{"id":2968,"date":"2012-07-04T08:59:09","date_gmt":"2012-07-04T08:59:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2968"},"modified":"2012-11-21T14:40:26","modified_gmt":"2012-11-21T14:40:26","slug":"die-grosse-deutschsprachige-illusion-erneuerbare-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2968","title":{"rendered":"Die grosse deutschsprachige Illusion &#8222;Erneuerbare Energie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/tid-26249\/titel-die-grosse-illusion_aid_768193.html\" target=\"_blank\">Zusammenfassung eines Artikels der Zeitschrift Focus, 7. April 2012<\/a><\/p>\n<h3>Der Atomausstieg wird sehr teuer<\/h3>\n<p>Der Aufschlag f\u00fcr die Subventionierung der erneuerbaren Energie auf den Strompreis in Deutschland (EEG-Umlage) betr\u00e4gt heute schon satte 3,59 Cent pro verbrauchte Kilowattstunde (KWh). Das bezahlt praktisch jeder Deutsche Strombez\u00fcger daf\u00fcr, dass alle m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen erneuerbaren Energiequellen mit den untauglichsten technischen Aufw\u00e4nden auf Teufel komm raus gef\u00f6rdert werden. Die Belastung der B\u00fcrger und auch der Firmen mit dieser umstrittenen Steuer f\u00fchrt nun zu ersten unliebsamen Reaktionen.<\/p>\n<p>Zitat Zeitschrift Fokus:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Ein Jahr nach der Energiewende steht Angela Merkels Projekt vor dem Scheitern. Die B\u00fcrger scheuen die horrenden Kosten, die Wirtschaft f\u00fcrchtet einen Blackout&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn das so weitergeht, muss jeder deutsche 4-Personen-Haushalt im Jahr 240 Euro \u00d6koenergieumlage bezahlen. Denn der Steuersatz wird voraussichtlich noch stark ansteigen. 5,2 bis 5,3 Cents pro verbrauchter Kilowattstunde wird die deutsche Atomausstiegs-Horrorvision und die damit einhergehende grandiose Fehlplanung der Energiewende schon im Jahr 2013 pro Kilowattstunde kosten. Die ersten Unternehmer rebellieren mit einer Zahlungsverweigerung. Man k\u00f6nne sich diese Ausgaben schlicht nicht mehr leisten.<\/p>\n<p>Zitat Zeitschrift Fokus:<\/p>\n<blockquote><p><em>Als eine Allparteienkoalition unter dem Druck des Fukushima-Unfalls die Energiewende verk\u00fcndete, gab es einen heimlichen Konsens: \u00dcber Geld reden wir sp\u00e4ter. Das funktioniert nicht mehr. Gut ein Jahr nach dem verordneten Ausstieg aus der Kernkraft bricht die Bereitschaft der Deutschen dramatisch ein, f\u00fcr den Weg ins gr\u00fcne Paradies der Windparks, Solarfelder und Energiemaisplantagen Jahr f\u00fcr Jahr mehr Geld auszugeben.<\/em><\/p>\n<p>und:<\/p>\n<p><em>\u201eDen B\u00fcrgern fehlt die \u00dcbersicht, was die Reise kostet und wo sie hingeht\u201c, klagt Gerd Billen, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, und damit Deutschlands oberster Verbrauchersch\u00fctzer. \u201eDas ist kein akzeptabler Zustand.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3>Die Schweiz hat das alles unbesehen kopiert<\/h3>\n<p>Auch in der Schweiz wird hinter vorgehaltener Hand bereits \u00fcber eine Renovation des panikartigen Atomausstiegs diskutiert. Die Schweiz hat praktisch die gesamte Erneuerbare-Energie-Politik einfach den Deutschen abgekupfert und noch ein paar zus\u00e4tzliche Fehler miteingebaut. Zum Beispiel die geforderte Windgeschwindigkeit, die wegen akutem Windmangel in der Schweiz einfach auf l\u00e4cherliche 4,5m\/s heruntergeschraubt wurde. Oder die jede Logik vermissende Abstandsempfehlung, die allein durch die Windradlobby auf menschenverachtende, weltweit unerreicht kurze 300 Meter festgesetzt werden durfte. Und schliesslich mit einem befangenen Bundesamt f\u00fcr