{"id":2944,"date":"2012-07-10T13:16:57","date_gmt":"2012-07-10T13:16:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2944"},"modified":"2012-10-31T06:48:02","modified_gmt":"2012-10-31T06:48:02","slug":"der-verzweifelte-versuch-der-suisse-eole-die-kritiker-zum-schweigen-zu-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2944","title":{"rendered":"Der verzweifelte Versuch der Suisse Eole, die Kritiker zum Schweigen zu bringen"},"content":{"rendered":"<p>Sie heisst Isabelle Chevalley. Sie ist eine gr\u00fcnliberale Nationalr\u00e4tin und begeisterte Botin einer von Filz durchzogenen erneuerbaren Energiebranche. Sie ist die neue Pr\u00e4sidentin der Suisse Eole. Zusammen mit dem ebenfalls neu gew\u00e4hlten Vizepr\u00e4sidenten Bastien Girod wird sie alles daran setzen, dass die f\u00fcr die Schweiz untauglichste erneuerbare Stromproduktion weiterhin in den verwirrten Parlamentarierk\u00f6pfen stattfinden kann.<\/p>\n<p>Die Suisse Eole ist daf\u00fcr bekannt, sich seit Jahren in allen erdenklichen Gremien, Beh\u00f6rden und Interessenverb\u00e4nden breitgemacht zu haben. Mit der Hilfe raffinierter Ideologen aus den Reihen der omnipr\u00e4senten Atomphobikerlobby wollen diese Leute die neue Wirtschaftform namens &#8222;Gr\u00fcne Marktwirtschaft&#8220; einf\u00fchren. Auch viele b\u00fcrgerliche Politiker sind auf diesen Schwindel hereingefallen, der nur das Ziel hat, eine neue Form von Plan- und Kl\u00fcngelwirtschaft f\u00fcr die zuk\u00fcnftige sozialdemokratische Elite sicherzustellen. Unter dem Deckmantel der Klimarettung versammeln sich hier allerlei Personen mit dem ausgepr\u00e4gten Gesp\u00fcr f\u00fcr das Abkassieren des Staates.<\/p>\n<h3>Im Jura wird klartext gesprochen<\/h3>\n<p>Einer der sch\u00e4rfsten Kritiker dieser Machenschaften ist Pierre-Andr\u00e9 Marchand, der verantwortliche Redaktor der Satirezeitschrift &#8222;La Tuile&#8220;. In sagenhaft frecher Form kritisiert er in frischen Worten die geplante Umzonung des gesamten Juras in einen begr\u00fcnten Industriepark \u00e0 la Suisse Eole. Dazu greift er tief in die Kiste der gefl\u00fcgelten Worte und schrammt immer haarscharf an der Grenze des Zumutbaren vorbei. Aus der Sicht des Betroffenen Filzes ist das nat\u00fcrlich nicht angenehm. Die kritisierten Personen aus dem Dunstkreis der Windradlobby m\u00fcssen das allerdings ertragen. Sie selber sind auch nicht gerade mit Anstand gewaschen worden.\u00a0 Ihre umtriebige Verkaufsorganisation namens &#8222;<em>Suisse Eole<\/em>&#8222;, mit technisch oft schwachen Argumenten ausger\u00fcstet, hat sich darauf spezialisiert, &#8222;<em>hinter den Kulissen<\/em>&#8220; die hinterh\u00e4ltigsten F\u00e4den zu ziehen, die man sich vorstellen kann: Bestechung von Gemeindepr\u00e4sidenten, Aufnahme genehmer Beamter und Politiker in ihre gutbezahlten Reihen, Verbreitung von Falschinformationen \u00fcber die Marionetten des Bundesamtes f\u00fcr Energie und<a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/06\/28\/ein-guter-knecht-mit-einer-problematischen-idee-ja\/\" target=\"_blank\"> intrigantes Unterstellen von konstruierter Kritik<\/a> an den holden Damen und Herren der Bundes\u00e4mter und des Bundesrates. <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/06\/28\/ein-guter-knecht-mit-einer-problematischen-idee-ja\/\" target=\"_blank\">(Hesch gsee Doris, was d\u00e4 do \u00fcber di gschriibe het?