{"id":1813,"date":"2011-03-10T11:23:20","date_gmt":"2011-03-10T11:23:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=1813"},"modified":"2011-03-10T13:32:31","modified_gmt":"2011-03-10T13:32:31","slug":"warum-die-suisse-eole-endlich-einen-starken-gegner-braucht-paysage-libre-am-7-marz-gegrundet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=1813","title":{"rendered":"Warum die Suisse Eole endlich einen starken Gegner braucht &#8211; Paysage Libre am 7. M\u00e4rz gegr\u00fcndet"},"content":{"rendered":"<p>Die Windradlobby findet in der Schweiz seit \u00fcber 10 Jahren ein ungesundes Klima der unkritischen Bef\u00fcrwortung durch alle Schichten der Bev\u00f6lkerung vor. Mit einer unvergleichlichen Medienkampagne wurde die Bev\u00f6lkerung seit Jahren auf die grossfl\u00e4chige Verbauung der Schweiz durch diese Technologie vorbereitet. Ohne auch nur die kleinste Kritik der Medien, der Energieexperten und der Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Im Gegenteil! Anstelle des Gebots einer fundierten Informationspolitik, durften die \u00d6kofundamentalisten unter Zuhilfenahme ihres Bundesrates Moritz Leuenberger im Bundesamt f\u00fcr Energie Einsitz nehmen. Dort schreiben sie seit Jahren die Dokumente und Bedingungen vor, die sie dann in der Privatwirtschaft in gutes Geld umm\u00fcnzen k\u00f6nnen. Gut bezahlte &#8222;Berater&#8220; mit Doppel- und Vielfachmandaten bei privaten und \u00f6ffentlichen Stellen der Energiebranche haben die Grundlagen dieser grossen Schweinerei vorbereiten d\u00fcrfen. Sie bedienen sich noch heute an den T\u00f6pfen und Kassen des Bundes.<\/p>\n<p>Es wurde mit allen Mitteln Einfluss genommen: Kein Dokument des Bundesamtes f\u00fcr Energie im Themenbereich Windkraft wurde durch neutrale Fachkr\u00e4ft geschrieben. In den Begleitgruppen wurde sorgf\u00e4ltig darauf geachtet, dass die politisch extrem Linke und Gr\u00fcne immer Oberhand behalten sollte. Kein Wunder, sind diese Dokumente ohne wissenschaftlich fundierte Grundlagen geschrieben worden. Alle Regeln der Vernunft wurden von Beginn weg mit F\u00fcssen getreten. Eine unbrauchbare <em>Energieverordnung<\/em> und eine noch unbrauchbarere &#8222;<em>Kostendeckende Einspeiseverf\u00fcgung<\/em>&#8220; (KEV) waren nicht die einzigen faulen Eier, die im Bundesamt gelegt und durch einen unwissenden Bundesrat befruchtet wurden. Es wundert deshalb nicht, dass aus der betroffenen Bev\u00f6lkerung nun <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>die Notbremse gezogen werden muss<\/strong><\/em><\/span>.<\/p>\n<p>In ihrem <a href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_allgemein\/Contra-Pauschalabstaende.pdf\" target=\"_blank\">Argumentatorium gegen eine vern\u00fcnftige Energiepolitik mit Windkraftwerken<\/a> beweist die Suisse Eole einmal mehr, dass eine starke Opposition gegen diese Machenschaften dringend notwendig ist. W\u00e4hrend die Exponenten der Suisse Eole f\u00fcrstlich entlohnt werden und mit bezahlten 1. Klasse &#8211; Billeten der SBB herumreisen, darf sich die Vereinigung &#8222;Paysage Libre&#8220; komplett aus dem eigenen Sack finanzieren. Normale Berufs- Hausfrauen- und -M\u00e4nner m\u00fcssen in der kostbaren Freizeit gegen einen Moloch ank\u00e4mpfen, der durch verirrte Ideologen im Bundeshaus herangez\u00fcchtet wurde. Daf\u00fcr wird ihnen von der Windbranche regelm\u00e4ssig eine unbewiesene und auch nicht vorhandene N\u00e4he zur &#8222;Atomlobby&#8220; vorgeworfen. Ohne politisches Mandat wurde geld- und machtgierigen Personen erlaubt Bundesmittel und Bundesstellen f\u00fcr die untaugliche Technologie der Windkraftnutzung in der Schweiz zu missbrauchen. So schreibt z.B. die Suisse Eole als Gegenargument zu den dringend notwendigen Abst\u00e4nden zu bewohnten Geb\u00e4uden