{"id":2704,"date":"2012-02-27T11:26:07","date_gmt":"2012-02-27T11:26:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2704"},"modified":"2012-10-31T06:45:55","modified_gmt":"2012-10-31T06:45:55","slug":"biologische-nahrungsproduktion-grune-stromproduktion-und-andere-sinnlose-modestromungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2704","title":{"rendered":"Biologische Nahrungsproduktion, gr\u00fcne Stromproduktion und andere sinnlose Modestr\u00f6mungen"},"content":{"rendered":"<p>Nina Federoff in der NZZ vom 26. Februar:<\/p>\n<h3>&#8222;Pardon, das ist verr\u00fcckt&#8220;<\/h3>\n<p>Nina Federoff wurde von Andreas Hirstein zu Sinn und Unsinn von biologischen Nahrungsmitteln befragt. Die amerikanische Pflanzenbiologin und Pr\u00e4sidentin des gr\u00f6ssten Wissenschaftsgesellschaft der Welt <a href=\"http:\/\/www.aaas.org\/\" target=\"_blank\">AAAS <\/a>war auch als wissenschaftliche Beraterin von Condoleezza Rice t\u00e4tig. Im Interview \u00e4ussert sie sich kritisch zur Produktion und Konsum von biologisch hergestellter Nahrung.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Die Zusammensetzung von Bioprodukten unterscheidet sich nicht von konventionell produzierten Lebensmitteln. Bioprodukte sind nicht besser. Der Erfolg der Biolandwirtschaft beruht auf Weltanschauungen, nicht auf wissenschaftlichen Fakten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Die Biolandwirtschaft ist weniger effizient, wenn sie eine Sekunde dar\u00fcber nachdenken, k\u00f6nnen Sie das verstehen: Wenn Sie einen Sack D\u00fcnger kaufen, m\u00fcssen sie kein Land freihalten, auf dem Sie Futter f\u00fcr Tiere produzieren, deren Dung Sie anschliessend auf den Feldern ausbringen. Deswegen braucht die Biolandwirtschaft viel gr\u00f6ssere Fl\u00e4chen &#8211; sie ist ungef\u00e4hr nur halb so effizient wie die konventionelle Landwirtschaft.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Die Leute k\u00f6nnen tun, was sie wollen. Aber wenn wir heute 7 Milliarden Menschen auf dem Planet ern\u00e4hren wollen, dann gibt es nicht genug Land auf der Erde, um alle mit Bioprodukten zu versorgen. Wenn die Bioproduktion besser f\u00fcr die Gesundheit w\u00e4re, dann m\u00fcssten wir die Produktivit\u00e4t davon steigern. Doch das ist sie nicht!&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3>Die ideologische Verwandschaft mit &#8222;Gr\u00fcnem Strom&#8220;<\/h3>\n<p>Was hat dieser Auszug eines Interviews auf einem Blog f\u00fcr Energiefragen verloren? Der Grund daf\u00fcr ist einleuchtend: Die rein ideologische Bedeutung von Biologischer Nahrungsproduktion hat eine Zwillingsschwester: Sie heisst &#8222;Gr\u00fcne Stromproduktion&#8220;. Mit den genau gleich unbegr\u00fcndeten, wissenschaftlich faktenlosen &#8222;Gr\u00fcnen Energie&#8220; haben wir dasselbe Problem.<\/p>\n<p>Sie taugt zu nichts Anderem als der ideologischen Befriedigung von stark beworbenen, oberfl\u00e4chlich denkenden, viel zu reichen 10% Menschen, die darin den letzten Kick f\u00fcr ein langweilig gewordenes Leben finden. Auch die sogenannte &#8222;Gr\u00fcne Energie&#8220; ist bei genauerem Hinsehen einfach Energie, die besonders ineffizient und umst\u00e4ndlich umgewandelt worden ist. Anstelle der effizienten Energieumwandlung in Grosskraftwerken wird jedes Tr\u00f6pfchen Wasser, jedes Lufth\u00e4uchchen und jedes Lumen Sonne m\u00fchsam aufgefangen und unter Zuhilfenahme komplexester Technologieen und minderwertiger Wirkungsgrade in eine andere Form von Energie &#8211; meistens Strom &#8211; gebracht. Wegen der systemischen Stochastik der alternativen Energiequellen kommt an den Steckdosen in Z\u00fcrich, Basel und Genf im besten Fall 50% des urspr\u00fcnglich produzierten Stroms an. Die Differenz wird grossz\u00fcgig angereichert mit konventionellem Strom und die Rechnung von der EWZ enth\u00e4lt selbstverst\u00e4ndlich den urspr\u00fcnglich in Italien oder sonstwo hergestellten 100% gr\u00fcnen Strom. Eine ganz neue Form von finanzieller Absolution &#8211; \u00e4hnlich sinnvoll wie der Besuch beim Beichtvater ohne die anschliessende Umsetzung der erhaltenen Ermahnungen.