{"id":2566,"date":"2011-12-13T11:49:09","date_gmt":"2011-12-13T11:49:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2566"},"modified":"2012-10-31T13:20:28","modified_gmt":"2012-10-31T13:20:28","slug":"windparks-in-england-report-bestatigt-das-unrealistische-vorgehen-der-englischen-regierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2566","title":{"rendered":"Windparks in England: Report best\u00e4tigt das unrealistische Vorgehen der englischen Regierung"},"content":{"rendered":"<p>Die Sunday Times vom 11. Dezember berichtet \u00fcber einen neuen Report des <a href=\"http:\/\/www.adamsmith.org\/blog\/energy-environment\/renewable-energy-vision-or-mirage\" target=\"_blank\">Adam Smith Institute<\/a> \u00fcber die Erneuerbare Energie in England. Das Konzept der Regierung basiert auf falschen Annahmen, falschen Aussagen und zeigt, wie die Windradindustrie \u00fcber Jahre die Politik und Gesellschaft an der Nase herumgef\u00fchrt hat. Wie \u00fcberall, in jedem Staat dieser Welt, wiederholt sich das gleiche Muster immer und immer wieder. Die Realit\u00e4t hat die Tr\u00e4umer eingeholt: Windkraft ist keine L\u00f6sung. Sie ist nicht einmal Teil der L\u00f6sung. Sie ist aber bestimmt ein Teil des Problems.<\/p>\n<p>Die links stehende &#8211; und damit in der europ\u00e4ischen Pressewelt &#8211; f\u00fcr Gr\u00fcne Tr\u00e4umer v\u00f6llig unverd\u00e4chtige Sunday Times zitiert den Report in eindeutigen Worten:<\/p>\n<blockquote><p><em>If current policies are pursued then Britain faces an energy crisis by the middle of this decade. As renewable energy sources produce power intermittently, they cannot replace gas, coal and nuclear generation, even with further development.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn Gro\u00dfbritannien die aktuelle Politik weiterf\u00fchrt, steht es in der Mitte dieses Jahrzehnts vor einer Energiekrise. Weil erneuerbare Energiequellen Strom unkontrolliert produzieren, k\u00f6nnen sie Gas, Kohle und Kernkraft nicht ersetzen, auch nicht durch eine Weiterentwicklung der Technologie.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Sieht man sich den <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/renewableenergy2011.pdf\" target=\"_blank\">Report<\/a> im Detail an, fallen einige Schwerpunkte sofort ins Auge. Die gleichen Probleme wurden schon fr\u00fcheren Studien dargestellt und werden deshalb ein weiteres Mal best\u00e4tigt:<\/p>\n<ul>\n<li>Wind- und Sonnenkraft bringt wenig f\u00fcr die Reduktion der CO2 Emissionen weil wegen ihrer Unzuverl\u00e4ssigkeit nicht auf die St\u00fctzung durch Grosskraftwerke verzichtet werden kann.<\/li>\n<li>Mit der Abschaltung vieler Kohlekraftwerke in England &#8211; und beinahe aller existierenden Kernkraftwerke in der kommenden Dekade, wird die Sicherheit des Stromnetzes ein Politikum, das zusammen mit der Reduktion der Treibhausgase gel\u00f6st werden muss. Auch wenn die Kosten dieser Politik und die Unzuverl\u00e4ssigkeit erneuerbarer Energiequellen ignoriert werden, kann das nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass diese erneuerbaren Energiequellen keinen wesentlichen Beitrag an die Stromversorgung leisten k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die Planung zum Bau von Kraftwerken der erneuerbaren Energie bis zum Jahr 2020 ist unrealistisch. Die Subventionierung der erneuerbaren Energien geht auch auf Kosten der Verbraucher, die daf\u00fcr h\u00f6here Strompreise bezahlen und daf\u00fcr ein wesentlich unzuverl\u00e4ssigeres Stromnetz erhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Windr\u00e4der sind keine L\u00f6sung<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Um die aktuellen Produktionsziele f\u00fcr Windr\u00e4der f\u00fcr das Jahr 2020 zu erreichen, m\u00fcssten jeden Arbeitstag 5 Windkraftwerke installiert werden, in der Hauptsache Offshore. Das ist unrealistisch.<\/li>\n<li>Sie bieten praktisch keinen Beitrag an die Deckung der Lastspitzen des Stromnetzes, denn meistens, wenn viel Strom ben\u00f6tigt w\u00fcrde, fehlt der Wind.<\/li>\n<li>Egal wie viel Produktionskapazit\u00e4t an Windstrom hinzugef\u00fcgt wird, es gibt keine L\u00f6sung f\u00fcr die gen\u00fcgend lange Speicherung des Stroms, um das Bed\u00fcrfnis nach Unterst\u00fctzung durch Grosskraftwerke zu verhindern. So ein System ist unzuverl\u00e4ssig, l\u00e4sst die Lichter ausgehen, weil es nicht zuverl\u00e4ssig funktionieren kann.<\/li>\n<li>Windparks in England haben einen bescheidenen Kapazit\u00e4tsfakor von 25%*. Ohne die starke Subventionierung w\u00e4re das kein \u00f6konomisch attraktives Investment, auch wenn man das Problem der systemischen Unzuverl\u00e4ssigkeit mal wegl\u00e4sst.<\/li>\n<li>Windkraftwerke auf dem Land erzeugen eine wachsende Opposition der betroffenen Bev\u00f6lkerung. Anlagen im Meer und die daraus gewonnene Energie sind wesentlich teuerer.<\/li>\n<li>Die Lebensdauer einer Windkraftanlage betr\u00e4gt lediglich 20 Jahre. Das ist viel k\u00fcrzer als f\u00fcr Grosskraftwerke und daher ein weiterer Faktor, der den damit produzierten Strom verteuert.<\/li>\n<li>Die geplanten Investitionen in Englands Windkraft schliesst die M\u00f6glichkeit aus, auf besser diversifizierte und effizientere Projekte zu setzen. Windenergie ist der ineffizente Gebrauch von Steuergeldern, ist nicht so gr\u00fcn, wie allgemein angenommen und kann die Energiebed\u00fcrfnisse Englands nicht befriedigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>* Der gleiche Faktor liegt in der Schweiz bei ungef\u00e4hr 15%. Wenn die Vorstellungen der hiesigen Windradlobby realisiert werden, sinkt dieser Satz noch betr\u00e4chtlich, weil an den ineffizientesten Lagen Windr\u00e4der aufgestellt werden.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sunday Times vom 11. Dezember berichtet \u00fcber einen neuen Report des Adam Smith Institute \u00fcber die Erneuerbare Energie in England. Das Konzept der Regierung basiert auf falschen Annahmen, falschen Aussagen und zeigt, wie die Windradindustrie \u00fcber Jahre die Politik und Gesellschaft an der Nase herumgef\u00fchrt hat. 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