{"id":217,"date":"2010-01-24T20:40:08","date_gmt":"2010-01-24T20:40:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=217"},"modified":"2010-07-06T21:39:28","modified_gmt":"2010-07-06T21:39:28","slug":"ein-windiger-deal-der-umweltverbande-mit-der-suisse-eole","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=217","title":{"rendered":"Ein windiger Deal der Umweltverb\u00e4nde mit der Suisse Eole"},"content":{"rendered":"<p>Es ist naheliegend: Umweltverb\u00e4nde haben den Schutz unserer Umwelt auf ihre Fahnen geschrieben. Dies ist eine wichtige Aufgabe und das tun sie in der Regel auch sehr gut. In der letzten Zeit tun sie das mit viel Energie und Spendengeldern, die sie leider auch mit der verbreiteten Klimaneurose der Bev\u00f6lkerung alimentieren.<\/p>\n<p>Als eigentliche Gegenspielerin der Umweltverb\u00e4nde gilt die Branchenorganisation f\u00fcr Windkraft, die Suisse Eole. Gef\u00fchrt von alten Hasen aus den Zeiten um die landesweite Diskussion um das KKW Kaiseraugst, hat diese Gruppierung von dogmatischen Gegnern jeglicher Kernkraft eine lukrative L\u00f6sung gefunden: Windkraft auf allen H\u00fcgeln des Mittellandes, dem Jura und auf Alpenk\u00e4mmen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">2050: Auf jedem H\u00fcgel mindestens ein Windpark<\/h3>\n<p>Das sieht auf den ersten Blick wie eine ganz normale \u00dcbertreibung aus. Leider sprechen die vorliegenden Fakten f\u00fcr sich. Denn die Suisse Eole hat ein erkl\u00e4rtes Ziel: Im Jahr 2050 will sie 7% des Stromverbrauchs der Schweiz mit Windkraft abdecken. Heute bel\u00e4uft sich der j\u00e4hrliche Stromverbrauch in der Schweiz auf 60\u2032000\u2032000\u2032000 Kwh (60 Milliarden Kilowattstunden). Sieben Prozent davon sind 4\u2032200\u2032000\u2032000 Kwh. Um diese geforderte Leistungen <em>theoretisch <\/em>abgeben zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigt sie \u00fcber 1&#8217;000 der modernsten Windkraftanlagen. Das bedeutet aber eben exakt, dass auf jedem H\u00fcgel und jeder Bergkuppe der Schweiz so eine weitherum sichtbare Gruppe dieser 150m hohen Stahlt\u00fcrme mit riesenhaften Rotoren\u00a0 gebaut werden muss. Nur um darauf zu warten, dass endlich der Wind etwas weht. Denn dass er in der Schweiz nur selten weht, ist eine unbestrittene Tatsache. Sie wird nur von wenigen Idealisten der Umweltverb\u00e4nde und wenigen halluzierenden Politikern bestritten. Sie verwechseln &#8222;ein wenig Wind haben&#8220; mit &#8222;genug Wind haben&#8220;. Oberfl\u00e4chlich betrachtet ist das eine Wortklauberei. Aber Windkraft funktioniert nur technisch. Und technisch haben wir unterhalb von 6m\/s Wind eben ZU WENIG WIND f\u00fcr einen \u00f6konomischen Betrieb.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Unter 6 Meter\/s ist Windkraft ineffizient<\/h3>\n<p>Da ist sich die Suisse Eole und die IG WINDLAND seltsamerweise einig. Es gibt in der Schweiz nur an wenigen Standorten durchschnittlich 6 Meter und mehr Wind pro Sekunde. Aber da sie den Bau von Windkraftwerken als Existengrundlage im Businessplan hat, argumentiert die Suisse Eole sehr flexibel. Sie argumentiert nicht energetisch, sondern rein monet\u00e4r. Deshalb lautet der aktuelle Vorschlag der Suisse Eole nicht &#8222;<em>Verzicht wegen verbreiteter Ineffizienz<\/em>&#8222;, sondern &#8222;<em>Ausbau mit mehr Subventionen<\/em>&#8222;. Das bedeutet, die Suisse Eole m\u00f6chte pro Kwh gelieferten Strom aus Windkraft 23 Rappen\u00a0 anstatt &#8222;nur&#8220; 20 Rappen erhalten. Mit anderen