<\/p>\n<h3>Wenn das schon alles w\u00e4re &#8230;<\/h3>\n<p>Die Gr\u00fcnstromlobby, die sich damit vor allem Prestige, ein gr\u00fcnes Image und nicht zuletzt einen gr\u00f6sseren Gewinn verspricht, scheut sich nicht im geringsten, diesen Strom durch Zertifikate, konstruierter Vorschriften und lahmer Tests noch etwas gr\u00fcner erscheinen zu lassen. Wie auch bei der Biologischen Nahrungsproduktion wundert sich nur, wer die Sache etwas genauer liest:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Naturmade Star <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/Richtlinien_zert_naturmade_start_20V1.7.pdf\" target=\"_blank\">Bedingung <\/a>f\u00fcr Windkraft:<\/strong> &#8222;<em>Aufgrund der Selbstbeschr\u00e4nkung des Verbandes Suisse Eole, Windkraftanlagen nur auf jenen Fl\u00e4chen zu errichten, die gem\u00e4ss dem <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/KonzeptWindenergieCH-d.pdf\" target=\"_blank\">Konzept Windenergie Schweiz<\/a>\u201c als <strong>umweltvertr\u00e4glich<\/strong> bezeichnet werden, kann dieses Kriterium in der Schweiz in der Regel als erf\u00fcllt postuliert werden.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>G\u00e4be es keinen Natur-Kautschuk, er w\u00e4re hiermit erfunden: Das Wort &#8222;<em>umweltvertr\u00e4glich<\/em>&#8220; kommt im erw\u00e4hnten &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/KonzeptWindenergieCH-d.pdf\" target=\"_blank\">Konzept Windenergie Schweiz<\/a>&#8220; nicht vor. Die darin eh schon schwabbelig formulierten Grundlagen werden mit F\u00fcssen getreten und \u00e4usserst sinnfrei interpretiert. So empfiehlt die &#8222;Suisse Eole&#8220; auf der gleichen Gummiunterlage einen Abstand von generell 300 Metern zu bewohnten Geb\u00e4uden. Ein Abstand, der in <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/abstaende.html\" target=\"_blank\">keinem europ\u00e4ischen Land<\/a> so kurz empfohlen wird. Liest man nun noch den <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/methodenbericht.pdf\" target=\"_blank\">Methodenbericht <\/a>\u00fcber die Entstehung des erw\u00e4hnten &#8222;<a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/KonzeptWindenergieCH-d.pdf\" target=\"_blank\">Konzept Windenergie Schweiz<\/a>&#8222;, belegt sich die eigentliche Aussage von &#8222;300 Meter Abstand <em><strong>bei 70 Meter Nabenh\u00f6he<\/strong><\/em>&#8222;. Auch bei genauer Auslegung des Konzepts sind die Abst\u00e4nde immer noch viel zu gering, aber immerhin etwas ertr\u00e4glicher. Der geforderte Abstand zum Wald von 50 Metern wird kaum je eingehalten und rechnet sich in der Auslegung der Windradlobby ganz selbstverst\u00e4ndlich vom Mast der Turbine aus, weil das ja nicht klar definiert worden ist. Der Ursprung der 4,5 m\/s Mindestwindgeschwindigkeit f\u00fcr Standorte von Windkraftanlagen bleiben sogar eingefleischten deutschen Windradprofis ein unl\u00f6sbares R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>Gleich abenteuerlich wird der statistische Stromverbrauch der Haushalte nach System &#8222;Suisse Eole&#8220; gerechnet. <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/02\/10\/wie-man-mit-lugen-verdrehen-und-mauscheln-eine-abstimmung-gewinnt\/\">Da wird nur 60% des statistisch belegten Werts ausgewiesen<\/a>, damit es in der Schweiz jeweils etwas mehr mit Windstrom begl\u00fcckte Haushalte gibt.