{"id":4092,"date":"2013-09-12T12:31:55","date_gmt":"2013-09-12T12:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4092"},"modified":"2013-10-20T19:35:19","modified_gmt":"2013-10-20T19:35:19","slug":"wo-steckt-bloss-die-opposition-gegen-die-windkraft-in-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4092","title":{"rendered":"Wo steckt bloss die Opposition gegen die Windkraft in der Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Wer gegen Atombomben und Atomkraftwerke k\u00e4mpft, stellt sich gegen den m\u00e4chtigen Staat, gegen die Gewalt der Armee, die schiere Macht der Energiekonzerne und auch gegen die eindr\u00fcckliche technische Wucht und Kraft einer Kernreaktion. Atomkraftgegner haben ein seit mehreren Generationen hoch entwickeltes politisches Potenzial. Sie stammen aus dem ideologischen Kampf, als diese Bewegung noch gegen den Atomkrieg protestierte und deshalb eine hochmoralische Legitimation aufwies. Sp\u00e4ter hat man mangels autorit\u00e4r gef\u00fchrter Staaten und kaltem Krieg einen neuen Gegner gesucht und ihn mit den Atomkraftwerken auch sofort gefunden. Die heutigen Atomkraftgegner, mittlerweile versehen mit lukrativen Posten und mit sicherem Staatssal\u00e4r ausgestattet, beziehen ihre selbstdeklarierte moralische \u00dcberlegenheit aus diesen alten Tagen der Bewegung. Atomkraftgegner sind deshalb gut greifbar. Man versteht sofort, was sie sind und wollen. Sie haben den ganzen Bereich des Gutmenschentums dermassen radikal vereinnahmt, dass davon f\u00fcr die anderen anst\u00e4ndigen Menschen nichts mehr \u00fcbrig geblieben ist.<\/p>\n<p>Die Gegner von Windparks sind dagegen kaum greifbar. Windkraftwerke eignen sich nicht f\u00fcr apokalyptische Drohungen. Eine industrielle Grosswindanlage kann zwar die nahen Anwohner krank machen und die sie umgebende Natur und die etwas ferneren Landschaftssch\u00fctzer empfindlich st\u00f6ren. Sie k\u00f6nnen durch den Eiswurf eine echte Gefahr f\u00fcr die Wanderer und Waldben\u00fctzer darstellen. Sie erschlagen regelm\u00e4ssig Vogel um Vogel. Sie lassen die Lungen der in den Unterdruck des Rotors geratenden Flederm\u00e4use platzen. Sie gef\u00e4hrden deshalb das langfristige \u00dcberleben dieser Tierpopulationen in ihrer N\u00e4he. Sie st\u00f6ren den Wetterrader im Umkreis von 20 Kilometern empfindlich.\u00a0\u2013 Aber mit Windkraftwerken den Weltuntergang herbeireden\u00a0\u2013 das kann man beim besten Willen nicht. Um die Gegner dieser Windkraftwerke greifbar zu machen, m\u00fcssen wir die vielf\u00e4ltigen Wirkungen und Nebenwirkungen der Windkraftnutzung genauer betrachten.<\/p>\n<h3>Eine gute Sache, aber &#8230;<\/h3>\n<p>Ein Windkraftwerk hat den Zweck, aus kinetischer Energie des Windes umweltfreundlichen Strom zu erzeugen. Das funktioniert unter idealen Bedingungen auch ganz zufriedenstellend. Die Frage ist bloss, ob ideale oder wenigstens gen\u00fcgende Bedingungen f\u00fcr den Betrieb an den spezifischen Standorten auch wirklich erf\u00fcllt sind, oder ob diese Tatsache aus politischen und ideologischen Beweggr\u00fcnden lediglich herbeigeredet wurde.<\/p>\n<p>Gen\u00fcgende Bedingungen f\u00fcr Windkraftwerke sind eine jahresdurchschnittliche Bewindung von <em><strong>mindestens<\/strong> <\/em>6m\/s auf Nabenh\u00f6he (Rotorachse) und eine ausgeglichene Verteilung des lokalen Windaufkommens \u00fcber das ganze Jahr (<a href=\"http:\/\/www.wind-data.ch\/tools\/weibull.php?lng=de\" target=\"_blank\">Weibullkurve<\/a>).Weil sie im Vollbetrieb bis zu 107 dBA weit h\u00f6rbaren und nervt\u00f6tend pulsierenden L\u00e4rm verursachen, m\u00fcssen sie in gen\u00fcgendem Abstand zu Wohnh\u00e4usern und Lebensr\u00e4umen aufgestellt werden. Scheint die Sonne durch ihre Rotoren, wird der bewegte Schattenwurf in bestrichenen Wohnr\u00e4umen wie das Aus- und Einschalten des Lichts im Sekundentakt wahrgenommen. Zusammen mit dem unh\u00f6rbaren Schall unterhalb von 20 Schwingungen pro Sekunde (Hertz)\u00a0 und dem tieffrequenten Schall zwischen 20 und 200 Hertz, kann das erfahrungsgem\u00e4ss bei 12% der betroffenen Anwohnern zu den Symptomen des in Nordamerika beschriebenen &#8222;Wind Turbine Syndrome&#8220; f\u00fchren. Die Symptome k\u00f6nnen alleine oder kombiniert auftreten. Ihre Ursachen werden in der Studie von Nina Pierpont &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Wind_Turbine_Syndrom_Nichtmediziner_Deutsch.pdf\" target=\"_blank\">Wind Turbine Syndrome<\/a>&#8220; beschrieben und durch <a href=\"http:\/\/pro-heitersberg.ch\/doku_wind\/gesundheit.html\" target=\"_blank\">eine grosse Anzahl weiterer Untersuchungen und Studien <\/a>gest\u00fctzt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Schlafst\u00f6rungen, Kopfweh, Tinitus (Ohrpfeifen), Ohrendruck, Schwindelgef\u00fchle, Gef\u00fchl der Onmacht, \u00dcbelkeit, Unscharfes oder verwischtes Sehen, Tachykardie (schnelle Herzfrequenz), Reizbarkeit, Konzentration- und Ged\u00e4chtnisprobleme, Angstzust\u00e4nde, innere Unruhe w\u00e4hrend Schlaf- und Wachzustand.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Genau hier setzt die Kritik der Windkraftgegner an. Windkraftwerke haben ganz massive Nachteile, die durch Beh\u00f6rden und Profiteure auf Kosten von Mensch und Natur gerne \u00fcbersehen werden.<\/p>\n<h3>Windkraftwerke erf\u00fcllen die Grundbedingungen nicht<\/h3>\n<p>Es braucht wohl nicht extra erw\u00e4hnt zu werden, dass die staatlich unterst\u00fctzte Windradlobby &#8222;Suisse Eole&#8220; all ihre Macht einsetzt, um diese Informationen unter dem Mantel des Schweigens zu halten oder wenn das nicht m\u00f6glich ist, die Opposition mit allen Mitteln schlecht zu machen. Sie muss f\u00fcr ihr unerreichbares Ziel der Abschaffung der Atomkraftwerke so viele Windkraftwerke wie m\u00f6glich aufstellen. Der Mindestabstand, der L\u00e4rm und die Mindestwindgeschwindigkeit wurden politisch zu klein definiert, damit mehr nutzbarer Raum zur Verf\u00fcgung steht. Die Grundbedingungen f\u00fcr den st\u00f6rungsfreien, sinnvollen und die Umwelt ertr\u00e4glichen Betrieb von Windkraftanlagen sind dadurch nicht ann\u00e4hernd gew\u00e4hrleistet. Die Schweiz beschreitet hier im internationalen Vergleich den f\u00fcr Anwohner, Natur, Wirtschaft und Technik problematischsten Weg, den man gehen kann: Weltweit tiefste Leistungsbedingungen, h\u00f6chste Aussch\u00fcttung von Subvention pro KWh, weltweit geringste Sicherheitsabst\u00e4nde und deshalb h\u00f6chste erlaubte Belastung aller Anwohner Europas!<\/p>\n<p>Die unmenschlichen und naturverachtenden Bedingungen zeigen die dringende Notwendigkeit einer starken Opposition gegen diese R\u00fccksichtslosigkeit. Es braucht ein informelles Gegenst\u00fcck gegen den missbr\u00e4uchlichen Einsatz von Windkraft in der Schweiz. Dabei geht es den Windkraftgegnern nicht in erster Linie um die Verhinderung von Windkraftwerken, sondern um eine umweltvertr\u00e4gliche und technisch sinnvolle Umsetzung dieser speziellen Form der erneuerbarer Energie. Leider sind die Bedingungen in der Schweiz dermassen schlecht, dass die Umsetzung einer ertr\u00e4glichen Windkraftnutzung\u00a0 oft auf ein Verbot von Windkraftwerken hinausl\u00e4uft. Aber betrachtet man das Problem umfassend und systemisch, kann man gar nicht anders als die Windkraftnutzung in der Schweiz als komplette Fehlinvestition zu bezeichnen. Ausser f\u00fcr die Empf\u00e4nger der grossz\u00fcgigen Subventionen und den ideologisch argumentierenden Atomkraftgegnern bringt diese Technologie f\u00fcr die Schweizer Bev\u00f6lkerung ausnahmslos nur Nachteile. Windkraftnutzung in der Schweiz kann gemessen am riesigen Aufwand und dem grossen Schaden, den sie verursacht, nicht genug zuverl\u00e4ssigen Strom generieren. Die Windkraftgegner weisen das in tausenden von Beispielen des In- und Auslands nach. Es gibt nur einen Grund, warum man diese dringend notwendige Opposition konsequent ignoriert: Man hat Angst vor ihren griffigen Argumenten gegen den Bau von Windkraftanlagen auf die sch\u00f6nsten H\u00fcgel und in die wunderbarsten Naherholungsgebiete der Schweiz. Deshalb lassen die Profiteure nicht zu, dass eine saubere Argumentation stattfinden kann.<\/p>\n<h3>Es gibt sie, es gibt sie nicht &#8230;<\/h3>\n<p>Wer die Medienlandschaft der Deutschschweiz \u00fcberblickt, findet kaum Hinweise auf die Spezies &#8222;Windkraftgegner&#8220;. Gemessen am fehlenden Medienecho kann es sie eigentlich gar nicht geben. Wenn ihre Existenz seltenerweise doch einmal Erw\u00e4hnung findet, ist das ein gl\u00fccklicher Zufall. Die Schweizer Medienlandschaft empfindet nun mal keine Spur von Sympathie f\u00fcr die Kritiker des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldenes_Kalb\" target=\"_blank\">goldenen Kalbs<\/a> namens &#8222;gr\u00fcne Energie&#8220;. Selbst wenn sie kritische Fragen gegen in der Landschaft nerv\u00f6s drehende Riesenspargeln, zerst\u00f6rte Naturschutzgebiete und gegen die Dezimierung der gesamten Flugfauna formulieren und damit den &#8222;echten&#8220; Natursch\u00fctzern sehr nahe kommen. Gegen jede Form von erneuerbarer Energie kritisch eingestellt zu sein, ist einfach total &#8222;out&#8220;.<\/p>\n<h3>Utopie gegen Realit\u00e4t<\/h3>\n<p>Die Schweizer Medien berichten gerne \u00fcber Opfer. Da wird kein Fachwissen ben\u00f6tigt. Zum Opfer taugen die Kritiker der Windkraftnutzung leider \u00fcberhaupt nicht: Sie sind die erkl\u00e4rten Gegner einer gef\u00e4lligst als positiv wahrzunehmenden Sache, die von einer demokratisch nicht legitimierten, aber umso m\u00e4chtigeren Medien\u00f6ffentlichkeit als Weg der Erleuchtung bestimmt wurde. Sie sind die ungeliebten Kritiker einer von gr\u00fcnen Schamanen heilig gesprochenen Energiewende. Damit haben sie bei den Medien den Status von Gottesl\u00e4sterern. Die Geschichte ist kompliziert, weil die Energiewende nicht ein Kampf zwischen Gut und B\u00f6se ist.\u00a0 Es ist der Kampf zwischen Utopie und Realit\u00e4t. Die Energiewende ist wie ein Glaubensbekenntnis. Wer daran glaubt, kann es ja nicht auch noch wissen. Das schliesst sich gegenseitig aus. Deshalb werden Windkraftgegner aus der Sicht der eher aus dem Bauch heraus argumentierenden Medienlandschaft als Zerst\u00f6rer einer sch\u00f6nen Utopie wahrgenommen. Illusionen dieser Art findet man in den Redaktionen der grossen Medienh\u00e4user h\u00e4ufig. Windkraftgegner und \u00fcberhaupt alle Kritiker von Utopien haben aus der Sicht des europ\u00e4ischen Linksjournalismus das Potenzial, sorgf\u00e4ltig aufgebaute Lebensillusionen zu zerst\u00f6ren. Das macht sie \u00e4usserst suspekt. Eine Reflektion mit der eigenen Lebensphilosophie ist aber das Letzte, was Journalisten bewegen kann. Die Ablehnung ist <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Systemimmanent\" target=\"_blank\">systemimmanent<\/a>. Eine echte Auseinandersetzung damit w\u00fcrde zum Zusammenbruch der Illusion f\u00fchren. Die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ignoranz\" target=\"_blank\">Ignoranz gegen\u00fcber<\/a> den Kritikern ist der einzig gangbare Weg zur Verhinderung der eigenen schmerzhaften Horizonterweiterung.