Worten: Die Effizienzsteigerung findet auf der verkehrten Seite statt: Bei den Subventionen statt beim Windaufkommen. So kann man auch mit den ineffizientesten Anlagen noch Geld verdienen! Es muss noch erw\u00e4hnt werden, dass die bestehende Subvention von 20 Rappen weltweite Spitze darstellt. Bei der KEV (Kostendeckende Einspeiseverf\u00fcgung) wird ein Betreiber noch mit zus\u00e4tzlichen Subventionen belohnt, wenn die Stromproduktion unter den Erwartungen ist. Es muss eigentlich jeder bl\u00f6d sein, wenn er sich nicht sofort an diesem Topf bedient. Bl\u00f6d oder ehrlich? Wer \u00fcber einen minimalen Anstand verf\u00fcgt, macht bei solchen Gesch\u00e4ften nicht mit. Auch wenn der Dealer \u00fcber B\u00fcror\u00e4umlichkeiten\u00a0 im Bundeshaus verf\u00fcgt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Windstrom kommt vom Wind und nicht von den Subventionen<\/h3>\n<p>Der Strom kommt aber vom Wind und nicht vom Geld. Wir ben\u00f6tigen keine subventionierte Ineffienz, um die Energiefrage zu l\u00f6sen. Wir ben\u00f6tigen erneuerbare Energiequellen, die auch ohne finanzielle Unterst\u00fctzung Strom liefern. Nicht nur an einem, sondern wenn m\u00f6glich an 7 Tagen die Woche und das mit gr\u00f6sstm\u00f6glicher Gleichm\u00e4ssigkeit.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Ein Luftschloss mit kleinen K\u00f6nigen<\/h3>\n<p>Leider sitzen die Aktivisten der Windradlobby mitten im Kern des Geschehens: Im Bundesamt f\u00fcr Energie, in der Politik und der Wirtschaft haben sie wichtige Schaltstellen als Projektleiter, Umweltwissenschaftler und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer inne. Oftmals in Doppelmandaten wie man am Beispiel des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der Suisse Eole sieht, der gleichzeitig noch als Inhaber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer oder Verwaltungsratsmitglied in diversen Firmen der Windprivatwirtschaft sitzt (siehe ADEV, ENCO).\u00a0 Im Bundesamt f\u00fcr Energie darf er seinen Einfluss als freischaffender Projektleiter f\u00fcr Projekte der Windenergie wahrnehmen. Der Ko-Gesch\u00e4ftsleiter der Suisse Eole tingelt in der Zwischenzeit f\u00fcr das Programm &#8222;Erh\u00f6hung der Akzeptanz von Windkraft in der Bev\u00f6lkerung&#8220; von Anlass zu Anlass und erz\u00e4hlt dort allen, wie die Suisse Eole die Welt retten will.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Mit Steuergeldern Gehirne waschen<\/h3>\n<p>Die Kosten f\u00fcr diese als Aufkl\u00e4rung getarnte <a title=\"Desinformationskampagne Windkraft\" href=\"http:\/\/windland.ch\/serendipity\/index.php?\/archives\/620-Desinformationskampagne-zu-Windkraft-wird-vom-Staat-bezahlt.html\" target=\"_blank\">Desinformationskampagne <\/a>wird vom Bund bezahlt. Er verteilt dazu grossz\u00fcgige CHF 1&#8217;568&#8217;000.- f\u00fcr Aktivit\u00e4ten, die man nur als Hirnw\u00e4sche bezeichnen kann. Steuergelder f\u00fcr eine grossangelegte Aktion, um die eh schlecht informierten B\u00fcrger vollends davon zu \u00fcberzeugen, dass sie bald mehr f\u00fcr Strom zu bezahlen haben, damit die Welt nicht untergeht. Und das alles unter dem Deckmantel des Umweltschutzes und der Klimadiskussion. Es gr\u00fcnt so gr\u00fcn &#8211; bis man am Lack zu kratzen beginnt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Mit Sch\u00f6nrederei den drohenden Jobverlust verhindern<\/h3>\n<p>Man muss sich das bildlich vorstellen: Jeder dieser Exponenten der Windradlobby w\u00fcrde sich seinen eigenen subventionierten und durch Steuergelder finanzierten Arbeitsplatz abschaffen, wenn er die Wahrheit \u00fcber die Windenergie sagen w\u00fcrde. Er m\u00fcsste konsequenterweise den Job quittieren, weil er ja reinen Unsinn produziert. Das macht nat\u00fcrlich niemand freiwillig.