{"id":2443,"date":"2011-12-02T10:03:34","date_gmt":"2011-12-02T10:03:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2443"},"modified":"2012-12-29T22:04:33","modified_gmt":"2012-12-29T22:04:33","slug":"wie-ein-aargauer-grossrat-seine-politischen-gegner-verleumdet-eine-gegendarstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2443","title":{"rendered":"Wie ein aargauer Grossrat seine politischen Gegner verleumdet &#8211; eine Gegendarstellung"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>In der Diskussion um die Mindestanforderungen f\u00fcr Windkraftwerke im kantonalen Richtplan vom 20. September hat der SP Grossrat Martin Christen eine Lanze f\u00fcr die uneingeschr\u00e4nkte und unkontrollierte Windkraftnutzung gebrochen. Er hat damit beigetragen, dass betroffene Gemeinder\u00e4te und Gemeinden \u00fcber gar keine Orientierungspunkte mehr verf\u00fcgen, um unsinnige Windkraftprojekte abzulehnen.<\/p>\n<p>Das Mittel, das er dazu angewendet hat, ist die klassische &#8222;Verleumdung der politischen Gegner&#8220;. Feiges Mobbing gegen eine kleine Minderheit von betroffenen Menschen, die sich ganz alleine gegen die unredlichen Praktiken einer allm\u00e4chtigen Windradlobby wehren muss. In einem Parlament, wo die Nutzniesser der Windkraftnutzung mit mindestens 20 Sitzen vertreten sind und die Windradkritiker keinen einzigen Sitz halten, schaltet er die politische Gegendarstellung mit unlauteren Mitteln aus. Die ungeheuerlichen Anschuldigungen und Falschaussagen von Martin Christen konnten von den Betroffenen nicht kommentiert werden. Der Pr\u00e4sident der IG WINDLAND sass derweil auf der Zuschauertrib\u00fcne und w\u00e4re sofort durch die anwesende Polizei weggewiesen worden, h\u00e4tte er sich mit Worten gewehrt. An dieser Ungerechtigkeit hat sich allerdings niemand gross gest\u00f6rt. Weder Mitglieder noch Ratspr\u00e4sident machten Anstalten, dem Treiben der Windradlobby den Riegel zu schieben oder der angegriffenen Minderheit das Wort zu erteilen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Klare Worte sind notwendig, um geh\u00f6rt zu werden<\/h3>\n<p>Die IG WINDLAND \u00e4ussert sich in ihrem Blog klar und deutlich zu einer v\u00f6llig verfahrenen Situation in der Diskussion zu den &#8222;Erneuerbaren Energieen&#8220;. Viele Politiker untersch\u00e4tzen das Gefahrenpotenzial einer ideologisierten Energiepolitik, die ohne technisch fundierte Grundlagen das blaue vom Himmel verspricht.<\/p>\n<p>Der Journalismus im deutschsprachigen Raum Europas <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/10\/22\/wenn-die-vierte-macht-politik-betreibt\/\">versagt in seiner Aufgabe<\/a> als vierte Gewalt, die Politik und Gesellschaft kritisch zu betrachten. Die IG WINDLAND muss deshalb prononciert auf die Situation hinweisen, in der immer mehr Politiker zu Sachthemen wie Energie und Klimawandel <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2011\/04\/29\/wer-hat-hier-keine-ahnung-monsieur-recordon\/\">d\u00fcmmliche und unkritische Parteiideologieen vertreten<\/a>.\u00a0 Sonst tut das niemand. Es ist unbestritten, dass das den &#8222;gesteuerten Informationsfluss&#8220; in einer monopolisierten Medienlandschaft st\u00f6rt,\u00a0 wie wir sie im Kanton Aargau in idealer Weise vorfinden. Selbst der Regierungsrat kann sich nicht sicher sein, ob seine Pressemitteilungen inhaltlich durch die Journalisten nicht ins pure Gegenteil verkehrt werden. Die mediale Arbeit der IG WINDLAND mag bel\u00e4chelt werden, sie entspricht aber einem unerf\u00fcllten Bed\u00fcrfnis nach offener und kritischer Information, wie sie an anderer Stelle kaum gefunden wird.