<\/p>\n<p>Das Fehlen jeglicher vern\u00fcnftiger Argumente f\u00fcr eine funktionierende Energiewende ist ein R\u00e4tsel, dass sich mir lange Zeit verschlossen hat. Man kann sich als vernunftbegabter Mensch schlecht\u00a0 vorstellen, dass ein Politiker in der \u00d6ffentlichkeit und ohne jede Scham behaupten kann, was technisch nicht m\u00f6glich ist. Es sind in sch\u00f6ne Worte gekleidete Utopien, Luftschl\u00f6sser und Illusionen, die von angesehenen und gebildeten Menschen gedankenlos vorgetragen werden. Eine nachvollziehbare Erkl\u00e4rung, warum das Unm\u00f6gliche trotzdem funktionieren soll, verweigern sie konsequent ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Ich habe diese unverfrohrene Abkehr von jeder realen Wirklichkeit der Linken lange Zeit nicht verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung zu diesem seltsamen Verhalten lieferte mir nach langer Suche ein Buch mit dem Titel &#8222;Unter Linken&#8220; des in diesem Milieu aufgewachsenen Spiegeljournalisten Jan Fleischhauer. Er erkl\u00e4rt uns im fr\u00f6hlichen Erz\u00e4hlstil, warum Linke gar keine technischen Erkl\u00e4rungen ben\u00f6tigen. Sie denken in ganz anderen Dimensionen. Die Utopie ist die Basis ihres Denkens. Und Utopien sind aus der Sicht der Linken das einzig Wahre. Wenn man das mal begriffen hat, erkl\u00e4rt sich das unverst\u00e4ndliche Handeln linker Energiefanatiker sofort. Man kann sagen, es f\u00e4llt wie Schuppen von den Augen. Die Utopie ist das Ziel, nicht die effiziente und sichere Produktion von Energie! Und diese Tatsache erkl\u00e4rt auch, warum die Akteure einer blinden Energiewende nicht in der Lage sind, die vielen Fehler an deren technischem Konstrukt anzuerkennen. Es erkl\u00e4rt auch, warum vor allem Linke die Energiewende mit unrealistischen Mitteln und gegen jede Vernunft vorantreiben wollen. Die Utopie soll leben! Ausnahmen sind die wenigen schlauen B\u00fcrgerlichen, die an der komplett verkorksten Energiewende auch noch gutes Geld verdienen. Sie sind die monet\u00e4ren Profiteure dieses Welttheaters. Die idealistische Linke ist f\u00fcr sie nur das Mittel zum Zweck. Deshalb sind Utopie und marktwirtschaftliches Gewinnstreben in der Energiedebatte oft gemeinsam k\u00e4mpfend anzutreffen. Wo der b\u00fcrgerlich dominierte Markt eine Chance zum Gewinn sieht, nimmt er zur Not schon mal ganz planwirtschaftliche Formen an.<\/p>\n<p>Um diese skurrile Ideologie an den Mann zu bringen, braucht man viele beklagenswerte Opfer als Argument &#8211; und das sind niemals die Gegner und Kritiker der geliebten Energiewende. Opfer sind zum Beispiel die von nahen Atomkraftwerken bestrahlten Kinder. Opfer sind gem\u00e4ss Gr\u00fcner Doktrin auch alle 19&#8217;000 Toten der Havarie eines Atomkraftwerks in Fukushima oder die hundertausend fehlgeborenen S\u00e4uglinge wegen der Kernschmelze von Tschernobyl. Opfer waren schon die Nordsee bei der versuchten Versenkung von 5&#8217;500 Tonnen giftigem\u00a0 F\u00f6rderschlamm der Plattform &#8222;Brent Spar&#8220;. Opfer sind auch die schlafwandlerisch gefundenen, heiligen Idealismen der Linken und Gr\u00fcnen, die durch die angeblich erdr\u00fcckende Mehrheit einer geldgierigen Schicht von Bonzen und reaktion\u00e4ren B\u00fcnzlis immer wieder b\u00f6sartig verhindert werden. Opfer sind sie alle, die es doch so gut mit der Zukunft meinen und deshalb ganz genau wissen, dass die marktwirtschaftliche Gesellschaft untergehen muss, wenn die Lebensweisheit der Gutmenschen umgesetzt werden soll. Falls n\u00f6tig, m\u00fcssen diese Opfer mit staatlicher Zwangsverwaltung, Bezuschussung und den obligaten Verboten und Gesetzen gerettet werden, denn die Sache dient aus der Perspektive der Linken betrachtet doch allen Menschen gleichsam.<\/p>\n<p>Aber gibt es diese Opfer wirklich? Oder sind sie lediglich eine geistige Fehlkonstruktion der linken Utopisten, weil diese Utopie nur durch konstruierte Gefahr, Angst und destruktive Phantasie erzeugt werden kann? Wir m\u00fcssen einen weiten Bogen schlagen, um eine Antwort darauf zu finden.<\/p>\n<h3>Wer sind die Windkraftgegner in der Schweiz?<\/h3>\n<p>Die Opposition gegen Windkraftprojekte ist keinesfalls selten anzutreffen. Bereits im Jahr 2003 haben mehrheitlich b\u00fcrgerliche Privatpersonen, Politiker und Wissenschaftler mit dem Manifest &#8222;<a href=\"http:\/\/www.juracretes.ch\/default.asp\/3-3-4685-883-15-6-1\/2-1-883-17-6-1-14\/0-0-2727-0-0-0\/\" target=\"_blank\">f\u00fcr die Erhaltung der Schweizer Landschaft &#8211; gegen ihre Industrialisierung durch die Errichtung von Windturbinen<\/a>&#8220; vor der Verschandelung unserer Landschaft gewarnt. Ein Dokument, das von jedem Umweltsch\u00fctzer auch heute noch ohne Vorbehalt unterzeichnet werden k\u00f6nnte. Die Erstunterzeichner waren:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Dimitri Baumgartner,<\/b> La Chaux-de-Fonds, Pr\u00e4sident des lokalen Vereins gegen die geplanten Windkraftwerke &#8222;Amis du Mont-Racine&#8220;.<\/li>\n<li><b>Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger<\/b>,\u00a0 Wirtschaftsprofessor mit Schwerpunkt\u00a0marktwirtschaftliche Umweltpolitik<\/li>\n<li><b>Bernard Chapuis,<\/b> La Chaux-de-Fonds, Pr\u00e4sident des lokalen Vereins gegen die geplanten Windkraftwerke &#8222;Amis de T\u00eate-de-Ran\/La Vue-des-Alpes&#8220;<\/li>\n<li><b>Erika Forster<\/b>, St\u00e4nder\u00e4tin, Pr\u00e4sidentin der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz<\/li>\n<li><b>Dr. Bruno Kl\u00e4usli<\/b>, Pr\u00e4sident des Z\u00fcricher Heimatschutzes<\/li>\n<li><b>Olivier Lador<\/b>, Pr\u00e4sident des lokalen Vereins gegen die geplanten Windkraftwerke &#8222;l\u2018Association pour la Sauvegarde des Gittaz et du Mont-des-Cerfs&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese erste Generation von Windkraftgegnern wurde durch die sich schon damals klar abzeichnende Bedrohung der Landschaften motiviert. Es war noch keine Rede von Vogelschlag, L\u00e4rm oder anderen krankmachenden Emissionen. Es ging dieser ersten Generation um den Schutz vor allem des menschlichen Lebensumfeldes. Die maximale Anlagengr\u00f6sse war noch bescheiden. Die Rotoren erreichten Radien von 40 Metern. Das war noch weit entfernt von der heutigen Bedrohung durch die riesenhaften 127-Meter-Rotoren und die schiere H\u00f6he von \u00fcber 200 Metern, die diese Anlagen mangels Windaufkommen heute erreichen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2013 gibt es in der Schweiz \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.freie-landschaft.ch\/index.php\/de\/mitglieder\" target=\"_blank\">20 Gruppierungen<\/a> von aktiven Windkraftgegnern. Meist konzentrieren sie sich nahe um die projektierten Standorte. Bei der relativ kleinen Anzahl von Windparkprojekten in der Schweiz ist das eine eindr\u00fcckliche Zahl. Diese Gruppierungen haben sich in einer Dachorganisation namens &#8222;<a href=\"http:\/\/www.freie-landschaft.ch\" target=\"_blank\">Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft<\/a>&#8220; zusammengeschlossen. Es sind jetzt j\u00fcngere Menschen, die die Arbeit der Pioniere aus dem Jahr 2003 weiterf\u00fchren. Einige der &#8222;alten&#8220; Kritiker sind aber noch aktiv und unterst\u00fctzten die privat operierenden Gegner durch ihre wertvolle Erfahrung. Auch deshalb werden die Gegner von Windkraft immer professioneller und k\u00f6nnen trotz widrigster Anfeindungen und Umst\u00e4nde schon manchen Erfolg vorweisen. Im Kanton Neuenburg wurde eine Initiative mit dem Ziel der kritischen Beurteilung jedes einzelnden Standortes f\u00fcr Windkraftanlagen erfolgreich gewonnen. Im Kanton Aargau wurden verschiedenen &#8222;Potenzialgebiete&#8220; nach hartem Kampf aus der Richtplanung gestrichen. Im Jura wurden diverse Moratorien gegen den Bau von Windparks auf Gemeindeebene gewonnen. In den Arbeitsgruppen zur Energiestrategie 2050 des Bundes konnten immerhin 3 Delegierte der &#8222;Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft&#8220; mitwirken und sogar einen limitierten Einfluss nehmen. Trotz weitgehender Isolation der Windkraftgegner durch die Medien ist heute eine zunehmend kritische Haltung bei Politikern und der Bev\u00f6lkerung gut sp\u00fcrbar.<\/p>\n<h3>Die weltweite Plattform gegen Windkraftanlagen<\/h3>\n<p>Der Austausch der hochkomplexen Informationen rund um die Nutzung der Windkraft ist eine globale Bewegung. Die Windradgegner tauschen sich \u00fcber die gesamte Weltkugel aus und organisieren sich \u00fcber Plattformen wie die <a href=\"http:\/\/www.epaw.org\/\" target=\"_blank\">EPAW <\/a>(Europ\u00e4ische Plattform gegen Windkraftanlagen). In Europa gibt es weit \u00fcber 600 lokale Gruppen, die sich koordiniert gegen den virulenten Bau von Windkraftanlagen wehren. Es ist mir keine einzige bekannt, die aus staatlichen Mitteln finanziert w\u00fcrde. Aber auch diese international vernetzten und immer lokal t\u00e4tigen Gruppen k\u00e4mpfen gegen eine zur Idealisierung der Windkraft neigende Presse. Von ihnen h\u00f6rt man in der deutschen Schweiz praktisch nichts. Selbst die als b\u00fcrgerlich und teilweise sogar als atomfreundlich bezeichnete NZZ versagt beim Thema Windkraft und erw\u00e4hnt selbst die starke Opposition in Frankreich oder Deutschland mit keinem Wort. Auch die Weltwoche greift das Thema nicht gerne auf. Es ist ein medialer Flopp, weil die Windkraft erst interessiert, wenn sie vor der T\u00fcr steht. Dann allerdings sind die Reaktionen der betroffenen Anwohner oft klar und deutlich ablehnend. Sie sind w\u00e4hrend dem Bau der ersten Windparks eine systemische Minderheit und auch sp\u00e4ter eine zum Opferstatus unf\u00e4hige, privilegierte Gruppe: Sie wohnen an ruhigen, abgelegenen Lagen.<br \/>\nDie St\u00e4dter aber wollen die Windr\u00e4der, weil sie sich damit ein gr\u00fcnes Gewissen erkaufen und auch keine Angst zu haben brauchen, dass Windkraftwerke in ihre N\u00e4he gebaut werden k\u00f6nnen. Die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die gr\u00fcne Energie ist in Basel, Bern, Genf, Berlin und Z\u00fcrich ungebrochen. Die Zeche bezahlen die b\u00fcrgerlichen &#8222;Landeier&#8220; in der Provinz.<br \/>\nEs ist interessant, <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/12\/08\/die-hampelmanner-und-hampelfrauen-der-windradlobby-schweiz\/\" target=\"_blank\">wie alle bekannten Exponenten der schweizer Windradlobby<\/a> weit entfernt von jedem auch nur projektierten Windpark wohnen und leben. Es ist die schiere N\u00e4he zum Wohnort, die aus einem \u00fcberzeugten Gr\u00fcnen den noch \u00fcberzeugteren Windkraftgegner machen kann. Ich habe das in meinem Umfeld oft erlebt. Aber erst durch die ihm drohende Gefahr von Nachtl\u00e4rm, sinkendem Liegenschaftenwert und einer durch Schattenwurf blinkenden Umgebung der gesamten Wohnlage wird der Utopist zur Realit\u00e4t gebracht.<\/p>\n<h3>Der grosse Murks<\/h3>\n<p>Um die Arbeit der systematisch ignorierten Gegnerschaft von Windkraftwerken darstellen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir an die Wurzeln der Schweizer Windradpolitik zur\u00fcckkehren. Denn im selben Jahr 2003, in der sich die erste Generation der Windkraftkritiker formiert hatte, wurde auch das heute noch oft zitierte Dokument &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/KonzeptWindenergieCH-d.pdf\" target=\"_blank\">Konzept Windenergie Schweiz<\/a>&#8220; unter der Leitung des damaligen Vizedirektors im Bundesamt f\u00fcr Energie, Michael Kaufmann, entwickelt. Warum Michael Kaufmann je als Vizedirektor eines Bundesamtes f\u00fcr Energie angestellt werden konnte, ist eine seltsame Geschichte f\u00fcr sich. Der als linker Fundamentalist bekanntgewordene Berner Journalist, hatte wohl nie die kleinste Chance, Energie anders als mit politischem Utopismus betrachten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDie beratende Arbeitsgruppe zur Erstellung dieses Dokuments liest sich wie das &#8222;Who is Who&#8220; der Atomkraftgegner der Schweiz. Besonders betrachtungsw\u00fcrdig sind die Namen Eric Nussbaumer und Beat Jans. Sie belegen noch heute wichtige Funktionen in der nationalr\u00e4tlichen Energiekomission und nehmen dort direkt Einfluss auf die Energiepolitik der Schweiz. Beide Politiker konnten weder damals noch heute als unabh\u00e4ngig bezeichnet werden. Sie k\u00f6nnen zusammen mit wenigen noch zu erw\u00e4hnenden Exponenten als Urtypus des schweizer \u00d6kostromfanatikers gelten. Eric Nussbaumer und Beat Jans bekleideten w\u00e4hrend Jahren h\u00f6chste Funktionen in der <a href=\"http:\/\/www.adev.ch\/de\/\" target=\"_blank\">ADEV Energiegenossenschaft<\/a>, welche auch die ADEV Windkraft AG und die ADEV Solarstrom AG betreibt. Beide sind Mitglieder der radikalen Organisation &#8222;<a href=\"http:\/\/www.nwa-schweiz.ch\/\" target=\"_blank\">Nie wieder Atomkraftwerke&#8220; (NWA)<\/a>. In diesem Sumpf suhlen sich unter anderen auch Rudolf Rechsteiner, den man mit gutem Gewissen als Guru der schweizerischen \u00d6kobewegung bezeichnen kann, Reto Rigassi, der die Windradlobbyorganisation &#8222;Suisse Eole&#8220; als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer leitet und auch Robert Horbaty, der Doyen und gewiefte R\u00e4nkeschmied der schweizer Windkraftbewegung.