die\u00a0 heuchlerischen Worte :<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;1. Kein Windenergieprojekt ohne Zustimmung der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung<\/em><em><\/em><\/p>\n<p><em>Mit dem in der Schweiz geltenden Bewilligungsverfahren f\u00fcr Windenergieanlagen mit<\/em><em> kantonaler Richtplanung, kommunaler Nutzungsplanung und Baubewilligung ist eine<\/em><em> ausgesprochen starke <strong>Mitbestimmung der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung sichergestellt<\/strong>. Pauschale<\/em><em> Abstandsempfehlungen im Ausland tragen dem Umstand Rechnung, dass die \u00f6rtliche<\/em><em> Bev\u00f6lkerung \u00fcber wenig Mitbestimmungsrechte verf\u00fcgt.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Exakt dies ist beim Beispiel Heitersberg nicht der Fall. Hier hat die Windradlobby schon lange aufgeh\u00f6rt daran zu glauben, die Bev\u00f6lkerung k\u00f6nne mit falschen und irref\u00fchrenden Argumenten zu ihrem Ungl\u00fcck \u00fcberredet werden. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Gegen jeden demokratischen Anstand<\/strong><\/em><\/span> dr\u00fcckt die verantwortliche Mittelland Windenergie GmbH deshalb das Projekt mit rein rechtlichen Mitteln durch. Sie meint, den Ausnahmeartikel 24 des Raumplanungsgesetzes dazu missbrauchen zu d\u00fcrfen. Und wie soll die Bev\u00f6lkerung kompetent mitbestimmen k\u00f6nnen, wenn sie vorher jahrelang durch Falschinformationen der Windbranche einer <strong><em>Gehirnw\u00e4sche biblischen Ausmasses <\/em><\/strong>ausgesetzt worden ist? Trotz dieser Gehirnw\u00e4sche w\u00e4ren die W\u00e4hler am Heitersberg nicht unaufgekl\u00e4rt an die Urnen geschritten: Die lokale Opposition hat offensichtlich die besseren Argumente gefunden, als sie durch die Suisse Eole verbreitet worden sind. So musste man nun Zuflucht zum RPG 24 nehmen. <strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Das ist der undemokratische Weg<\/span><\/em><\/strong>.<br \/>\nWenn sich die lokale Bev\u00f6lkerung nicht mit H\u00e4nden und F\u00fcssen wehren w\u00fcrde, k\u00f6nnte nach Massgabe der Suisse Eole hier schon lange ein Windkraftwerk drehen. Mit unglaublich kleinem Abstand von 350 Metern bei einer Gesamth\u00f6he von 149 Metern und mitten im sch\u00f6nsten Erholungsgebiet tausender Limmattaler und Reusstaler Menschen! Trotz drohendem Eiswurf im Umkreis von 280 Meter Radius und einem maximalen Abstand von 46 Metern zum nahen Wanderweg darf die Bauherrschaft ungestraft behaupten &#8222;<em>es besteht keine Gefahr f\u00fcr die Wanderer<\/em>&#8222;. Gegen jede dokumentarisch belegte Tatsache, notabene! Die wesentlichen Belege wie Windaufkommen, Schattenwurf, Eiswurf oder L\u00e4rm wurden nicht nachvollziehbar belegt oder unter Verwendung falscher Werte und Methoden ausgewiesen. Eine Analyse dieser Falschinformationen ist nur unter Beibezug der \u00e4usserst seltenen Experten der Gegenseite m\u00f6glich. Selten, weil in der Regel &#8211; unbezahlt agierend.<\/p>\n<p>Solche Verh\u00e4ltnisse werden durch die Suisse Eole gef\u00f6rdert. Das Projekt Heitersberg wird sogar als &#8222;<em>T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr die Verbauung des Mittellandes<\/em>&#8220; verstanden. In praktisch jeder Ausgabe der bundesfinanzierten &#8222;Eole-Info&#8220; wird f\u00fcr den Heitersberg geworben. Mit anderen Worten: F\u00e4llt der Heitersberg, f\u00e4llt das gesamte Mittelland.<em> <\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;3.Strenge gesetzliche Anforderungen<\/em><br \/>\n<em> <\/em><\/p>\n<p><em>Betreffend der m\u00f6glichen negativen Auswirkungen durch L\u00e4rm und Schattenwurf<\/em><em> bestehen in der Schweiz <strong>gleichwertige Anforderungen wie im Ausland<\/strong>. Umliegende<\/em><em> Wohnbauten werden dadurch <strong>verbindlich vor einer \u00fcberm\u00e4ssigen Beeintr\u00e4chtigung<\/strong><\/em><em><strong> gesch\u00fctzt<\/strong>.