{"id":175,"date":"2010-01-19T10:31:00","date_gmt":"2010-01-19T10:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=175"},"modified":"2010-07-06T21:39:49","modified_gmt":"2010-07-06T21:39:49","slug":"falschinformation-zu-windkraft-wird-vom-staat-bezahlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=175","title":{"rendered":"Desinformationskampagne zu Windkraft wird vom Staat bezahlt"},"content":{"rendered":"<p>Dass es im Bundesamt ein Projekt zur Akzeptanzf\u00f6rderung der Windenergienutzung gibt, weiss man schon l\u00e4nger. Jetzt sind aber die genaueren Zahlen dazu bekannt:<\/p>\n<p>Im Zeitraum zwischen 2008 und 2011 hat das Bundesamt Gelder in der H\u00f6he von total <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>CHF 1&#8217;568 Mio<\/strong><\/span> gesprochen. Auf die Jahre verteilt, kann der Projektleiter &#8222;Akzeptanz Windkraft&#8220; des Bundesamtes f\u00fcr Energie jedes Jahr huntertausende Schweizerfranken aus den Taschen der Steuerzahler daf\u00fcr ausgeben, dass an Informationsveranstaltungen der Windradlobby teure Referenten wie Reto Rigassi oder Robert Horbaty offenbar gut bezahlte Auftritte haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Konkret war das im Jahr 2008 ein Betrag von <span style=\"color: #ee1022;\"><strong>CHF 113&#8217;000.-<\/strong><\/span> Ein Jahr sp\u00e4ter konnte aus diesem Topf schon <strong><span style=\"color: #ee1022;\">CHF 270&#8217;000.-<\/span><\/strong> gesch\u00f6pft werden. Im Jahr 2010 liegt ein Betrag von <strong><span style=\"color: #ee1022;\">CHF 525&#8217;000.-<\/span><\/strong> f\u00fcr diese jahrelange Desinformationskampagne bereit. Das ist aber noch lange nicht alles:<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2011 k\u00f6nnen Betr\u00e4ge von total <span style=\"color: #ee1022;\"><strong>CHF 660&#8217;000.-<\/strong><\/span> f\u00fcr die professionelle Behinderung der Opposition gegen die Windkraftwerke ausgegeben werden.<br \/>\nDer Staat Schweiz gibt damit aktiv Gelder f\u00fcr den Kampf gegen eine kleine Bev\u00f6lkerungsminderheit aus, die sich gegen L\u00e4rm, krankmachende Schallwellen und die virulente Landschaftszerst\u00f6rung <em><strong>mit privaten Mitteln<\/strong><\/em> wehren muss. Eine Minderheit, die mit wenigen Ausnahmen keine Chance hat, sich gegen diese staatliche Intervention zu Gunsten der Windradlobby\u00a0 zu wehren. Untenstehend der Auschnitt aus der Kostenplanung der Projektleitung Windkraft des BFE:<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-176\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/01\/19\/falschinformation-zu-windkraft-wird-vom-staat-bezahlt\/akzeptanz_bfe_gelder_2008-11\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-176\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/akzeptanz_bfe_gelder_2008-11.jpg\" alt=\"Gelder des BFE zur Akzeptanzf\u00f6rderung Windkraftnutzung in der Schweiz\" width=\"500\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/akzeptanz_bfe_gelder_2008-11.jpg 500w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/akzeptanz_bfe_gelder_2008-11-150x50.jpg 150w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/akzeptanz_bfe_gelder_2008-11-300x101.