<\/p>\n<p>Dass die kritisierten Politiker und Unternehmer damit ein Problem haben, ist\u00a0 nur richtig und geh\u00f6rt zum demokratischen System der Gewaltentrennung. Unter Aus\u00fcbung ihres Rechts auf Meinungs\u00e4usserung zeigt die IG WINDLAND auf die konstruierten Illusionen, wie sie durch Politiker wie Martin Christen gepflegt werden. Sie prangert den zynischen Opportunismus von Politik und Gesellschaft an, der lediglich dem medialen Mainstream gen\u00fcgen will und sich keinen Deut um die eklatanten Nachteile dieser einseitigen Sicht k\u00fcmmert. Die IG WINDLAND h\u00e4ngt nicht am Tropf von Werbeeinnahmen oder irgend einer anderen Geldquelle wie Staat und Interessengruppen.\u00a0 Das bildet die Basis einer unabh\u00e4ngigen Betrachtung der noch nicht wirklich gef\u00fchrten Auseinandersetzung mit der herbeigeredeten Energiekrise und den damit <strong>wirr propagierten L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen wie das Aufstellen tausender Windkraftwerke<\/strong> an unergiebigen Standorten.<\/p>\n<p>Dass die IG WINDLAND <em><strong>gegen den Bau von unvern\u00fcnftigen Energieanlagen<\/strong><\/em> wie das Windkraftwerk auf dem Heitersberg k\u00e4mpft, d\u00fcrfte jetzt endlich allen bekannt sein. Deshalb sind wir noch lange keine unkritischen Bef\u00fcrworter von Kernkraft oder Verhinderer einer guten L\u00f6sung f\u00fcr unsere zuk\u00fcnftige Energieversorgung.<strong><em> Im Gegenteil:<\/em><\/strong> Die IG WINDLAND wirkt in den Arbeitsgruppen des BFE &#8222;Energiestrategie 2050&#8220; aktiv und direkt mit. Die dem Bundesrat aktuell vorliegenden L\u00f6sungen sind unter anderem durch den Vertreter der IG WINDLAND in diesen Arbeitsgruppen erarbeitet worden. Unsere Dachorganisation &#8222;Paysage Libre &#8211; Freie Landschaft&#8220;, die gesamtschweizerisch 12 lokale Gruppen Betroffener vertritt, hat in diese Gremien <em>drei Spezialisten delegiert<\/em>. \u00dcber die nationale Organisation steht die IG WINDLAND\u00a0 in direktem Kontakt mit dem Generalsekret\u00e4r UVEK und den Mitarbeitern des Bundesamtes f\u00fcr Energie in dieser Sache. Nur im Kanton Aargau wird sie mit allen Mitteln der Windradlobby <em>als extreme Splittergruppe dargestellt<\/em>. Wer&#8217;s glaubt ist selber schuld.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge der IG WINDLAND sind gut dokumentiert. Sie m\u00fcssen aber als Ganzes gelesen werden. Wie in jedem Argumentatorium kann auch in unseren Aussagen leicht eine b\u00f6sartige Zusammenhanglosigkeit konstruiert werden. Seine krankhafte Lust zur Konstruktion falscher Aussagen hat Martin Christen mit Akribie ausgelebt. Martin Christen hat das Mandat als Grossratsmitglied missbraucht, um seine schutzlos zum schweigen gebrachten politischen Gegner desavouieren zu k\u00f6nnen. Das fr\u00f6hliche Schulterklopfen aus den Reihen seiner Genossen war ihm gewiss. Als er durch die IG WINDLAND im Herbst 2010 zu einer Aussprache eingeladen wurde, hat er sich feige vor der offenen Diskussion gedr\u00fcckt. Er agiert lieber hinter unserem R\u00fccken, denn wie alle Gleichgesinnte weiss er genau, dass seine Energiepolitik halt- und faktenlos ist. Martin Christen macht bewusst b\u00f6sartige Falschaussagen, die wir hier nicht alle abschliessend richtigstellen k\u00f6nnen oder wollen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die IG WINDLAND <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/12\/04\/der-mythos-vom-artensterben-durch-die-erderwarmung\/\">hat den Klimawandel nie abgestritten<\/a>, sondern unter Angabe von <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2009\/12\/08\/emittieren-oder-einsparen-was-die-empa-und-die-axpo-dazu-sagen\/\">nachvollziehbaren Fakten relativiert<\/a>. Es gibt viele Farben zwischen Schwarz und Weiss, Herr Christen! Der Beweis liegt eben exakt in der von uns erw\u00e4hnten Tatsache, dass das Windaufkommen wegen des Klimawandels eher abnimmt und damit die Grundlage einer sinnvollen Energieproduktion aus Wind erst recht entzogen ist. Wir f\u00fchren keine Argumente an, die sich selber widerlegen. Martin Christen schafft das mit seiner Behauptung aber problemlos.