{"id":3511,"date":"2012-12-24T00:09:23","date_gmt":"2012-12-24T00:09:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3511"},"modified":"2013-06-24T05:02:34","modified_gmt":"2013-06-24T05:02:34","slug":"gibt-es-eine-spurbare-reduktion-von-co2-durch-windkraft-und-photovoltaik-in-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3511","title":{"rendered":"Gibt es eine sp\u00fcrbare Reduktion von CO2 durch Windkraft und Photovoltaik in der EU?"},"content":{"rendered":"<p>Ungef\u00e4hr im Jahr 1990 hat der Boom f\u00fcr Windkraftnutzung und Photovoltaik so richtig begonnen. Die Zahlen der installierten Anlagen in Europa und der Welt sind eindr\u00fccklich. Heute sind wir in der Lage, nicht nur theoretisch, sondern praktisch beurteilen zu k\u00f6nnen, ob sich diese Investition von mehreren hundert Milliarden Euro gelohnt hat oder nicht.<\/p>\n<h3>Trotzdem immer mehr CO<sub>2<\/sub> &#8211; warum?<\/h3>\n<p>Seit 1990 hat sich der Ausstoss von CO<sub>2<\/sub> <a href=\"http:\/\/www.globalcarbonproject.org\/carbonbudget\/12\/files\/CarbonBudget2012.pdf\" target=\"_blank\">weltweit stark erh\u00f6ht<\/a>. Das ist zum Beispiel auf\u00a0 die Tatsache zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Windr\u00e4der in Amerika in eines der marodesten Stromnetze der industriellen Welt einspeisen. Als Ausgleich m\u00fcssen auch in Amerika Horden von Gas- und Kohlekraftwerke bereitstehen, wenn das Stromnetz \u00fcberlastet oder der Wind wieder mal ausbleibt. Ausserdem gehen die Amerikaner mit dem prognostizierten Klimawandel wesentlich pragmatischer um als z.B. die Europ\u00e4er. Die vielen Windr\u00e4der Amerikas sind vor allem ein Erbe der Regierung Clinton, in welcher Al Gore als Vizepr\u00e4sident und Agent der global t\u00e4tigen NGOs seine Funktion schamlos ausgenutzt hat.<br \/>\nAsien ist eine aufbl\u00fchende Wirtschaftsregion mit grossem Hunger nach zuverl\u00e4ssiger Energie. Trotz dem Einsatz hunderttausender von Windkraftwerken braucht China immer mehr fossile Energie, haupts\u00e4chlich Kohle. Auch hier bewirkt unter anderem der virulente Einsatz von Windr\u00e4dern eine CO<sub>2<\/sub>-Emissionserh\u00f6hung. Ein \u00dcbriges tun die vielen <em>neuen<\/em> Kohlekraftwerke, die in Asien im Entstehen begriffen sind. Etwas gemildert wird der asiatische CO<sub>2<\/sub>-Emissionsanstieg durch den gleichzeitigen Bau von Neuen und den Betrieb vieler bestehender Kernkraftwerke.<\/p>\n<p>Europa, das als einzige Weltregion den verschiedenen Klimaprotokollen auf dem Papier und in der Praxis Massnahmen hat folgen lassen, ist kaum noch die Ursache des durch Menschen verursachten Klimawandels. Europa war schon vor der gr\u00fcnen Energierevolution kaum die Ursache daf\u00fcr. Im Vergleich zu den CO<sub>2<\/sub>-Dreckschleudern Amerika und China verpuffen die europ\u00e4ischen Milliardeninvestitionen f\u00fcr die Reduktion von CO<sub>2<\/sub> wirkungslos.<\/p>\n<h3>Die unerkl\u00e4rliche Panik als Grund eines ungesunden Aktionismus<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stopgreensuicide.com\" target=\"_blank\">Der aktuelle Bericht Nummer f\u00fcnf des IPCC<\/a> relativiert die Problematik der Wirkung des menschengemachten CO<sub>2<\/sub>-Ausstosses ohne ihn zu verharmlosen. Er r\u00e4umt auch definitiv mit der gef\u00e4lschten Hockeyschl\u00e4gerkurve von Al Gores Panikfilm &#8222;An Inconvenient Truth&#8220; auf. Diese Hockeyschl\u00e4gerkurve war damals der Hauptgrund f\u00fcr die grossangelegte Panikmache um den