<\/p>\n<h3>Kritiker kriegen keinen Lohn und keine Subventionen<\/h3>\n<p>Diese Interpreten, die also beim Parkieren ihres Autos konsequenterweise auch nicht auf die Spiegel und Ecken ihres Autos, sondern auf die Position des Aschenbechers in der Mittelkonsole achten m\u00fcssten, d\u00fcrfen sich auf die Zertifizierung der Price Waterhouse Coopers abst\u00fctzen. Das ist f\u00fcr niemand ein juristisches Problem, denn alle Bestimmungen k\u00f6nnen so ausgelegt werden, wie man gerade Lust hat. Fair ist, dass ich das ja auch d\u00fcrfte. Mein Problem ist nur, dass ich beim L\u00fcgen so schrecklich rot werde und sich die Aneignung dieser speziellen Lebensphilosophie in meiner Situation nicht in Bares umm\u00fcnzen l\u00e4sst. Kritiker kriegen keinen Lohn, kein GA-Abonnement und keine Subventionen zugesprochen. Sie stehen bestimmt auch nicht auf der geheimen Gehaltsliste der Windradhersteller.<\/p>\n<h3>Die Grundlagen werden so konstruiert, dass es passt<\/h3>\n<p>Bei der zugrundeliegenden &#8222;wissenschaftlichen Diskussion&#8220; des &#8222;Vereins f\u00fcr umweltgerechte Elektrizit\u00e4t&#8220; sieht es nicht besser aus. Ein typisch pseudowissenschaftliches Gef\u00e4lligkeitsgutachten, das unter dem Einfluss der Windradlobby geschrieben wurde, ist das Papier &#8222;<a href=\"..\/..\/doku_allgemein\/Stromlabel_7.2000.pdf\" target=\"_blank\">Globale Umweltkriterien f\u00fcr \u00d6kostrom<\/a>&#8222;. Ein Ausschnitt aus dem Dokument:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;6.2 Windkraftwerke: Nicht bewertet werden mit dem Eco-indicator 99 Einfl\u00fcsse auf das Landschaftsbild und L\u00e4rmemissionen der Anlagen. Diese Auswirkungen k\u00f6nnen \u00fcber die lokalen Kriterien erfasst werden.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>Genauso wenig werden andere systemische Nebeneffekte einer fehlgeleiteten gr\u00fcnen Energieproduktion behandelt. Als Beispiel sei hier nur die 98%-ige St\u00fctzung der installierten Nennleistung aller Windkraftwerke durch Kern- Gas- Kohle- und \u00d6lkraftwerke erw\u00e4hnt. Sie findet einfachheitshalber in der Betrachtung des &#8222;Vereins f\u00fcr umweltgerechte Elektrizit\u00e4t&#8220; gar nicht statt.<\/p>\n<p>Das Ausblenden wichtiger Fakten hat in der Schweiz System. Auch die &#8222;Schweizerische Energiestiftung&#8220; hat auf dem rechten Auge grosse Scheuklappen montiert, wenn es um die Frage nach der Sch\u00e4dlichkeit von geringen Mengen radioaktiver Strahlung kommt. <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/ippnwaktuell_kinderkrebs.pdf\" target=\"_blank\">Man macht lieber weiterhin den Eltern Angst<\/a> mit pseudowissenschaftlichen Schauerm\u00e4rchen \u00fcber drohende Krebserkrankungen von Kindern in der N\u00e4he von Kernanlagen. Die aktuelle Studie &#8222;<a href=\"http:\/\/www.canupis.ch\/\" target=\"_blank\">CANUPIS&#8220;<\/a> des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit, welche einen Zusammenhang kategorisch ausschliesst, wird derweil gerne ignoriert.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Der Mensch will betrogen werden, weil er die Welt nicht ertr\u00e4gt, wie sie ist<\/h3>\n<p>So kaufen all diese Erde rettenden Menschen unter Zuhilfenahme einer Absolutionszahlung mit dem Namen &#8222;Gr\u00fcne Energie&#8220; ein Produkt, das ganz ohne griffige Bedingungen als &#8222;zertifiziert&#8220; und mit dem notwendigen Hauch an Wissenschaftlichkeit daherkommt. Sie bekommen die H\u00e4lfte der versprochenen Produkts, das &#8211; wie bei den biologischen Nahrungsmitteln auch &#8211; von konventionell hergestellten Produkten <em>nicht unterschieden werden kann<\/em>. In verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern stossen die gleichen Praktiken der biologischen Nahrungsproduktion auf harsche Kritik. Der grosse <em>Skandal<\/em> wurde kurze Zeit in allen Headlines der Medien gef\u00fchrt. Wenn beim gr\u00fcnen Strom auf dieselbige Art geschummelt wird, interessiert das niemanden.