&#8230;)<\/a>. Und nun darf man sich herzlich dar\u00fcber aufregen, wenn eine Satirezeitung diesen Dreck endlich an die \u00d6ffentlichkeit zerrt!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"chevalley_sexy_ecole_text\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/chevalley_sexy_ecole_text.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"439\" \/><\/p>\n<p><em>Grafik verwendet mit freundlicher Genehmigung der Satirezeitschrift \u201cLa Tuile\u201d, P.-A Marchand, 2864 Soulce CCP La Tuile, 2800 Del\u00e9mont, 25-13545-4 <\/em><\/p>\n<p>Sofort wird aus diesen Reihen nach Anstand und &#8222;Man kann doch miteinander reden!&#8220; gerufen. Ausgerechnet von Leuten, die mit den Kritikern systematisch nicht mehr reden und diese auf Schritt und Tritt denunzieren, h\u00f6rt man die grossen Worte nach &#8222;<em>Vernunft<\/em>&#8220; und &#8222;<em>Anstand<\/em>&#8222;. Die Satirezeitung &#8222;La Tuile&#8220; hat den Mut aufgebracht und nennt die Sache beim Namen. Es geht um hunderte Millionen CHF, die die Windradbranche in der Schweiz mit dem Bau, der Subventionsabsch\u00f6pfung und dem Betrieb verdienen m\u00f6chte. Dazu ist den Exponenten keine Schweinerei dreckig genug. Es geht um die Kohle und wer gerne Mafiakrimis liest, darf hier gerne das Buch weglegen und live einer Mafia-Soap gr\u00f6sseren Ausmasses beiwohnen. Was liegt da n\u00e4her, als diese Machenschaften mit einem Bordell zu vergleichen?<\/p>\n<h3>Die Rechtsanw\u00e4lte sind die wahren Gewinner<\/h3>\n<p>Aussichtslose Papiertiger von teuren Rechtsanw\u00e4lten sind ein bekanntes Muster der Reaktion durch die Windradlobby. Schon immer hat sie fehlende Argumente mit gespielter Aufregung kaschiert. Nat\u00fcrlich folgt die Vorladung des Kritikers durch die Justizbeh\u00f6rden auf den Fuss. Anstelle den immer lauter werdenden Korruptionsvorw\u00fcrfen gegen die Windradlobby auf die Spur zu gehen, reibt sich der Staat lieber an den kleinen Fischen. Die m\u00e4chtigen Politiker fasst man derweil mit Samthandschuhen an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"chevalley_anklage\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/chevalley_anklage.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"288\" \/><\/p>\n<h3>Fest daran glauben, wider besseren Wissens<\/h3>\n<p>Die nur auf den ersten Blick gr\u00fcnen und lieben Gutmenschen der Suisse Eole haben einen kleinen Defekt in ihrer Ratio: Sie glauben wohl tats\u00e4chlich selber an den Mist, den sie der Bev\u00f6lkerung t\u00e4glich unter die Nase reiben. Sie m\u00fcssen es wohl glauben, sonst k\u00f6nnten sie nicht in l\u00e4chelnder \u00dcberzeugung hinstehen und den gr\u00f6ssten Schwachsinn verbreiten, ohne auch nur ein wenig rot anzulaufen. Es muss erst die komplette Gehirnw\u00e4sche durchgef\u00fchrt werden, bevor ein Bastion Girod oder eine Isabelle Chevalley bereit sind, einen solchen Affentanz aufzuf\u00fchren. Wenn es den Beweis braucht, um das mangelnde Wissen der gr\u00fcnen Politiker zum Thema Energie zu belegen, hier haben wir ihn! Weil der Sachverstand in praktisch allen Parteien fehlt, k\u00f6nnen die leeren Gehirnwindungen der Politiker leicht mit ideologischem Brunz abgef\u00fcllt werden. <em>Bitte nur r\u00fchren, auch wenn es sch\u00fcttelt!