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Vorgehen des Bundesamtes f\u00fcr Energie beweist, dass <span style=\"text-decoration: underline;\">gegen jegliche Vernunft<\/span> auch <span style=\"text-decoration: underline;\">an sinnlosen Standorten<\/span> die Windkraftnutzung durchgedr\u00fcckt werden soll. Mangels Kontrolle durch das Parlament und den Bundesrat, besteht die M\u00f6glichkeit, dass kleine Beamte zu Gunsten pers\u00f6nlicher Vorteile problematische Entscheidungen treffen und politisch Gleichgesinnte bevorzugen. Ich glaube nicht, dass einer Mehrheit unserer Politiker klar ist, was hier passiert. In Italien nennt man ein solches Vorgehen &#8222;Tangentopoly&#8220;. Bei uns ist das Bewusstsein f\u00fcr solche Ungerechtigkeiten offensichtlich noch nicht weit entwickelt. Und es passt zur weitverbreiteten Ignoranz f\u00fcr die ge\u00e4usserten Probleme im Zusammenhang mit Windkraftnutzung in der Schweiz.<\/p>\n<p>Hier ist eine gleichberechtigte Behandlung der Windkraftkritiker wie der Bef\u00fcrworter gefordert. Die Kritiker haben dabei eine wichtige Rolle: Die Nachteile einer seuchenartigen Ausbreitung von Windr\u00e4dern auf den H\u00fcgeln der Schweiz zu verhindern. Denn eines ist jetzt schon klar: Einer unaufgekl\u00e4rten Mehrheit der Stimmb\u00fcrger sind die Nachteile der Windkraftnutzung NICHT bekannt.<\/p>\n<h2>Die eigentliche Absicht versteckt sich hinter unscheinbaren 7%<\/h2>\n<p>Dem imagin\u00e4ren Ziel der &#8222;Suisse Eole&#8220; von 7% zur Deckung der landesweiten Stromversorgung durch Windkraft bis 2050 muss ein Riegel geschoben werden. Dieser Wert kann, wenn \u00fcberhaupt,\u00a0 nur mit einer totalen <strong>Zerst\u00f6rung der Landschaft<\/strong> erreicht werden. Heute bel\u00e4uft sich der j\u00e4hrliche Stromverbrauch in der Schweiz auf 60&#8217;000&#8217;000&#8217;000 Kwh (60 Milliarden Kilowattstunden). Sieben Prozent davon sind 4&#8217;200&#8217;000&#8217;000 Kwh (4 komma 2 Milliarden Kilowattstunden). Oder vereinfacht gesagt, 4200 Gwh (Gigawattstunden). F\u00fcr die Produktion dieser Menge an Windstrom ben\u00f6tigt man \u00fcber tausend (1&#8217;000) Windkraftanlagen an hervorragenden Standorten. Wohlgemerkt <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>bei <\/strong><strong>heutigen <\/strong><\/span>Verbrauchszahlen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Steigt der Stromkonsum weiterhin dermassen an, ben\u00f6tigen wir dann mindestens 1&#8217;500 Windkraftanlagen der modernsten Bauart (=sehr hoch, mit sehr grossen Rotoren). Dabei ist noch <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">nicht <\/span><\/strong>ber\u00fccksichtigt, dass der Wind an mehreren Tagen in der Woche landesweit wegbleibt. Nur spezielle Standorte wie im Rohnetal liefern dann \u00fcberhaupt noch gen\u00fcgend Strom. Alleine f\u00fcr die St\u00fctzung und den Sekundenausgleich des stochastisch fehlenden Windkraftstroms ben\u00f6tigen wir mindestens ein grosses Gas- oder Kernkraftwerk. Sonst droht der garantierte Blackout. Dazu hier ein interessanter Beitrag aus Deutschland (NDR):<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"280\" height=\"227\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowScriptAccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/-c9ZgXx-84c&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"280\" height=\"227\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/-c9ZgXx-84c&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Wird man sich dessen bewusst, kann man beim besten Willen die Windkrafteuphorie des Bundesamts f\u00fcr Energie nicht verstehen. Man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass wir als Steuerzahler von einer kleinen Gruppe von Windkraftfanatikern wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werden sollen. Es gibt viele Dokumente und Aussagen zu Windkraft. Aber, dass man damit in der Schweiz sinnvoll Strom herstellen kann, ist weiterhin unbewiesen. Lieber glaubt man Floskeln wie &#8222;<em>Es hat genug Wind<\/em>&#8220; oder &#8222;<em>Wir m\u00fcssen etwas gegen den Klimawandel tun<\/em>&#8222;. Die Windradhysterie ist ein weltweites Ph\u00e4nomen. In der Psychologie gibt es dazu den Begriff &#8222;<em>Verdr\u00e4ngung<\/em>&#8220; oder auch &#8222;<em>Wahn<\/em>&#8222;. Definiert wird der Wahn zum Beispiel als &#8222;<em>Trotz klarer Hinweise, wird die Realit\u00e4t nicht erkannt<\/em>&#8222;.