{"id":3876,"date":"2013-03-20T16:04:08","date_gmt":"2013-03-20T16:04:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3876"},"modified":"2013-12-05T06:41:56","modified_gmt":"2013-12-05T06:41:56","slug":"fur-licht-oder-strom-gibt-es-keine-eimer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3876","title":{"rendered":"F\u00fcr Licht oder Strom gibt es keine Eimer"},"content":{"rendered":"<h2 align=\"left\">Das ungel\u00f6ste Speicherproblem<\/h2>\n<p><i><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3877 alignleft\" alt=\"fredfmue38\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue38.png\" width=\"263\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue38.png 492w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue38-150x124.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue38-300x248.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/>Jedes Kind kennt die Erz\u00e4hlung von den naiven Schildb\u00fcrgern, die erst ihr Rathaus ohne Fenster bauten und dann versuchten, Licht in Eimern und S\u00e4cken hineinzutragen. Doch w\u00e4hrend man \u00fcber den in Schilda vollbrachten Unsinn noch schmunzeln kann, weil es im Reich der M\u00e4rchen liegt und uns ja nicht betrifft, spielt sich mitten unter uns ein noch viel gr\u00f6\u03b2erer Schildb\u00fcrgerstreich ab, der Deutschland technisch wie wirtschaftlich noch in gr\u00f6\u03b2te Schwierigkeiten bringen wird. Das Problem liegt darin, dass man elektrischen Strom \u00e4hnlich wie Licht nur schlecht speichern kann. Und mit genau dieser Frage steht und f\u00e4llt die ganze Energiewende mitsamt ihren Billionenkosten. <\/i><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal: Ja, rein vom Prinzip her kann man Licht und Strom durchaus speichern. Jeder kennt beispielsweise diese matt leuchtenden Kunststoffe, die Tageslicht aufnehmen und bei Stromausfall als Notmarkierung f\u00fcr Fluchtwege dienen. Auch so manches Kinderherz haben sie schon erfreut, wenn sie in Form von Spielzeug die Dunkelheit in Kinderzimmern mildern. Doch kein vern\u00fcnftiger Mensch k\u00e4me auch nur im Entferntesten auf die Idee, so etwas als Beleuchtung f\u00fcr unsere Wohnzimmer und Fabriken oder als Ersatz f\u00fcr Stra\u03b2enlaternen einsetzen zu wollen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich beim Strom. Wollte man f\u00fcr den Stromverbrauch eines durchschnittlichen deutschen Haushalts beispielsweise handels\u00fcbliche Mignonzellen verwenden, so w\u00fcrde man bei Kosten von mehr als 1 Mio. \u20ac landen \u2013 eine v\u00f6llig indiskutable Idee also. Auch Akkumulatoren sind bei weitem nicht leistungsstark oder langlebig genug, um auch nur n\u00e4herungsweise einen solchen Job zu erledigen. Jeder, der beispielsweise die heute so beliebten Solar-Gartenleuchten verwendet, stellt schnell fest, dass die Akkus schon nach 1-2 Jahren den Geist aufgeben. Selbst mit professionellen heute angebotenen Batteriesystemen [<a href=\"http:\/\/www.rwe.com\/web\/cms\/de\/37110\/rwe\/presse-news\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen\/?pmid=4008636\" target=\"_blank\">RWE<\/a>] liegen die Speicherkosten \u2013 man muss nur selbst ein wenig nachrechnen \u2013 deutlich \u00fcber 50 ct pro kWh, bei Investitionskosten oberhalb von 3000,- \u20ac\/ kW. Der Versuch, gr\u00f6\u03b2ere Mengen Strom beispielsweise mit Batterien speichern zu wollen, macht sowohl wirtschaftlich als auch technisch keinen Sinn. Ebensowenig mit keiner der anderen verf\u00fcgbaren Speichertechnologien. Und genau darin liegt das Grundproblem der gesamten Energiewende.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3880\" alt=\"fredfmue39\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue39.png\" width=\"364\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue39.png 364w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue39-150x110.