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Die Politiker im Dilemma zwischen &#8222;Gr\u00fcn sein&#8220; und &#8222;Gr\u00fcn handeln&#8220;<\/h3>\n<p>Diese Suisse Eole hat es mit kr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung des BFE geschafft, sehr m\u00e4chtig zu werden und ein Netzwerk von Interessenvertretern aufzubauen. Man kommt politisch kaum an ihr vorbei. Viele unkritische gr\u00fcne und linke Politiker sind auf den sympatischen Windradboom aufgesprungen und werden seither von ihm getragen. Abspringen ist \u00e4usserst gef\u00e4hrlich und wird von m\u00e4chtigen Kreisen der Umweltlobby nicht sehr gesch\u00e4tzt. Man schaut also lieber nicht zu genau auf die europaweit wachsende Opposition gegen die Windr\u00e4der. Es sind immerhin 360 lokale Gruppen, die nat\u00fcrlich v\u00f6llig grundlos gegen die virulent aus dem Boden schiessenden Windparks k\u00e4mpfen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Exponenten der ProNatura Schweiz arbeiten Hand in Hand mit der Suisse Eole<\/h3>\n<p>Der IG WINDLAND liegen interne e-mails der ProNatura Schweiz vor, in denen sich hohe Repr\u00e4sentanten absch\u00e4tzig gegen die Opposition der Windkraftwerke \u00e4ussern. Obwohl genau recherchierte Dokumente als Beweis vorliegen, werden sie ungelesen oder mindestens unverstanden als &#8222;peinlich&#8220;, &#8222;sektiererisch&#8220;, &#8222;fundamentalistisch&#8220; &#8222;wissenschaftlich unseri\u00f6s&#8220; und &#8222;verschw\u00f6rerisch&#8220; dargestellt.<\/p>\n<blockquote><p>.. Wieder einmal greif ich mir m\u00e4chtig an den Kopf. Ich habe dir geraten, dich von dem <strong>fundamentalistischen <\/strong>Papier der IG Windland zu distanzieren. Stattdessen steht jetzt das Pro Natura Logo drauf. Das Papier (Beilage) wurde zwar leicht \u00fcberarbeitet, die <strong>Verschw\u00f6rungstheorien <\/strong>(siehe unten) und andere <strong>Peinlichkeiten <\/strong>stehen aber immer noch drin. Zum Beispiel: &#8222;Die gesundheitlichen Auswirkungen von WKA sind durch mehrere Studien belegt.&#8220;<\/p>\n<p>So wie das Papier jetzt daher kommt, muss die Leserschaft denken, dass wir es unterst\u00fctzen und mit eigenen Argumenten gar noch toppen. Ich bitte dich rasch zu veranlassen, dass das Pro Natura Logo wieder von diesem Papier verschwindet und unsere Stellungnahmen unabh\u00e4ngig davon wahrgenommen wird. Sollte ich mich in der Zwischenzeit dazu \u00e4ussern m\u00fcssen, werde ich mich distanzieren.<\/p>\n<p><strong>Das Papier gef\u00e4hrdet den Dialog, den wir soeben mit Suisse Eole aufgenommen haben.<\/strong><\/p>\n<p>Das vorliegende Papier der IG Windland w\u00fcrde ich allerdings auf keinen Fall unterschreiben. Und ich staune Baukl\u00f6tze, dass Raimund das Papier gut findet. Es enth\u00e4lt sehr viele abenteuerliche Argumente und erf\u00fcllt unsere Anspr\u00fcche an <strong>wissenschaftliche Seriosit\u00e4t nicht<\/strong>. Es wirkt auf mich sektiererisch.<br \/>\nDie Aussagen gegen die Initianten und die Wirtschaftlichkeit der Anlagen sind peinlich. Mit Argumenten wie:<br \/>\n<em>Es gibt ein grosses privatwirtschaftliches Interesse an Windkraft. Das Verrechnen von Kommissionen und Beraterhonoraren beim Einkauf der WKA f\u00fcr die Planungsarbeit und das politische \u201eLobbying\u201c sind f\u00fcr viele Spezialisten eine eintr\u00e4gliche Einkommensquelle. Da sie als private Unternehmer oft auch Einsitz in halbstaatlichen Organisationen haben, ist die Beratert\u00e4tigkeit nicht unabh\u00e4ngig und objektiv.