{"id":3844,"date":"2013-03-07T14:41:03","date_gmt":"2013-03-07T14:41:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3844"},"modified":"2013-06-06T21:25:40","modified_gmt":"2013-06-06T21:25:40","slug":"solardachbetrug-und-burgerwindpleite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3844","title":{"rendered":"Solardachbetrug und B\u00fcrgerwindpleite"},"content":{"rendered":"<h2>Nepp, Fallen und windige Versprechungen<\/h2>\n<p><i><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3845 alignleft\" alt=\"fredfmue33\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue33.png\" width=\"193\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue33.png 372w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue33-112x150.png 112w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue33-225x300.png 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/>In Deutschland l\u00e4uft eine Geldbeschaffungsmasche von epochalem Ausma\u03b2. Ziel sind die Spargroschen vieler gutgl\u00e4ubiger B\u00fcrger. Man lockt sie mit Versprechungen von sicheren Geldanlagen, mit denen gleichzeitig ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet werde. Landauf, landab bem\u00fchen sich zahllose gro\u03b2e und kleine Firmen und Vertretungen darum, Solarplantagen oder B\u00fcrgerwindparks an den Mann zu bringen. Doch Vorsicht: In dieser Billionen-Euro-Branche haben sich l\u00e4ngst mafi\u00f6se Strukturen herausgebildet, sind Lug und Betrug gang und g\u00e4be geworden.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal: Mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kann man tats\u00e4chlich reich werden, sehr reich sogar. Einige Spitzenvertreter der Branche sind inzwischen im exklusiven Klub der deutschen Milliard\u00e4re zu finden, und auch manch anderer Windbauer oder Solarplantagenbesitzer hat es zu durchaus respektablem Reichtum in mehrstelliger Millionenh\u00f6he gebracht. Doch neben diesen Vorzeige-Gewinnlern gibt es auch Verlierer, die sich von angeblich sicheren Gewinnen verlocken lie\u03b2en, ihre oft m\u00fchsam erarbeiteten Ersparnisse in solche Projekte zu investieren, um hinterher festzustellen, dass die versprochenen Ertr\u00e4ge nicht hielten, was urspr\u00fcnglich versprochen wurde [<a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/windraeder-liegen-weiter-unter-plan--63827138.html\" target=\"_blank\">WIND2<\/a>]. Man h\u00f6rt auch von F\u00e4llen, wo die Anleger draufzahlen m\u00fcssen, statt zu verdienen. Davon liest man nat\u00fcrlich nichts in den bunten Prospekten oder den professoral klingenden Gutachten, mit denen arglose B\u00fcrger dazu verleitet werden sollen, ihre Ersparnisse zur Verf\u00fcgung zu stellen. Und in der einschl\u00e4gigen Fachpresse sowie den zahllosen Internetportalen, die von den Anzeigen der entsprechenden Industrie leben, sucht man entsprechende Negativmeldungen nat\u00fcrlich vergeblich.<\/p>\n<h2><b>Die Gewinner stehen schon vorher fest<\/b><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist festzustellen, dass das Risiko bei solchen Anlagemodellen in den meisten F\u00e4llen im Interesse bestimmter Akteure ungleich verteilt ist. So sind beispielsweise die wirklich guten Windstandorte zumeist schon l\u00e4ngst vergeben. Gewinner sind bei neuen Projekten meist diejenigen, die bereits bei Inbetriebnahme ihren Reibach gemacht haben: Die Hersteller der Anlage, die Projektgesellschaft, die das Ganze errichtet hat, die Gutachter und Beratungsb\u00fcros sowie die Besitzer des Grundst\u00fccks, die aus Opa\u2018s \u201esaurer Wiese\u201c jetzt \u00fcppige, \u00fcber 20 Jahre garantierte Pachtertr\u00e4ge ziehen k\u00f6nnen. Das Risiko liegt dagegen bei den Betreibern, die nicht nur die anf\u00e4nglichen Investitionskosten zu tragen haben, sondern auch alle mit dem Projekt verbundenen Unw\u00e4gbarkeiten. Wer ein wenig sucht, findet im Internet immer wieder Warnungen vor Fallen und unseri\u00f6sen Praktiken [TIPP1, TIPP2, TIPP3]. Die wichtigsten Risiken sind das Ertragsrisiko, das Betriebsrisiko, das Recyclingrisiko \u2013 und das politische Risiko.