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue39-300x220.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 364px) 100vw, 364px\" \/>Bild 1<\/b>. H\u00fcbsch, aber verg\u00e4nglich: Die Akkus in Solarleuchten fallen oft schon nach 1-2 Jahren komplett aus<\/em><\/p>\n<h2><b>Worauf es beim Strom ankommt<\/b><\/h2>\n<p>Unser technisch hoch komplexes Stromnetz bleibt nur stabil, wenn Produktion und Verbrauch st\u00e4ndig exakt im Gleichgewicht sind. Das deutsche Stromnetz geh\u00f6rt vor allem deshalb zu den Besten der Welt, weil wir nicht nur hervorragende Ingenieure haben, sondern diesen auch ausgefeilte Technik zur Verf\u00fcgung steht, um f\u00fcr eine st\u00e4ndige Anpassung beider Faktoren sorgen. Das entscheidende ist dabei, dass der Verbrauch stets Vorrang hat, d.h. dass die Produktion sich dem Verbrauch anpassen muss. Ein anderes System, bei dem die Dusche abgeschaltet, die Produktion mal kurz unterbrochen oder der Herd der Hausfrau f\u00fcr eine Stunde vom Netz genommen wird, weil die Stromerzeugung gerade nicht nachkommt, w\u00fcrde uns auf den Status einer Bananenrepublik zur\u00fcckwerfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3881\" alt=\"fredfmue40\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue40.png\" width=\"589\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue40.png 589w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue40-150x91.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue40-300x182.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px\" \/>Bild 2.<\/b> Schema des Tagesgangs der Strom-Tageslast im deutschen Netz an einem Herbst-Werktag (ohne \u201eerneuerbare Energien\u201c). (Grafik: Wikimedia <a title=\"w:de:Creative Commons\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/de:Creative_Commons\">Creative Commons<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>Um die Produktion dem Verbrauch anzupassen, arbeiten die Elektrizit\u00e4tsgesellschaften zun\u00e4chst mit ausget\u00fcftelten Prognosen, mit deren Hilfe der Tagesgang der Netzlast vorausgeplant wird. Dieser schwankt in Deutschland zwischen etwa 40.000 MW in den Nachtstunden und 75.000-85.000 MW an kalten Wochentagen, wenn Fabriken und Heizungen auf Hochtouren laufen [<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittellast\" target=\"_blank\">WIKI1<\/a>]. F\u00fcr die st\u00e4ndige Feinanpassung sorgt ein komplexes Netzwerk aus unterschiedlichsten Kraftwerken, die je nach Typ f\u00fcr Grundlast, Mittellast und Spitzenlast zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3882\" alt=\"fredfmue41\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue41.png\" width=\"441\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue41.png 441w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue41-150x117.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue41-300x235.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/>Bild 3<\/b>. Ausschnitt der Anzeigen in der Leitwarte eines Kraftwerks. Hier sorgt ausgekl\u00fcgelte Technik f\u00fcr die st\u00e4ndige Anpassung der Produktion an den Bedarf (Foto: Autor)<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Kraftwerke kann man nicht einfach ein- und ausschalten<\/b><\/h2>\n<p>Grundlastkraftwerke sind die Arbeitspferde des Elektrizit\u00e4tsnetzes. Es sind die gr\u00f6\u03b2ten, zuverl\u00e4ssigsten und von ihren Produktionskosten her g\u00fcnstigsten Kraftwerke, daf\u00fcr gebaut, 24 Stunden am Tag und wenn m\u00f6glich 365 Tage im Jahr f\u00fcr den erw\u00e4hnten Sockel von 40.000 MW zu sorgen, ohne den in Deutschland die Zivilisation \u2013 und das ist w\u00f6rtlich zu nehmen \u2013 zusammenbrechen w\u00fcrde. Diese