Klimawandel, der auch die europ\u00e4ischen Gr\u00fcnen und alle schweizerischen Linken dermassen beeindruckt hat, dass sie heute noch unumst\u00f6sslich daran glauben. Der mittels dieser Hockeystickkurve suggerierte extreme Ansteig der globalen Erw\u00e4rmung hat sich schon lange als offensichtlich gewollter Fehler im Statistikprogramm des Wissenschaftlers Michael E. Mann entpuppt. Man konnte dieses Programm mit allen m\u00f6glichen Zahlen f\u00fcttern und das Resultat war immer eine typische Kurve wie in Al Gores Werbefilm &#8222;An Inconvenient Truth&#8220;. Wer die wissenschaftliche Arbeitsmoral von Al Gore und seinen Kollegen an einem Beispiel erleben will, sollte diesen <a href=\"http:\/\/wattsupwiththat.com\/climate-fail-files\/gore-and-bill-nye-fail-at-doing-a-simple-co2-experiment\/\" target=\"_blank\">Beitrag \u00fcber sein CO2 &#8211; Experiment\u00a0<\/a> nicht verpassen. Es wird ein typisches Beispiel geliefert, wie gr\u00fcne Aktivisten &#8222;<em>wissenschaftlich<\/em>&#8220; vorgehen, um ihre morbiden Ideen einem gutgl\u00e4ubigen Publikum zu verkaufen.<\/p>\n<p>Der Vorzeigelinke Al Gore hat sich als m\u00e4chtiger Vizepr\u00e4sident der USA nicht davor gescheut, Kritik wagende Wissenschaftler wie William Happer aus ihren Posten zu entfernen (<em><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/klima\/William Happer_Testimony_Senate_Energy_Committee.pdf\" target=\"_blank\">Dessen Aussage<\/a> vor der Amerikanischen Energiekommission des Senats ist \u00e4usserst lesenswert und aufschlussreich<\/em>). In der Folge wurden diese als &#8222;<em>Klimaleugner<\/em>&#8220; gestempelten Wissenschaftler von einer mobbenden Herde befangener Kollegen auf das hinterh\u00e4ltigste desavouiert. Die als &#8222;<a href=\"http:\/\/blogs.telegraph.co.uk\/news\/jamesdelingpole\/100017393\/climategate-the-final-nail-in-the-coffin-of-anthropogenic-global-warming\/\" target=\"_blank\">Climategate<\/a>&#8220; in die Geschichte eingegangene Schlammschlacht gegen jede Kritik am damaligen Glaubensbekenntnis des IPCC und aller NGO&#8217;s wie <em>Greenpeace<\/em>, <em>WWF<\/em> und <em>Friends of the Earth<\/em> wurde durch die <a href=\"http:\/\/wattsupwiththat.com\/2009\/11\/19\/breaking-news-story-hadley-cru-has-apparently-been-hacked-hundreds-of-files-released\/#more-12937\" target=\"_blank\">Ver\u00f6ffentlichung aller e-mails<\/a> der betroffenen Wissenschaftler publik. Das hindert Klimaneurotiker wie den Aargauer SP-Grossrat Martin Christen nicht daran, noch Jahre sp\u00e4ter <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2011\/12\/02\/wie-ein-aargauer-grossrat-seine-politischen-gegner-verleumdet-eine-gegendarstellung\/\">genau den gleichen Mechanismus an den Windradgegnern auf dem Heitersberg anzuwenden<\/a>.<strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist nicht entscheidend, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht. Es ist auch nicht entscheidend, ob der \u00e4ngstlich propagierte Klimawandel f\u00fcr die Menschheit als Ganzes \u00fcberhaupt ein Problem darstellt. Entscheidend ist vielmehr, dass nach Jahren des Hoffens und Bangens nun klar festgehalten werden kann, dass der virulente Zubau von Windkraftwerken f\u00fcr die Reduktion der weltweiten Emission von CO<sub>2<\/sub> <strong><em>weniger als NICHTS bewirkt hat.