<\/li>\n<li>Die Pro Natura Aargau hatte mit der damaligen &#8222;IG GEGENWIND&#8220; noch keinerlei Kontakte. Die aargauer Sektion lehnt Windkraftwerke nicht &#8222;generell&#8220; ab und kann wohl selber entscheiden, was sie f\u00fcr gut oder schlecht h\u00e4lt. Die Beziehung der Pro Natura mit der IG WINDLAND beschr\u00e4nkt sich in der gemeinsamen Sorge um die Natur am Heitersberg. Wer eine Industrieanlage mitten in ein Naturschutz- und Erholungsgebiet bauen will, kann wohl nicht ernsthaft als Natursch\u00fctzer bezeichnet werden. Solche ideologischen W\u00fcrgegriffe schafft nur der WWF Aargau oder Greenpeace. Naturschutz ist mehr als die extrem einseitige Haltung zur Frage der Kernkraft wie sie von einigen Organisationen und Parteien f\u00fcr den Stimmen- und Spendenfang missbraucht wird.<\/li>\n<li>Der Name IG WINDLAND wurde nicht aus taktischen Gr\u00fcnden ge\u00e4ndert, schon gar nicht, um irgend jemanden zu verwirren. &#8222;WINDLAND&#8220; soll suggerieren, dass es in der Schweiz nicht einfach &#8222;<em>keinen Wind hat<\/em>&#8220; und wir das Thema etwas differenzierter angehen, als es Martin Christen aus seiner simplen Schwarzweissoptik sieht. Das ist mit wenig gutem Willen <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/01\/06\/ursprunglich-heere-absichten-der-windradfreunde\/\">aus unseren Artikeln klar ablesbar<\/a>. Es ist aber auch typisch, wie der Politiker und Lehrer Martin Christen auf einen simplen <strong>Namen<\/strong> hereinf\u00e4llt! Er betrachtet die Energieproduktion dermassen oberfl\u00e4chlich, dass ihm auch die Aussage &#8222;<em>es hat genug Wind<\/em>&#8220; als Grund f\u00fcr den Bau gigantischer Industrieanlagen in der Landschaft gen\u00fcgt. Er w\u00fcrde wohl auch ein rassistisches Heftli kaufen, wenn darauf &#8222;Gr\u00fcn&#8220; steht.\u00a0\u00a0 Ist er der Einzige? Wir haben ein weiteres eindr\u00fcckliches Beispiel aus der Realit\u00e4t:<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weil sie die <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/GR_AG_6ms.pdf\" target=\"_blank\">Mitteilung an die Grossr\u00e4te vom 12. September <\/a>der IG WINDLAND intuitiv <strong>als unkritische Unterst\u00fctzung der Windkraftnutzung wahrgenommen<\/strong> hat, antwortet SP Grossr\u00e4tin Astrid Andermatt <em><strong>begeistert und dankbar auf unsere Vorschl\u00e4ge<\/strong><\/em>:<\/p>\n<blockquote><p><em>Vielen Dank! Ich hatte sowieso vor, im Namen der SP- Fraktion <strong><span style=\"color: #ff0000;\">dies zu fordern<\/span><\/strong>. Dies hilft mir aber nun bei den Vorbereitungen der Voten.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit freundlichen Gr\u00fcssen, Astrid Andermatt<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Nur einen Tag sp\u00e4ter hat sich der Status der Informationsquelle ge\u00e4ndert, nicht der Inhalt. Nach eingehender Aufkl\u00e4rung durch ihre Mitstreiter in der Fraktion und durch die umtriebige &#8222;Aufkl\u00e4rungsarbeit&#8220; der Pr\u00e4sidentin des WWF Aargau, dass die IG WINDLAND eher auf der kritischen Seite stehen w\u00fcrde, schwenkt die opportunistische Fahne von Astrid Andermatt sofort in die der Windradlobby genehme Richtung.\u00a0 Einmal mehr erleben wir ein eindr\u00fcckliches Beispiel wie schlechte Politiker heute funktionieren: Das Umschlagpapier muss gr\u00fcn sein, dann ist auch der Inhalt genehm.\u00a0 Das ist die unprofessionelle und oberfl\u00e4chliche Politik, wie sie nur durch eine opportunistische und zynische Geisteshaltung\u00a0 erkl\u00e4rt werden kann!