{"id":3142,"date":"2012-08-23T12:28:59","date_gmt":"2012-08-23T12:28:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3142"},"modified":"2013-06-03T14:37:44","modified_gmt":"2013-06-03T14:37:44","slug":"gruene-energie-arbeitsplatze-im-freien-fall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=3142","title":{"rendered":"Gr\u00fcne Energie: Arbeitspl\u00e4tze im freien Fall"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\">Ein weiteres Luftschloss der Gr\u00fcnen ist auf dem Boden der Realit\u00e4t angekommen<\/h3>\n<p>Eines der h\u00e4ufig ge\u00e4usserten Argumente f\u00fcr den Bau von Windkraftwerken oder Solaranlagen ist die Schaffung von Jobs. Dass dies eine eher kurzsichtige Sicht der Dinge ist, wurde schon in der Studie &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/oekonomie\/090327-employment-public-aid-renewable.pdf\" target=\"_blank\">Study of the effects on employment of public aid to renewable energy sources<\/a>&#8220; eindr\u00fccklich erkl\u00e4rt. Die Studie bezeichnet die gr\u00fcne Energieproduktions als f\u00fcr den Arbeitsmarkt &#8222;<em>schrecklich kontraproduktiv<\/em>&#8222;.<\/p>\n<p>Mit dem gr\u00f6ssten Windradhersteller der Welt, VESTAS, wird diese Theorie zur Realitat. Hier kann man schon seit drei Jahren den langsamen Niedergang einer einst hochgejubelten gr\u00fcnen Jobeuphorie mitansehen. VESTAS bereitet in diesen Tagen die vierte massive Entlassungswelle vor und bezeichnet den Grund daf\u00fcr zum wiederholten Mal damit, dass &#8222;<em>VESTAS 2013 wieder schwarze Zahlen schreibt<\/em>&#8222;.<\/p>\n<p>Bezeichnenderweise wurde das auch schon bei allen anderen Entlassungswellen als Grund angegeben. Nur die Jahreszahl dahinter \u00e4ndert sich jeweils um eine Stelle. Ein Ende der \u00f6konomischen Jobvernichtung in der gr\u00fcnen Branche\u00a0 ist nicht absehbar. Die spanischen Experten haben das schon im Jahr 2009 verk\u00fcndet und sie sollten leider Recht behalten.<\/p>\n<ul>\n<li>April 2009: 1&#8217;900 Entlassungen<\/li>\n<li>Oktober 2010: 3&#8217;000 Entlassungen<\/li>\n<li>Fr\u00fchling 2012: 2&#8217;335 Entlassungen<\/li>\n<li>August 2012: 1&#8217;600 (wenn die Subventionen in USA gestrichen werden)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Windkraftwerke sind stark von staatlichen Subventionen abh\u00e4ngig<\/h3>\n<p>Die letzte Ank\u00fcndigung der Firma VESTAS vom Mittwoch, 22. August zeigt deutlich, dass diese Branche komplett von den Subventionen der einzelnen Staaten abh\u00e4ngig ist. Ohne staatliche Subventionen kann die Windkraft schlicht nicht funktionieren. Eine Chance besteht bloss, wenn mit planwirtschaftlichen Massnahmen der Windstrom k\u00fcnstlich verteuert und so am Leben gehalten wird. Das m\u00fcssten die kleinen Leute bezahlen, welche die Mittel f\u00fcr ein wirksames politisches Lobbying nicht aufbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Der Mohr hat seine Pflicht getan<\/h3>\n<p>Der Mohr kann\u00a0 nun gehen. Auch in der Solarbranche wird der gut ausgebildete aber teure, europ\u00e4ische Arbeitsmohr mit dem politisch unterdr\u00fcckten, schlecht ausgebildeten, asiatischen Arbeitsmohr ersetzt. Die Firmeninhaber und die ersten Aktion\u00e4re haben den Reibach der Boomjahre ins Trockene gebracht. Die Verluste werden wie \u00fcblich sozialisiert.<\/p>\n<h3>Stromerzeugung aus Sonne noch viel schlechter dran<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maerkischeallgemeine.de\/cms\/beitrag\/12379914\/485072\/Solarkrise-erwischt-Sovello-in-Bitterfeld-Wolfen-Stralsunder-Werften.html\" target=\"_blank\">In der Solarbranche stehen allerdings noch weit mehr Arbeitspl\u00e4tze auf dem Spiel<\/a>. Die billigsten Solarpanels werden in Asien von erb\u00e4rmlich ausgen\u00fctzten Arbeiterinnen, Arbeitern und Kindern hergestellt und sind logischerweise viel g\u00fcnstiger als Solarpanels aus der kundigen Hand eines deutschen Facharbeiters. Das europ\u00e4ische Know-How und die erste Generation der Maschinen zur Produktion der Sonnenpanels wurde den Asiaten grossz\u00fcgig schon vor Jahren verkauft.