{"id":4010,"date":"2013-05-22T07:58:30","date_gmt":"2013-05-22T07:58:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4010"},"modified":"2013-06-19T04:55:20","modified_gmt":"2013-06-19T04:55:20","slug":"niederosterreich-verfugt-baustopp-fur-windkraftwildwuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=4010","title":{"rendered":"Nieder\u00f6sterreich verf\u00fcgt Baustopp f\u00fcr Windkraftwildwuchs"},"content":{"rendered":"<p>Erwin Pr\u00f6ll, der Landeshauptmann von Nieder\u00f6sterreich, <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/innenpolitik\/1397174\/Niederoesterreich_Proell-verordnet-Stopp-fuer-Windkraft\" target=\"_blank\">hat am 2. Mai den sofortigen Stopp f\u00fcr den unkontrollierten Ausbau der Windkraft verordnet<\/a>. Es sollen zuerst geeignete Zonen f\u00fcr den Bau dieser umstrittenen Kraftwerke ausgewiesen werden. Der starke Widerstand von lokalen Gruppierungen, die sich gegen die Verbauung ihres Lebensumfelds zu Recht wehren, tr\u00e4gt endlich Fr\u00fcchte.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3901\" alt=\"panorama_heitersberg_ost\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/panorama_heitersberg_ost.jpg\" width=\"500\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/panorama_heitersberg_ost.jpg 500w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/panorama_heitersberg_ost-150x45.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/panorama_heitersberg_ost-300x91.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Quelle: Christof Merkli, Fotomontage Windpark Heitersberg, Schweiz<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Gr\u00fcn setzt sich wehement f\u00fcr die Zerst\u00f6rung der Natur ein.<\/h2>\n<p>Gem\u00e4ss dem europ\u00e4ischen Standard f\u00fcr gr\u00fcne Politik, wollen auch die \u00f6sterreichischen Gr\u00fcnen keinen wirksamen Schutz von Landschaft, Wald und Anwohnern vor den umweltbelastenden Windkraftwerken. Helga Krismer, die Sprecherin der Gr\u00fcnen Nieder\u00f6sterreich <a href=\"http:\/\/www.oekonews.at\/index.php?mdoc_id=1080221\" target=\"_blank\">wiegelt in bekannter Manier mit den arttypisch gr\u00fcnen Fehlinformationen ab<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Nieder\u00f6sterreich hat die weltweit strengsten Abstandsregeln f\u00fcr Windkraftanlangen. Nach dem geltenden Raumordnungsrecht muss eine Windkraftanlage mindestens 1.200 Meter vom Siedlungsgebiet entfernt sein und 2.000 Meter bis zum Siedlungsgebiet der Nachbargemeinde einhalten, sofern diese nicht zustimmt&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>und<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;410 WINDKRAFTANLAGEN IN N\u00d6 LIEFERN SAUBEREN STROM&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wahr ist, dass in Australien mindestens 2&#8217;000 Meter Abstand die Regel sind und dass in England <a href=\"http:\/\/www.publications.parliament.uk\/pa\/ld201011\/ldbills\/017\/2011017.pdf\" target=\"_blank\">ein Gesetz in Vorbereitung<\/a> ist, welches verlangt, dass Anlagen mit einer Gesamth\u00f6he von \u00fcber 150 Metern einen Abstand von sogar 3&#8217;000 Metern zu bewohnten Geb\u00e4uden einhalten m\u00fcssen. Wie praktisch alle zu ihren Gunsten gebeugten Aussagen der Gr\u00fcnen zu Windkraft stimmt es auch nicht, dass Windkraftwerke &#8222;<em>sauberen Strom liefern<\/em>&#8220; k\u00f6nnen. Der Strom aus Windkraftwerken ist systemisch betrachtet etwa so sauber, wie derjenige von Gaskraftwerken. Von dieser mikrigen Umweltbilanz kommen noch die netzbehindernde Unzuverl\u00e4ssigkeit und Unsteuerbarkeit als Abzug weg. Die von den Gr\u00fcnen aus nicht nachvollziehbaren Gr\u00fcnden abgelehnten Kernkraftwerke belasten die Umwelt dagegen kaum. Auch hier m\u00fcssen die Gr\u00fcnen ihre bekannten und komplett erfundenen Horrorgeschichten hervorkramen, um die Bev\u00f6lkerung immer wieder auf dem gew\u00fcnschten Stand der Desinformation zu halten.<\/p>\n<p>Man muss hier an die apokalyptisch angek\u00fcndigten aber komplett ausgebliebenen Umweltkatastrophen des &#8222;<em>Waldsterbens<\/em>&#8222;, des\u00a0 &#8222;<em>Peak Oil<\/em>&#8222;, dem &#8222;<em>Supersupergau von Tschernobyl<\/em>&#8222;, der &#8222;<em>30&#8217;000 &#8211; j\u00e4hrigen Verstrahlung der Region um Fukushima<\/em>&#8220; erinnern, die sich alle natlos in eine Reihe nicht eingetretener und von den Gr\u00fcnen propagierten Weltunterg\u00e4nge seit dem Theater um die Bohrinsel &#8222;<em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brent_Spar\" target=\"_blank\">Brent Spar<\/a><\/em>&#8220; einf\u00fcgen:<\/p>\n<blockquote><p>Wikipedia: &#8222;<em>Am 5. September 1995 r\u00e4umte Greenpeace ein, dass ihre Sch\u00e4tzung \u00fcber die Menge giftiger \u00d6lr\u00fcckst\u00e4nde im Tank <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>grob fehlerhaft<\/strong><\/span> war: Die genannte Zahl von 5.500 Tonnen<sup id=\"cite_ref-3\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brent_Spar#cite_note-3\">[Link]<\/a><\/sup> war viel zu hoch.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>BBC-Nachrichtenredakteur Richard Sambrook: <em>\u201eBei mir blieb das Gef\u00fchl zur\u00fcck, als h\u00e4tte uns Greenpeace \u00fcber weite Strecken an der Nase herumgef\u00fchrt\u201c<\/em>.<sup id=\"cite_ref-4\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brent_Spar#cite_note-4\">[Link]<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Greenpeace ben\u00fctzt systematisch \u00fcbertriebene Angaben als bewusstes Marketinginstrument, um die Gesellschaft und die Politik in ihrem Sinn zu beeinflussen. Die Greenpeace nahestehenden Gr\u00fcnen Politiker Europas haben dieses Prinzip ebenfalls verinnerlicht. Dies kann nur als &#8222;<em>systematische L\u00fcge<\/em>&#8220; bezeichnet werden. Die Folgen dieser L\u00fcgengeschichten, die die Umweltverb\u00e4nde wie Greenpeace verbreiten, sind immer wesentlich fataler, als die aufgebauschten Katastrophen es je h\u00e4tten sein k\u00f6nnen. Im Zusammenhang mit dem Nuklearunfall bei Tschernobyl gab es laut WHO 43 Tote. Die Sch\u00fcrung der Angst vor Geburtsfehlern bei zu diesem Zeitpunkt im f\u00f6talen Stadium befindenden Schwangeren hatte die Abtreibung von tausenden gesunder F\u00f6ten zur Folge. <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/kernkraft\/abort-castro-99.pdf\" target=\"_blank\">Wie Studien sp\u00e4ter nachgewiesen haben<\/a>, gab es zu keinem Zeitpunkt eine realistische Gef\u00e4hrdung der F\u00f6ten durch den Unfall. Die Strahlung war nie in einem kritischen Bereich, um Sch\u00e4den an den F\u00f6ten hervorrufen zu k\u00f6nnen. Man sch\u00e4tzt die Zahl der durch Tschernobyl indizierten Abtreibungen weltweit auf bis zu 200&#8217;000. Keine einzige Organisation hat sich je daf\u00fcr entschuldigt. Sie sind heute noch davon \u00fcberzeugt, dass der damalige Alarmismus notwendig gewesen sei, um &#8222;die Menschen aufzur\u00fctteln&#8220;. Das ist ihnen bis heute gelungen.