\u00a0 Robert Horbaty war typischerweise als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ADEV Windkraft AG auch gleich noch Gesch\u00e4ftsleiter der &#8222;Suisse Eole&#8220; und bis heute mit seiner Firma ENCO als externer Berater des Bundesamts f\u00fcr Energie t\u00e4tig.<\/p>\n<p>In der Arbeitsgruppe zum &#8222;Konzept Windenergie Schweiz&#8220; wurde die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz durch Richard Patthey vertreten. Zusammen mit den Vertretern des Heimatschutzes und des Schweizerischen Alpenclubs bildeten er das einzig windkraftkritische Element bei der Erstellung des Konzepts. Aber die wenigen Kritiker wurden durch die getarnten Atomkraftgegner in den ersten Sitzungen der Arbeitsgruppe ins Abseits gedr\u00e4ngt und klar majorisiert. Obwohl in der <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/konzept_windenergie_schweiz_vernehmlassungsbericht.pdf\" target=\"_blank\">Vernehmlassung zum Konzept<\/a> noch einige wichtige Schutzklauseln f\u00fcr die Natur verlangt wurden, verfasste der Autor Markus Geissmann (BFE) unter dem Schutz seines Mentors Michael Kaufmann ein Dokument, das verschiedene fatale Falschaussagen und fachliche Ungereimtheiten f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Jahre festschreiben sollte. Eines der ersten Opfer der atomkraftfeindlichen Mehrheit war die Vernunft. Die anf\u00e4nglich als Mindestwindgeschwindigkeit diskutierten und technisch ebenfalls ungen\u00fcgenden 5,5m\/s wurden schon in der zweiten Sitzung weiter reduziert, weil der Vertreter der Meteotest damit nur wenige gen\u00fcgend bewindete Standorte in der Schweiz voraussagen konnte. Damit die Atomkraftgegner in der Begleitgruppe die dringend notwendige Windkrafteuphorie ausl\u00f6sen konnten, wurde die geforderte Mindestwindgeschwindigkeit f\u00fcr das &#8222;Konzept Windenergie Schweiz&#8220; auf l\u00e4cherliche 4,5m\/s festgelegt. Viele Kantone ben\u00fctzen diesen Wert und auch den im gleichen Dokument konstruierten Geb\u00e4udemindestabstand zu Windkraftanlagen von unmenschlichen 300 Metern als Basis ihrer Raumplanung. Sie haben beide bis heute nicht den offiziellen Status der Empfehlung des Bundes bekommen. Das windkraftbegeisterte Bundesamt f\u00fcr Energie tut allerdings nichts gegen diesen fatalen Irrtum, ganz im Gegenteil. Denn er passt den verantwortlichen Mitarbeitern des BFE, Markus Geissmann und Frank Rutschmann perfekt in ihr politisches Konzept. Ausl\u00e4ndische Windkraftbetreiber und auch die Hersteller von Windkraftanlagen wundern sich hinter vorgehaltener Hand \u00fcber diese technisch v\u00f6llig ungen\u00fcgenden Definitionen.<\/p>\n<p>Nun konnte die eifrig nach Argumenten suchende Schweizer Windradlobby endlich ganz selbstverst\u00e4ndlich davon reden, dass es &#8222;<em>in der Schweiz viele Standorte mit gen\u00fcgend Wind gibt<\/em>&#8222;. Diese Parole wird bis heute durch eine unkritische Mehrheit der Medien portiert. Der Wert von 4,5m\/s wurde damals lediglich dazu konstruiert, um die Windkraft in der windarmen Schweiz als L\u00f6sung der Energiefrage erscheinen zu lassen. Die Absicht war und ist bis heute offensichtlich: Windkraftwerke sollten als leuchtendes Scheinargument gegen die Atomkraftwerke aufgebaut und kr\u00e4ftig missbraucht werden. Nur Fachleuten f\u00e4llt auf, dass die Energieausbeute in der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit zu- aber auch abnimmt. Die ausschliesslich in der Schweiz dermassen tief festgesetzte Mindestwindgeschwindigkeit f\u00fcr Grosswindanlagen entspricht weniger als der H\u00e4lfte der erzeugten Energie, wie sie aus den in Deutschland geforderten 6.4m\/s gewonnen werden kann. Das technische Design dieser Anlagen ist auf eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 8.5m\/s ausgelegt. Die Windverh\u00e4ltnisse in der Schweiz bewegen sich weit unterhalb eines Minimums, das den effizienten und kostendeckenden Betrieb der Grosswindanlagen sicherstellen k\u00f6nnte. Das l\u00e4sst sich zum Beispiel schon damit belegen, dass sich die prognostizierten und effektiven Leistungswerte der in der Schweiz laufenden oder geplanten Windparks ziemlich genau <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2011\/11\/25\/die-systematischen-halbwahrheiten-der-suisse-eole\/\" target=\"_blank\">um die H\u00e4lfte des deutschen Referenzmodells<\/a> bewegen. Die verglichen mit anderen L\u00e4ndern Europas doppelt so hohe Subvention, ohne die in der Schweiz kaum ein Winkraftwerk gebaut w\u00fcrde, bel\u00e4uft sich auf sagenhafte 21,5 Rappen pro Kilowattstunde. Das ist aber noch nicht das Ziel der Suisse Eole, die im Jahr 2008 noch unanst\u00e4ndige 28 Rappen pro Kilowattstunde Windstrom verlangt hat. Diese Zahlen sprechen f\u00fcr sich und zeigen den blanken Unverstand unser Beh\u00f6rden im Umgang mit unseri\u00f6sen Forderungen der Windradlobby.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr die Opposition gegen diese Windkraftnutzung liegt bei der von Beginn weg utopisch anmutenden Idee der Atomkraftgegner, mit Windkraft eine L\u00f6sung gefunden zu haben, die die ungeliebten Atomkraftwerke wegreden sollte. Dass dies der offensichtliche Hauptgrund f\u00fcr die konstruierte Windradeuphorie darstellt, erkl\u00e4rt uns die linke Energiegenossenschaft ADEV gleich selber. ADEV \u00fcber die ADEV:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Die ADEV-Gruppe ist aus der ADEV Energiegenossenschaft entstanden, welche 1985 durch verantwortungsbewusste Personen in Liestal gegr\u00fcndet wurde. Das Hauptziel war klar: Stromproduktionsanlagen mit B\u00fcrgerbeteiligungen realisieren, welche zeigen, dass eine Elektrizit\u00e4tsversorgung ohne Atomstrom m\u00f6glich ist.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese durch geistige Restbest\u00e4nde der 68-er Bewegung gelebte Illusion musste bei den betroffenen Menschen und bei jedem vern\u00fcnftigen Energiefachmann auf Widerstand stossen. Dass heute ein ganzer Schweizer Bundesrat und sein Parlament diesem offensichtlichen Irrtum auf den Leim kriecht, ist eine bedenkliche Entwicklung.<\/p>\n<p>In Deutschland mit seinem besseren Windaufkommen\u00a0 ist es schon heute gut sichtbar, wie die Windkraftwerke kein einziges der Versprechen erf\u00fcllen k\u00f6nnen, f\u00fcr das sie der Bev\u00f6lkerung urspr\u00fcnglich verkauft wurden. Der CO2-Ausstoss der europ\u00e4ischen Stromproduktion wurde durch die extreme Unzuverl\u00e4ssigkeit der Windkraftanlagen und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Leistungsunterst\u00fctzung mittels Kohle- und Gaskraftwerken nur noch weiter erh\u00f6ht. Die massive Verbreitung \u00fcber den gesamten europ\u00e4ischen Kontinent hat den erhofften &#8222;Ausgleich des Windes&#8220; nicht gebracht. Der grossartig propagierte &#8222;<em>Anteil an der Stromproduktion von bereits 20%<\/em>&#8220; ist lediglich ein Jahreswert und damit keine anteilsm\u00e4ssige &#8222;Versorgung&#8220;. Es zeigt sich immer klarer, dass man sich eine komplette zweite Infrastruktur gebaut hat, die ohne die Erste nur zu 2% der notwendigen Kapazit\u00e4t funktioniert. Mit anderen Worten hat Deutschland eine konventionelle Stromversorgung, die nach wie vor genau gleich viel Kapazit\u00e4t zur Verf\u00fcgung stellen muss, damit sie die &#8222;Erneuerbare Stromversorgung&#8220; dann ersetzen kann, wenn in Europa wieder mal keine Sonne und Windflaute herrscht. Der Unterschied zu fr\u00fcher ist, dass dieses System mindestens doppelt so teuer und h\u00f6chstens halb so effizient und zuverl\u00e4ssig ist, wie das konventionelle System ohne die &#8222;Gr\u00fcne Energie&#8220;. Die Produktion von Strom aus Wind und Sonne ist ein energetisches Nullsummenspiel, was die Menge an brauchbarem Strom betrifft. Daf\u00fcr hat Deutschland jetzt eine Menge unbrauchbaren Strom, den sie gratis oder bezuschusst ins nahe Ausland verschenken muss, damit das eigene Netz nicht vergl\u00fcht, wenn es mal Sonne und Wind zusammen hat. Der Deutsche Strombez\u00fcger muss nicht nur seinen eigenen teuren Gr\u00fcnstrom bezahlen, sondern auch noch denjenigen, der an die Schweiz verschenkt und anschliessend als Spitzenlaststrom wieder zum besten Preis zur\u00fcckgekauft werden muss. So kommt es vor, dass die Deutschen f\u00fcr Strom in wind- und sonnenarmen Spitzenlastzeiten weit \u00fcber einen Euro pro KWh bezahlen m\u00fcssen. Weil es sich immer auf alle verteilt, bemerkt es ja keiner.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Schweiz ist dieses System der Deutschen, das durch das Bundesamt f\u00fcr Energie praktisch kopiert wird, noch um Faktoren bl\u00f6der. Erstens kommen die Schweizer gratis zu \u00fcbersch\u00fcssigem Wind- und Sonnenstrom aus Europa, weil sie \u00fcber grosse Kapazit\u00e4ten an Speicherkraftwerken verf\u00fcgen. Sie br\u00e4uchten demnach keine eigenen Windkraftwerke. Zweitens hat die Schweiz schon eine sehr gute, wenn nicht die beste \u00d6kobilanz einer Stromversorgung vorzuweisen (150g CO2 pro KWh gegen\u00fcber 600 g CO2 pro KWh der Deutschen). F\u00fcr diese &#8222;umweltschonende&#8220; Produktion sind nicht etwa die wenigen, Windkraftwerke und Photovoltaikmodule verantwortlich. Schon gar nicht die weit \u00fcberh\u00f6hten Subventionen f\u00fcr diese verlorene Stromproduktion. Nein, verantwortlich ist der grosse Anteil an Wasserkraft und die gut funktionierenden Kernkraftwerke. Unsere Gr\u00fcnen und Linken Politiker wollen ernsthaft den klimaschonenden, umweltfreundlichen und \u00e4usserst effizienten Kraftwerkspark in das pure Gegenteil davon verwandeln: Klimasch\u00e4dlich, ineffizient, umweltsch\u00e4dlich und teuer wird der &#8222;gr\u00fcne&#8220; Kraftwerkspark sein.<\/p>\n<p>Es ist jedem gesunden Menschenverstand vollst\u00e4ndig verborgen, was die Motivation der Initianten dieser Energiewende ist. Vielleicht versteht der Leser nun etwas besser, warum es dringend ein paar tabubrechende, alle Aufwendungen aus dem eigenen Sack bezahlende, von den Medien als Parias behandelnde Windkraftgegner geben sollte. Kurz und plakativ f\u00fchre ich die Gr\u00fcnde gegen Windkraftwerke hier noch einmal auf. Wer die Details nachforschen will, lese sich bitte durch die vielerorts verkn\u00fcpften Dokumente in deutscher, franz\u00f6sischer und englischer Sprache. Die Welt weiss schon lange, dass es so nicht funktioniert. Man muss nur noch auf sie h\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Windkraftwerke sind eine Gefahr f\u00fcr die Natur und die betroffenen Menschen.<\/li>\n<li>Windkraftwerke sind nicht die L\u00f6sung, sondern das Problem.<\/li>\n<li>Windkraftwerke sind h\u00f6chst ineffizient, teuer und f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige Stromversorgung sch\u00e4dlich.