<\/em><\/strong><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die von egoistischen Klimaneurotikern angetriebene &#8222;<em>gr\u00fcne Gesellschaft<\/em>&#8222;, mitgetragen durch opportunistische Politiker, Panik verbreitende Wissenschaftler und hinterlistige Umweltorganisationen, hat es mit einer blinden und paranoiden Politik geschafft, die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen global betrachtet massiv ansteigen zu lassen. Das skurrile Theater der Gr\u00fcnen Politik hat lediglich grosse Mengen warme Luft und immense Unkosten produziert. Das hat im eigentlichen Sinn von &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; grosse Sch\u00e4den an Natur und Landschaft verursacht. Global betrachtet haben die &#8222;Neuen Erneuerbaren Energieen&#8220; komplett versagt. F\u00fcr die Reduktion der Emission von Treibhausgasen sind sie &#8211; das zeigen verschiedene realistische Zahlen &#8211; kontraproduktiv und klimasch\u00e4digend.<\/p>\n<h3>Europa als weltweit mild bel\u00e4cheltes Vorbild<\/h3>\n<p>Verlassen wir aber die globale Sicht und fragen wir uns: Ist Europa als Vorreiterin der gr\u00fcnen Energie in einer besseren Situation?<\/p>\n<p>Die EU hat als einzige Weltregion klare Massnahmen und Ziele beschlossen. Das war mutig, vision\u00e4r,\u00a0 hat aber hunderte von Milliarden Euro an Steuergeldern gekostet. Nun ist es an der Zeit, im ganz spezifischen Bereich der europ\u00e4ischen Stromproduktion Bilanz zu ziehen. Denn beim Einsatz von Windkraftwerken und Photovoltaik geht es in erster Linie um die Produktion von Strom.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Klar negative Wirkung f\u00fcr die europ\u00e4ische CO<sub>2<\/sub>-Bilanz<\/h3>\n<p>Seit 1990 wurden in Europa 100&#8217;000 MW installierte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Windenergie\" target=\"_blank\">Nennleistung aus Windkraft<\/a> und 50&#8217;000 MW installierte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Photovoltaik\" target=\"_blank\">Nennleistung aus Photovoltaik<\/a> an das europ\u00e4ische Stromnetz angeschlossen. Das sollte nach Angaben der gr\u00fcnen Energielobby in dieser Menge <strong><em>schon l\u00e4ngst eine sp\u00fcrbare Reduktion der Emission von CO<sub>2<\/sub><\/em><\/strong> bewirkt haben. Mindestens in den Charts der gr\u00fcnen Politiker und der t\u00e4glichen Medienberichterstattung scheint das tats\u00e4chlich stattzufinden. Wer die best\u00e4tigenden Zahlen sucht, wird allerdings vom puren Gegenteil \u00fcberrascht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Gr\u00fcnes Durchhaltegeschw\u00e4tz um die katastrophale Bilanz zu vertuschen<\/h3>\n<p>Hier sehen wir zwei Grafiken (oben von der \u00f6sterreichischen Windradlobby, darunter vom &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/CO2emission\/reperes-fr-ed2013.pdf\" target=\"_blank\">Service de l\u2019observation et des statistiques<\/a>&#8222;), welche den Zusammenhang zwischen der vielgepriesenen &#8222;<em>Windkraft und CO<sub>2<\/sub>-Einsparung<\/em>&#8220; eindr\u00fccklich widerlegen:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-3513\" alt=\"bildschirmfoto-2011-03-101\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/bildschirmfoto-2011-03-101.jpg\" width=\"316\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/bildschirmfoto-2011-03-101.jpg 753w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/bildschirmfoto-2011-03-101-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/bildschirmfoto-2011-03-101-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>(Quelle: <a href=\"http:\/\/windkraftfakten.wordpress.com\/windenergie-ist-die-zukunft-europas\/\" target=\"_blank\">\u00d6sterreichische