Kraftwerke werden auf den sogenannten optimalen Betriebspunkt gebracht und bleiben dann dort, weil jede Abweichung einen schlechteren Wirkungsgrad \u2013 und damit auch mehr CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss \u2013 verursachen w\u00fcrde. Ihre riesigen, oft \u00fcber 100 m hohen Kesselanlagen, die viele Tausend Tonnen Stahl in Form komplexer Rohrb\u00fcndel enthalten, erleiden schon bei kleineren Temperatur\u00e4nderungen Sch\u00e4den durch W\u00e4rmeausdehnung. Solche Kraftwerke kann man nicht wie ein Auto einfach per Z\u00fcndschl\u00fcssel und Gaspedal bedienen. Daf\u00fcr erzeugen sie Strom \u2013 zumeist aus Braunkohle oder Kernkraft \u2013 zu sehr g\u00fcnstigen Preisen von etwa 2,5-3,5 ct\/ kWh [<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stromerzeugung\" target=\"_blank\">WIKI2<\/a>].<\/p>\n<p>F\u00fcr die Mittellast kommen in der Regel Steinkohlekraftwerke zum Einsatz, die sich zumindest innerhalb eines gewissen Bereichs herauf- und herunterregeln lassen. Dennoch gilt auch f\u00fcr sie, dass sie aufgrund ihrer gro\u03b2en Massen und der mit Last\u00e4nderungen verkn\u00fcpften Sch\u00e4digungen ge\u00e4nderten Anforderungen nur tr\u00e4ge folgen. Um sie nachts nicht zu weit herunterregeln zu m\u00fcssen, wird der von ihnen erzeugte Strom in den Stunden geringster Netzlast genutzt, um sogenannte Pumpspeicherkraftwerke zu f\u00fcllen. Diese pumpen mit dem \u00fcbersch\u00fcssigen Nachtstrom Wasser in hochgelegene Staubecken. Am Tag kann man es dann auf Turbinen leiten und so Strom erzeugen.<\/p>\n<p>Die Spitzenlast \u00fcbernehmen vor allem Gaskraftwerke. Das sind gro\u03b2e Gasturbinen, die innerhalb weniger Minuten von Stillstand auf hohe Leistung gebracht werden k\u00f6nnen. Sie geh\u00f6ren zu den teuersten, zugleich aber auch flexibelsten Einheiten im deutschen Kraftwerkspark und sorgen zusammen mit den direkt regelbaren Pumpspeicherkraftwerken f\u00fcr die Feinabstimmung der Stromerzeugung auf den tats\u00e4chlichen Verbrauch. St\u00e4ndige Regelimpulse von den Netzleitstellen sorgen daf\u00fcr, dass dieses Orchester verschiedenster Kraftwerke st\u00e4ndig im Einklang spielt. Anderenfalls w\u00fcrde das Netz sehr schnell instabil und k\u00f6nnte zusammenbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3884\" alt=\"fredfmue42\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue42.png\" width=\"440\" height=\"311\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue42.png 440w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue42-150x106.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue42-300x212.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/>Bild 4.<\/b> Pumpen-Turbinenbl\u00f6cke in einem Pumpspeicherkraftwerk. Solche Anlagen bieten die beste zurzeit gro\u03b2technisch verf\u00fcgbare M\u00f6glichkeit zur Speicherung von Strom<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Die Rolle der erneuerbaren Energien<\/b><\/h2>\n<p>Mit der massiven F\u00f6rderung der sogenannten \u201eErneuerbaren Energien\u201c sowie der Abschaltung der Kernkraftwerke wird dieses \u00fcber Jahrzehnte aufgebaute und durchoptimierte Stromversorgungssystem jetzt mit Situationen konfrontiert, f\u00fcr die es niemals ausgelegt war. Wie man an Bild 5 sieht, entspricht die installierte Erzeugungskapazit\u00e4t aller erneuerbaren Energien nach den erfolgten Investitionen von mehreren 100 Mrd. \u20ac inzwischen fast dem Maximalwert dessen, was f\u00fcr die Stromversorgung Deutschlands erforderlich ist [<a href=\"http:\/\/www.EnergyMap.info\" target=\"_blank\">EMAP<\/a>]. Kann man also in B\u00e4lde das vom US-Pr\u00e4sidenten Bush her bekannte Banner \u201eMission accomplished\u201c aufh\u00e4ngen und darangehen, zusammen mit den restlichen Kernkraftwerken auch die als \u201eDreckschleudern\u201c in Verruf gekommenen Kohlekraftwerke abzuschalten?