<\/p>\n<h2><b>Ertragsrisiken -Wind<\/b><\/h2>\n<p>Wer sich mit Prospekten \u00fcber Windkraftprojekte besch\u00e4ftigt, wundert sich h\u00e4ufig \u00fcber erstaunlich optimistische Angaben \u00fcber die bei diesen Vorhaben zu erwartenden Stromertr\u00e4ge. Da Windverh\u00e4ltnisse f\u00fcr den Laien nicht zu ermitteln sind, werden hierf\u00fcr Expertisen eingeholt. Diese verwenden wiederum h\u00e4ufig Computermodelle, die zuverl\u00e4ssig sein k\u00f6nnen \u2013 oder eben auch nicht, wie ja auch die Erfahrung mit Wetterberichten immer wieder zeigt. So kann man beispielsweise f\u00fcr deutsche Offshore-Windparks in der Nordsee Prognosen finden, die von 40-46 % Nutzungsgrad im Jahr ausgehen [<a href=\"http:\/\/www.trianel-borkum.de\/de\/windpark\/daten-und-fakten.html \" target=\"_blank\">TRIA<\/a>]. Das sind fantastische Werte \u2013 so sie denn stimmen sollten. Da es f\u00fcr dieses Seegebiet bisher kaum Langzeit-Erfahrungen gibt, empfiehlt sich ein Blick auf reale Betriebswerte beispielsweise in Gro\u03b2britannien. Dort hat man im Offshorebereich schon seit langem umfassende Erfahrungen mit zahlreichen Windfarmen gesammelt \u2013 und geht von lediglich 29,65 % Nutzungsgrad aus.<\/p>\n<p>Auch bei landgest\u00fctzten Anlagen ist anzuraten, sich die in Prospekten pr\u00e4sentierten Zahlen kritisch anzusehen. So gibt es Meldungen, dass Banken bei Finanzierungen davon ausgehen, dass die Angaben von Windgutachten systematisch um 17,5 % zu hoch liegen. Tats\u00e4chlich sind Nutzungsgrade oberhalb von 20 % nur an wenigen Standorten zu erwarten. Der langzeitige Mittelwert f\u00fcr Deutschland liegt bei lediglich 16,8 %. Die geographische Lage hat dabei entscheidenden Einfluss, wie die Aufstellung der Nutzungsgrade nach Bundesl\u00e4ndern f\u00fcr das Jahr 2010 zeigt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3848\" alt=\"fredfmue34\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue341.png\" width=\"500\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue341.png 903w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue341-150x91.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue341-300x182.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<em><b>Bild 1.<\/b> Bei Windenergieanlagen spielt der Standort eine entscheidende Rolle. Hier die in den deutschen Bundesl\u00e4ndern im Jahr 2010 durchschnittlich erzielten Nutzungsgrade (Grafik: Autor)<\/em><\/p>\n<h2><b>Ertragsrisiken &#8211; Fotovoltaik<\/b><\/h2>\n<p>Auch bei Fotovoltaikanlagen ist nicht alles Gold, was gl\u00e4nzt. Was z\u00e4hlt, sind S\u00fcdlagen mit viel Sonnenschein bei klarem Himmel. Aussagen wie die, Solarzellen w\u00fcrden auch bei bedecktem Himmel noch Strom liefern, sind bestenfalls akademischer Schnickschnack. Wohnt man in einem Talkessel mit Abschattung oder h\u00e4ufiger Inversionswetterlage, so sitzt man schon auf der Verliererseite. Falsche Dachneigung, unzureichende S\u00fcdorientierung oder Schatten von Nachbars Baum k\u00f6nnen die Ertr\u00e4ge dramatisch mindern. Was viele nicht wissen: Selbst Teilabschattungen k\u00f6nnen den Ertrag eines betroffenen Paneelstrangs deutlich verringern. Weitere Faktoren, die sich nachteilig auf den Ertrag auswirken, sind Verschmutzung durch Staub sowie Abschattung durch Pflanzenwuchs bei niedrig aufgest\u00e4nderten Plantagen oder \u2013 in diesem Winter h\u00e4ufiger zu beobachten \u2013 durch Schnee und Eis. F\u00fcr Deutschland ist von einem durchschnittlichen Langzeit-Nutzungsgrad von etwa 7,5 % auszugehen. Bei Angaben, die wesentlich dar\u00fcber liegen, sollte man Vorsicht walten lassen.<\/p>\n<h2><b>Betriebs- und Lebensdauerrisiken \u2013 Wind<\/b><\/h2>\n<p>Windenergieanlagen sind hochkomplexe technische Produkte und unterliegen enormen Beanspruchungen, zudem sind sie der Witterung ausgesetzt. Deshalb sind Sch\u00e4den fr\u00fcher oder sp\u00e4ter unausweichlich. Reparaturen in H\u00f6hen von 100 m H\u00f6he sind teuer, vor allem, wenn beim Austausch gro\u03b2er Teile ein Kran eingesetzt werden muss. Die Schummeleien bez\u00fcglich der Verf\u00fcgbarkeiten von WKA beginnen schon bei den Angaben zur Lebensdauer, die vielfach mit 25 Jahren angegeben wird [<a href=\"http:\/\/www.trianel-borkum.de\/de\/windpark\/daten-und-fakten.html \" target=\"_blank\">TRIA<\/a>]. Interessanterweise gibt der weltgr\u00f6\u03b2te Hersteller Vestas in eigenen Lebensdaueranalysen Auslegungslebensdauern von lediglich 20 Jahren an [VEST1]. Zu den anderweitig angegebenen 25 Jahren ist das immerhin ein Unterschied von 25 %. Zu den Schwachpunkten von Windenergieanlagen geh\u00f6ren insbesondere auch die Getriebe, deren Ersatz \u00e4u\u03b2erst aufwendig ist. Hier rechnet die erw\u00e4hnte Analyse mit einem Austausch innerhalb der Lebensdauer der Anlage.