Windkraftvereinigung<\/a>)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der dazugeh\u00f6rige Verlauf der CO<sub>2<\/sub>-Emission der europ\u00e4ischen Stromproduktion (EU-15, rote Linie):<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3514 aligncenter\" alt=\"Strom_Global_CO2\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Strom_Global_CO2.jpg\" width=\"480\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Strom_Global_CO2.jpg 600w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Strom_Global_CO2-150x43.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Strom_Global_CO2-300x87.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/CO2emission\/reperes-fr-ed2013.pdf\" target=\"_blank\">Chiffres cl\u00e9s du climat France et Monde<\/a>, Punkt 3.2)<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Kein Gramm weniger CO<sub>2<\/sub> trotz 150&#8217;000 MW installierter Leistung aus Windkraftwerken und Photovoltaikanlagen!<\/h3>\n<p>Die europ\u00e4ische Stromproduktion hat seit 1990 bis heute kein Gramm weniger CO<sub>2<\/sub> emittiert. Trotz massenhaftem Einsatz von gr\u00fcner Technologie in der Stromproduktion ist die CO<sub>2<\/sub> Emission in diesem Bereich unver\u00e4ndert geblieben.\u00a0 W\u00e4hrend die europ\u00e4ische CO<sub>2<\/sub> Emissionsbilanz gesamthaft betrachtet eindeutigt r\u00fcckl\u00e4ufig ist, verzeichnen wir im Bereich der Stromproduktion, wo durch Unmengen von Anlagen der Photovoltaik und haufenweise Windparks riesige finanzielle Investitionen gemacht wurden, <strong><em>nicht die geringste Reduktion<\/em><\/strong> der CO<sub>2<\/sub>-Emission. Bei diesen Zahlen ist der geplante Zubau von aktuell \u00fcber 20&#8217;000 MW Stromproduktionskapazit\u00e4t aus <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_geplanter_und_im_Bau_befindlicher_Gaskraftwerke_in_Deutschland\" target=\"_blank\">Gas-<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_geplanter_und_im_Bau_befindlicher_Gaskraftwerke_in_Deutschland\" target=\"_blank\">Kohlekraftwerken<\/a> nur in Deutschland <strong><em>noch nicht eingerechnet<\/em><\/strong>.<\/p>\n<h3>Je mehr Kernkraft, desto weniger CO<sub>2<\/sub> &#8211; Emission<\/h3>\n<p>Im Gegensatz zu Deutschland hat Frankreich in dieser Zeitspanne die CO<sub>2<\/sub>-Emission seiner Stromproduktion mit einem stark erh\u00f6hten Anteil von Atomstrom reduzieren k\u00f6nnen! Die landesspezifische Reduktion der franz\u00f6sischen Treibhausgasemission zeigt aber noch etwas ganz anderes: Deutschland hat demnach in der gleichen Zeitspanne mit dem extremen Zubau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen laufend MEHR CO<sub>2<\/sub> emittiert m\u00fcssen, weil die gesamteurop\u00e4ischen Bilanz der CO<sub>2<\/sub>-Emission aus der Stromproduktion stabil geblieben ist.\u00a0 Die erneuerbaren Energietr\u00e4ger sind demnach einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Zunahme der CO<sub>2<\/sub>-Emission!<\/p>\n<h3>Je mehr Windr\u00e4der, desto mehr CO<sub>2<\/sub> &#8211; Emission<\/h3>\n<p>Man kann hier mit gutem Gewissen sagen, dass die neuen erneuerbaren Energieen im Bereich Photovoltaik und Windkraft den Ausstoss von CO<sub>2<\/sub> der europ\u00e4ischen Stromproduktion nicht gesenkt, sondern sogar erh\u00f6ht haben. Das wird solange andauern, wie Deutschland gezwungen ist, praktisch die gesamte Stromproduktion aus erneuerbarer Energie mit der Stromproduktion konventioneller Kraftwerke abzusichern. Wenn man nun sieht, dass in diesem Kontext <strong><em>auch noch 8 deutsche Kernkraftwerke abgeschaltet wurden<\/em><\/strong>, muss man sich schon an den Kopf langen, am Kinn reiben und sich in einer ruhigen Minute mal fragen, was da f\u00fcr &#8222;<em>Spezialisten<\/em>&#8220; und &#8222;<em>Experten<\/em>&#8220; am Werk sind. Es ist offensichtlich irgend etwas mehr als <strong><em>stinkfaul<\/em> <\/strong>bei den hochgepriesenen &#8222;neuen <em>erneuerbaren Energieen<\/em>&#8220; aus Windkraft und Sonne.