{"id":2126,"date":"2011-05-26T06:39:18","date_gmt":"2011-05-26T06:39:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2126"},"modified":"2011-06-13T07:48:44","modified_gmt":"2011-06-13T07:48:44","slug":"kosten-erneuerbare-energie-in-frankreich-pro-haushalt-90-bis-170-euro-jahrlich-im-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=2126","title":{"rendered":"Kosten erneuerbare Energie in Frankreich: Pro Haushalt 90 bis 170 Euro j\u00e4hrlich im 2020"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.romandie.com\/news\/n\/_Energies_renouvelables_un_cout_de_90_a_170_euros_par_client_en_2020250520111705.asp\" target=\"_blank\">Gem\u00e4ss Aussagen der franz\u00f6sischen Stromregulationsbeh\u00f6rde<\/a> &#8222;<em>Commission de r\u00e9gulation de l&#8217;\u00e9nergie (CRE)<\/em>&#8220; wird der verbreitete Einsatz von erneuerbaren Energien den durchschnittlichen Haushalt um 90 bis 170 Euro j\u00e4hrlich belasten. Dabei entfallen 2,29 Milliarden Euros alleine auf die Photovoltaik. Die auf dem Land aufgestellten Windr\u00e4der verschlingen bescheidene 576 Millionen Euro, jene auf dem Meer betr\u00e4chtliche 2,47 Milliarden. Die Unterst\u00fctzung der Biomasse nimmt 1,08 Milliarden in Anspruch. Der Gesamtbetrag von 6,4 Milliarden Euro wird, wie \u00fcblich in Europa, den Stromkonsumenten aus der Tasche gezogen. In Frankreich heisst die Schattensteuer &#8222;<em>Contribution au service public de l&#8217;\u00e9lectricit\u00e9 (CSPE)<\/em>&#8222;. Das Geld wird von der auch in Frankreich in der Politik gut vertretenen \u00d6kolobby in den Sack gesteckt. Weil die ganze Geschichte wie \u00fcberall in Europa unter dem Strich wenig Strom, daf\u00fcr hohe Kosten und Ineffizienz zur Folge hat, wird der Strompreis einfach k\u00fcnstlich verteuert. Dies ist eines der nicht deklarierten, aber sehr bewusst angestrebten Ziele der gr\u00fcnen und linken Politik. Das Ziel heisst: Staatliche Planwirtschaft. Es ist wieder soweit. Die Geschichte wiederholt sich.<\/p>\n<h3>Deutschland hat das vorgemacht &#8211; man m\u00fcsste nur hinschauen<\/h3>\n<p>In Deutschland sind die Strompreise schon stark gestiegen <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,684477,00.html\" target=\"_blank\">und steigen weiter<\/a>. Seit dem Jahr 2000 ist kein Land so wie Deutschland auf die schwierige Spur des Atomausstiegs gesprungen. Die \u00f6konomischen Ergebnisse, die durch die meisten Politiker ignoriert werden, sind <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/091009%20Renewable%20Energy%20Report%20RWI%20Format%20deutsch.pdf\" target=\"_blank\">fatal aber gut dokumentiert<\/a>. Allein f\u00fcr die Photovoltaik wurden bisher 60 Milliarden Euros verbrannt. Effekt f\u00fcr die Stromversorgung: Hom\u00f6opathische Dosis zum falschen Zeitpunkt. Weil die Infragestellung in der Abwahl durch die omnipr\u00e4senten \u00d6kofundis endet, wird das heisse Eisen von Generation zu Generation weitergegeben. Um es zu pr\u00e4zisieren: Wir reden hier nicht vom Atomm\u00fcll, sondern von den Kosten, die durch eine schreiende, stampfende und feiernde\u00a0 Minderheit der Mehrheit \u00fcberlassen wird. Die Mehrheit hat es einfach noch nicht bemerkt &#8230;<\/p>\n<h3>Nun auch noch die Schweiz<\/h3>\n<p>Die \u00d6kofundamentalisten sind erst zufrieden, wenn sie ihre versponnenen Ideen fl\u00e4chendeckend verbreitet haben. Die Unterst\u00fctzung durch die Medien ist ihnen sicher. Auch wenn das wahrscheinlich nur ein strategisches Man\u00f6ver darstellt: Der Schweizerische Bundesrat ist den Sirenenkl\u00e4ngen der Gr\u00fcnen verfallen und beschliesst den Ausstieg aus der Kernkraft bis zum Jahr 2034. Dass damit ausgerechnet auf die sicherste und zuverl\u00e4ssigste Stromquelle verzichtet wird, ist technischer Bl\u00f6dsinn. Das Vorgehen f\u00fchrt uns direkt in die erweiterte Abh\u00e4ngigkeit vom Ausland, insbesondere Frankreich, dem eine solche Dummheit nicht im Traum einfallen w\u00fcrde. Auch die notwendigerweise zu bauenden Gaskombikraftwerke &#8211; reine CO2 Schleudern &#8211; bringen uns in eine Abh\u00e4ngigkeit von instabilen Staaten.<\/p>\n<p>Wie wir <a href=\"http:\/\/www.kof.ethz.ch\/static_media\/upload\/filer\/public\/2011\/05\/23\/pm_elektrizitatsstudie_de.pdf\" target=\"_blank\">aus der aktuellen Studie <\/a>der Konjunkturforschungstelle der ETH Z\u00fcrich (KOF) wissen, hat eine Verteuerung um 10% praktisch keinen Stromspareffekt zur Folge. In der Logik der gr\u00fcnen Politik m\u00fcssen die Preise also noch mehr steigen, was zu einer extremen Belastung der Wirtschaft und der sozial unteren Schichten f\u00fchren wird. Die wenig verdienenden Jungen und viele Familien haben das Geld nicht f\u00fcr den Kauf von teuren und sparsamen Elektroger\u00e4ten, weil sie das Geld ja schon f\u00fcr die aktuelle Stromrechnung nicht mehr zusammenkriegen. Die L\u00f6sung der linken und gr\u00fcnen Politiker ist naheliegend: Die sozial schw\u00e4cheren Schichten werden durch den Mittelstand f\u00fcr den Strombezug subventioniert.\u00a0 Bei der Subvention der Krankenkassen ist das bereits mit Erfolg zur Realit\u00e4t geworden. Wer da vor 10 Jahren noch um die CHF 70.- pro Monat hat abliefern m\u00fcssen, darf heute mit mehr als dem DREIFACHEN Betrag den Moloch von B\u00fcrokratie alimentieren. Weil 200&#8217;000 Personen schon jetzt nicht mehr in der Lage sind, die Beitr\u00e4ge zu bezahlen. Wir gratulieren zum n\u00e4chsten Schritt in den Sozialstaat und zum angek\u00fcndigten Niedergang unserer Wirtschaft.<\/p>\n<p>Wenn 20&#8217;000 Kernkraftgegner Schreien, h\u00f6rt man das St\u00f6hnen der restlichen 2&#8217;000&#8217;000 nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss Aussagen der franz\u00f6sischen Stromregulationsbeh\u00f6rde &#8222;Commission de r\u00e9gulation de l&#8217;\u00e9nergie (CRE)&#8220; wird der verbreitete Einsatz von erneuerbaren Energien den durchschnittlichen Haushalt um 90 bis 170 Euro j\u00e4hrlich belasten. Dabei entfallen 2,29 Milliarden Euros alleine auf die Photovoltaik. Die auf dem Land aufgestellten Windr\u00e4der verschlingen bescheidene 576 Millionen Euro, jene auf dem Meer betr\u00e4chtliche 2,47 Milliarden. 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