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-3885\" alt=\"fredfmue43\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue43.png\" width=\"421\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue43.png 876w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue43-150x114.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue43-300x228.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px\" \/><em>Bild 5.<\/em><\/b><em> Die nominelle Stromerzeugungs-Kapazit\u00e4t der in Deutschland installierten Kraftwerke, die mit \u201eerneuerbaren Energien\u201c arbeiten, reicht theoretisch schon fast aus, um das Maximum des Tagesbedarfs zu decken (Grafik: Autor)<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Hohe Kapazit\u00e4ten von Wind und Sonne <\/b><\/h2>\n<p>Sieht man sich die Darstellung der installierten Kapazit\u00e4ten \u201eerneuerbarer\u201c Energien in Bild 5 genauer an, so stellt man fest, dass Wind und Fotovoltaik mit zusammen rund 61.500 MW daran den mit Abstand gr\u00f6\u03b2ten Anteil haben. Allein die Kapazit\u00e4ten dieser beiden Energiequellen reichen zusammen bereits aus, um theoretisch fast 80 % des ben\u00f6tigten Stroms zu erzeugen. Verdeutlicht wird dies im Bild 6, wo die entsprechenden Kapazit\u00e4ten in Form von Balken eingetragen wurden. Allerdings stehen diese Kapazit\u00e4ten weder st\u00e4ndig noch zuverl\u00e4ssig zur Verf\u00fcgung stehen. Wind und Sonne folgen nur ihren eigenen Regeln, so dass die tats\u00e4chlich zur Verf\u00fcgung stehende Energie innerhalb sehr weiter Grenzen schwankt. Strom aus Sonne steht sogar stets nur tags\u00fcber zur Verf\u00fcgung. Genau dies ist das Problem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-3886\" alt=\"fredfmue44\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue44.png\" width=\"565\" height=\"344\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue44.png 1177w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue44-150x91.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue44-300x182.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue44-1024x622.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 565px) 100vw, 565px\" \/>Bild 6.<\/b> Die theoretische Kapazit\u00e4t der deutschen Wind- und Solarkraftwerke erreichte 2012 schon mehr als 61.000 MW (Grafik: Wikimedia <a title=\"w:de:Creative Commons\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/de:Creative_Commons\">Creative Commons<\/a>)<\/em><\/p>\n<h2><b>EE-Strom als St\u00f6renfried<\/b><\/h2>\n<p>Die Auswirkungen dieser Schwankungen verdeutlicht Bild 7. Der linke Balken zeigt die typische H\u00f6chstlast eines Tagesgangs mit ihren Anteilen aus Grund-, Mittel- und Spitzenlast. Der Balken rechts daneben zeigt die theoretisch verf\u00fcgbaren Erzeugungskapazit\u00e4ten von Wind- und Solarstrom, den beiden Hauptakteuren der \u201eerneuerbaren\u201c Stromproduktion. Das tats\u00e4chliche kumulierte Aufkommen dieser beiden Erzeugungsarten f\u00fcr den Tag maximaler gemeinsamer Produktion zeigt der dritte Balken: Am 31.3.2012 standen um 07:30 Uhr kurzzeitig 12567 MW Solarleistung und 20843 MW Windleistung gleichzeitig zur Verf\u00fcgung [<a href=\"http:\/\/www.transparency.eex.com\/en\/\" target=\"_blank\">EEX<\/a>]. F\u00fcr diesen Zeitpunkt h\u00e4tte man demnach theoretisch nicht nur alle Spitzenlastkraftwerke, sondern dar\u00fcber hinaus auch nahezu die gesamte Mittellast vom Netz nehmen k\u00f6nnen. Praktisch ist das jedoch nicht m\u00f6glich, denn die Stromerzeugung dieser Einheiten muss im Voraus geplant und verkauft werden, weil sowohl Produzenten als auch Abnehmer des Stroms Planungssicherheit brauchen. Die \u00fcbrigen, zum