<\/p>\n<h3>Sind unsere Politiker <em>wahnsinnig<\/em>?<\/h3>\n<p>Nein, unsere Politiker sind in der Regel verantwortungsbewusste Menschen, die &#8211; auch wieder in der Regel &#8211; etwas Gutes bewirken wollen. Sie werden von der Energielobby ganz massiv einseitig informiert. Damit meine ich ausdr\u00fccklich auch die Atomlobby. Es gibt offensichtlich keine wirklich &#8222;freien&#8220; Berater im Energiesektor. Es gibt eine Vielzahl von Stiftungen und Verb\u00e4nden, Aktionsgruppen und Vereine, die sich immer auf eine ganz eigene Richtung &#8222;spezialisieren&#8220;. Niemand hat dadurch den \u00dcberblick. Der Grund ist die klare Ausrichtung dieser Gruppierungen auf finanzielle und ideologische Ziele. Die Gr\u00fcnen wollen die Natur und den Planeten retten, die B\u00fcrgerlichen wollen genug und g\u00fcnstige Energie f\u00fcr die Wirtschaft, die linken wollen keine Atomkraftwerke, weil sie Angst vor dem unwahrscheinlichen, aber nicht v\u00f6llig auszuschliessenden GAU (Gr\u00f6sster anzunehmnender Unfall) empfinden.<\/p>\n<p>Aber niemand k\u00fcmmert sich um eine allgemeine Sicht der Energieversorgung, die eben nicht prim\u00e4r, sondern nur sekund\u00e4r mit Umwelt, Finanzen, Gewinn und Technik zu tun hat. An erster Stelle steht die Versorgung. Fokussierung auf extrem einseitige L\u00f6sungen gef\u00e4hrden eine zuverl\u00e4ssige Versorgung und f\u00fchrt zur simplen Frage: Was f\u00fcr eine Energieversorgung wollen wir als Gesellschaft?<\/p>\n<h3>Schweizerische Energiestiftung SES als vermeintlich neutrale Energieberaterin<\/h3>\n<p>Die Schweizerische Energiestiftung f\u00fchrt die &#8222;Fachtagung&#8220; durch. Die Liste der Referenten zeigt schon eindr\u00fccklich, wie einseitig argumentiert wird. Darunter sind mehrheitlich extreme Kernkraftgegner und Windkraftbef\u00fcrworter zu finden. Wie soll ein Mitglied der &#8222;Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke&#8220; objektive Aussagen \u00fcber Kernkraftwerke machen? Diesem Komitee, auch unter den K\u00fcrzel &#8222;NWA&#8220; (Nie wieder Atomkraftwerke) bekannt, geh\u00f6ren bekannte Pers\u00f6nlichkeiten wie Doris Stump, Rudolf Rechsteiner oder Beat Jans an. Alles alte Kollegen aus den Zeiten des Kampfes gegen das Kernkraftwerk Kaiseraugst. Dieser Gruppierung geh\u00f6ren auch Leute aus dem Umfeld der Suisse Eole, der Branchenorganisation der Windradlobby an: Reto Rigassi.\u00a0 Es sind dogmatische Gegner jeglicher vern\u00fcnfiger Energiepolitik und vertreten die extreme Meinung, man k\u00f6nne die Energieversorgung der Schweiz mit Windr\u00e4dern, Photovoltaik und Erdw\u00e4rme abdecken. Im <a title=\"Fachtagung Energiestiftung SES 2008\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/tagungsband-2008.pdf\" target=\"_blank\">Dokument<\/a>, das die Vortr\u00e4ge der &#8222;Fachtagung&#8220; zusammenfasst, wird des Langen und Breiten erkl\u00e4rt, warum Atomstrom teuer und Windstrom g\u00fcnstig ist. Dabei werden die gesamten Life Cicle &#8211; Kosten eines Atomkraftwerks akribisch aufgerechnet. Die systemischen Kosten der &#8222;Neuen Erneuerbaren Energien&#8220; aber geflissentlich ausgeklammert. Mit geschicktem Aus- und Einblenden der passenden Vor- und Nachteile k\u00f6nnen so wunderbare Aussagen zu Gunsten der jeweils bevorzugten Energieerzeugung &#8222;bewiesen&#8220; werden. Damit verschliessen sich diese Leute einer guten L\u00f6sung unter Einbezug aller M\u00f6glichkeiten. Eben reiner Dogmatismus, den man aber auf allen Ebenen der Energiegewinnung vorfindet. Auch auf den Seiten der Atomlobby.