Energie, das \u00fcber wenig Fachkr\u00e4fte aber umso mehr Ideologen verf\u00fcgt und praktisch alle Entscheidungen und Verordnungen durch externe Windradprofiteure schreiben l\u00e4sst. Der gr\u00fcne Filz hat sich landesweit wie eine Krake \u00fcber alle involvierten Beh\u00f6rden geschoben. Eklatant mangelndes Fachwissen in diesen Fachbeh\u00f6rden f\u00fchrt zu skurrilen Ausw\u00fcchsen wie im Kanton Aargau, wo die Beh\u00f6rden mit untauglichsten Vorschl\u00e4gen wie die Einf\u00fchrung einer geforderten &#8222;<em>Produktionszeit einer Windkraftanlage von wenigstens 4&#8217;000 Stunden im Jahr<\/em>&#8220; das geistige Niveau eines schlecht rechnendend Erstkl\u00e4sslers manifestieren. Vom Begriff &#8222;<em>Volllaststunden<\/em>&#8220; hat man in diesem Energiedepartement offensichtlich noch nie etwas geh\u00f6rt. Oder ist es so, dass &#8222;<em>Volllaststunden<\/em>&#8220; einen ungew\u00fcnscht nachvollziehbaren Wert darstellen k\u00f6nnte, den man auf jeden Fall zu Gunsten der Windradlobby lieber etwas schwammig formulieren musste? Das gleiche Departement kann auch emotionslos eine auf 50 Meter \u00fcber Grund gemessene Windgeschwindigkeit von 4,4m\/s (ungen\u00fcgend nach Vorschlag dieses gleichen Departements) einfach mit auf 100 Meter \u00fcber Grund gemessenen 4,7m\/s frisieren um damit den kurz vorher get\u00e4tigten Aussagen eines Windbauern f\u00fcr diese etwas seltsame &#8222;L\u00f6sung&#8220; nachzukommen. Den gut fundierten Vorschl\u00e4gen von international \u00fcblichen 6m\/s auf 50 Metern \u00fcber Grund gemessen, die immerhin durch die grossr\u00e4tliche Energiekommission und den Windradkritikern eingebracht wurden, konnte man nat\u00fcrlich nur schlecht folgen. Der Auftrag der Windradlobby, man ahnt es, lautete anders.<\/p>\n<h3>Europa muss sich von den gr\u00fcnen Energiefanatikern l\u00f6sen<\/h3>\n<p>Der Energiewurm ist in ganz Europa und vor allem im deutschsprachigen Raum drin. Das haben wir dem Einsitz von Fanatikern zu verdanken, die in Politik und Beh\u00f6rden \u00fcberall die Hebel der Macht an sich gerissen haben, um ihren unbegr\u00fcndbaren, feuchten Traum einer atomfreien Gesellschaft umzusetzen. Dieser Weg wird in ganz Europa kl\u00e4glich an der Realit\u00e4t scheitern. Und es wird Europa Billionen Euro und CHF an Steuergeldern kosten. Dieser Weg ist auch alles andere als gr\u00fcn. Mit diesem &#8222;gr\u00fcnen Energiepolitik&#8220; wird nichts anderes als die reine Umweltverschmutzung propagiert. Jedes B\u00e4chlein stauen, jeden H\u00fcgel verspargeln, jedes Feld f\u00fcr Biosprit vergewaltigen. Das urspr\u00fcngliche Ziel, die dringende weltweite Reduktion von CO2-Emissionen, wird damit nicht einmal ann\u00e4hernd erreicht. Seit Beginn dieses &#8222;Gr\u00fcnen Wahnsinns&#8220; l\u00e4sst sich das genaue Gegenteil feststellen. Mit jedem neuen ineffizienten Windrad steigt die statistische Kurve der weltweiten CO2-Emission wieder ein bisschen an. Wir haben die falschen Leute in Politik, Wirtschaft und Beh\u00f6rden. <strong><em>Schmeissen wir diese faule Brut endlich raus!<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/tid-26249\/titel-die-grosse-illusion_aid_768193.html\" target=\"_blank\">Lesen Sie hier den gesamten Artikel der Zeitschrift Focus<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung eines Artikels der Zeitschrift Focus, 7. April 2012 Der Atomausstieg wird sehr teuer Der Aufschlag f\u00fcr die Subventionierung der erneuerbaren Energie auf den Strompreis in Deutschland (EEG-Umlage) betr\u00e4gt heute schon satte 3,59 Cent pro verbrauchte Kilowattstunde (KWh). 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