Spot(t)preis extrem kurzfristig an den B\u00f6rsen gehandelten Strommengen sind vergleichbar mit den \u201elast-minute\u201c-Angeboten im Reisesektor. Sie ersetzen nicht das regul\u00e4re Reisegesch\u00e4ft, sondern sind ein Entlastungsventil, wo Notverk\u00e4ufer und Schn\u00e4ppchenj\u00e4ger miteinander handelseinig werden k\u00f6nnen. Selbst theoretisch h\u00e4tte man 31.3. nicht alle Kraftwerke der Mittel- und Spitzenlast abschalten k\u00f6nnen, denn solche EE-Leistungen stehen nur kurzzeitig zur Verf\u00fcgung, und Mittellastkraftwerke sind nur in gewissen Grenzen regelbar.<\/p>\n<p>Viel bedeutsamer ist jedoch die Situation am 24.10.2012 um 6:00 Uhr morgens [<a href=\"http:\/\/www.transparency.eex.com\/en\/\" target=\"_blank\">EEX<\/a>]. Den entsprechenden Balken kann man in der Grafik nicht sehen, weil der betreffende Strich zu d\u00fcnn ist: Zu diesem Zeitpunkt gab es gar keinen Solarstrom, und der Wind steuerte nur 258 MW zur deutschen Stromversorgung bei. Anders ausgedr\u00fcckt: Nur mit Wind und Sonne h\u00e4tte Deutschland restlos stillgestanden. Trotz gigantischer Investitionen in Wind- und Solaranlagen muss f\u00fcr solche F\u00e4lle der gesamte Bestand konventioneller Kraftwerke weiter vorgehalten werden. Das hei\u03b2t auch, dass der damit verbunden Kostenapparat \u2013 wie Personal, Instandhaltung, Verwaltung und Kapitaldienst \u2013 st\u00e4ndig weiterlaufen muss, damit die Kraftwerke im Notfall zur Verf\u00fcgung stehen k\u00f6nnen. Eingespart werden lediglich die Brennstoffkosten, diese Einsparung wird jedoch durch erh\u00f6hte Reparaturaufwendungen wegen der schadentr\u00e4chtigen Anfahr- und Abschaltvorg\u00e4nge in der Regel mehr als nur kompensiert. Im Prinzip l\u00e4uft demnach die Stromerzeugung aus Wind und Sonne im Wesentlichen darauf hinaus, dass ein bestens eingespieltes und durchoptimiertes Stromversorgungssystem nicht im geringsten ersetzt werden kann. Stattdessen wird es vor allem gest\u00f6rt und durcheinandergebracht. Mit jedem Wind- und Solarkraftwerk, das zus\u00e4tzlich ans Netz gebracht wird, nehmen diese Probleme sogar noch weiter zu. Bis jetzt wurden \u201enur\u201c die Spitzen- und die Mittellast beeintr\u00e4chtigt. Wenn es erst soweit kommt, dass auch der Betrieb von Grundlastkraftwerken nicht mehr st\u00f6rungsfrei m\u00f6glich ist, dann gute Nacht Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-3887\" alt=\"fredfmue45\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue45.png\" width=\"495\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue45.png 825w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue45-150x89.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue45-300x178.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 495px) 100vw, 495px\" \/><em>Bild 7.<\/em><\/b><em> Wenn die Stromproduktion aus Sonne und Wind \u2013 wie am 24.10.2012 mit lediglich 258 MW \u2013 bei weniger als 1 % des Bedarfs liegt, sind konventionelle Kraftwerke unverzichtbar. Es kann also keine Rede davon sein, dass diese \u201eersetzt\u201c w\u00fcrden (Grafik: Autor)<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Stromspeicherung w\u00e4re einziger Ausweg<\/b><\/h2>\n<p>Die einzige M\u00f6glichkeit, solche katastrophalen Auswirkungen zu verhindern, w\u00e4re eine Zwischenspeicherung des am Bedarf vorbei erzeugten EE-Stroms, um diesen dann bei schlechter Wetterlage wieder ins Netz zur\u00fcckzuspeisen, so wie es ja auch bereits mit dem Strom aus vor\u00fcbergehend nicht ausgelasteten Mittellastkraftwerken geschieht. Als einzige gro\u03b2technisch bew\u00e4hrte Methode st\u00fcnden hierf\u00fcr die bereits erw\u00e4hnten Pumpspeicherkraftwerke zur Verf\u00fcgung [<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Pumpspeicherkraftwerken\" target=\"_blank\">WIKI3<\/a>]. Sie haben einen Wirkungsgrad von rund 70-80 %, deutlich besser als der aller anderen Technologien wie Druckluft, Wasserstoff oder Power-to-Gas, die von interessierten Kreisen hierf\u00fcr gerne und h\u00e4ufig in die Diskussion gebracht werden.