<\/p>\n<h3>NIMBY als praktische &#8222;Schublade&#8220; f\u00fcr die Opposition<\/h3>\n<p>Das NIMBY &#8211; Syndrome wird global f\u00fcr die Schubladisierung von Argumenten der Opposition &#8211; vor Allem der Windkraftgegner &#8211; verwendet. Es heisst &#8222;Not in my backyard&#8220;, was auf Deutsch &#8222;Aber bitte nicht in meinem Garten&#8220; heisst. Es ist ein Versuch der Erkl\u00e4rung, warum bei grossen Bauprojekten wie Windkraftanlagen, Atomkraftanlagen oder simplen Geb\u00e4uden der Infrastruktur eine lokale Oppositon entsteht. Es ist nur eine nat\u00fcrliche Reaktion, wenn von einem Projekt direkt Betroffene zuerst beunruhigt und \u00fcberrascht reagieren. NIMBY wird von den Investoren einhellig als gr\u00f6sstes Risiko bezeichnet. Das Bundesamt f\u00fcr Energie hat dazu eine teure <a title=\"Investitionsakzeptanz f\u00fcr Windenergie in der Schweiz\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/000000290073.pdf\" target=\"_blank\">Studie <\/a>finanziert, um Investoren aufzukl\u00e4ren, wie damit umgegangen werden soll. NIMBY wird dabei als ein Symptom der instinktiven, unbegr\u00fcndeten Abwehr verstanden, das mit viel Psychologie und Wissenschaftlichkeit beschrieben wird. Selbst die ETH Z\u00fcrich hat sich damit eingehend befasst. Da wird NIMBY als &#8222;Symptom unflexiber Betroffener&#8220; bezeichnet. Es sei eine Art &#8222;Egoismus&#8220; und &#8222;die Unf\u00e4higkeit sozial zu denken&#8220;.<br \/>\nDamit kann jegliche Opposition im Vornherein in die Schublade &#8222;unbegr\u00fcndet&#8220; gelegt werden. <strong>Das erkl\u00e4rt auch die komplette Ignoranz zum Thema &#8222;Gesundheitsrisiken durch Windkraftanlagen&#8220;<\/strong>. Dazu hat der Programmleiter Windenergie im Bundesamt f\u00fcr Energie, Robert Horbaty, keine Mittel zur Verf\u00fcgung. Er will das auch gar nicht, denn er ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Suisse Eole. Robert Horbaty ist der Oberlobbyist f\u00fcr Windkraft und damit in der Lage, verschiedenste Aussagen zu Forschungsergebnissen direkt zu beeinflussen. Diese Personalunion ist typisch f\u00fcr das Bundesamt. Man ist sich da v\u00f6llig sicher, dass man keine Interessenkonflikte erkl\u00e4ren muss. Es fragt niemand danach.<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-378\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/01\/19\/falschinformation-zu-windkraft-wird-vom-staat-bezahlt\/nimby_ethz\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-378\" title=\"NIMBY_ETHZ\" src=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/NIMBY_ETHZ-300x132.jpg\" alt=\"\" width=\"399\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/NIMBY_ETHZ-300x132.jpg 300w, https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/NIMBY_ETHZ-150x66.