<\/em><em> &#8211; Windenergieanlagen werden gem\u00e4ss L\u00e4rmschutzverordnung (LSV) grunds\u00e4tzlich als<\/em><em> Neuanlagen der Kategorie Industrie- und Gewerbel\u00e4rm beurteilt &#8230;.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese verlogene Verzerrung der wahren Situation ist ein weiter Beweis der nicht vorhandenen Objektivit\u00e4t dieser Organisation. Hier von &#8222;<strong><em>strengen gesetzlichen Anforderungen<\/em><\/strong>&#8220; zu reden ist <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>dermassen scheinheilig<\/em><\/strong><\/span>, dass die Suisse Eole beim baldingen ableben <strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">sofort in den Windradhimmel einziehen<\/span><\/em><\/strong> darf. Es gibt in der Schweiz <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>KEINE <\/strong><\/em><\/span>verbindlichen Vorschriften f\u00fcr Windkraftwerke, die auch nur dem Hauch einer &#8222;<strong><em>gleichwertigen Anforderung<\/em><\/strong>&#8220; mit dem Ausland standhalten. Die L\u00e4rmschutzverordnung kennt keine Windkraftwerke und l\u00e4sst deshalb auch gar keine sinnvolle Beurteilung zu.\u00a0 Die erg\u00e4nzende Dokumentation der EMPA und dem Akustiker Kurt Heutschi wird durch die Suisse Eole <strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">mit den gleichen unsinnigen und dummen Argumenten bek\u00e4mpft<\/span><\/em><\/strong> wie alles, was ihr nicht in den Kram passt.<\/p>\n<p>Wie lange schaut der Bundesrat diesem Treiben noch zu? Weshalb darf sich eine <em><strong>Gruppe von fundamentalistischen und dogmatischen Ideologen<\/strong><\/em> dermassen in die Arbeit eines Bundesamtes einmischen? Das ist mit normalem Lobbying nicht mehr zu erkl\u00e4ren. Hier m\u00fcssen offensichtlich dermassen grosse Anreize monet\u00e4rer Art vorhanden sein, dass man eigentlich nur noch von maf\u00f6sen Zust\u00e4nden reden kann. Wie ein alter, korrupter K\u00f6nig l\u00e4sst sich der Bundesrat von diesen Leuten tagein- und tagaus auf der Nase herumtanzen. <em><strong>Im Energiebereich sind wir zur reinen Bananenrepublik verkommen<\/strong><\/em>. Wenn sich Politiker reihenweise wie schlappe Nicker und Jasager verhalten, sollte das dringend bei den Wahlen korrigiert werden.<\/p>\n<p>Die Paysage Libre wird den Part des Kritikers wohl alleine \u00fcbernehmen und der Suisse Eole in Zukunft noch mehr auf die Finger schauen m\u00fcssen. <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Denn <\/em><\/strong><em><strong>es muss sofort ausgemistet werden<\/strong><\/em><\/span>. <strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Die Suisse Eole ist nicht in der Lage, eine objektive Energiepolitik f\u00fcr Windkraftwerke zu betreiben<\/span><\/em><\/strong>. Wenn an ihrer Spitze die h\u00f6chsten Funktion\u00e4re von Organisationen wie &#8222;<em>Nie wieder Atomkraftwerke<\/em>&#8220; sitzen, wird diese Diskussion nie den Boden von Fakten erreichen. In der Energiepolitik haben Extremisten mit Wahnvorstellungen <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>nichts verloren<\/strong><\/em><\/span>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Windradlobby findet in der Schweiz seit \u00fcber 10 Jahren ein ungesundes Klima der unkritischen Bef\u00fcrwortung durch alle Schichten der Bev\u00f6lkerung vor. Mit einer unvergleichlichen Medienkampagne wurde die Bev\u00f6lkerung seit Jahren auf die grossfl\u00e4chige Verbauung der Schweiz durch diese Technologie vorbereitet. Ohne auch nur die kleinste Kritik der Medien, der Energieexperten und der Beh\u00f6rden. 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