<\/p>\n<h2>Der gr\u00fcne Realit\u00e4tsverlust als Markenzeichen<\/h2>\n<p>Die Gr\u00fcnen Europas haben noch immer nicht bemerkt, dass sie ihre urspr\u00fcnglichen Umweltziele schon vor vielen Jahren verlassen und verraten haben. Ihr blinder Idealismus, der gef\u00e4hrliche Aktionismus, die auf weitgehender Unkenntnis und reiner Phantasie beruhen, fokussieren sich auf die Abschaffung ausgerechnet der Energieform, die die Erreichung der Umweltziele und den Schutz des Klimas bestens unterst\u00fctzen k\u00f6nnte: Die Kernkraft.<br \/>\nGr\u00fcne Politiker und Aktivisten schrecken nicht davor zur\u00fcck, gut belegte Studien der WHO und der IAEA als unrichtig zu bezeichnen und mit <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/kernkraft\/Gesundheitliche_Folgen_Fukushima_final.pdf\" target=\"_blank\">eigenen, offensichtlich konstruierten Aussagen<\/a> mit haarstr\u00e4ubenden Pseudobelegen als die einzige Wahrheit zu propagieren. Der gr\u00fcne Realit\u00e4tsverlust ist nur noch mit Psychologie erkl\u00e4rbar. Mit Wissenschaft hat das schon lange nichts mehr zu tun.<\/p>\n<h2>In der Schweiz 300 Meter Abstand<\/h2>\n<p>Die Situation der betroffenen Anwohner in Nieder\u00f6sterreich ist allerdings noch relativ vern\u00fcnftig, wenn man mit den Verh\u00e4ltnissen in der Schweiz vergleicht. W\u00e4hrend das Bundesamt f\u00fcr Energie mit der Windradlobby namens &#8222;<em>Suisse Eole<\/em>&#8220; erwiesenermassen im selben Bett schl\u00e4ft, kann sich dieser sogenannte &#8222;<em>Verband zur F\u00f6rderung der Windenergie<\/em>&#8220; bei den Kantonen ungestraft als &#8222;<em>Vertreter des Bundes<\/em>&#8220; aufspielen und seine ganz eigenen Vorstellungen von Windkraft bei den desinformierten Beh\u00f6rden der Kantone durchsetzen. Wenn man die Diskussionen global, in Deutschland und Nieder\u00f6sterreich so anh\u00f6rt, kann man sich \u00fcber die Kaltschn\u00e4uzigkeit der hiesigen Windradlobby allerdings nur kinnreibend an den Kopf langen. W\u00e4hrend die \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr die Nutzung der Windkraft im Ausland schon katastrophal schlecht sind, sieht sich die Eidgenossenschaft dazu verpflichtet, ihrer Windradlobby doppelt so viel Subventionen auszusch\u00fctten, wie irgendein anderes Land dieser Welt. Dies bei exakt der H\u00e4lfte des nutzbaren Windaufkommens &#8230; Es gibt tats\u00e4chlich einige Politiker in Bundesbern, die das als logisch bezeichnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erwin Pr\u00f6ll, der Landeshauptmann von Nieder\u00f6sterreich, hat am 2. Mai den sofortigen Stopp f\u00fcr den unkontrollierten Ausbau der Windkraft verordnet. Es sollen zuerst geeignete Zonen f\u00fcr den Bau dieser umstrittenen Kraftwerke ausgewiesen werden. Der starke Widerstand von lokalen Gruppierungen, die sich gegen die Verbauung ihres Lebensumfelds zu Recht wehren, tr\u00e4gt endlich Fr\u00fcchte. 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