<\/p>\n<h3>Die Kritiker der Windkraftnutzung sagen diesen Effekt seit Jahren voraus<\/h3>\n<p>Diese Symptome entsprechen genau dem <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/06\/28\/windrader-und-klimaschutz-lasst-uns-das-mal-zusammen-nachrechnen\/\">theoretischen Ansatz, der durch die Experten<\/a> der <a href=\"http:\/\/www.pro-heitersberg.ch\" target=\"_blank\">IG Pro Heitersberg<\/a> wie er in Zusammenarbeit mit dem \u00d6konomen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Christoph_Binswanger\" target=\"_blank\">Hans-Christoph Binswanger<\/a> schon seit Jahren akribisch nachgewiesen wird. In Deutschland ist es <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans-Werner_Sinn\" target=\"_blank\">Hans Werner Sinn<\/a>, der mit dem Buch &#8222;<em><a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/08\/01\/das-grune-paradoxon-eine-zusammenfassung-fur-dummies\/\">Das gr\u00fcne Paradoxon<\/a><\/em>&#8220; ebenfalls schon seit Jahren vor <strong><em>den teuren Denkfehlern<\/em><\/strong> der gr\u00fcnen Politik warnt. Die verschiedenen Kritiker erkl\u00e4ren die direkte und die systemische CO<sub>2<\/sub>-Emission der Windkraftnutzung eindr\u00fccklich. Mit den vorliegenden Daten ist die Theorie zur traurigen Realit\u00e4t geworden.<\/p>\n<p>Die Aussichten sind trotz\u00a0 in den Sternen stehenden technischen Verbesserungen kaum rosig. An der Unzuverl\u00e4ssigkeit der neuen erneuerbaren Energietr\u00e4ger Wind und Sonne wird sich logischerweise nie etwas \u00e4ndern. Eine aktuelle Studie der <em>Prognos<\/em> zeigt eindr\u00fccklich, <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/stromnetz\/121107_Prognos_Studie_Bedeutung_thermische_Kraftwerke.pdf\" target=\"_blank\">der Ersatzstrom aus Kohle-Gas und Kernkraft wird auch in Zukunft gebraucht<\/a>. Der Ansatz zur Effizienzsteigerung\u00a0 und das pure Sparen von Energie sind die einzig griffigen Massnahmen. Weltweit. Von den europ\u00e4ischen Staaten wird immer noch einseitig die Produktion von zus\u00e4tzlicher Energie gef\u00f6rdert. Es ist aus technischer und \u00f6konomischer Sicht nur logisch, dass das weder heute noch morgen funktionieren kann.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Der Kanton Aargau versucht krampfhaft, die gleichen Fehler zu machen<\/h3>\n<p>Beim Abschreiben der &#8222;<em>gel\u00f6sten<\/em>&#8220; Aufgaben sind die gr\u00fcnen Politiker der Schweiz \u00e4usserst stark. Dabei werden systematisch auch die vielen Denkfehler mitkopiert. Selber denken ist beim Gros der politisch links stehenden &#8222;<em>Intellektuellen<\/em>&#8220; je l\u00e4nger je weniger gefragt. Abkupfern, kopieren, nachplappern und sich dann wundern, wenn die sch\u00f6nen Worte zur warmen Luft mutieren.