<\/em><\/p>\n<h3>Der anf\u00e4ngliche Erfolg ist nicht nachhaltig<\/h3>\n<p>Die Suisse Eole kann immer wieder auf willige Marionetten der Beh\u00f6rden und Politik zur\u00fcckgreifen. Sie kaufen diese Unterst\u00fctzung mit grossz\u00fcgigen Beitr\u00e4gen an Weidez\u00e4une, Abfallentsorgung und Direktzahlungen an \u00e4rmste Gemeinden. Sie instrumentalisieren dumbe Gemeindepr\u00e4sidenten oder verschaffen ihnen Pro-Forma-P\u00f6stchen innerhalb der Windradlobby. Die Landbesitzer werden mit l\u00e4ppischen Beitr\u00e4gen abgespiesen damit sie jahrzehntelange Knebelvertr\u00e4ge unterschreiben, die alle Empfehlungen des Schweizerischen Bauernverbandes mit F\u00fcssen treten. Einige sind dermassen ideologisch verirrt, dass sie ihre Amtsbeziehungen freiwillig f\u00fcr diese &#8222;gute Sache&#8220; zur Verf\u00fcgung stellen. So konnte dieser schleimige Pilz problemlos ganze Bundes\u00e4mter \u00fcberwuchern. Bei genauer Nachfrage w\u00fcrde keiner erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, warum er das tut. Beh\u00f6rdenarbeit \u00e0 la Stammtisch eben.<\/p>\n<p>Aber dieses Filzkonstrukt hat einen entscheidenden Haken. <em>&#8222;Weil sie die Windr\u00e4der nicht auf unsere H\u00fcgel schieben kann, schiebt Isabrute Cocolley eine Klage gegen La Tuile&#8220; <\/em>Schreibt Pierre-Andr\u00e9 Marchand<em>.<\/em>\u00a0 <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/05\/03\/le-noirmont-verbannt-die-windkraftwerke-fur-10-jahre\/\">Die Anwohner wehren sich immer erfolgreicher gegen diesen Wahnsinn<\/a>. Das Stimmvolk ist sowieso das gr\u00f6sste Problem f\u00fcr die geldgierigen Subventionsraffer.<\/p>\n<h3>Zuviel Demokratie ist schlechtes Futter f\u00fcr die windigen Goldesel<\/h3>\n<p>Diese stimmberechtigten Anwohner, die als Stromkonsumenten solchen Bl\u00f6dsinn auch noch teuer zu bezahlen haben, werden genau umgekehrt reagieren. Und weil das selbst die d\u00fcmmsten Windbauern instinktiv erkennen, versucht die Suisse Eole politisch durchzusetzen, dass das Stimmvolk gar nicht erst dar\u00fcber befinden kann. Man nennt das im politischen Jargon &#8222;Vereinfachte Bewilligungspraxis&#8220;, eine arttypische Mogelpackung, wie sie in den Parlamenten immer wieder auftauchen. Alle Politiker, die Solches fordern, darf man nie mehr w\u00e4hlen. Sie s\u00e4gen w\u00e4hrend ihrer &#8222;Amtszeit&#8220; aktiv an den Grundfesten unserer Volksdemokratie. Mit einer &#8222;vereinfachten Bewilligungspraxis&#8220; ist nur die schleichende Einschr\u00e4nkung der demokratischen Rechte gemeint. Das hat nichts mit einer liberalen Wirtschaftshaltung zu tun und sie f\u00fchrt direkt in die Planwirtschaft.