<\/li>\n<li>Die von Windkraftwerken produzierte Energie geht weitgehend und systemisch bedingt verloren.<\/li>\n<li>Die konventionellen Kraftwerke werden zu L\u00fcckenb\u00fcssern verurteilt und funktionieren wegen der vorrangigen Wind- und Sonnenkraft nicht mehr optimal.<\/li>\n<li>Windkraft und Photovoltaik k\u00f6nnen die Stromversorgung niemals sicherstellen, ohne dass 98% der konventionellen Kraftwerke weiterhin als Ersatz bereitstehen.<\/li>\n<li>Windkraftwerke sind deshalb komplett unn\u00f6tig und unn\u00fctz f\u00fcr die sinnvolle Produktion von Strom.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Windkraftgegner sind &#8222;Atomlobbyisten&#8220;<\/h3>\n<p>Im Gegensatz zu der gerne von \u00f6ffentlichen Medienanstalten und Journalisten verbreiteten Ansicht, die Windkraftgegner seien doch einfach Atomkraftbef\u00fcrworter, greift diese Pauschalisierung zu kurz. Es ist eben gerade eines der grossen Probleme der internationalen Gegnerschaft von Windkraftwerken, dass ein grosser Teil ihrer Mitglieder auch Atomkraftgegner sind. Viele Mitglieder sehen zwar ein, dass die Argumentation &#8222;Windkraft als Ersatz f\u00fcr Atomkraft&#8220; nicht funktioniert. Aber sie w\u00fcrden nicht so weit gehen, die Atomkraft zu f\u00f6rdern. Sie sehen &#8211; zu Recht &#8211; keinen Zusammenhang zwischen Windkraft und Atomkraft. Aber oft fehlt den Windkraftgegnern auch der Mut einzusehen, dass die unbegr\u00fcndete Ablehnung der Atomkraft durch die Linken auf der anderen Seite auch eine klar begr\u00fcndete Zustimmung der Atomkraft durch die vernunftgesteuerten Windradgegner gut vertragen w\u00fcrde. Eine Mehrheit der Mitglieder der windkraftkritischen Dachorganisation &#8222;Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft&#8220; lehnt eine Unterst\u00fctzung der Atomkraft ab. Die Deutschschweizer Windkraftgegner haben sich f\u00fcr einmal nicht gegen die Mehrheit der Westschweizer Windradkritiker durchsetzen k\u00f6nnen. Das muss auch ich akzeptieren, schon weil die Frage der Atomkraftnutzung kein entscheidendes Element f\u00fcr den Kampf gegen Windkraftwerke darstellt. Denn die beiden Stromumwandlungsarten sind systemisch dermassen unterschiedlich angelegt, dass keinem mittelm\u00e4ssig in Physik ausgebildeten Menschen einfallen k\u00f6nnte, die Windkraft w\u00fcrde die Kernkraft ersetzen. Nur die Gr\u00fcnen und Linken Parteistrategen sehen das anders.<\/p>\n<h3>Kernkraft produziert den mit Abstand gr\u00fcneren Strom<\/h3>\n<p>Ich bin einer der ersten schweizer Windkraftgegner der zweiten Generation mit Wurzeln im gewonnenen Kampf gegen die Verschandelung des Naherholungsraums &#8222;Heitersberg&#8220;. Nach intensiver Diskussion und vertieftem Studium der Alternativen, den Vor- und auch den Nachteilen, entspricht es meiner festen \u00dcberzeugung, dass die Kernkraft im Gegensatz zur Windkraft eine unverzichtbare energetische Gr\u00f6sse ist und bleiben wird. Auch die internationale Energiepolitik sieht in der Kernkraft eine hervorragende L\u00f6sung f\u00fcr die Emissionsverringerung von Treibhausgasen durch den weltweiten Kraftwerkspark. Selbst die EU will die Kernkraft vorsichtig f\u00f6rdern. Es gibt Bestrebungen innerhalb der EU, die Kernkraft zu Recht als &#8222;Gr\u00fcne, saubere Energie&#8220; anzuerkennen. Es wird \u00fcber Subventionen f\u00fcr Atomkraftwerke diskutiert \u2013 was ich allerdings als gr\u00f6sste Dummheit bezeichnen w\u00fcrde.<br \/>\nIch will hier aber klar festhalten,\u00a0 dass die Kernkraft eine zuverl\u00e4ssige, g\u00fcnstige und umweltschonende Energiequelle unserer Gesellschaft darstellt. Sie wird das auch in Zukunft weiterhin beweisen k\u00f6nnen. Das bleibt so, selbst wenn die deutschsprachigen L\u00e4nder in ihrer unerkl\u00e4rlichen Panikreaktion nach Fukushima tats\u00e4chlich den Ausstieg aus dieser umweltfreundlichen Technologie durchziehen w\u00fcrden. Der Wirtschaft Europas und unserer allgemeinen Prosperit\u00e4t w\u00fcrde der konstruierte Irrweg des Atomausstiegs keinen Nutzen bringen. Man muss im Gegenteil damit rechnen, dass uns der vern\u00fcnftige Rest der Wirtschaftswelt mit einem betr\u00e4chtlichen Schub Atomenergie rechts \u00fcberholen wird. Es fragt sich dann, wie die europ\u00e4ische Wirtschaft ihre sozialen Verpflichtungen noch finanzieren soll, wenn sie durch rotgr\u00fcne Utopien zugrunde gerichtet wurde. Der Gedanke an Europa als absteigender Erdteil <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweite_Welt\" target=\"_blank\">zur zweiten Welt<\/a> des realen Sozialismus ist keine hypothetische Frage mehr. Er entspricht lediglich der aktuellen politischen Entwicklung auch in der Schweiz.<\/p>\n<h3>Blogger und Private behalten Kopf und Unabh\u00e4ngigkeit<\/h3>\n<p>Ein herausragendes Merkmal der internationalen Kritik an Energiewenden, Windr\u00e4dern und ins leere laufenden Subventionen ist ihre h\u00e4ufige Pr\u00e4senz in der Bloggerszene. Es sind die Internetblogger, die ihre Unabh\u00e4ngigkeit gegen\u00fcber den m\u00e4chtigen Linksparteien und den Lobbyisten der gr\u00fcnen Energiebranche aufrechterhalten haben. Hier findet man die unabh\u00e4ngigen Expertisen zu all den komplexen technischen Fragen. Hier findet die wahre Diskussion statt, die doch eigentlich Grundaufgabe der Medien als die vierte Macht im Staat sein sollte. Die \u00f6ffentlichen Medien haben als Informationsplattform f\u00fcr massgebende politische und gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen komplett versagt. Sie werden diesen Mangel an Objektivit\u00e4t niemals wett machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auf der Seite der Kritiker dieses Energietheaters k\u00e4mpfen in erster Frontlinie die direkt betroffenen Anwohner einer angedrohten Landschafts- und Lebensraumzerst\u00f6rung. Sie bezahlen jeden Rappen ihres Kampfes aus dem eigenen Sack. W\u00e4hrend die Vertreter der Gr\u00fcnen Energiewende an die Diskussionen und Podien ganz selbstverst\u00e4ndlich mittels vom Staat zur Verf\u00fcgung gestellten Generalabonnements anreisen, qu\u00e4len sich die Kritiker mit dem eigenen Privatauto oder dem selbstbezahlten 2. Klasse Billet an die Anl\u00e4sse. Es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass sie eingeladen werden. In der Mehrheit der Informationsveranstaltungen, die meist durch von Linken unterwanderten Organisationen durchgef\u00fchrt und heuchlerisch als &#8222;\u00f6ffentliche Diskussionen&#8220; propagiert werden, l\u00e4sst man auf dem Podium bewusst keine unabh\u00e4ngigen Kritiker zu. Wenn sie im Podium teilnehmen, dann meistens, weil sie sich regelrecht aufgedr\u00e4ngt haben oder weil sie aus politischen Gr\u00fcnden nicht \u00fcbergangen werden k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die Mitglieder der gr\u00fcnen Energielobby mit ihren satten Staatsl\u00f6hnen eine wunderbare, unbelegbare und immer sehr einfach formulierte Utopie in sch\u00f6nen Worten vortragen d\u00fcrfen, verlangt man von den Kritikern akribisch Nachweis um Nachweis. Dabei m\u00fcssen die Kritiker das Kunstst\u00fcck schaffen, eine hochkomplexe Materie mit wenigen Worten erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Das ist meist ein Ding der Unm\u00f6glichkeit aber sowieso nicht notwendig, weil das tiefere Interesse und Verst\u00e4ndnis nicht vorhanden ist. Es ist viel einfacher mit einem s\u00fcssen L\u00e4cheln in die Welt hinauszuhauchen, dass &#8222;es doch genug Wind hat&#8220; und &#8222;dass wir sofort etwas tun m\u00fcssen&#8220;. Ein Versuch, diese Aussagen mit handgreiflichen Beispielen zu widerlegen ist kompliziert und wird als langweilig empfunden. Man versteht sofort, was das heisst, &#8222;wir m\u00fcssen etwas tun&#8220;: Auf jedem H\u00fcgel ein Windpark, auf jedem Quadratmeter Fl\u00e4che eine Solarzelle, alle 100 Meter Rinnsal eine Kleinststaumauer mit Kleinstwasserkraftwerk und im Boden eine endlose Menge an gratis &#8211; Geothermie, die man nur noch zu holen braucht. Die Utopisten fordern &#8222;Wir m\u00fcssen alles tun&#8220; und formulieren damit unbewusst die Grundregel der Ineffizienz. Die Kritiker solcher Fehlurteile lesen am n\u00e4chsten Tag die mediale Zusammenfassung \u00fcber den Informationsanlass, der suggeriert, <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/10\/22\/wenn-die-vierte-macht-politik-betreibt\/\" target=\"_blank\">dass sie von der Atomlobby bezahlt w\u00fcrden<\/a>. Das ist aus der Sicht der Journalisten nur logisch, denn die Gegner der Energiewende sind auf keinen Fall die Opfer, sondern nur die T\u00e4ter. Aus der Sicht des vorher durch die Gr\u00fcnen konstruierten Weltuntergangs ohne Energiewende sind verbaute H\u00fcgel und W\u00e4lder das kleinere \u00dcbel.<\/p>\n<h3>Die gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftige Moral der Linken<\/h3>\n<p>All diese Opfer- und Gefahrenkonstrukte der Linken sind bei genauer Betrachtung Elemente eines raffinierten Politmarketings. Kommt die l\u00fcgenhaft konstruierte Gefahr Tage, Wochen oder sogar Jahre sp\u00e4ter ans Tageslicht der \u00d6ffentlichkeit, wird sie totgeschwiegen oder\u00a0 mit vorbereiteten Floskeln entschuldigend relativiert, um wenig sp\u00e4ter verpackt in attraktiv ver\u00e4nderten Worth\u00fclsen erneut in den Medien erscheinen zu d\u00fcrfen. Eine ernstzunehmende Opposition gegen Windkraftwerke gibt es aus der Sicht der Windradlobby schon deshalb nicht, weil die Windkraftgegner als Verhinderer einer grossartigen Sache nie an die moralischen H\u00f6chstleistungen der Linken anschliessen k\u00f6nnen. Den Opferstatus haben die Gutmenschen ganz f\u00fcr sich alleine in Anspruch genommen. F\u00fcr eine wahre Sache &#8211; so glauben sie allesamt &#8211; darf man deshalb auch die abenteuerlichsten Geschichten erfinden. Das ist nach Jan Fleischhauer, Autor des Buches &#8222;<a href=\"http:\/\/unterlinken.de\/\" target=\"_blank\">Unter Linken<\/a>&#8220; ein typisches Erkennungsmerkmal linken Gedankenguts:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Daran gew\u00f6hnt, sich als moralisch unanfechtbar zu empfinden, \u00fcbersieht er <\/em>[der Linke,<strong> anm. Autor<\/strong>]<em> leichtherzig die einfache Wahrheit, dass derjenige, der sich f\u00fcr moralisch \u00fcberlegen erkl\u00e4rt, es in der Regel schon nicht mehr ist.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Energiewende ist ein unblutiger Krieg, der auf der Linken Seite mit Staatsgeldern, Spendengeldern und einer geh\u00f6rigen Portion Selbstbewusstsein gef\u00fchrt wird. An der Seite der Genossen k\u00e4mpfen aber auch Mutter &#8222;\u00dcbertreibung&#8220; und die giftige Tante &#8222;Falschaussage&#8220;. Sie werden sekundiert durch professionelle Marketingorganisationen, die viel Erfahrung in der sektiererischen Verhinderung jeglicher Vernunft haben. Ja, es muss in aller Deutlichkeit gesagt werden: Die Energiewende wird mit allen Mitteln erfunden, ertrogen und mit den sch\u00f6nsten L\u00fcgengebilden dahergeredet. Die Folgen sind in Deutschland deutlich erkennbar: Atomkraftwerke werden durch Gas- und Kohlekraftwerke ersetzt, nicht durch Windturbinen. Die massenhaft installierten Photovoltaikanlagen liefern bei Sonne zuviel Strom, die ebenso fl\u00e4chendeckend aufgestellten Windparks tun das ihre zur Flutung des Stromnetzes. Ein grosser Teil des produzierten Stroms geht deshalb verloren.<br \/>\nWer nun aber glaubt, der verlorene Strom w\u00fcrde in den Bilanzen abgezogen, irrt sich gewaltig. Der systemisch verlorene Strom der Wind- und Solarkraftwerke, der nie auch nur das kleinste Mot\u00f6rchen je sinnvoll h\u00e4tte bewegen k\u00f6nnen, wird schamlos aufgerechnet und den Gr\u00fcnstrombilanzen als Erfolg dargestellt. Nach offizieller Lesart erzeugen die Deutschen schon 20% ihres Stroms aus erneuerbarer Energie. An den Steckdosen der Verbraucher kommt jeweils gerade mal ein 1-stelliger Bruchteil davon an.