<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn wir markige Worte verwenden, sind damit sicherlich nicht vern\u00fcnftige, kritisch denkende Politiker oder ehrliche Umweltsch\u00fctzer gemeint. Davon betroffen sind <strong>die billigen Gr\u00fcnfahnentr\u00e4ger<\/strong>, die gegen jedes bessere Wissen darauf bestehen, dass Windkraftwerke die L\u00f6sung unserer Energieprobleme sind oder gegen jedes bessere WISSEN behaupten, man k\u00f6nne damit Grosskraftwerke abl\u00f6sen. M\u00e4nner und Frauen eben, die damit die Bev\u00f6lkerung mass- und faktenlos an der Nase herumf\u00fchren. Politiker wie Martin Christen f\u00fchlen sich nicht ganz zuf\u00e4llig von unseren Aussagen schwer betroffen. Sie erkennen intuitiv, wer damit gemeint ist. <em><strong>Das schlechte Gewissen bohrt wohl schon l\u00e4nger im Unterbewusstsein<\/strong><\/em>. Damit sich auch noch die anst\u00e4ndigen Politiker betroffen f\u00fchlen, hat es am 20. September im Parlament des Kantons Aargau einer b\u00f6sartigen Interpretation, Weglassung und Verf\u00e4lschung unseres Blogs durch Herrn Martin Christen bedurft.<\/li>\n<li>Unsere Aussagen sind nicht an den Haaren herbeigezogen. Martin Christen und seine Gleichgesinnten sind daf\u00fcr bekannt, immun gegen jegliche Belege, Studien und Fakten zu sein, die nicht in ihr seltsames Traumbild einer makellosen Welt ohne Raucher, Autos und Kernkraft passt. Man glaubt lieber an eine heile, gr\u00fcne Illusion. Sie ist viel einfacher zu verstehen als die viel komplexere Realit\u00e4t.<\/li>\n<li>Dass Windenergie KEINEN wesentlichen Beitrag an die Energieversorgung der Schweiz leisten kann, ist unabh\u00e4ngigen Energieexperten aus Bund, Kanton und Wirtschaft schon lange klar. Das Windaufkommen im gesamten Mittelland ist dermassen schlecht, dass auch minimalste Vernunftkriterien, wie <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/windgeschwindigkeiten.html\" target=\"_blank\">sie von allen umliegenden Staaten angewendet werden<\/a>, nicht gen\u00fcgen, um aus der hiesigen Flautenlage sinnvolle Energie zu sch\u00f6pfen. Ein Blick in die ausl\u00e4ndische Presse w\u00fcrde sofort Klarheit schaffen.<em><strong> Die Illusion eines Windkraftkantons Aargau<\/strong><\/em> wurde nicht durch die IG WINDLAND konstruiert. Das war und ist ausschliesslich der unerf\u00fcllbare Traum der gesamtschweizerisch agierenden Windradlobby. Es gibt daf\u00fcr <strong>KEINEN EINZIGEN<\/strong> guten <strong>Grund<\/strong>.<\/li>\n<li>Die in seinem Vortrag ger\u00fchmte Initiantin &#8222;<em>IG WIND<\/em>&#8222;, die im Kern aus den selben Personen wie der &#8222;<em>F\u00f6rderverein Windenergie Aargau<\/em>&#8220; und die Firma &#8222;<em>Mittelland Windenergie GmbH<\/em>&#8220; besteht, sind nicht \u00fcber alle Zweifel erhaben, wie das durch Martin Christen suggeriert wird. Das einzig bisher zweifelsfrei nachgewiesene Faktum zum Projekt Heitersberg ist der genaue Standort. ALLES ANDERE kann mit wenig Aufwand widerlegt oder wenigstens mit guten Gr\u00fcnden angezweifelt werden. Sie k\u00f6nnen das gerne selber in den chronologisch sortierten <a href=\"http:\/\/windland.ch\/baubewilligung.html\" target=\"_blank\">haarstr\u00e4ubenden Unterlagen zur Baueingabe<\/a> nachlesen. Im Gegensatz zur lokalen und nationalen Windradlobby informiert die IG WINDLAND transparent und selbstkritisch.