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Das Beispiel Heitersberg<\/h2>\n<h3>Wie Beh\u00f6rden proaktiv den Windbauern zudienen<\/h3>\n<p>Dass hier in Remetschwil anarchistische Zust\u00e4nde herrschen, habe ich bereits <a title=\"Ein Beispiel der Ignoranz\" href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2009\/12\/08\/windmessungen-auf-dem-heitersberg-ein-beispiel-der-ignoranz\/\" target=\"_blank\">beschrieben<\/a>. Die Bedingungen f\u00fcr die Produktion von Windstrom sind auf dem Heitersberg geradezu optimal falsch:<\/p>\n<ul>\n<li>Zu wenig Wind<\/li>\n<li>Zu wenig Abstand zu bewohnten Geb\u00e4uden<\/li>\n<li>Zu wenig Abstand zum Waldrand<\/li>\n<li>Zu wenig Abstand zu Wanderwegen und Schlittelpisten (Eiswurf)<\/li>\n<li>Schlechte Erschliessung Zufahrt<\/li>\n<li>Vogelwarte Sempach: &#8222;Es ist mit Problemen zu rechnen&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das hindert die Suisse Eole nicht daran, die Initianten dieses Wahnsinns massiv zu unterst\u00fctzen. Der Ko-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Suisse Eole pers\u00f6nlich hat das Projekt am 7. Januar 2009 der Bev\u00f6lkerung vorgestellt. Auch am darauffolgenden Windfest am 13. Juni 2009 war er prominent anwesend. Als Teilnehmer eines katastrophal organisierten Podiumgespr\u00e4chs mit extrem einseitiger Besetzung (mit Ausnahme von Stephan K\u00e4mpfen, Energiedepartement Aargau waren da alles klare Bef\u00fcrworter des Windpark Heitersberg). Den ausgeladenen, aber als Zuschauer trotzdem anwesenden Gegnern wurde bei Nachfragen das Mikrophon aus der Hand gerissen. Als Moderator wurde Thomas Leitlein, Pr\u00e4sident des &#8222;F\u00f6rdervereins Windenergie Aargau&#8220; und extremer Windradfan eingesetzt. Er hat sich regelrecht M\u00fche gegeben, nicht einseitig zu moderieren und das Wort &#8222;gerecht&#8220; hat er dazu des \u00f6fteren verwendet. Es ist seiner Meinung nach &#8222;gerecht&#8220; wenn ein \u00f6ffentliches Podiumsgespr\u00e4ch mit drei Windradfreunden,\u00a0 einem neutralen Beh\u00f6rdenvertreter und KEINEM Gegner die lokale Bev\u00f6lkerung \u00fcber das Projekt aufkl\u00e4rt.<br \/>\nIm Vorfeld dieses peinlichen Anlasses hat die Nationalr\u00e4tin Doris Stump und der Leiter des politisches Ressort der AZ die Teilnahme aufgek\u00fcndigt, weil sie den Extremismus der Bef\u00fcrworter gef\u00fcrchtet haben. Aber Reto Rigassi hatte ja ein bezahltes Mandat vom Bund. Da musste er nat\u00fcrlich bleiben.<\/p>\n<p>Das interessante am Problemfall Heitersberg ist aber, dass die oben erw\u00e4hnten Probleme mit V\u00f6geln und Abst\u00e4nden bei der Zertifizierung des Naturstromlabels &#8222;Naturmade Star&#8220; und &#8222;Naturmade Basic&#8220; eine wichtige Rolle spielen. Ist die Anlage nicht &#8222;umweltvertr\u00e4glich&#8220; gem\u00e4ss &#8222;Konzept Windenergie Schweiz&#8220;, sind die <span style=\"color: #ff0000;\">Bedingungen f\u00fcr die Produktion von \u00d6kostrom <em><strong>nicht <\/strong><\/em>erf\u00fcllt<\/span>. Auch das st\u00f6rt die Suisse Eole nicht. Auf ihrer Homepage und in den Papieren wird weiterhin hemmungslos f\u00fcr den Heitersberg Werbung gemacht.<\/p>\n<p>Quelle der Angaben: <a title=\"Energieforschungsprogramm Windenergie 2008 - 2011\" href=\"http:\/\/windland.ch\/doku_wind\/000000280081.pdf\" target=\"_blank\">Energieforschungsprogramm Windenergie 2008 &#8211; 2011<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass es im Bundesamt ein Projekt zur Akzeptanzf\u00f6rderung der Windenergienutzung gibt, weiss man schon l\u00e4nger. Jetzt sind aber die genaueren Zahlen dazu bekannt: Im Zeitraum zwischen 2008 und 2011 hat das Bundesamt Gelder in der H\u00f6he von total CHF 1&#8217;568 Mio gesprochen. 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