<\/em><\/p>\n<p>&#8211; und davon wimmelt es sogar in der Zusammenfassung &#8211; bek\u00e4mpfen unsere Gegner \u00fcblicherweise den Naturschutz. Sie haben die Qualit\u00e4t von <strong>Verschw\u00f6rungstheorien<\/strong>&#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Unabh\u00e4ngig von diesen durch ein Gesch\u00e4ftsleitungsmitglied der ProNatura ge\u00e4usserten \u00c4ngste werden von uns formulierte Zweifel an den von fraglichen Fachleuten ge\u00e4usserten Weltuntergangsszenarien oft in die Schublade &#8222;Klimaleugner&#8220;\u00a0 geworfen- Als bewusste Anlehnung an die gleichgesetzten &#8222;Holocaustleugner&#8220; nat\u00fcrlich. Einzelne kantonale Gesch\u00e4ftsleitungen der ProNatura werden darin gewarnt, dass der &#8222;<em><strong>Dialog mit der Suisse Eole<\/strong><\/em>&#8220; gef\u00e4hrdet ist, wenn man das Dokument der IG WINDLAND &#8222;<a title=\"Raumplanung Windkraftanlagen Aargau\" href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Raumplanung_Aargau.pdf\" target=\"_blank\"><em>Raumplanung f\u00fcr Windkraftanlagen<\/em><\/a>&#8220; unterst\u00fctzen w\u00fcrde. Die Pro Natura Aargau steht trotzdem hinter den Aussagen, die sie als Erg\u00e4nzung zu obigem Dokument beigef\u00fcgt hat.<\/p>\n<p>Verschiedenste Studien, die den Zusammenhang zwischen Krankheitssymptomen und Windkraftwerken eindeutig nachweisen, werden von diesen Kreisen total ignoriert oder proaktiv als unwissenschaftlich abgetan. Anfragen zur Diskussion dar\u00fcber werden trotz Nachfragen nicht beantwortet. Man weiss es bei der ProNatura Schweiz offenbar besser und braucht keine weitere Diskussion dar\u00fcber. Selbst wenn einzelne Kantonalverb\u00e4nde der ProNatura wesentlich differenzierter argumentieren, wenn es um Windkraftwerke geht.\u00a0 Ein erkl\u00e4rtes Ziel der ProNatura ist &#8222;Keine Windr\u00e4der in Schutzgebieten&#8220;. Das gilt in den Augen von Beat Jans offensichtlich f\u00fcr ein Landschaftsschutzgebiet von kantonaler Bedeutung nicht. Selbst wenn zus\u00e4tzlich die Abst\u00e4nde zu bewohnten Geb\u00e4uden und die Situation f\u00fcr Greifv\u00f6gel wie der besonders gesch\u00fctzte Rotmilan vom Konzept Windenergie Schweiz als ungen\u00fcgend und von Fachleuten der Vogelwarte Sempach als &#8222;problematisch&#8220; bezeichnet werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Ein grossartiger Deal &#8211; f\u00fcr die Suisse Eole<\/h3>\n<p>Im Konzept <a title=\"Konzept Windenergie Schweiz\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/KonzeptWindenergieCH-d.pdf\" target=\"_blank\">Windenergie Schweiz<\/a> aus dem Jahr 2004, das von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz angestossen wurde, findet man einige wenige Standorte f\u00fcr Windkraftanlagen, die als Kompromiss zwischen der Windradlobby und den Umweltverb\u00e4nden festgesetzt wurden. Mit schwerem Herzen haben die Umweltverb\u00e4nde damals einer &#8222;Landschaftszerst\u00f6rung in begrenztem Rahmen&#8220; zugestimmt. Das Papier wird heute noch als Definitionsgrundlage f\u00fcr die Zertifizierung von \u00d6kostrom benutzt. \u00d6kostrom des Labels &#8222;Naturmade Star&#8220; kann nur zertifiziert werden, wenn der Strom nach den Bedingungen dieses Konzepts &#8222;<em>umweltvertr\u00e4glich<\/em>&#8220; hergestellt worden ist. Bezeichnenderweise gibt es das Wort &#8222;<em>umweltvertr\u00e4glich<\/em>&#8220; im Hauptdokument gar nicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Die gummigen Weisungen im Konzept Windenergie Schweiz r\u00e4chen sich jetzt<\/h3>\n<p>Vor ca. 2 Jahren hat die Suisse Eole damit begonnen diese rechtlich unverbindliche Abmachung in Frage zu stellen. Es wurden Projekte selbst in <a title=\"BLN Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkm\u00e4ler von nationaler Bedeutung\" href=\"http:\/\/www.bafu.admin.ch\/bln\/index.html?lang=de\" target=\"_blank\">Schutzgebieten des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkm\u00e4ler von nationaler Bedeutung (BLN)<\/a> geplant. Kantonale Landschaftsschutzgebiete haben die Windbauern noch nie richtig interessiert. Jetzt wurden die Umweltverb\u00e4nde endlich aktiv. Sie setzten sich mit der Suisse Eole zusammen und haben in ihrer Not\u00a0 eben diesen &#8222;Deal&#8220; beschlossen, der Windkraftwerke in Gebieten des Bundesinventars verhindert. Was die Umweltverb\u00e4nde daf\u00fcr geben m\u00fcssen, kann hier nur vermutet werden. Es laufen einige Einsprachen gegen Standorte mit kantonalem Landschaftsschutz. Es w\u00e4re dramatisch, wenn die Umweltverb\u00e4nde tats\u00e4chlich darauf eingehen, und diese Gebiete dem Frass durch die Windm\u00fchlen opfern w\u00fcrden. Wo sind die mutigen Politiker, die dieser Schweinerei endlich ein Ende setzen? Die Linken und gr\u00fcnen d\u00fcrfen nichts sagen, weil sie sonst parteiintern und bei den desinformierten W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern anecken. Die B\u00fcrgerlichen reiben sich die H\u00e4nde, weil jetzt schon abzusehen ist, dass die von ihnen bevorzugte Kernkraft- und Gaskraftl\u00f6sung durch diesen h\u00fchnerhaften Umweltaktivismus nur gewinnen kann. Die Zerst\u00f6rung vieler sch\u00f6ner Naherholungsgebiete zum Preis einer teuren und unzuverl\u00e4ssigen Stromproduktion scheint der Mehrheit der Entscheidungstr\u00e4ger egal zu sein.<\/p>\n<h3>Mobbing, L\u00fcgen und Mauscheleien<\/h3>\n<p>Die Suisse Eole ist kein verl\u00e4sslicher Partner. Auch die IG WINDLAND hat schon versucht, einen sinnvollen Weg mit dieser Organisation zu gehen. Das Gespr\u00e4ch zwischen den beiden ungleichen Verb\u00e4nden hat zwar eine informelle Zusammenarbeit gebracht. Kaum wurde die IG WINDLAND st\u00e4rker und einflussreicher, hat man hinterr\u00fccks die F\u00e4den gezogen und das professionelle Mobbing gegen sie angestossen. So wird das Dokument &#8222;<a title=\"Raumplanung Windr\u00e4der\" href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Raumplanung_Aargau.pdf\" target=\"_blank\">Vorschl\u00e4ge Raumplanung f\u00fcr Windkraft<\/a>&#8220; der IG WINDLAND totgeschwiegen, ignoriert oder intern eben als &#8222;verschw\u00f6rerisch&#8220; bezeichnet. Vorher hatte Reto Rigassi, Ko-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Ansprechpartner der IG WINDLAND aber noch die Unverfrorenheit, \u00c4nderungen im Dokument zu verlangen, die die IG WINDLAND auch weitgehend vorgenommen hat. Nur um anschliessend bei Beat Jans \u00fcber dieses vermeintlich verschw\u00f6rerische Dokument loszuheulen, und die Unterst\u00fctzung der Pro Natura Aargau zu boykottieren. Wenn es eine Verschw\u00f6rung gibt, ist es eher die konzertierte Aktion der Suisse Eole gegen jegliche Kritik an der Windkraftnutzung in der Schweiz.