<\/p>\n<p>Nachdenklich stimmen sollte insbesondere das Ergebnis detaillierter Untersuchungen der britischen Renewable Energy Foundation \u00fcber die Entwicklung der Produktivit\u00e4t von Windenergieanlagen in Gro\u03b2britannien und D\u00e4nemark. In dieser Langzeitstudie wurde festgestellt, dass die Nutzungsgrade britischer Windfarmen von urspr\u00fcnglich ca. 24 % innerhalb von 10 Jahren auf 15 % abfallen und nach 15 Jahren lediglich noch 11 % erreichen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass wenige Windfarmen l\u00e4nger als 12-15 Jahre arbeiten werden.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3850\" alt=\"fredfmue35\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue35.png\" width=\"500\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue35.png 1122w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue35-150x79.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue35-300x158.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue35-1024x539.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<em><b>Bild 2. <\/b>Die Nutzungsgrade der in Deutschland installierten Windkraftanlagen unterliegen j\u00e4hrlichen Schwankungen. Der langj\u00e4hrige Mittelwert betr\u00e4gt 16,8 % (Grafik: Autor)<\/em><\/p>\n<h2><b>Betriebs- und Lebensdauerrisiken \u2013 Solar<\/b><\/h2>\n<p>Da die meisten Fotovoltaikanlagen aus Elektronikkomponenten ohne bewegliche Teile aufgebaut sind, wird h\u00e4ufig angenommen, sie h\u00e4tten eine sehr hohe Lebensdauer. Oft ist zu lesen, sie w\u00fcrden zwar im Laufe der Zeit allm\u00e4hlich etwas nachlassen, lieferten aber auch nach 25 Jahren noch 75 % ihrer urspr\u00fcnglichen Leistung und seien auch danach noch f\u00fcr viele weitere Jahre verwendbar. Wer jedoch die Wahrheit wissen will, sollte nicht in Prospekten der Hersteller oder auf den Webseiten der vielen Lobbygruppen nachsehen, sondern bei Internet-Suchmaschinen Begriffe wie \u201eSolaranlage defekt\u201c eingeben. Das sich hieraus ergebende Bild weicht doch recht erheblich von der heilen Welt der Anbieter ab. Es ist erstaunlich, wieviele Firmen und Ingenieurb\u00fcros offensichtlich gut davon leben, dass sie sich um die Funktions- und Leistungsdefizite von Solaranlagen k\u00fcmmern. Dort kann man dann beispielsweise Aussagen \u00fcber bis zu zweistellige Prozents\u00e4tze von Zellen finden, die entweder defekt sind oder nicht die volle Leistung bringen. Auch in den Blogs vieler Heimwerker- und Selbsthilfeportale finden sich zahlreiche Leidensgeschichten als Warnung, dass es offensichtlich nicht immer damit getan ist, sich eine Anlage aufs Dach zu schrauben, um dann jahrzehntelang bequem Geld einnehmen zu k\u00f6nnen [<a href=\"http:\/\/cr4.globalspec.com\/thread\/25552\/Service-life-of-solar-panels \" target=\"_blank\">SOLA1<\/a>].<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3851\" alt=\"fredfmue36\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue36.png\" width=\"500\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue36.png 1208w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue36-150x90.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue36-300x180.png 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue36-1024x616.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<em><b>Bild 3. <\/b>Der Nutzungsgrad von in Deutschland installierten Fotovoltaikanlagen schwankt teils erheblich. Der langj\u00e4hrige Mittelwert liegt bei rund 7,5 % (Grafik: Autor)<\/em><\/p>\n<h2><b>Wohin mit dem Sonderm\u00fcll?