<\/p>\n<h3>Verbogene Wissenschaft f\u00fcr den Atomausstieg<\/h3>\n<p>Der auch von der seri\u00f6sen NZZ immer wieder zitierte, linke ETH-Dozent Dr. Rudolf Rechsteiner l\u00e4sst sich trotz steigender Strompreise in ganz Europa nicht davon abbringen, dass Solar- und Windstrom immer billiger werden. Professor Dr. Anton Gunzinger wirft derweil alle seine Rechenkapazit\u00e4ten in die Waagschale und l\u00e4sst die illusorische Machbarkeit der Energiewende durch die Computer best\u00e4tigen. Die Sozialp\u00e4dagogischen Fakult\u00e4ten der Universit\u00e4ten Z\u00fcrich und St. Gallen konstruieren als erg\u00e4nzende Hilfestellung f\u00fcr die linke Nichtargumentation die gewagtesten Abhandlungen \u00fcber das psychische Fehlverhalten gest\u00f6rter Windkraftgegner. W\u00e4hrend die Computer des Professor Gunzinger bestimmt richtig gerechnet haben, \u00fcbersieht die applaudierende Genossenschaft grossz\u00fcgig, dass die Datenlage f\u00fcr die Berechnungen etwas sehr d\u00fcnn ist. Allen hier erw\u00e4hnten Geistesgr\u00f6ssen ist gemeinsam, dass ihre Denkmuster <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2013\/03\/24\/die-universitaten-und-ihre-unbrauchbaren-studien-zur-energiewende\/\" target=\"_blank\">mit unabh\u00e4ngiger, wissenschaftlicher Arbeit NICHTS zu tun haben<\/a>. Denn sie sind allesamt reine Utopisten, die ihr wissenschaftliches M\u00e4ntelchen dazu missbrauchen, ihre ganz eigene Wahrheit zu verbreiten. Die Gesellschaft h\u00f6rt immer noch gerne zu, wenn der Herr Doktor seine Weisheiten zum Besten gibt. Wer rechnet denn schon nach, wenn ein Professor von CHF 5&#8217;000 Milliarden AKW-Havarieschaden nur in der Schweiz redet, der erstens mit 100%-iger Sicherheit\u00a0 eintritt und zweitens die gesamte schweizerische Menschenkultur zerst\u00f6ren w\u00fcrde. Wie Gunzinger auf diese Zahlen kommt &#8211; man vermutet es sofort &#8211; ist alles andere als bekannt. Die phantasievollen Zahlen Gunzingers suggerieren die uns wohlbekannten und konstruierten Gefahren, wie sie die Linke seit Jahrzehnten faktenresistent um sich wirft. Die supponierte Schadenssumme einer schweizer Atomhavarie in Gunzingers Computeranimation will die immer wieder &#8222;unabsichtlich&#8220; falsch ge\u00e4usserten 19&#8217;000 Toten und die Riesensch\u00e4den der japanischen Atomhavarie suggerieren. Die Tatsache, dass die 19&#8217;000 Toten und die zerst\u00f6rte Infrastruktur ausschliesslich durch das Erdbebens und die darauffolgenden drei Tsunamis verursacht wurden, unterschlagen die Linken systematisch. Das kann nur als absichtliche, politische L\u00fcge bezeichnet werden. Der schamlose Missbrauch der menschichen Schicksale in Japan durch die weltweite agierende Kamarilla der Atomkraftgegner und der linken Politik, ist besch\u00e4mend. Wer jede Faser seiner Existenz in moralinsauren und besserwisserischen Politessig getaucht hat, sollte mit solch unethischen Missbr\u00e4uchen etwas vorsichtiger sein.<br \/>\nTatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung bekommen die linken Illusionen von Medienleuten, die eine Kritik an diesem unethischen Vorgehen gerne ignorieren oder in vorauseilendem Gehorsam den einen oder anderen kritischen Kommentar zu dieser dreckigen Energiewende &#8222;aus Gr\u00fcnden der Textl\u00e4nge&#8220; oder wie meist &#8222;ohne Kommentar&#8220; weglassen. Wer als Journalist einen letzten Rest Unabh\u00e4ngigkeit und Anstand bewahrt hat und ungeliebte Kritik aus Gr\u00fcnden der Objektivit\u00e4t zul\u00e4sst, l\u00e4uft Gefahr vom linken Mob in der Redaktion hart bestraft zu werden. Dazu wieder Jan Fleischhauer und sein Buch &#8222;Unter Linken&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Einmal traute ich mich sogar, in einem Partygepl\u00e4nkel zum Klimawandel ein gutes Wort f\u00fcr die Atomenergie einzulegen &#8211; der Abend war dann allerdings gelaufen.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Versuch des Umbaus der Gesellschaft \u00fcber die Energie<\/h3>\n<p>Seit dem Antritt des SP-Energieministers Moritz Leuenberger wird die Schweizer Energiepolitik durch fanatische Atomkraftgegner gepr\u00e4gt. Der\u00a0 vordergr\u00fcndig offene und gespr\u00e4chsbereite Bundesrat hat die Zeit genutzt und die alte Garde der Energieexperten mit Fundamentalisten aus dem rotgr\u00fcnen Lager ersetzt. Es kommt der Wahrheit wohl noch etwas n\u00e4her, wenn wir annehmen, Moritz Leuenberger hat seine zunehmend links orientierten Mitarbeiter einfach machen lassen. Als Umsetzung der in 68-er Kreisen so beliebten &#8222;Antiautorit\u00e4ren F\u00fchrung&#8220;. Bei zuk\u00fcnftigen Anstellungen im BFE wurde genauestens auf die Parteizugeh\u00f6rigkeit und die &#8222;richtige Einstellung&#8220; der neuen Mitarbeiter geachtet.<br \/>\nSeit damals ist die vordergr\u00fcndige Motivation f\u00fcr den kompletten Umbau der konventionellen Stromversorgung die Produktion von sogenannter &#8222;Gr\u00fcner, umweltfreundlicher Energie&#8220;. Die hintergr\u00fcndige Motivation der Parteistrategen f\u00fcr den gesellschaftlichen Paradigmenwechsel war von Beginn weg die Abschaffung der Atomkraftwerke. W\u00e4hrend Jahren wurde dieses Ziel auf politischer Ebene mit Eingaben, Initiativen und allen m\u00f6glichen volksdemokratischen Mitteln vergeblich versucht. Das Volk war trotz mehrmaligen Anl\u00e4ufen nicht so dumm, diesem verwirrten Anliegen der Hippies zu folgen. Es bedurfte dazu der Bewirtschaftung von Atomkatastrophen wie Tschernobyl und besonders Fukushima, um wenigstens unter den Parlamentariern den Umschwung endlich zu schaffen. Das Volk w\u00e4re mit grosser Wahrscheinlichkeit auch heute noch nicht f\u00fcr diesen organisierten Bl\u00f6dsinn zu haben. Deshalb verhindern Bundesrat und Parlament bisher mit Erfolg eine Volksabstimmung zum Thema Kernkraftausstieg. Den Gr\u00fcnen und Linken ging es aber sowieso nie um die Produktion von umweltfreundlichem Strom, sondern lediglich um die Abschaffung der von ihnen grundlos gehassten Atomkraftwerke. Ein f\u00fcr die lehrerhaften Kleingeister seligmachender Wunsch, der das genaue Gegenteil von Umweltschutz zur Folge haben w\u00fcrde. Deshalb sei hier dringend auf das laufende <a href=\"http:\/\/www.kev-referendum.ch\" target=\"_blank\">KEV-Referendum<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.windkraftmoratorium-aargau.ch\" target=\"_blank\">Windkraftmoratorien im Aargau<\/a> und im Solothurnischen verwiesen.<\/p>\n<h3>Windkraft ist ein konstruiertes Argument gegen Atomkraftwerke<\/h3>\n<p>Wer die Argumente der Windradlobby h\u00f6rt, kann die Bruderschaft von Windkrafteuphorie und Atomausstiegsszenarien nicht leugnen. Der Gr\u00fcne Luc Recordon hat sich zur Aussage verstiegen, es seien nur 624 Windkraftwerke n\u00f6tig, um das Kernkraftwerk Leibstadt zu ersetzen. Wie sich der gr\u00fcne Theoretiker Recordon verrechnet hat, <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2011\/04\/29\/wer-hat-hier-keine-ahnung-monsieur-recordon\/\" target=\"_blank\">kann man in meinem Blog<\/a> detailliert nachlesen. Seine auf plumpen und falschen Annahmen gr\u00fcndende Milchrechnung hinderte Recordon nicht daran, dem Gegner Philipp Roch mangelnde Rechenf\u00e4higkeit vorzuwerfen. Die Organisation Greenpeace hat jahrelang damit Werbung gemacht, dass EIN Windkraftwerk 6&#8217;000 Haushaltungen mit Strom <strong><em>versorgen<\/em> <\/strong>k\u00f6nne. Erinnern wir uns an die Geschichten um die Bohrinsel &#8222;Brent Spar&#8220; oder die konstruierten 19&#8217;000 Toten durch die Atomhavarie in Fukushima. Das Konzept der \u00dcbertreibung ist Teil eines bewussten Marketings aller Atomkraftgegner und der sie unterst\u00fctzenden NGO Greenpeace, WWF, Energiestiftung und wie sie alle heissen. Der faule Trick scheint bei der zunehmend aufgekl\u00e4rten Bev\u00f6lkerung immer weniger zu wirken. Oder haben Sie\u00a0 tats\u00e4chlich geglaubt, dass eine der hier vorgestellten und von den Atomkraftgegnern gepflegten Katastrophen auch nur ann\u00e4hernd so stattgefunden haben, wie sie repetitiv durch die linkslastigen Medien als Sprachorgan der NGO&#8217;s portiert werden?<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brent_Spar\" target=\"_blank\">Zitat aus Wikipedia<\/a>: <em>&#8222;Am 5. September 1995 r\u00e4umte Greenpeace ein, dass ihre Sch\u00e4tzung \u00fcber die Menge giftiger \u00d6lr\u00fcckst\u00e4nde im Tank grob fehlerhaft war: Die genannte Zahl von 5.500 Tonnen<sup id=\"cite_ref-3\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brent_Spar#cite_note-3\">[3]<\/a><\/sup> war viel zu hoch. Laut Pr\u00fcfungsbericht der norwegischen Schiffsklassifizierungsgesellschaft DNV (<a title=\"Det Norske Veritas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Det_Norske_Veritas\">Det Norske Veritas<\/a>) vom 18. Oktober 1995 beliefen sich z.\u00a0B. die \u00d6lr\u00fcckst\u00e4nde auf 75 bis 100 Tonnen also etwa 1,37-1,8% des Behaupteten.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Es geht lediglich darum, in den Medien ein andauerndes Sperrfeuer gegen die Marktwirtschaft und die sie bewegende Kernkraft zu f\u00fchren. Wenn wir im Radio SRF h\u00f6ren m\u00fcssen, im Bielersee h\u00e4tte man Spuren von &#8222;C\u00e4sium 137&#8220; gefunden, das <strong><em>wahrscheinlich<\/em> <\/strong>aus dem KKW M\u00fchleberg stamme, dann ist das ein weiteres kleines Desinformationsschnipsel in einer langen Reihe, das von den hungrigen Medien dankbar zur Gehirnw\u00e4sche der Bev\u00f6lkerung verbreitet wird. Der Nachsatz &#8222;<em>mit gesundheitlicher Gef\u00e4hrdung muss nicht gerechnet werden<\/em>&#8220; k\u00f6nnte man quantifizieren, wenn man denn m\u00f6chte: Die gemessenen 41 Bequerel Strahlung (41 Zerfallsprozesse pro Sekunde) entsprechen etwas weniger als 1% der im menschlichen K\u00f6rper nat\u00fcrlich vorkommenden radioaktiven Strahlung von 5&#8217;000 Bequerel, und k\u00f6nnen demnach als absolut <em>bedeutungslos<\/em> bezeichnet werden. Die wesentlich giftigeren Schwermetalle, die sich im gleichen Sediment befinden, w\u00fcrden die Gesundheit\u00a0 der Bev\u00f6lkerung um den Bielersee mit Sicherheit beeintr\u00e4chtigen. Schwermetalle haben keine Halbwertzeit und sind auch in 100&#8217;000 Jahren noch genauso giftig, wie heute. Aber damit kann man keine schlechte Presse gegen Atomkraft konstruieren. Das gemessene radioaktive C\u00e4sium 137 ist eine Farce. Aber es eignet sich hervorragend f\u00fcr diesen beabsichtigten, medialen Schwachsinn. <a href=\"http:\/\/www.windkraftmoratorium-aargau.ch\/doku_presse\/AZ\/E-Paper-Ausgabe_AZ Baden_Dienstag, 16 Juli 2013.pdf\" target=\"_blank\">Auch das ENSI hat diesen Unfug klar dementiert<\/a>.<\/p>\n<p>Kaum ein Medium der Schweiz hat diese Falschaussagen relativiert oder kritisch betrachtet. Einmal mehr soll die Bev\u00f6lkerung in Angst und Schrecken versetzt werden: &#8222;<em>M\u00fchleberg und Atomkraft sind gef\u00e4hrlich<\/em>&#8222;. Der linke Gef\u00e4lligkeitsjournalismus hilft kr\u00e4ftig mit, die aufw\u00e4ndig erzeugte Volksradiophobie immer weiter auszubauen, damit sie f\u00fcr die drohende Volksabstimmung abgerufen werden kann. Es wird schamlos gelogen und \u00fcbertrieben, dass die Balken krachen. Mit diesem Psychoterror versuchen Gr\u00fcne und Linke eine mit dem Verstand nicht nachvollziehbare Energiewende herbeizureden. Warum die aktuelle Medienlandschaft als Kontrollorgan des politischen Unfugs nicht funktionieren kann, l\u00e4sst uns Jan Fleischhauer in seinem Buch &#8222;Unter Linken&#8220; besser verstehen:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Dass es bei Grundsatzfragen von solchem Gewicht auch in den zu einer unvoreingenommen Berichterstattung verpflichteten Presseorganen keine neutrale Position geben kann, versteht sich nach linker Meinung von selbst, wer das nicht einsehen will, stellt sich entweder dumm oder ist b\u00f6swillig.