<\/p>\n<p>Das Problem: Es gibt nicht die geringste Aussicht, auch nur ann\u00e4hernd die ben\u00f6tigten Speicherkapazit\u00e4ten aufzubauen, da es in Deutschland aufgrund der geographischen Gegebenheiten kaum noch geeignete Standorte f\u00fcr Pumpspeicherkraftwerke gibt. Die derzeit vorhandenen Anlagen haben eine Leistung von insgesamt rund 7000 MW, etwa ein Zehntel dessen, was bereits jetzt an kombinierter Erzeugungskapazit\u00e4t im Bereich Wind- und Solarkraftwerke installiert ist. Neben der zu geringen Leistung ist au\u03b2erdem auch ihre Speicherkapazit\u00e4t v\u00f6llig unzureichend. Sie wurden f\u00fcr einen regelm\u00e4\u03b2igen Tag-Nacht-Zyklus ausgelegt und k\u00f6nnen selbst bei voller Aufladung meist nur wenige Stunden Strom liefern. Da Schlechtwetterperioden mit wenig Wind und kaum Sonne jedoch gerade im Winter \u00fcber Wochen andauern k\u00f6nnen, braucht man \u00fcber diese Option gar nicht erst nachzudenken. Und auch unsere Nachbarl\u00e4nder Norwegen, Schweiz und \u00d6sterreich haben nicht im Entferntesten die M\u00f6glichkeit, mit ausreichenden Kapazit\u00e4ten in die Bresche zu springen.<\/p>\n<h2><b>W\u00fcnsche und Wirklichkeiten<\/b><\/h2>\n<p>Wie sehr Politik und interessierte Ideologen dennoch gerade auf diesem Gebiet dem B\u00fcrger Halbwahrheiten und Unsinn pr\u00e4sentieren, zeigt sich besonders krass in diesem Bereich. Herausragendes Beispiel ist in diesem Zusammenhang ein Gutachten des von der Bundesregierung eingesetzten Sachverst\u00e4ndigenrats f\u00fcr Umweltfragen, der laut einem Wikipedia-Artikel im Mai 2010 in einem Sondergutachten \u201e100 % erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimavertr\u00e4glich, sicher, bezahlbar\u201c davon ausging, dass \u201edie Kapazit\u00e4ten der Speicherkraftwerke insbesondere in Norwegen (allein nahezu 85 TWh Wasserbeckenkapazit\u00e4t der dortigen zu Pumpspeichern ausbauf\u00e4higen Speicherwasserkraftwerke) und Schweden bei weitem ausreichen, um Schwankungen der zuk\u00fcnftig eingespeisten erneuerbaren Energien auszugleichen [<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pumpspeicherkraftwerk\" target=\"_blank\">WIKI4<\/a>].\u201c Macht man sich jedoch die M\u00fche, die Tatsachen z.B. in Norwegen zu \u00fcberpr\u00fcfen, so stellt man fest, dass es dort zurzeit so gut wie gar keine installierten Pumpspeicherkapazit\u00e4ten gibt. Als einziges tats\u00e4chlich vorhandenes norwegisches Pumpspeicherkraftwerk findet sich das Kraftwerk Saurdal mit einer installierten Pumpleistung von gerade einmal 320 MW, daneben werden zwei weitere Projekte aufgef\u00fchrt \u2013 ohne Angaben zu einem Inbetriebnahmedatum. Es ist schon erschreckend zu sehen, in welcher Weise hier theoretische M\u00f6glichkeiten als Fakten dargestellt werden. \u00dcber die Kosten scheint man sich dabei gar keine Gedanken gemacht zu haben.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><b>Der Wirkungsgrad ist entscheidend<\/b><\/h2>\n<p>Zu allen anderen Speichertechnologien, die zurzeit als Alternativen zur Pumpspeicherung angeboten werden, kann kurz und b\u00fcndig ausgesagt werden, dass ihr Wirkungsgrad viel zu schlecht und ihre Kosten viel zu hoch sind, um sie als Alternativen auch nur in Betracht zu ziehen. Daran wird auch noch so viel Forschung nicht viel \u00e4ndern. Selbst unter optimalen Bedingungen erreichen viele dieser Technologien nur 30 bis 54 %, lediglich in Ausnahmef\u00e4llen werden 62 % erreicht. Dazu muss man noch Leitungs- und Umspannverluste von 15 % und mehr rechnen, da der Strom von weit her zu den Speichern und von dort wieder zu den Verbrauchern transportiert werden m\u00fcsste. Addiert man beide Verluste, so bedeutet dies, dass mehr als 50 % des teuren EE-Stroms verloren gingen, was volkswirtschaftlich v\u00f6llig untragbar w\u00e4re. Zudem l\u00e4ge die zeitliche Reichweite dieser Speichersysteme meist im Bereich weniger Stunden statt der Wochen bis Monate, die zur effektiven Vorratshaltung ben\u00f6tigt w\u00fcrden.