<\/p>\n<p>Die einzig richtige Folgerung obiger Fakten lautet f\u00fcr den Aargau: <em><strong>Streichung aller vorgesehenen Standorte f\u00fcr die Windkraftnutzung in der aktuellen Raumplanungsdiskussion<\/strong><\/em>. Auf der Basis des halben Windaufkommens im Kanton Aargau im Vergleich mit Europa erscheint der Einsatz von Windkraftwerken nur noch <strong><em>als der reine Schwachsinn<\/em><\/strong>. Was die bestehenden Windkraftanlagen im Aargau leisten, ist hinl\u00e4nglich bekannt. <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/12\/18\/windkraftwerke-im-aargau-die-zahlen-aus-der-praxis-sind-katastrophal\/\">Die vorhandenen Zahlen aus dem Aargau zeigen die reine Katastrophe<\/a>.<\/p>\n<h3>Initiative will den systematischen Bl\u00f6dsinn festschreiben<\/h3>\n<p>Die Initiative &#8222;<a href=\"http:\/\/www.nwa-ag.ch\/NWA_AG_Aktuell_070810.html\" target=\"_blank\">Aargau Effizient und erneuerbar<\/a>&#8220; der Aargauer Kernkraftgegner ist deshalb v\u00f6llig fehl am Platz. Obwohl die Initiative zuerst die dringend n\u00f6tige Effizienzsteigerung im Namen tr\u00e4gt, reden die Promotoren lediglich von der Stromproduktion mittels monstr\u00f6ser Windr\u00e4der, einer Heerschar von Photovoltaikpanels und den totalen Verzicht auf Gas- und Kernkraftwerke. Die Umweltschutzorganisation WWF Aargau steigert sich dabei auch noch in die irre Vorstellung, das sei alles umweltschonend zu haben. Als s\u00fcsses Z\u00fcckerlein wirft sie den Natursch\u00fctzern ein heuchlerisches Bedenken &#8222;<em>f\u00fcr den Vogelzug<\/em>&#8220; hin. Blank jeder Einsicht um die massiven Nachteile durch Windkraftanlagen schwafeln Tonja Z\u00fcrcher (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin WWF Aargau) und Regula Bachmann (Pr\u00e4sidentin WWF Aargau) das Gr\u00fcne vom Himmel. Es f\u00e4llt dem n\u00fcchternen Betrachter schwer, diese Initiative und ihre Promotoren ernst nehmen zu k\u00f6nnen. Sie verf\u00fcgen neben einem grossen Enthusiasmus f\u00fcr magische Ideologien auch \u00fcber einen offensichtlichen Mangel an Sachverstand.<\/p>\n<h3>Die Ideologenfalle<\/h3>\n<p>Die Umweltverb\u00e4nde Greenpeace, WWF Aargau, Friends of the Earth und die marxistische Energiestiftung sollten sich endlich mal entscheiden, was sie denn nun retten wollen. Es ist unvereinbar, gegen sichere und umweltschonende Atomkraftwerke zu l\u00e4stern und gleichzeitig mit Windr\u00e4dern ein Horrorszenario der Landschaftsvernichtung als Alternative zu fordern. Es ist schlicht dumm, die Reduktion von CO<sub>2<\/sub> zu propagieren und mittels der alternative Windkraft und Photovoltaik das Problem erst zu erschaffen, dabei aber unverr\u00fcckbar sicher zu sein, dass diese erneuerbare Technologie eine Senkung ebendieses Treibhausgases bewirken soll. Das ist gr\u00fcnlinker Wischiwaschiismus wie er im Buche steht. Die Gr\u00fcnen haben sich im Geflecht zwischen der Gegnerschaft von Kernkraft und der paranoiden Klimawandelangst total verheddert. Glaubt man die M\u00e4rchen von den gef\u00e4hrlichen Kernkraftwerken, erschafft man die vermeintliche Ursache des Klimawandels. Glaubt man an die Apokalypse des menschengemachten Klimawandels, k\u00f6nnte man sie nur mit Hilfe den Kernkraft verhindern. Dieses komplexe L\u00fcgengebilde muss \u00fcber kurz oder lang zusammenbrechen.