<\/p>\n<h3>Ein Dokument enth\u00e4lt die gef\u00e4hrliche Wahrheit<\/h3>\n<p>Das einzige Verbrechen, dass dieses <a title=\"Raumplanung Windparks im Aargau\" href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Raumplanung_Aargau.pdf\" target=\"_blank\">Dokument <\/a>begangen hat, ist die genaue Definition, wie man Abst\u00e4nde von bewohnten Geb\u00e4uden und von Waldr\u00e4ndern zu Windr\u00e4dern sinnvoll definiert. Es thematisiert die Emissionen, denen die Anwohner und die Natur um die Windr\u00e4der ausgesetzt sind und fordert auf Grund der Ergebnisse minimale Schutzabst\u00e4nde, die ein Mehrfaches der bisherigen Distanz betragen. Es zeigt auch, dass die bisherigen Abst\u00e4nde nur im Sinne der Windradlobby definiert worden sind, ohne R\u00fccksicht auf Natur und Mensch. Und es fordert minimale Auflagen f\u00fcr die Betreiber von Windkraftanlagen, um den R\u00fcckbau bei Konkurs sicherzustellen. Es definiert auch einen gangbaren Weg, wie man Wind so misst, dass damit wissenschaftlich korrekte Aussagen gemacht werden k\u00f6nnen und die Verf\u00e4lschung der Daten verhindert wird. Auflagen, zu deren Inhalt die Beh\u00f6rden bisher in keiner Weise auch nur ein Wort verloren haben. Auf Zusehen hin, quasi. Mal sehen, wie die sich so durchschlagen. Ein Gipfel der Unprofessionalit\u00e4t im Bereich Raumplanung wurde mit diesem Dokument endlich mit klaren Vorschl\u00e4gen und Definitionen ersetzt. Das <a title=\"Raumplanung Windkraftanlagen Aargau\" href=\"http:\/\/windland.ch\/presse\/Raumplanung_Aargau.pdf\" target=\"_blank\">Dokument <\/a>kann kritisiert und verbessert werden. Aber ein guter Anfang ist gemacht. Wer es ignoriert, beweist damit seine menschen- und naturfeindliche Haltung.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Umweltverb\u00e4nde m\u00fcssen sich von Suisse Eole l\u00f6sen<\/h3>\n<p>Auch die Umweltverb\u00e4nde werden einsehen m\u00fcssen, dass die Suisse Eole nur politisch kontrolliert werden kann.\u00a0 \u00dcber die Information der Bev\u00f6lkerung und der Politiker. Politiker, die nicht idealistisch und weltfremd, sondern pragmatisch und vor allem vern\u00fcnftig denken. Mit der Suisse Eole kann man keine vern\u00fcnftigen Deals machen. Denn ihr Wirken ist diammetral den Interessen der Umwelt entgegengesetzt. Man kann ihr daf\u00fcr keinen Vorwurf machen. Ihr Verhalten entspricht der Zielsetzung durch den Bundesrat.<br \/>\nEs gibt aber beim besten Willen KEINEN einzigen Grund, warum man solche Industriebauten mitten in irgend einen Flecken Natur setzen soll. Es gibt aber genug Gr\u00fcnde, dass die Umweltverb\u00e4nde zusammen mit der Windkraftopposition gegen diesen teuren Irrtum k\u00e4mpfen. Pro Natura Aargau hat diesen Schritt gemacht. Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz ist sich dessen wahrscheinlich ebenfalls bewusst. Der WWF wird irgendeinmal bemerken, dass er auf die falschen Karten setzt, wenn er mit Windkraft das Klima retten will. Entweder es hat da endlich jemand den Mut, die Wahrheit auszusprechen. Oder der WWF verliert seine Glaubw\u00fcrdigkeit, die er f\u00fcr sinnvolle Projekte noch dringend ben\u00f6tigen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist naheliegend: Umweltverb\u00e4nde haben den Schutz unserer Umwelt auf ihre Fahnen geschrieben. Dies ist eine wichtige Aufgabe und das tun sie in der Regel auch sehr gut. In der letzten Zeit tun sie das mit viel Energie und Spendengeldern, die sie leider auch mit der verbreiteten Klimaneurose der Bev\u00f6lkerung alimentieren. 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