<\/li>\n<li>Im Kern funktioniert die Verleumdungskampagne nach der einfachen Regel der &#8222;Umkehrung&#8220;: Was wir der Windradlobby mit Referenzen und Belegen vorwerfen, wirft Martin Christen einfach zur\u00fcck. Mit dem Unterschied, dass er weder fundierte Referenzen noch nachpr\u00fcfbare Quellen angibt. Er k\u00f6nnte es auch gar nicht. Die Windradlobby ben\u00fctzt diese Strategie schon lange. Wenn man den Ohren und Augen nicht trauen kann, sollte man den Verstand einschalten. Nur er ist in der Lage, zwischen falschen und richtigen Propheten zu unterscheiden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Die feige Verleumdung an der Parlamentssitzung vom 20. September 2011<\/h3>\n<p>Weil sich die Regelung der seit Jahren von der IG WINDLAND propagierten und gut fundierten Mindestwindgeschwindigkeit von 6m\/s im Rat durchzusetzen drohte, musste die Windradlobby die Notbremse ziehen. Wenn man keine griffigen Argumente mehr hat, hilft immer wieder die gute alte Tante &#8222;Verleumdung&#8220;. Das ist die historische Normalit\u00e4t in der Politik. Schon die R\u00f6mer haben sie mit Lust angewendet. Was die &#8222;<em>lieben, anst\u00e4ndigen und guten Initianten<\/em>&#8220; des Windpark Heitersberg mit vor dem Dorfladen Remetschwil verteilten Schm\u00e4hschriften, <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/01\/26\/windenergie-heitersberg\/\">zerst\u00f6rten und zerkritzelten Plakaten der Windkraftgegner<\/a> begonnen haben, findet seine Fortsetzung jetzt auf der politischen B\u00fchne unter gleichzeitiger Zuhilfenahme der vermeintlich &#8222;professionellen&#8220; <a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2011\/11\/25\/die-systematischen-halbwahrheiten-der-suisse-eole\/\">Falschaussagen und Halbwahrheiten der Suisse Eole<\/a>:<\/p>\n<p>Aus dem <a href=\"http:\/\/www.ag.ch\/grossrat\/iga_grw_dok.php?DokNr=11.074128&amp;ShowEdok=1&amp;OrigAppl=1\" target=\"_blank\">Wortprotokoll <\/a>des Grossen Rates Aargau vom 20. September, Nachmittag, Martin Christen, SP:<\/p>\n<blockquote><p><em>Ich \u00e4ussere mich zur Interessengemeinschaft (IG) WINDLAND, die Sie kennen und von welcher Sie regelm\u00e4ssig bedient werden, zuletzt offenbar heute Vormittag oder am 17.\u00a0September 2011 mit einer Pressemeldung zu dieser Ablehnung der Windenergieanlage. Das letzte Mal wurde der Flyer mit dem Holzt\u00e4nnchen verteilt.<\/em><\/p>\n<p><em>Diese Ablehnung ist unter anderem auf die enormen Aktivit\u00e4ten dieses Anti-Windvereins zur\u00fcckzuf\u00fchren. Selbstverst\u00e4ndlich ist es das legitime und gute Recht der betroffenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, sich zu wehren und sich gegen Bauvorhaben einzusetzen, vor allem wenn diese in einem heiklen Gebiet zu stehen kommen \u2013 ausserhalb der Bauzone. Was man allerdings von solchen Gruppierungen erwarten darf und muss ist, dass sie ein Mindestmass an Anstand und Respekt bewahren. Was sich die IG WINDLAND, respektive der Pr\u00e4sident Merkle in dieser Beziehung leisten, sprengt meines Erachtens jeden Rahmen des Anstands.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe im Internet zwar nicht alle, aber zahlreiche dieser Pamphlete gelesen und alle enthalten Beleidigungen und Verunglimpfungen. Ich zitiere einige davon: Die Anh\u00e4ngerinnen und Anh\u00e4nger der Windenergie, welche es hier im Saal ja auch hat, werden als Spinner, Sektierer, Extremisten der Anti-Atombewegung und gr\u00fcne Schreih\u00e4lse bezeichnet, schlicht als dumm sowie als Leute, die keinen normalen IQ haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn Sie Windkraftanlagen unterst\u00fctzen, dann gelten Sie in den Augen dieser IG\u00a0als Windradfanatiker und Politiker, die wie ein aufgescheuchter Haufen von Idioten agieren.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<blockquote><p><em>Die Energiewende des Bundesrates, die nun Tatsache zu sein scheint, wird als hysterisches Theater bezeichnet. Personen, die Windenergieanlagen produzieren gelten als moderne R\u00e4uber und Verbrecher. Dass es bei uns im Aargau keine Windverh\u00e4ltnisse wie an der Nordsee gibt, verleitet den IG WINDLAND Pr\u00e4sidenten zu folgender \u00f6ffentlichen Aussage: Auch ein Furz hat Wind.