<\/b><\/h2>\n<p>Das Recyclingrisiko besteht, weil sowohl Windkraftanlagen als auch Fotovoltaikpaneele nach Ablauf der 20j\u00e4hrigen Betriebsdauer umweltvertr\u00e4glich demontiert und entsorgt werden m\u00fcssen. Bei Windkraftanlagen k\u00f6nnen allein f\u00fcr Abriss und Abtransport f\u00fcnfstellige Betr\u00e4ge f\u00e4llig werden. Und der Aussage, dass man auf den alten Mast einfach wieder eine neue Anlage setzen k\u00f6nne, sollte man mit Skepsis begegnen: Mast und Gondel bilden ein aufeinander abgestimmtes System, und auch f\u00fcr den Mast gilt die Auslegungsberechnung nur f\u00fcr eine Betriebsperiode. Wenn danach etwas passieren sollte, d\u00fcrften interessante juristische Auseinandersetzungen mit der Versicherung zu erwarten sein.<\/p>\n<p>Auch bez\u00fcglich der Entsorgung von Fotovoltaikanlagen drohen dem Eigner erhebliche Kosten, da es sich bei vielen Technologien um Sonderm\u00fcll handelt, der giftige Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Tellur enth\u00e4lt [<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/recycling-von-modulen-solar-konzerne-kaempfen-um-ihr-gruenes-image-a-688779.html\" target=\"_blank\">RECY<\/a>]. Die sachgerechte Entsorgung dieses Materials erfordert hoch spezialisierte Anlagen und ist entsprechend teuer. Zwar geben manche Hersteller deshalb f\u00fcr die von ihnen gelieferten Module eine Entsorgungszusicherung, jedoch ist angesichts der desolaten Lage der meisten dieser Firmen kaum davon auszugehen, dass nach Ablauf der Betriebsdauer noch irgendjemand da sein wird, der diese Versprechungen auch einl\u00f6sen kann.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3824\" alt=\"fredfmue32\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue32.png\" width=\"500\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue32.png 495w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue32-150x89.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue32-300x178.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<em><b>Bild 4<\/b>. Sonderm\u00fcll. Das in vielen Solard\u00e4chern enthaltene hochgiftige Schwermetall Cadmium wurde aus Industrieprodukten schon vor vielen Jahren verbannt (Foto: Autor)<\/em><\/p>\n<h2><b>Politische Risiken<\/b><\/h2>\n<p>Eine der entscheidenden S\u00e4ulen der Energiewende ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das dem Investor, der Geld in Anlagen zur Erzeugung von Strom aus \u201eerneuerbarer\u201c Energie steckt, eine zwanzigj\u00e4hrige Abnahmegarantie f\u00fcr den erzeugten Strom zu festgelegten Preisen zusichert. Zu zahlen hat daf\u00fcr der Stromverbraucher im Wege eines EEG-Zuschlags auf seine Stromrechnung. Von der Einhaltung dieser Zusage h\u00e4ngt die Wirtschaftlichkeit der Investition ab, denn die garantierten Preise liegen weit \u00fcber den Kosten von 2,5 bis 3,5 ct\/ kWh, zu denen konventionelle Kraftwerke Strom produzieren k\u00f6nnen. F\u00e4llt diese Garantie, so bricht die gesamte Kostenkalkulation in sich zusammen und eine Pleite ist vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Daher stellt sich die Frage, wie glaubw\u00fcrdig die staatlichen Garantien des EEG sind. Die Antwort ist einfach: Ungef\u00e4hr so sicher wie deutsche Rentenversprechungen. Wenn es der Politik opportun erscheint, wird sie auch bez\u00fcglich des EEG den St\u00f6psel ziehen, wie sich ja bereits jetzt an der Diskussion \u00fcber die von Bundesumweltminister Altmeier ins Spiel gebrachte Strompreisbremse zeigt. Wenn gen\u00fcgend W\u00e4hlerstimmen winken, wird die Politik jedes Versprechen brechen. Erinnern wir uns an die Situation bei den Kernkraftwerken: Man hatte ihnen gerade Laufzeitzusagen gemacht und sie gleichzeitig via Brennelementsteuer kr\u00e4ftig zur Kasse gebeten. Als dann Fukushima die politische Stimmung kippen lie\u03b2, waren die Laufzeitzusagen pl\u00f6tzlich wertlos, die bereits gezahlte Brennelementesteuer wollte der Staat aber trotzdem behalten. Es w\u00e4re naiv zu glauben, dass man Windm\u00f6ller und Solarplantagenbesitzer anders behandelt wird, wenn es erst einmal so weit kommt, dass explodierende Strompreise das Volk auf die Stra\u03b2e treiben.