<\/p>\n<p><i>Fred F. Mueller<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3888\" alt=\"fredfmue46\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue46.png\" width=\"518\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue46.png 518w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue46-150x100.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue46-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/>Bild 8.<\/b> Beim Transport und der Speicherung elektrischer Energie liegen die Leitungs- und Umspannverluste schnell im zweistelligen Prozentbereich<\/em><\/p>\n<h2><b>Quellen<\/b><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\">[<a href=\"http:\/\/www.transparency.eex.com\/en\/\" target=\"_blank\">EEX<\/a>] http:\/\/www.transparency.eex.com\/en\/<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\">[<a href=\"http:\/\/www.EnergyMap.info\" target=\"_blank\">EMAP<\/a>] www.EnergyMap.info (16.2.2013)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\">[<a href=\"http:\/\/www.rwe.com\/web\/cms\/de\/37110\/rwe\/presse-news\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen\/?pmid=4008636\" target=\"_blank\">RWE<\/a>] http:\/\/www.rwe.com\/web\/cms\/de\/37110\/rwe\/presse-news\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen\/?pmid=4008636 (am 18.3.2013)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\">[<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittellast\" target=\"_blank\">WIKI1<\/a>] http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittellast (am 18.3.2013)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\">[<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stromerzeugung\" target=\"_blank\">WIKI2<\/a>] http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stromerzeugung (am 18.3.2013)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\">[<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Pumpspeicherkraftwerken\" target=\"_blank\">WIKI3<\/a>] http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Pumpspeicherkraftwerken (am 18.3.2013)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\">[<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pumpspeicherkraftwerk\" target=\"_blank\">WIKI4<\/a>] http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pumpspeicherkraftwerk (am 18.3.2013)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ungel\u00f6ste Speicherproblem Jedes Kind kennt die Erz\u00e4hlung von den naiven Schildb\u00fcrgern, die erst ihr Rathaus ohne Fenster bauten und dann versuchten, Licht in Eimern und S\u00e4cken hineinzutragen. Doch w\u00e4hrend man \u00fcber den in Schilda vollbrachten Unsinn noch schmunzeln kann, weil es im Reich der M\u00e4rchen liegt und uns ja nicht betrifft, spielt sich mitten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":259,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,15,25,13],"tags":[],"class_list":["post-3876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-alternativen-zu-windkraft","category-grundlagenwissen","category-zahlen-in-der-presse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/259"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3876"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3876\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}