<\/p>\n<p>Wenn die Ideologen in Politik und Gesellschaft wirklich die Welt retten wollen, warum m\u00fcssen sie der Bev\u00f6lkerung so L\u00fcgengeschichten erz\u00e4hlen wie &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/03\/02\/wir-werden-von-grunen-politikern-und-schreienden-atomkraftgegnern-an-der-nase-herumgefuhrt\/\">Radioaktive Strahlung ist schon in geringsten Mengen sch\u00e4dlich&#8220;<\/a> ? Warum m\u00fcssen sie ohne Fakten die Kernkraftwerke in der Schweiz schlecht machen, unm\u00f6gliche Horrorszenarien entwickeln und Alternativen vorschlagen, die beim besten Willen nicht funktionieren k\u00f6nnen? Notabene ohne auch nur einen feuchten Wisch von Nachweis vorlegen zu k\u00f6nnen? Ohne auch nur <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/Karam_Ramsar_natuerliche_Radioaktivitaet.pdf\" target=\"_blank\">ein einziges Dokument<\/a> zur Kenntnis genommen zu haben, das das Gegenteil beweisen w\u00fcrde? Und ohne auch nur einen Funken menschlichen Verstandes daran verschwendet zu haben, ob ihre sorgf\u00e4ltig gepflegte Radiophobie eine praktische Grundlage in der Realit\u00e4t hat? Die Antwort ist relativ einfach:<\/p>\n<p>Ohne den heraufgeredeten Untergang der Welt, br\u00e4uchte es keine dieser Gruppierungen. Also m\u00fcssen sie kr\u00e4ftig Angst sch\u00fcren, damit der Spendenrubel weiterhin fliesst. &#8211; Wer den professionellen Werbespr\u00fcchen der NGO&#8217;s glauben schenkt, wird vielleicht selig, aber sicher \u00e4rmer.<\/p>\n<h3>Viel Theater um Nichts, NGO-Ziel 1:<\/h3>\n<p>Viele NGOs haben sich seit den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts zwei grosse Ziele vorgenommen. Zuerst wollte man die ungeliebten Kernkraftwerke loswerden, weil damit der Brennstoff f\u00fcr die Kernwaffen hergestellt werden kann. <strong><em>Das war ein edler Ansatz<\/em><\/strong>. Zu diesem Zweck wurden die Gefahren durch die friedliche Nutzung von Kernkraft systematisch mit falschen Angaben und massiven \u00dcbertreibungen hochstilisiert. Nachdem ein globaler Atomkrieg durch politische Massnahmen und den Zusammenbruch der Sowjetunion weitgehend gebannt war, musste man ohne dieses Argument irgendwie weiterwursteln. Die Unf\u00e4lle von Three-Mile-Island (0 Tote), Tschernobyl (36 Tote) und schliesslich Fukushima (0 Tote) wurden zu apokalyptischen Ergeignissen hochgeredet und die Verbreitung einer v\u00f6llig unbegr\u00fcndeten Strahlenangst als Mittel zum Zweck erfunden. <strong><em>Das war nicht mehr so edel<\/em><\/strong>.<br \/>\nDabei ging vergessen, dass die Erzeugung von Energie aus Kernkraft im Vergleich zu allen anderen Energieumwandlungsarten eine der sichersten und umweltfreundlichsten ist. Die Verbreitung einer hysterischen Radiophobie wurde m\u00f6glich, weil die Grenzwerte der radioaktiven Strahlung systematisch herabgesetz wurden. Einige NGOs behaupten heute noch unger\u00fchrt, dass das kleinste Mikrosievert an Strahlung eine negative Wirkung auf die Gesundheit haben soll. Dass das nicht ansatzm\u00e4ssig stimmen kann, habe ich hier schon mehrmals aufgezeigt (<a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/03\/02\/wir-werden-von-grunen-politikern-und-schreienden-atomkraftgegnern-an-der-nase-herumgefuhrt\/\">Artikel 1<\/a> \/ <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/11\/05\/wir-mussen-die-alpen-sofort-evakuieren\/\">Artikel 2<\/a>).<\/p>\n<p>Dieses erste Ziel haben nicht die NGOs erreicht. Die Abr\u00fcstung und das Ende des kalten Krieges wurde ausschliesslich durch den Zusammenbruch des sozialistischen Grossversuchs &#8222;<em>Sowjetunion<\/em>&#8220; herbeigef\u00fchrt. NGOs haben da keinen sp\u00fcrbaren Beitrag geleistet. Heute ist die Kernkraft wieder beliebter denn je. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich zur Frage der Atomsprengs\u00e4tze strenge Regeln auferlegt. Mit wenigen Ausnahmen, sind die Atomwaffenarsenale unter Kontrolle der Staatengemeinschaft. Die Marketingl\u00fcgen der NGOs haben kurze Beine denn die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung sieht heute den wichtigen Beitrag zu einer umweltschondenden Energieproduktion durch die KKW als wichtiger Bestandteil des wachsenden Wohlstandes auf der Welt. Das wiederum passt schlecht zu den sozialistischen Phantasieen verschiedener NGOs.<\/p>\n<h3>NGO-Ziel 2:<\/h3>\n<p>Das zweite Ziel war die Verhinderung der CO<sub>2<\/sub>-Emission nach der Erfindung des &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Globale_Erw%C3%A4rmung\" target=\"_blank\">Menschengemachten Klimawandels<\/a>&#8222;. Wie die Strahlenangst war auch das ein grossangelegter Marketinggag der NGOs. Um das b\u00f6se CO<sub>2<\/sub> zu verhindern, ohne das die Erde zum K\u00fchlschrank mutieren w\u00fcrde, wollten viele NGOs die gesamte Energiewirtschaft umkrempeln. B\u00f6se Zungen behaupten, die zunehmend sozialistisch und marxistisch argumentierenden NGOs wollten damit schleichend die verlorenen Zeiten der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralverwaltungswirtschaft\" target=\"_blank\">marxistischen Planwirtschaft<\/a> zur\u00fcckholen. Das Mittel war und ist, die Regulation der ungeliebten freien Marktwirtschaft mittels neuer Vorschriften, Zwangsabgaben (\u00d6kosteuer, KEV &#8211; Abgaben und EEG &#8211; Zuschl\u00e4ge) und die Regulation der Demokratie (Einschr\u00e4nkung der Einsprachem\u00f6glichkeiten).<br \/>\nMittels &#8222;Neuer, erneuerbarer Energie&#8220; wie Photovoltaik, Biotreibstoff, Windr\u00e4der und dem Ausn\u00fctzen des kleinsten Tropfens Wasser zur Energiegewinnung wollte man die fossilen Energietr\u00e4ger und die Atomenergie ersetzen. Ein von Beginn weg v\u00f6llig theoretischer Ansatz, der mit der laufenden Umsetzung immer mehr zum puren Gegenteil der gew\u00fcnschten Wirkung gef\u00fchrt hat.<br \/>\nWegen der systemischen Unzuverl\u00e4ssigkeit, der extremen Ineffizienz und den daraus resultierenden hohen Kosten der erneuerbaren Energieen f\u00fcr die Wirtschaft und die Umwelt, werden heute laufend mehr fossile Energietr\u00e4ger verbrannt und neue Kernkraftwerke gebaut.<\/p>\n<p>Auch das zweite Ziel haben diese NGOs nicht erreicht. Der Versuch hat der Welt allerdings nur Nachteile gebracht: H\u00f6here Energiekosten, weniger Demokratie, weniger Freiheit und in Europa den wohl teuersten Grossversuch der Geschichte. Dass dieser Grossversucht grossartig gescheitert ist, haben noch nicht alle bemerkt. Es werden zum Gl\u00fcck laufend mehr. Wendeh\u00e4lse hat es mehr als genug. Sie werden den Hals schon bald wieder auf die anderes Seite dehnen k\u00f6nnen: &#8222;<em>Ich habe es immer gesagt, dass das nicht funktionieren kann.<\/em>&#8220; &#8211; Wetten, dass &#8230; wir das schon bald von einem linken Politiker h\u00f6ren werden? Eine Frage m\u00fcssen wir uns ernsthaft stellen: Wer oder was wird wohl als N\u00e4chstes schuldig sein, damit die NGOs weiterhin ungestraft ihren konstruierten (<em>Un<\/em>)Sinn und (<em>Selbst<\/em>)Zweck verkaufen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungef\u00e4hr im Jahr 1990 hat der Boom f\u00fcr Windkraftnutzung und Photovoltaik so richtig begonnen. Die Zahlen der installierten Anlagen in Europa und der Welt sind eindr\u00fccklich. Heute sind wir in der Lage, nicht nur theoretisch, sondern praktisch beurteilen zu k\u00f6nnen, ob sich diese Investition von mehreren hundert Milliarden Euro gelohnt hat oder nicht. 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