<\/p>\n<h3>Windkraft verschmutzt Grundwasser radioaktiv<\/h3>\n<p>In China k\u00fcmmert es niemanden, wenn das Grundwasser ganzer Landstriche mit dem radioaktiven Abfallprodukt Thorium verseucht ist. Das in Minen unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen gewonnene <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/04\/05\/das-problem-der-seltenen-erden\/\">Neodym <\/a>und <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/04\/05\/das-problem-der-seltenen-erden\/\">Dysprosium <\/a>wird zur Herstellung besonders billiger Windgeneratoren verwendet. Die Technologie f\u00fcr Windkraftnutzung wurde von den Chinesen \u00fcber das Internet von den Festplatten der europ\u00e4ischen Erfinder kopiert. Jetzt wundern sich die Europ\u00e4er, dass diese kurzsichtige und nachl\u00e4ssige Strategie f\u00fcr sie selber zum Fanal wird. W\u00e4hrend sich Atomkraftgegner k\u00fcnstlich \u00fcber kaum messbare Strahlenbelastung von hochsicheren europ\u00e4ischen KKWs und Endlagern aufregen, werden in China ganze Landstriche verseucht, damit die europ\u00e4ischen Gr\u00fcnen ein gutes Gewissen haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Das dreckige Geld der Mafia ist verteilt<\/h3>\n<p>Die Beteiligung der Mafia an europ\u00e4ischen Windparks ist hinl\u00e4nglich bekannt. Die <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2009\/12\/25\/italienische-mafia-in-windenergie-verstrickt\/\">Schwarzgelder der Mafia sind je l\u00e4nger je mehr global auf unergiebige Windr\u00e4der verteilt<\/a>, der Trick ist durchschaut (ausser in der Schweiz, wo alles etwas l\u00e4nger dauert). Das so gewaschene, von Blut, Schmerz und Leid befreite Geld muss sich jetzt legal vermehren. Der g\u00fcnstige Preis spielt pl\u00f6tzlich eine entscheidende Rolle.\u00a0 Deshalb ist der g\u00fcnstige Einkauf der Anlagen ein steigendes Bed\u00fcrfnis. W\u00e4re der Markt der alternativen Energieproduktion vorher nicht mit Drogen- und Schwarzgeldern aufgebl\u00e4ht worden, m\u00fcsste Vestas nun nicht redimensionieren.<\/p>\n<h3>Hauptschuld liegt bei der Subventionierung der erneuerbaren Energie<\/h3>\n<p>Diese Machenschaften gr\u00fcnden ausschliesslich auf den unseligen staatlichen Subventionen und unter dem Strich &#8211; das kann man <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/oekonomie\/090327-employment-public-aid-renewable.pdf\" target=\"_blank\">in der Studie gerne nachlesen<\/a> &#8211; wird es auf lange Sicht durch die gr\u00fcne Energie <strong><em>nicht mehr<\/em><\/strong> Arbeitspl\u00e4tze geben, <strong><em>sondern weniger<\/em><\/strong>. Planwirtschaft ist und bleibt auf lange Sicht ein massiver Jobkiller, auch wenn sie im gr\u00fcnen M\u00e4ntelchen naiver Weltverbesserer\u00a0 daherkommt. Wenn die Linken und Gr\u00fcnen so weiterwursteln, die Planwirtschaft\u00a0 weiter ausbauen wie bisher, sind geregelte und bezahlte Arbeitspl\u00e4tze in Europa bald Mangelware. Ein grosser Teil der Bev\u00f6lkerung findet sich dann n\u00e4mlich in einer Neuform des kommunistischen Gulag wieder. Wir sollten dieses &#8222;<em>Geschenk<\/em>&#8220; dankend ablehnen solange wir es noch mit einer demokratischen Stimme tun k\u00f6nnen.\u00a0<em>&#8211; Quidquid id est, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Danaergeschenk\" target=\"_blank\">timeo Danaos et dona ferentes<\/a> &#8211;<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein weiteres Luftschloss der Gr\u00fcnen ist auf dem Boden der Realit\u00e4t angekommen Eines der h\u00e4ufig ge\u00e4usserten Argumente f\u00fcr den Bau von Windkraftwerken oder Solaranlagen ist die Schaffung von Jobs. 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