<\/p>\n<p>Lassen sie sich gerne betr\u00fcgen? Vielleicht bei einer Promotionsfahrt f\u00fcr Heizdecken mit einem daf\u00fcr gemieteten Busunternehmen? Sie haben Gl\u00fcck und ben\u00f6tigen heute nur noch <a href=\"http:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/ewz\/de\/index\/infocenter\/wissen\/naturemade.html\" target=\"_blank\">ein spezielles Stromabonnement der EWZ<\/a> oder irgend eines anderen Anbieters von &#8222;<em>gr\u00fcnem Strom<\/em>&#8222;: Doppelt bezahlen und daf\u00fcr das Gleiche erhalten, wie der budgetbewusste und genauso natursch\u00fctzende Nachbar! Daf\u00fcr erhalten sie zus\u00e4tzlich das kostbare, unbegr\u00fcndete und wunderbare Gef\u00fchl, etwas Gutes f\u00fcr die Welt getan zu haben. Lassen Sie sich das von mir auf keinen Fall wegnehmen!<\/p>\n<h3>Es g\u00e4be schon ehrliche, gr\u00fcne Energie &#8230;<\/h3>\n<p>Es w\u00e4re problemlos m\u00f6glich, ehrlich gr\u00fcne Energie anzubieten und herzustellen. Dazu m\u00fcssen die Kriterien aber erst einmal griffig, genau und realistisch daherkommen. Windr\u00e4der, wo es keinen Wind gibt, Wasserkraftwerke in Rinnsalen, wirkungslose Sonnenkollektoren, wo es keine Sonne hat, ausgeblendete Sch\u00e4den an Landschaft, Lebensraum und Natur, extreme Ineffizienz durch falsche Marktanreize: Das ist nicht die Basis einer gr\u00fcnen Stromversorgung. Wer Geld mit gr\u00fcner Energie verdient, wird niemals in der Lage sein, objektive L\u00f6sungen anzubieten. Er wird immer nur seinen ganz eigenen Vorteil herauszuschinden versuchen. Das ist menschlich.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngige Umweltsch\u00fctzer, praktische Techniker und pragmatische Politiker m\u00fcssen sich zusammenraufen und den Herstellern sinnvolle Bedingungen aufzeigen. Dann kann es gut kommen. Wir sind noch nicht einmal beim Start dieses Prozesses&#8230;<\/p>\n<p>Verzeihen Sie mir zum Abschluss die flexible, leichte Ab\u00e4nderung des Zitats von Nina Federoff:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Die Leute k\u00f6nnen tun, was sie wollen. Aber wenn wir heute 7 Milliarden Menschen auf dem Planet mit gr\u00fcnem Strom versorgen wollen, dann gibt es nicht genug Land auf der Erde, um alle damit zu versorgen. Wenn die Gr\u00fcne Energie besser f\u00fcr die Menschen oder die Natur w\u00e4re, dann m\u00fcssten wir die Produktivit\u00e4t davon steigern. Doch das ist sie noch nicht!&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Als Erg\u00e4nzung empfehle ich folgenden Artikel: <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2012\/02\/20\/wind-oder-sonnenkraft-was-bringt-mehr-nutzbare-energie\/\" target=\"_blank\">Wind- oder Sonnenkraft &#8211; was bringt mehr nutzbare Energie?<\/a><\/p>\n<h3>Nina Federoff in der New Yor Times:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/08\/19\/science\/19conv.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/08\/19\/science\/19conv.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/Stromlabel_7.2000.pdf\" target=\"_blank\">Globale Umweltkriterien f\u00fcr \u00d6kostrom<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nina Federoff in der NZZ vom 26. Februar: &#8222;Pardon, das ist verr\u00fcckt&#8220; Nina Federoff wurde von Andreas Hirstein zu Sinn und Unsinn von biologischen Nahrungsmitteln befragt. 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