durch Bohrungen in \u00fcber 4000 Metern Tiefe ausgel\u00f6st wurde und zum vorl\u00e4ufigen Stopp des Geothermie-Projekts gef\u00fchrt hat. Bisher wurden 77 Sch\u00e4den gemeldet\u2026.Die Schadenmeldungen reichten von heruntergefallenen und zerbrochenen Vasen \u00fcber kaputte Autoscheiben, klemmende Tumbler-T\u00fcren bis zu Rissen in Fassaden, wie Roman Kohler, Mediensprecher der Stadt St. Gallen, zu einer Mitteilung vom Mittwoch sagte\u201d. [STGA]<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h2><b>Quellen:<\/b><\/h2>\n<p>[BROD] http:\/\/tinyurl.com\/jwbqba3 \u00a0\u00a0abgerufen am 23.7.2013<\/p>\n<p>[FAEH] http:\/\/www.schulelaupen.ch\/Erdbeben\/erbeben%20basel1.pdf \u00a0\u00a0abgerufen am 25.7.2013<\/p>\n<p>[GEOD] http:\/\/www.geodz.com\/deu\/d\/Erdbeben\u00a0 abgerufen am 25.7.2013<\/p>\n<p>[KLOS] http:\/\/www.scinexx.de\/wissen-aktuell-5943-2007-01-18.html\u00a0 abgerufen am 25.7.2013<\/p>\n<p>[ONLI] http:\/\/www.onlinereports.ch\/Gesellschaft.112+M5dfbe3584c0.0.html\u00a0\u00a0 abgerufen am 25.7.2013<\/p>\n<p>[RIAN] http:\/\/tinyurl.com\/kwpnfch\u00a0 abgerufen am 25.7.2013<\/p>\n<p>[RIBE] http:\/\/tinyurl.com\/mkwduxr\u00a0 abgerufen am 25.7.2013<\/p>\n<p>[STGA] http:\/\/tinyurl.com\/nyenv2z\u00a0 abgerufen am 24.7.2013<\/p>\n<p>[WIKI] http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Basler_Erdbeben_1356 \u00a0\u00a0abgerufen am 25.7.2013<\/p>\n<p><strong>Siehe auch Beitrag:<\/strong> &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2013\/07\/27\/ein-paar-hintergrundinformationen-zur-tiefengeothermie\/\">Ein paar Hintergrundinformationen zur Tiefengeothermie<\/a>&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Risiken der Geothermie Die Grenzregion zwischen der Schweiz und Deutschland \u2013 insbesondere das Umfeld von Basel &#8211; ist ein Erdbebengebiet. Der seit Millionen von Jahren andauernde Vormarsch der afrikanischen Platte nach Norden, der die Alpen aufgeschoben hat, wirkt auch heute weiter und erzeugt Spannungen in den tiefen Erdschichten. 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