<\/p>\n<h2><b>Politik: Winkeladvokaten-Tricks<\/b><\/h2>\n<p>Schon die Grundlage des ganzen Gesch\u00e4fts mit den \u201eerneuerbaren\u201c Energien beruht auf Betrug der Politik am B\u00fcrger. So versprach das Bundesumweltministerium unter J\u00fcrgen Trittin im Jahre 2005, dass der Anstieg der EEG-Umlage in Zukunft abnehmen und einen Durchschnittshaushalt selbst bei sehr dynamischem Ausbau nicht mehr als 3 Euro pro Monat kosten werde [BMU]. Jetzt \u2013 im Februar 2013 \u2013 hat sein Nachfolger Altmeier zugegeben, dass die Kostenbelastungen aus dem EEG die Billion \u20ac \u00fcberschreiten d\u00fcrften \u2013 mit dem interessanten Kniff, dass er vom Ende der 2030er Jahre statt von 2050 sprach. Anders ausgedr\u00fcckt, da f\u00fcr die Energiewende von 2040 bis 2050 nochmals mindestens weitere 15 % \u201eErneuerbare\u201c zur Erreichung des Ziels von 80 % draufgesattelt werden m\u00fcssen, d\u00fcrfte die Realit\u00e4t nochmals um einen ordentlichen Batzen dar\u00fcber liegen. Von einer Politik, die dem B\u00fcrger mit solchen Winkeladvokaten-Tricks kommt, haben betrogene Sparer hinterher h\u00f6chstens salbungsvolle Spr\u00fcche zu erwarten.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3852\" alt=\"fredfmue37\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue37.png\" width=\"500\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue37.png 737w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue37-150x92.png 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/fredfmue37-300x184.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<em><b>Bild 5. <\/b>Deutschland hat sich mit der \u201eEnergiewende\u201c extrem ehrgeizige Ziele bei der Einf\u00fchrung sogenannter erneuerbarer Energien gesetzt (Grafik: Autor)<\/em><\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">Titelfoto: G. Jan\u03b2en<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[ALTM] http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/energiepolitik\/umweltminister-altmaier-energiewende-koennte-bis-zu-einer-billion-euro-kosten-12086525.html<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[BANK] http:\/\/de.scribd.com\/doc\/127848137\/Windpark-Hessen-und-Kostendampfung 5.3.2013<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[BMU] Was Strom aus erneuerbaren Energien wirklich kostet. Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Referat \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Juni 2005<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[RECY] http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/recycling-von-modulen-solar-konzerne-kaempfen-um-ihr-gruenes-image-a-688779.html\u00a0\u00a0 26.4.2010<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[SOLA1] http:\/\/cr4.globalspec.com\/thread\/25552\/Service-life-of-solar-panels 3.2.2012<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[TIPP1] Arbeitskreis Alternative Energien Odenwald, Email: ak-altenerg@gmx.de<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[TIPP2] http:\/\/de.scribd.com\/doc\/126560132\/Bewertung-von-Windkraft-Beteiligungsangeboten<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[TIPP3] Markus Estermeier. Investitionsrisiko Solarstrom. http:\/\/www.eike-klima-energie.eu\/climategate-anzeige\/investitionsrisiko-solarstrom\/ 6.12.2011<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[TRIA] http:\/\/www.trianel-borkum.de\/de\/windpark\/daten-und-fakten.html 31.12.2011<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[VEST1] Life Cycle Assessment 1N1800 Life Cycle Assessment of a Wind Turbine. Group 7: Barbara Batumbya Nalukowe, Jianguo Liu, Wiedmer Damien, Tomasz Lukawski. May 22, 2006. Vestas.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[WIND2] http:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/windraeder-liegen-weiter-unter-plan&#8211;63827138.html<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nepp, Fallen und windige Versprechungen In Deutschland l\u00e4uft eine Geldbeschaffungsmasche von epochalem Ausma\u03b2. Ziel sind die Spargroschen vieler gutgl\u00e4ubiger B\u00fcrger. 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