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Damit formuliert Jan Fleischhauer exakt mein Gef\u00fchl, wenn ich an die Berichterstattung der Aargauer Zeitung zum Thema &#8222;Windkraftwerke auf dem Heitersberg&#8220; denke. Die damals angerufene Ombudsstelle der AZ, der angesehene Journalist Hans Fahrl\u00e4nder, fand keine Hinweise auf meine Vorw\u00fcrfe der einseitigen Berichterstattung. Es war dann ein paar Monate sp\u00e4ter, als der gleiche Hans Fahrl\u00e4nder in <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/windernergiefahrlnderaz13062010.pdf\" target=\"_blank\">einer pers\u00f6nlichen Kolumne<\/a> die typischen Gemeinpl\u00e4tze der Atomkraftgegner gegen die Windkraftgegner vertreten hat. Ihm war auch nach einem Telefongespr\u00e4ch noch immer nicht klar, warum ich seine angewendete Objektivit\u00e4t zum Thema nicht ganz verstanden habe. &#8222;In einer Kolumne darf ich meine pers\u00f6nliche Meinung sagen&#8220;, war sein sp\u00e4rlicher Kommentar f\u00fcr die offensichtliche Verfehlung gegen jeden journalistischen Anstand.<\/p>\n<h3>Keine greifbaren Argumente f\u00fcr Windkraft in Sichtweite<\/h3>\n<p>Mit dem Projekt eines einzelnen Windrades auf dem Heitersberg im Kanton Aargau, das von einer skurrilen Gruppe von Geld witternden B\u00fcrgern, der besseren Welt tr\u00e4umenden Gr\u00fcnen und verschiedenen Vertretern fundamentalchristlicher Kreise ins Leben gerufen wurde, kam im Jahr 2007 die n\u00e4chste Generation der Windradopposition dazu. Das zunehmend verwirrende Vorgehen der Windradlobby wurde durch die lokale Gruppe &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\" target=\"_blank\">IG Windland Heitersberg<\/a>&#8220; bek\u00e4mpft. Die vom Projekt direkt betroffenen Anwohner organisierten sich in einem Verein und verhinderten das Projekt \u00fcber mehrere Instanzen, bis das Aargauer Parlament schliesslich sogar die Raumplanung &#8222;ohne den Heitersberg&#8220; beschlossen hatte. Die Gruppe hat sich sp\u00e4ter umbenannt und hiess bis zur Aufl\u00f6sung &#8222;<a href=\"http:\/\/www.pro-heitersberg.ch\" target=\"_blank\">IG Pro Heitersberg<\/a>&#8222;. Ich war langj\u00e4hriger Pr\u00e4sident und der urspr\u00fcngliche Initiant dieses Vereins.<\/p>\n<p>Von den Windkraftgegnern der Schweiz wurde in dieser Zeit auf nationaler Ebene ein neues Manifest aufgesetzt, das im Februar 2012<a href=\"http:\/\/freie-landschaft.ch\/jdownloads\/Manifest%20%20%20Manifeste\/Dossier_Presse_D.pdf\" target=\"_blank\"> im Zentrum Paul Klee\u00a0<\/a> an einer eigens daf\u00fcr einberufenen Pressekonferenz vorgestellt wurde. Anwesend war ein einziger Journalist. Der Rest hat sich unabgemeldet besseren Geschichten zugewendet. Am Kaffee und etwas zu Naschen hat es kaum gefehlt, es war alles vorhanden, was doch die Journalisten sonst an Pressekonferenzen so lieben. Selbst die frischgebackene Alt-St\u00e4nder\u00e4tin und Alt-St\u00e4nderatspr\u00e4sidentin Erika Forster und Philipp Roch waren da und h\u00e4tten gerne ein paar Worte an die Medien gerichtet. Der einzige anwesende Journalist hat dann tats\u00e4chlich in seiner Zeitung &#8222;Le Temps&#8220; einen kurzen Bericht ver\u00f6ffentlicht. In der Deutschschweiz hat man in keiner Zeitung etwas davon lesen k\u00f6nnen.\u00a0 Wir h\u00e4tten <a href=\"http:\/\/www.freie-landschaft.ch\/index.php\/de\/manifest-energie-und-landschaft\" target=\"_blank\">das Manifest<\/a> vielleicht auf den nicht existierenden K\u00fchlturm des KKW M\u00fchleberg projizieren sollen. DAS w\u00e4re bestimmt mehr aufgefallen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur ersten Generation von Windkraftgegnern, trat diese neue Generation unabh\u00e4ngiger, unpolitischer und wesentlich selbstbewusster auf. Auch ich selber habe die Sache schon fr\u00fch beim Namen genannt. Der offensichtliche Filz in Politik und Gesellschaft wurde <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/\" target=\"_blank\">auf meinem Blog<\/a> in klare Worte gefasst. Die Aussagen wurden, als absolutes Novum in der Geschichte der Windkraftnutzung, mit weiterf\u00fchrenden Belegen erg\u00e4nzt. Diese direkte und auf hohem technischen Nivau operierende Art des Kampfes hat den betroffenen Politikern und Medienvertretern \u00fcberhaupt nicht in den Kram gepasst. Schon in den ersten Berichten der grossen Medienunternehmen war die krampfhafte Unterdr\u00fcckung der ungeliebten Nestbeschmutzer klar erkennbar. Den hochgelobten &#8222;Initianten&#8220; und &#8222;Pionieren&#8220; der heilsversprechenden Windkraft wurden dagegen ganzseitige Berichte zugestanden, die auch noch direkt und unbesehen aus der Feder der Windradlobby stammten. Wurden die Berichte von den Redaktionen und Journalisten selber entwickelt, strotzten sie vor <a href=\"http:\/\/windland.ch\/AZ_Bloedsinn.html\" target=\"_blank\">fachlichen Falschaussagen und\u00a0 ideologischem Bl\u00f6dsinn<\/a>, dass sich die Energieexperten nur so gewundert haben. F\u00fchrten dagegen die Windkraftkritiker einen Informationsanlass durch, wurde dies klein und unscheinbar irgendwo untergebracht, wo man es nicht besonders beachten w\u00fcrde. Diesen Texten war es dann f\u00f6rmlich anzusehen, wie der Journalist sich zur Objektivit\u00e4t zwingen musste, was aber gerade in der AZ selten gelang. Leserbriefe und Kommentare werden auch heute noch zensiert. Selbst wenn die b\u00f6sen Windkraftkritiker<a href=\"http:\/\/www.windkraftmoratorium-aargau.ch\/doku_presse\/AZ\/E-Paper-Ausgabe_AZ Baden_Mittwoch, 3 Juli 2013.pdf\" target=\"_blank\"> namentlich beschimpft<\/a> werden, zensuriert die Aargauer Zeitung <a href=\"http:\/\/www.windkraftmoratorium-aargau.ch\/doku_presse\/AZ\/Nicht_veroeffentlicht\/Leserbrief_030713_CMER.pdf\" target=\"_blank\">die passende Antwort<\/a>.\u00a0 So durfte denn Leserbriefschreiber um Leserbriefschreiber jeden pers\u00f6nlichen Angriff fr\u00f6hlich unterst\u00fctzt durch die AZ verbreiten. Ich erw\u00e4hne hier nur den Aktuellsten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Herr Merkli sollte sich von seiner ideologischen Befangenheit befreien und nicht l\u00e4nger mit seinen M\u00e4rchen die Energieszene verwirren.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In der NZZ werden die Windkraftkritiker noch konsequenter ignoriert. Dort ist es weniger ein ideelles denn ein fachliches Problem. Windkraftwerke sind kein leserzahlf\u00f6rderliches Thema. Der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung sind die physikalischen Unm\u00f6glichkeiten mangels Aufkl\u00e4rung sowieso nie aufgefallen. Das war von Beginn weg eine der wichtigsten Ziele der \u00d6kofanatiker aus Politik und Wirtschaft: Das Stimmvolk sollte so wenig wie m\u00f6glich wissen, damit es f\u00fcr den Irrsinn der Gr\u00fcnen zug\u00e4nglicher werde. Das dazugeh\u00f6rige Programm des Bundesamtes f\u00fcr Energie nennt sich noch heute scheinheilig &#8222;<em>Akzeptanzf\u00f6rderung f\u00fcr Windkraft in der Bev\u00f6lkerung<\/em>&#8222;. Man h\u00e4tte das Programm auch einfach als Gehirnw\u00e4sche bezeichnen k\u00f6nnen. Aus diesem Topf erh\u00e4lt die Windradlobby JEDES JAHR die Summe von CHF 500&#8217;000.- an Steuergeldern. Die Mitarbeiter der Windradlobby erhalten ein pers\u00f6nliches GA 1. Klasse geschenkt. Bezahlen tun das die Steuerzahler und damit auch jeder Windkraftgegner.<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnte man also meinen, so viel staatliche und mediale Unterst\u00fctzung w\u00fcrde die Windradlobby in die Lage versetzen, mit guten Argumenten leichtes Spiel gegen die Gegner von Windkraft haben zu k\u00f6nnen.\u00a0\u2013 Weit gefehlt! In meiner \u00fcber 6-j\u00e4hrigen Zeit als aktiver Windkraftgegner ist mir von Seiten der Windradlobby noch kein einziges Argument aufgetischt worden, dass den minimalsten Kriterien der Logik und Wissenschaft h\u00e4tte standhalten k\u00f6nnen. An einer Veranstaltung namens &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/09\/01\/fachtagung-windstrom-naturlich\/\" target=\"_blank\">Fachtagung Windstrom nat\u00fcrlich<\/a>&#8222;, die die basler Naturschutzorganisation Pro Natura gemeinsam mit der Suisse Eole durchgef\u00fchrt hat, wurde nach einigen wunderbaren Besch\u00f6nigungen und der Behauptung des Redners Geri M\u00fcller, es g\u00e4be in 4 Jahren KEIN URAN und auch bald kein \u00d6l mehr, von mir die einfache Frage gestellt, <em>was denn die Vorteile von Windkraft f\u00fcr die Natur seien<\/em>. Die Antwort wurde durch den Vorsitzenden Otto Sieber (Pro Natura) an den Vorsitzenden Reto Rigassi (Suisse Eole) weitergegeben. Nach einigem Herumdrucksen dann die ultimative Antwort auf eine aus der Sicht der Organisatoren dumme Frage:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>\u201cEs gibt viele Dokumente, die das belegen, sie wissen das Herr Merkli!\u201d<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wenn die Exponenten der\u00a0 Suisse Eole konkrete Belegdokumente erw\u00e4hnen, stammen die in der Regel von der Windkraft zugeneigten Autoren und verf\u00fcgen auf jeden Fall \u00fcber <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/08\/21\/enercon-larmt-mit-pulsgehalt-das-ist-richterlich-festgelegt\/\" target=\"_blank\">eine eher peinliche Belegf\u00fchrung<\/a>. Die Inhaltlosigkeit der Antwort Reto Rigassis hat die \u00fcbrigen Anwesenden aber nicht wirklich interessiert, denn die Frage war offensichtlich nicht vorgesehen, also war es die Beantwortung auch nicht. Geri M\u00fcller \u00fcbrigens, als &#8222;Mediator&#8220; dieser Fachtagung anwesend, hat die an diesem Tag gelebte Diskussionskultur sp\u00e4ter auf den Punkt gebracht:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Ich habe noch selten eine so offene und alle Seiten ber\u00fccksichtigende Konferenz begleitet.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wer die Utopie der Linken mal durchschaut hat, regt sich ob solcher Aussagen gar nicht mehr auf. Man muss f\u00fcr die Gr\u00fcnen, Linken und besonders Geri M\u00fcller ein nachsichtiges L\u00e4cheln opfern. Sie wissen es eben nicht besser.<\/p>\n<p>Erinnern wir uns an den Titel dieses Abschnitts: &#8222;<em>Es gibt keine greifbaren Argumente f\u00fcr Windkraft<\/em>&#8222;. Das ist nat\u00fcrlich sehr plakativ und jeder Gr\u00fcne w\u00fcrde es mit einer gewissen Berechtigung als &#8222;<em>reaktion\u00e4re Gesinnung<\/em>&#8220; darstellen. Es gibt schon ein paar Gr\u00fcnde F\u00dcR die Nutzung von Windkraft. So ist der Wind oberfl\u00e4chlich betrachtet &#8222;gratis zu haben&#8220;. Ihn abzusch\u00f6pfen und in Energie umzuwandeln ist schon den Holl\u00e4ndern gut gelungen. Damit haben sie die Deiche leergepumpt. Mit Windr\u00e4dern notabene! Oder man k\u00f6nnte sich die fr\u00fche europ\u00e4ische Mehlproduktion ohne Windr\u00e4der kaum vorstellen. Nur muss man hier einwenden, dass diese Windm\u00fchlen dort aufgestellt wurden, wo es auch genug Wind hatte. In der Schweiz ist zwar <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/02\/20\/die-kunst-des-herzauberns-von-wind\/\" target=\"_blank\">mindestens eine historische Windm\u00fchle f\u00fcr das Mahlen von Mehl bekannt<\/a> (Siehe Abschnitt &#8222;Mit dem Esel auf Kundentour&#8220;). Aber in der Regel hat man sich lieber mit Wasserm\u00fchlen beholfen, deren Betrieb wesentlich zuverl\u00e4ssiger funktionierte und auch besser kontrollierbar war. Die Frage ist offen, ob eine historische Subvention der ersten Windm\u00fchlen die M\u00fcller zum Umschwenken von Wasser- auf Wind h\u00e4tten bewegen k\u00f6nnen. Eine m\u00f6gliche Antwort: Wenn die M\u00fcller damals auch daf\u00fcr bezahlt worden w\u00e4ren, dass die M\u00fchlen &#8222;Nicht laufen&#8220;, h\u00e4tten sie bestimmt sofort auf Wind umgestellt. Vielleicht w\u00e4re die europ\u00e4ische Bev\u00f6lkerung an Brotmangel gestorben, aber die M\u00fcller h\u00e4tte das sicherlich nicht gest\u00f6rt.