<\/em><\/p>\n<p><em>Das ist das Niveau, auf dem sich diese IG bewegt. Leute werden verunglimpft und respektlos behandelt. Bezeichnend ist auch der absolut irref\u00fchrende Name, den sich diese IG gegeben hat. Zuerst hiess sie IG Gegenwind und das war nat\u00fcrlich nicht so f\u00f6rderlich. Auf den neuen Namen IG WINDLAND sind schon manche Leute hereingefallen, so zum Beispiel Pro Natura Aargau, die sich nun im Gegensatz zu Pro Natura Schweiz quasi generell gegen Windkraftanlagen ausspricht.<\/em><\/p>\n<p><em>IG WINDLAND gibt \u00fcberall vor, eine Naturschutzorganisation zu sein und zwar eben nicht nur irgendeine, sondern die einzig richtige. Alle \u00fcbrigen Natur- und Umweltschutzorganisationen sind, wie sie sagen, durch extreme Kernkraftgegner systematisch unterwandert worden. In dieses Bild der Verlogenheit passt auch das auf diesem Flyer verwendete Argument: &#8222;Das Windaufkommen sei wegen des Klimawandels sogar r\u00fcckl\u00e4ufig&#8220;. Dabei ist es ja gerade diese IG WINDLAND und deren Pr\u00e4sident, die diesen Klimawandel in Abrede stellen. Der Klimawandel existiert in ihren Augen ja gar nicht. Leute, die davon sprechen, sind Klimaneurotiker.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bewundere jedenfalls die Standfestigkeit der IG WIND Pr\u00e4sidentin, die diese Windanlage in Remetschwil unterst\u00fctzt. Es ist Frau Theresia Meier-Wettstein. Sie geh\u00f6rt der SVP an. Wie ich geh\u00f6rt habe, ist sie sogar SVP-Bezirkspr\u00e4sidentin. Dass diese Frau noch nicht aufgegeben hat, trotz dieser Anw\u00fcrfe und Verunglimpfungen, das finde ich toll.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bitte Sie, nicht auf die IG WINDLAND und deren Argumente, die oft an den Haaren herbeigezogen sind, hereinzufallen und sich gegen eine Verhinderung der Windenergie im Aargau auszusprechen. Die Windenergie kann und soll einen wichtigen Beitrag zur zuk\u00fcnftigen erneuerbaren Energieproduktion auch in unserem Kanton leisten. Windenergie soll deshalb nicht vom Kanton behindert, sondern gef\u00f6rdert werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe es Frau Regula Bachmann schon heute Vormittag gezeigt. Sie wird als WWF-Pr\u00e4sidentin in einem dieser Pamphlete als Extremistin und Rattenf\u00e4ngerin bezeichnet!<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3>Die Antwort eines kleinen Mannes aus seinem sicheren Versteck<\/h3>\n<p>Die Antwort auf unsere Gegendarstellung von Grossrat und Lehrer Martin Christen: Man windet sich lieber weiterhin im L\u00fcgensumpf, als dass man einen Fehler zugeben w\u00fcrde. Weiterhin wagt Martin Christen die direkte Konfrontation mit den Fakten nicht und versteckt sich im gesch\u00fctzten Raum des Grossratssaales. Ein weiser Politiker h\u00e4lt im gleichen Wortprotokoll dazu fest:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Ein Hund, der getroffen wurde, bellt&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/fanatiker\/worprotokoll_GRAG_061211.pdf\" target=\"_blank\">Wortprotokoll Grossratssitzung vom 6. Dezember 2011 (Seite 7)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Diskussion um die Mindestanforderungen f\u00fcr Windkraftwerke im kantonalen Richtplan vom 20. September hat der SP Grossrat Martin Christen eine Lanze f\u00fcr die uneingeschr\u00e4nkte und unkontrollierte Windkraftnutzung gebrochen. Er hat damit beigetragen, dass betroffene Gemeinder\u00e4te und Gemeinden \u00fcber gar keine Orientierungspunkte mehr verf\u00fcgen, um unsinnige Windkraftprojekte abzulehnen. 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