<\/p>\n<p>Auch die Umweltverb\u00e4nde sollen dazu nichts mehr zu sagen haben, weil auch dort das fiese Konstrukt der Windradlobby je l\u00e4nger je mehr durchschaut wird. Als n\u00e4chstes wird das Parlament wohl Notrecht anwenden, um die sperrige Volksdemokratie vollends auszuhebeln. Politiker m\u00fcssen etwas tun. Oft tun sie das Falsche und deshalb sollten die W\u00e4hler bei den n\u00e4chsten Wahlen genau hinschauen, mit wem sie sich politisch binden. B\u00fcrgerliche Wendeh\u00e4lse und gr\u00fcne Spr\u00fccheklopfer sind wohl <em>herzige Schwiegers\u00f6hne<\/em>. F\u00fcr ein politisches Amt braucht man aber auch etwas Lebenserfahrung. Es reicht nicht, wenn man mal einen Joint geraucht oder eine Hausbesetzung organisiert hat.<\/p>\n<h3>Bastien Girod und Isabelle Chevalley sind selber Opfer<\/h3>\n<p>Die alten K\u00e4mpen der Windradlobby w\u00fcrden nie zugeben, dass der Kampf verloren ist. Es ist aber auch auff\u00e4llig, wie die alte Crew pl\u00f6tzlich freiwillig einer j\u00fcngeren Generation den Vortritt l\u00e4sst. Isabelle Chevalley und Bastien Girod schreiben nun den letzten Teil der Geschichte der schweizer Windflauten. Die Alten sind fein raus und k\u00f6nnen sich aus der Aff\u00e4re zur\u00fcckziehen. Wenn gr\u00fcne Politiker ausschliesslich geistige und argumentatorische Inzucht betreiben, d\u00fcrfen sie sich nicht wundern, wenn eines sch\u00f6nen Tages die Realit\u00e4t vor der T\u00fcr steht. Es hat sich f\u00fcr Staatsm\u00e4nner noch nie gelohnt, die Kritiker systematisch zu ignoriert. Geschichte ist offensichtlich ein Freifach in Bern.<\/p>\n<p>Isabelle ist nicht wirklich die Puffmutter dieses Bordells. Das Puff findet in den falsch informierten und gl\u00e4ubig gewaschenen Gehirnen der Politiker statt. Sie haben sich dermassen in Widerspr\u00fcche der von verwirrten Ideologen konstruierten Klimapolitik verheddert, dass sie nur noch mit einem kompletten Reload daraus herausfinden werden. Bastien Girod ist nicht der Zuh\u00e4lter. Er ist nur ein weiteres Bauernopfer, der als Politiker in die F\u00e4nge des alles druchdringenden Klimaterrorismus geraten ist.\u00a0 Jeder, der diesem Klimaterror nicht gr\u00fcn ist, wird mit baldiger Abwahl bestraft. Wendeh\u00e4lsige Politiker, Journalisten und Beh\u00f6rdenmitglieder dienen diesem Moloch meist unbewusst zu. Wir haben das Ph\u00e4nomen schon bei Mao, Hitler und Stalin erlebt. Die gr\u00f6ssten Feiglinge und Intriganten \u00fcberleben. Die anderen sterben. Das ist die aktuelle humane Entwicklungsbiologie. Die Neandertaler h\u00e4tten es besser gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie heisst Isabelle Chevalley. Sie ist eine gr\u00fcnliberale Nationalr\u00e4tin und begeisterte Botin einer von Filz durchzogenen erneuerbaren Energiebranche. Sie ist die neue Pr\u00e4sidentin der Suisse Eole. Zusammen mit dem ebenfalls neu gew\u00e4hlten Vizepr\u00e4sidenten Bastien Girod wird sie alles daran setzen, dass die f\u00fcr die Schweiz untauglichste erneuerbare Stromproduktion weiterhin in den verwirrten Parlamentarierk\u00f6pfen stattfinden kann. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,30,20],"tags":[],"class_list":["post-2944","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-fanatismus-der-okofundis","category-personen-und-dialoge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2944"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2944\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}