<\/p>\n<p>Nun sehen wir daran, dass die Frage, ob Windkraft Sinn oder wenig Sinn macht unzweifelhaft mit den \u00e4usseren Einfl\u00fcssen in Zusammenhang gebracht werden muss. Was sind die Umst\u00e4nde? Sind sie gut, f\u00fcr die Windkraft? Sind sie gut f\u00fcr Wasserkraft? Unsere Vorfahren hatten mit der Beantwortung dieser Frage \u00fcberhaupt keine M\u00fche. Wenn der Wind nicht gereicht hat, hat man eben das Wasser genommen, wenn es denn da war und umgekehrt. So einfach ist das!<\/p>\n<p>Heute ist alles viel komplizierter. Man mahlt kein Mehl mehr mit Windkraft. Man erzeugt jetzt Strom, der dann die Elektromotoren antreibt, um das Mehl zu mahlen. Es geht dabei auch nicht unbedingt um die Produktion von Strom. Sondern eher um die Absch\u00f6pfung von Subventionen f\u00fcr die Umwandlung von Windkraft in Strom. Und genau diese Subvention verlagert die Frage nach &#8222;Genug Wind&#8220; in Richtung &#8222;Genug Subvention&#8220;. Die Umst\u00e4nde haben sich ver\u00e4ndert. Manchmal ist es weder die Frage nach genug Wind noch die Frage nach genug Subvention. Es ist dann pl\u00f6tzlich wichtig, ein Argument f\u00fcr die Abschaffung der ungeliebten Atomkraftwerke haben zu m\u00fcssen. Dann sind die Umst\u00e4nde f\u00fcr die Windkraft oft nicht mehr klar ersichtlicht &#8222;gen\u00fcgend&#8220; oder &#8222;ungen\u00fcgend&#8220;. Der Grund F\u00dcR oder GEGEN ein Windrad ist nicht mehr abh\u00e4ngig von einem praktischen Zweck. Der ideologische Zweck ist jetzt viel wichtiger. Und genau hier hat Windkraft nichts mehr mit Wind zu tun, sondern nur noch mit dem ideologischen Zweck.<\/p>\n<p>Wenn man also sagt, es g\u00e4be &#8222;Keine Argumente f\u00fcr die Windkraft&#8220; dann ist das offensichtlich eine Frage des Standpunkts oder der pers\u00f6nlichen Wertung. Ist das Windrad ein gesuchtes Argument f\u00fcr die Abschaffung der Atomkraft oder ist es eine M\u00f6glichkeit, gr\u00fcnen Strom umzuwandeln? Das sind diametral unterschiedliche Fragen. Der Atomkraftgegner nimmt den Strohalm &#8222;Windkraft&#8220; als bare M\u00fcnze, glaubt nat\u00fcrlich daran und verteidigt diese M\u00f6glichkeit vehement. Weil wir wissen, dass linke Gesinnung eine andere Beschreibung f\u00fcr &#8222;Utopie&#8220; ist, m\u00fcssen wir dem Atomkraftwerkgegner zugestehen, dass er &#8222;ein gewichtiges Argument&#8220; f\u00fcr die Windkraft und seine ganz pers\u00f6nliche Lebensutopie vorzuweisen hat. Er glaubt daran, und das ist sein wissenschaftlicher Beleg, dass es auch so sein muss. Der Atomkraftgegner ist keinesfalls Realist. Er ist Revolution\u00e4r und Utopist. Seine Beweggr\u00fcnde m\u00fcssen kein realistisches Fundament haben, damit er sie f\u00fcr richtig erachtet. Lesen wir jetzt mal, was der gute <em>Fran\u00e7ois-Marie Arouet<\/em>, bekannt unter dem Namen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voltaire\" target=\"_blank\">Voltaire <\/a>zu seinem die linke Philosophie begr\u00fcndenden Kollegen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jean-Jacques_Rousseau\" target=\"_blank\">Jean-Jacques Rousseau<\/a> in dieser Sache zu sagen hatte:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Nie hat jemand so viel Geist aufgeboten, um uns zu dummen Eseln zu machen. Man bekommt Lust, auf allen Vieren zu gehen, wenn man Ihr Werk liest. Da ich jedoch seit mehr als sechzig Jahren diese Gewohnheit abgelegt habe, f\u00fchle ich ungl\u00fccklicherweise, dass es mir unm\u00f6glich ist, sie wiederaufzunehmen.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auch Voltaire hat die Logik der Linken nicht begreifen k\u00f6nnen. So kann ich mich stolz auf den selben Standpunkt stellen, ohne als kompletter Idiot dastehen zu m\u00fcssen. Es gibt, um die Worte von Voltaire zu ben\u00fctzten, &#8222;<em>noch Andere, die durch die linke Argumentation zu Eseln gemacht wurden<\/em>&#8222;. Ich selber war auch lange so ein Esel. Die politischen Erfahrungen im Umgang mit Linken, Atomkraftwerkgegnern und der sie aufnehmenden Windradlobby hat mich selber auf den Boden der Realit\u00e4t geholt. Es geht der Windradlobby in der Regel entweder um einen utopischen Traum einer Wirtschaft ohne Atomstrom oder einfach der lukrativen Absch\u00f6pfung von durch den willf\u00e4hrigen und d\u00fcmmlichen Staat bereitgestellten Topf namens &#8222;Kostendeckende Einspeiseverg\u00fctung&#8220; (KEV) f\u00fcr alle, die gen\u00fcgend schamlos sind, ihn auszusch\u00f6pfen. Denn mit Anstand hat das ganz sicher nichts zu tun. Es ging den Linken und Gr\u00fcnen nie um die Bereitstellung von &#8222;gr\u00fcnem, sicherem, umweltfreundlichem Strom&#8220;. Denn Windkraftwerke erzeugen das genaue Gegenteil davon.<\/p>\n<p>Die Windkraftgegner verf\u00fcgen \u00fcber fundierte, nachvollziehbare Argumente. Das ist aber nicht entscheidend, weil die Bef\u00fcrworter einer gr\u00fcnen Energierevolution mit Argumenten eh nichts anfangen k\u00f6nnen. Ihr Grund f\u00fcr ihr Tun und Denken ist die reine Utopie. F\u00fcr eine Utopie sind klare Fakten nur l\u00e4stig. Die Windkraftkritiker tr\u00e4umen zwar auch von einer gr\u00fcnen, ruhigen, sauberen und energiereichen Welt, ohne sch\u00e4dliche Treibhausgase und Atomhavarien. Aber sie sind realistisch genug, das nicht mittels untauglicher, ineffizienter, l\u00e4rmiger, teurer und umweltsch\u00e4digender Windturbinen tun zu wollen. Sie ziehen den Einsatz bew\u00e4hrter Technologie, den klassischen Spatz in der Hand, der linken Taube auf dem Dach vor. Dieses Bild ist aber insofern nicht ganz richtig, weil realistisch denkende Experten wissen, dass wir in der Schweiz mit der Kern- und Wasserkraft schon heute die Taube in der Hand halten, w\u00e4hrend die Gr\u00fcnen und Linken diese Taube liebend gern gegen den Spatz auf dem Dach austauschen m\u00f6chten.<\/p>\n<h3>Die Windradkritiker beteiligen sich an der Energiediskussion<\/h3>\n<p>Die Kritiker der Windkraftnutzung mussten alle m\u00f6glichen Verbindungen einsetzen, um ins Zentrum der staatlichen \u00d6kotheaters zu gelangen. Auf kantonaler Ebene hatte die IG Pro Heitersberg schon mal ein komplettes Dokument entwickelt, das sich \u00fcber die Raumplanung f\u00fcr Windkraftwerke im Detail \u00e4ussert. Selbstredend wurden Definitionen f\u00fcr Abst\u00e4nde, Finanzierung und andere technische Bedingungen formuliert und argumentiert, die den Bau von Windkraftanlagen minimal ertr\u00e4glich f\u00fcr Mensch und Umwelt machen sollten. Die &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Raumplanung_Aargau.pdf\" target=\"_blank\">Raumplanung f\u00fcr Windkraftanlagen<\/a>&#8220; wurde immerhin durch die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und die Pro Natura Aargau&#8220; mit zus\u00e4tzlichen Aussagen erg\u00e4nzt und damit weitgehend mitgetragen. Der Linke Nationalrat Beat Jans hat die Bem\u00fchungen der Windradkritiker als damaliger Medienverantwortlicher der Pro Natura wie folgt kommentiert:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;&#8230; Das Papier gef\u00e4hrdet den Dialog, den wir soeben mit Suisse Eole aufgenommen haben. Das vorliegende Papier der IG Windland <\/em>[sp\u00e4ter IG Pro Heitersberg, Anm. Autor]<em> w\u00fcrde ich allerdings auf keinen Fall unterschreiben. Und ich staune Baukl\u00f6tze, dass Raimund das Papier gut findet. Es enth\u00e4lt sehr viele abenteuerliche Argumente und erf\u00fcllt unsere Anspr\u00fcche an wissenschaftliche Seriosit\u00e4t nicht. Es wirkt auf mich sektiererisch.<\/em> <em>Die Aussagen gegen die Initianten und die Wirtschaftlichkeit der Anlagen sind peinlich. Mit Argumenten wie: <\/em><em>&#8222;Es gibt ein grosses privatwirtschaftliches Interesse an Windkraft. Das Verrechnen von Kommissionen und Beraterhonoraren beim Einkauf der WKA f\u00fcr die Planungsarbeit und das politische \u201eLobbying\u201c sind f\u00fcr viele Spezialisten eine eintr\u00e4gliche Einkommensquelle. Da sie als private Unternehmer oft auch Einsitz in halbstaatlichen Organisationen haben, ist die Beratert\u00e4tigkeit nicht unabh\u00e4ngig und objektiv.&#8220;\u00a0 &#8211; und davon wimmelt es sogar in der Zusammenfassung \u2013 bek\u00e4mpfen unsere Gegner \u00fcblicherweise den Naturschutz. Sie haben die Qualit\u00e4t von Verschw\u00f6rungstheorien\u2026&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Passage \u00fcber die Verrechnung von Kommissionen und die lukrative Lobbyingarbeit hat Beat Jans besonders hart getroffen, weil sie exakt zu seinen eigenen Basler Windkraftpl\u00e4nen der ADEV gepasst hat. Das durch Beat Jans vehement kritisierte Dokument wurde aber selbst der Suisse Eole zur Diskussion unterbreitet und durch den damaligen stellvertretenden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Suisse Eole, Reto Rigassi, in mehrern Anl\u00e4ufen korrigiert. Wir haben die vorgeschlagenen Korrekturen in vern\u00fcnftiger Anwendung unserer Gespr\u00e4chskultur weitgehend einfliessen lassen, worauf Reto Rigassi trotzdem heulend zu Onkel Beat Jans gelaufen ist, um \u00fcber die b\u00f6sen, b\u00f6sen Windkraftgegner zu &#8222;t\u00e4derlen&#8220;. Das Dokument &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Raumplanung_Aargau.pdf\" target=\"_blank\">Raumplanung f\u00fcr Windkraftanlagen<\/a>&#8220; hat lediglich als Basis einer fundierten Diskussion gelten wollen. Aber die Aussagen waren der Windradlobby und ihrem Vertreter Beat Jans bereits viel zu konkret. Die Windradlobby wollte, wie wir heute wissen, gar nie \u00fcber Details reden. Also haben sie es einfach als &#8222;Verschw\u00f6rung&#8220; und als &#8222;sektiererisch&#8220; bezeichnet. Dann muss man sich als Linker keine Gedanken mehr darum machen. Sache erledigt! Die Hexen sollen brennen!<\/p>\n<p>Auf nationaler Ebene konnten drei Delegierte der &#8222;Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft&#8220; zwischen Herbst 2011 und Fr\u00fchling 2012 Einsitz in die Arbeitsgruppen des Bundesamtes f\u00fcr Energie f\u00fcr die &#8222;Energiestrategie 2050&#8220; nehmen. Sie haben dort immerhin verhindert, dass selbst entlang der Autobahnen reihenweise Windkraftwerke aufgestellt werden sollten. Das war aber auch schon der einzige Diskussionspunkt zum Thema Windkraft, der durch die Arbeitsgruppen diskutiert werden durfte. Die Windkraft wurde f\u00fcr die Arbeitsgruppen zur Energiestrategie 2050 offensichtlich auf Anweisung der Windradlobby komplett ausgelagert. Das wundert schon deshalb nicht, weil die verantwortlichen Mitarbeiter des BFE allesamt entweder Mitglieder der Windradlobby, erkl\u00e4rte Atomkraftgegner oder besser noch beides waren. Die Arbeitsgruppen zur Energiestrategie 2050 waren eine reine Farce zur vermeintlichen &#8222;Integration der Kritiker&#8220; und zur Wahrnehmung des vorgeschriebenen demokratischen Prozesses. Auch hier wurden wir nicht ernst genommen. Die Entscheidungen mit gef\u00e4hrlichem Kritikpotenzial wurden bereits vorher durch die Vertreter der Windradlobby im Bundesamt f\u00fcr Energie selber gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft hat darauf dem Bundesamt f\u00fcr Energie und seinem Chef f\u00fcr Erneuerbare Energie, Frank Rutschmann, in einer gn\u00e4dig bewilligten Aussprache die fachliche Mitarbeit angeboten. Der einseitig positivistische Einfluss der Suisse Eole sollte durch uns gesundschrumpfend relativiert werden. Frank Rutschmann hat uns eiskalt eine Absage erteilt. Spielverderber werden im Bundesamt f\u00fcr Energie systematisch ausgeschlossen. Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard ist&#8217;s recht. Sie braucht die Linken f\u00fcr die n\u00e4chste Wiederwahl und zur Aufrechterhaltung ihrer Rolle als &#8222;Sch\u00e4tzchen der Nation&#8220;. Man erz\u00e4hlt sich hinter vorgehaltener Hand, dass das UVEK nicht durch die Bundesr\u00e4tin, sondern von einer Kamarilla linker \u00d6kofundamentalisten mit Sitz im Bundesamt f\u00fcr Energie gef\u00fchrt wird. Wer eine gute Juristin ist, muss nicht zwangsl\u00e4ufig auch in der Lage sein, hochkomplexe Technik richtig beurteilen zu k\u00f6nnen. Der\u00a0 \u00dcbersch\u00e4tzte Beitrag der Windkraft und der Geothermie, der sich in der Energiestrategie 2050 des Bundes findet, ist wohl das Ergebnis einer schwachen, technisch nicht versierten Bundesr\u00e4tin. Die unanst\u00e4ndig \u00fcberh\u00f6hte Subvention von Windkraft in der windarmen Schweiz ist es ganz bestimmt. Diese Bundesr\u00e4tin unterzeichnet alles, was ihrem pers\u00f6nlichen Fortkommen und der linken Schickeria im Bundesamt f\u00fcr Energie f\u00f6rderlich erscheint.<\/p>\n<p>In den verschiedenen <a href=\"http:\/\/www.pro-heitersberg.ch\/doku_wind\/mitwirkungsverfahren.html\" target=\"_blank\">Vernehmlassungen zu Windkraft in den Kantonen<\/a> und auch f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.freie-landschaft.ch\/images\/stories\/PDF\/Fragebogen_Paysage_DE.pdf\" target=\"_blank\">Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050<\/a> hat die Organisation &#8222;Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft&#8220; mitgewirkt. Beim Bundesamt f\u00fcr Umwelt wurden Unterlagen zur Belastung durch Infraschall und Schall eingebracht und mit Fachleuten diskutiert. Das Ergebnis all dieser Bem\u00fchungen: Unsere Forderungen wurden grossartig weiterhin ignoriert. Bisher ist es den Windkraftkritikern auf Bundesebene nicht gelungen, auch nur eine einzige unvern\u00fcnftige Massnahme zu verhindern oder zu korrigieren. W\u00e4hrend sich global die Bedenken und Warnungen der Windradkritiker in jeder Hinsicht best\u00e4tigen, scheint es in der Schweiz weiterhin\u00a0 keine ernsthafte Diskussion mit ernsthaften Folgen zu geben. Die M\u00e4chte der Ignoranz, Geldgier und Dummheit haben sich weitgehend durchgesetzt. W\u00e4hrend Deutschland bereits nach einem Ausstieg aus der Energiewende sucht, wollen die Schweizer den gleichen Weg der Deutschen kopieren. F\u00fcr die Umwelt und die \u00d6konomie dieses Landes kann das weit fatalere Folgen haben, als in Deutschland. Unsere Wirtschaft baut im Gegensatz zu Deutschland keine eigenen Solarpanels und keine Windkraftwerke. Wir m\u00fcssen den Wahnsinn mit wertvollen Devisen bezahlen. Jedes unsinnige Windkraftwerk, jedes nur f\u00fcr die Absch\u00f6pfung von Subventionen erstellte Solarkraftwerk belastet unsere Wirtschaft und unser Bruttoinlandprodukt ganz direkt. Man braucht kein \u00d6konom zu sein, um den Niedergang unserer Prosperit\u00e4t voraussagen zu k\u00f6nnen, wenn sich die Energiepolitik nicht bald eines Besseren besinnt.<\/p>\n<h3>Eine Interpellation f\u00fcr die Katz<\/h3>\n<p>St\u00e4nder\u00e4tin Erika Forster, damals immerhin Pr\u00e4sidentin des St\u00e4nderats, verfasste mit der Unterst\u00fctzung der Fachleute der Organisation &#8222;Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft&#8220; eine st\u00e4nder\u00e4tliche Interpellation an den Bundesrat. Sie sollte entscheidende Fragen zur Windkraftnutzung beinhalten und dem Bundesrat die Augen \u00f6ffnen. Sie wurde im Dezember 2010 eingereicht und im darauffolgenden Januar in einer traurigen Oberfl\u00e4chlichkeit beantwortet. Eine Diskussion im St\u00e4nderat sollte am 15. M\u00e4rz 2011 noch einmal die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, umstrittene Antworten neu anzufordern und eine Diskussion auszul\u00f6sen.<br \/>\nMan kann sich denken, was vier Tage nach dem grossen Seebeben in Japan aus dieser Fragestunde werden sollte. Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard verweigerte jede weitere Diskussion und Vertiefung zum Thema mit den Worten, &#8222;<em>dass man froh sein m\u00fcsse um jede Form von Energie, die wir bekommen k\u00f6nnten<\/em>&#8222;. Das Thema Kritik an Windkraft war somit vom Tisch. Die Ideologen und Subventionsj\u00e4ger konnten sich heftig die H\u00e4nde reiben. Die panische Reaktion des Bundesrates auf die Havarie von Fukushima ist in der Geschichte dieses Staates wohl einmalig. Damit wurde der Begriff &#8222;Wendehals&#8220; aus der Zeit der Aufl\u00f6sung der DDR auch f\u00fcr die schweizer Politik zur Realit\u00e4t. Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard mutierte innert Tagen von der &#8222;Atomdoris&#8220; zur &#8222;Windm\u00fchlendoris&#8220;. Das passte auch besser zur jetzt einsetzenden windigen Politik des Bundesrates. <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2011\/03\/27\/wenn-energiepolitik-durch-panik-getrieben-ist-die-antwort-von-bundesratin-doris-leuthard-auf-die-fragen-der-interpellation-forster\/\" target=\"_blank\">Die Details sind hier nachzulesen<\/a>.<\/p>\n<h3>Parteipolitik<\/h3>\n<p>Generell kann man sagen, dass sich die Frage Windkraft Ja oder Nein entlang der politischen Mitte durchzieht. Je b\u00fcrgerlicher, desto skeptischer. Die Bef\u00fcrworter einer konsequenten Energiewende nach deutschem Muster finden sich in erstaunlichem Einklang auf der linken Seite des politischen Spektrums. Die Parteien EVP, GLP, Gr\u00fcne und SP zeigen dabei eine bewundernswerte Geschlossenheit. Das passt zur Philosophie der Gleichschaltung, die in diesen Parteien mehr oder weniger verlangt wird. Ein Ausscheren nach rechts ist in diesen Reihen schon deshalb \u00e4usserst selten, weil die wenigen linken Individualisten, die noch selbst\u00e4ndig zu denken in der Lage sind, auf das sch\u00e4rfste gemobbt werden, wenn sie von der Parteilinie abweichen. Sie verlieren sofort Freunde und Posten. Ihre Karriere ist schneller beendet als sie die Worte &#8222;&#8230; ja, aber &#8230;&#8220; aussprechen k\u00f6nnen. Skepsis ist keine Option in den linken Reihen. Und so erreichen\u00a0 die Parteioberen dieser Parteien ganz nach autorit\u00e4rem Muster des Stalinismus eine klare Linie.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite sind die B\u00fcrgerlichen immer skeptisch und damit der Wissenschaft sehr nahe. Sie akzeptieren weniger Gemeinpl\u00e4tze und sch\u00f6ne, marketingkonforme Wortspiele, wenn sie inhaltlich nicht greifbar sind. Sie lassen sich ihre individuelle Meinung nicht einfach durch eine Parteidoktrin vorschwatzen. Die klarste Haltung GEGEN Subvention von erneuerbarer Energie und die Energiewende legen die Junge FDP Z\u00fcrich und Aargau an den Tag. Sie haben oft den Mut, genauso klar Stellung zu nehmen, wie dies nur ihre Kollegen auf der anderen Seite des politischen Spektrums tun. Auch die Junge SVP l\u00e4sst ihre Skepsis gegen den linken Aktionismus nicht nehmen. Unter der Pr\u00e4sidentschaft von Lucien Looser hat sich die Junge FDP Aargau klar auf die Seite der Windkraftgegner gestellt. Ihre Mutterparteien im Kanton Aargau nehmen dazu eine vern\u00fcnftige Haltung ein und lehnen die Energiewende in der vorliegenden Form als Utopie mehrheitlich ab.<\/p>\n<p>Auf nationaler Ebene ist zumindest die FDP nicht richtig greifbar. Weder als Gegner noch als Bef\u00fcrworter. Die ehemalige Wirtschaftspartei kann leider nicht mehr klar eingestuft werden. Sie verhindert damit eine sinnvolle Energiepolitik. Wenn sie sich aus der Entscheidung durch Enthaltung der Stimme stielt, muss sich nicht wundern, wenn sie als Partei nicht mehr wahrgenommen wird. Viele nationale Politiker der FDP und der SVP sind der Energiewende gegen\u00fcber skeptisch bis ablehnend eingestellt. Es finden sich aber auch einzelne, die sich hier komplett auf der linken politischen Seite bewegen. Die Parteidoktrin der b\u00fcrgerlichen Grossparteien ist zu zur\u00fcckhaltend und ziemlich mutlos. W\u00e4hrend das ganze linke Spektrum klar GEGEN Atomkraftwerke k\u00e4mpft, lassen sich die B\u00fcrgerlichen hier aus Angst vor W\u00e4hlerverlust nicht festlegen. Die Linke hat das Thema Atomkraft dermassen verunglimpft, dass es heute wirklich schwierig ist, sich klar F\u00dcR Atomkraft einzusetzen. Man wird sofort auf allen Ebenen gemobbt. Erschwerend f\u00fcr einen klaren Standpunkt F\u00dcR Atomkraft ist die Tatsache, dass die gesamte schweizerische Presse- und Medienlandschaft von latenten bis aktiven Atomkraftgegnern durchseucht ist. Von der Seite ist keine objetkive Berichterstattung m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Eine Sonderstellung nimmt die EVP wahr. Sie ist eine Mittepartei, doch \u00e4ussert sie sich zur Energiewende und zu Windkraftwerken im Gleichschritt mit den Linken. Nach meiner pers\u00f6nlichen Erfahrung mit Exponenten dieser Partei vermute ich hier vor allem sektiererische Z\u00fcge. Es muss eine interne Quelle geben, die die erneuerbare Energie erfolgreich mit der Sch\u00f6pfung Gottes in Verbindung gebracht hat. Das erinnert an die Aussagen von Jan Fleischhauer aus seinem Buch &#8222;Unter Linken&#8220;, der den geistigen Ursprung der linken Philosophie beim Christentum zu finden glaubt:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Die moderne Linke teilt mit dem Christentum den Bekehrungsauftrag, der sich aus diesem Glauben ableitet. Sie hat als weltliche Nachfolgeorganisation der in Aufl\u00f6sung befindlichen Traditionskirchen sogar ein Grossteil des Personals \u00fcbernommen: Man findet in ihren Reihen den Pilger wieder, den Ordensbruder und Bettelm\u00f6nch, aber auch den Kanonikus und gebildeten Kirchenlehrer. Es gibt den H\u00e4retiker, den Inquisitor und selbst den Flagellanten, nur dass der sich nicht mit dem Bussg\u00fcrtel kasteit, sondern mit Kleiebr\u00f6tchen und Vollkornkost.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>In einzelnen F\u00e4llen habe ich im Kampf um die Windkraftwerke sehr positive und auch mutige Politiker kennengelernt. Trotz klarer Nachteile f\u00fcr Wahlkampf und politische Arbeit haben sie immer klar und deutlich Stellung genommen und auch ihren Einfluss in Politik und Wirtschaft in unserem Sinn wahrgenommen. Sie w\u00e4ren allesamt wert, namentlich erw\u00e4hnt zu werden. Warum ich das nicht tun kann, liegt nicht etwa bei einem Verbot zur Ver\u00f6ffentlichung ihres Namens. Das haben solche Kaliber nicht n\u00f6tig. Ich erw\u00e4hne sie hier nicht, weil ich sie und ihre Familien dem linken Terror nicht unn\u00f6tig aussetzen will.<\/p>\n<h3>Referenzen<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/pro-heitersberg.ch\/doku_wind\/default.html\" target=\"_blank\">Dokumentensammlung der IG Pro Heitersberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/NaturfreundeFurAtomstrom?ref=hl\" target=\"_blank\">Facebook Gruppe &#8222;Naturfreunde f\u00fcr Atomstrom&#8220;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer gegen Atombomben und Atomkraftwerke k\u00e4mpft, stellt sich gegen den m\u00e4chtigen Staat, gegen die Gewalt der Armee, die schiere Macht der Energiekonzerne und auch gegen die eindr\u00fcckliche technische Wucht und Kraft einer Kernreaktion. Atomkraftgegner haben ein seit mehreren Generationen hoch entwickeltes politisches Potenzial. 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