{"id":14,"date":"2009-12-08T10:21:09","date_gmt":"2009-12-08T10:21:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=14"},"modified":"2010-07-06T21:44:02","modified_gmt":"2010-07-06T21:44:02","slug":"die-windrad-connection-europaweit-tatig-auch-in-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=14","title":{"rendered":"Die Windrad &#8211; Connection &#8211; Europaweit t\u00e4tig, auch in der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small;\">Wie funktioniert die Windrad &#8211; Connection?<\/span> <span style=\"font-size: small;\">Die \u00dcbersicht \u00fcber dieses geheimbund\u00e4hnliche Netzwerk hat niemand. Aus dem \u00e4usseren Verhalten zu schliessen, gibt es Absprachen zwischen den Herstellern von Windkraftanlagen und kleinen, unterfinanzierten GmbH&#8217;s in der Schweiz. Firmenkonstrukte, die als Eingangstor f\u00fcr die Schweiz arbeiten und nur \u00fcber versprochene Kommissionen funktionieren. Denn zu verdienen gibt es vor dem Bau der Anlagen in der Regel nichts. Bei der Suche nach Informationen st\u00f6sst man bei den Windbauern auf geschlossene T\u00fcren und Dokumente:<br \/>\n<\/span><\/p>\n<ul>\n<li> <span style=\"font-size: small;\">Windmessungen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: small;\">Vogelstudien<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: small;\">Technische Angaben zu Windr\u00e4der<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"font-size: small;\">Preise und Kommissionen, Absprachen<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Warum muss das alles so geheim sein? Weil sonst jemand Anderer eine Windkraftanlage an der gleichen Stelle bauen k\u00f6nnte? &#8211; Es gibt niemand Anderen. Der Grund ist trivial: Mit allen Mitteln die Aufkl\u00e4rung \u00fcber die wirklichen Begebenheiten und Hintergr\u00fcnde verschleiern. Die Opposition soll verst\u00e4ndlicherweise im Unklaren gelassen werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Auf dem Schwyberg<\/strong> war es die ENERCON h\u00f6chstpers\u00f6nlich, die sich bei der WEGA Energiemanagement GmbH gemeldet hat. Man solle doch auf dem Schwyberg schon mal Windmessungen durchf\u00fchren. Die WEGA <\/span><span style=\"font-size: small;\">Energiemanagement <\/span><span style=\"font-size: small;\">GmbH mit einem Stammkapital von gerade mal CHF 20&#8217;000.- hat diese Windmessungen als Vertreter in der Schweiz angestossen und unter Begleitung der Meteotest durchgef\u00fchrt. Interessant ist die Geschichte dieser Firma: Urspr\u00fcnglich in Zug domiziliert hat man da noch mit Adressen gehandelt. Dann ist man nach Kloten gez\u00fcgelt und bald darauf schon nach Flums. Im Hintergrund immer noch die alten Beteiligungen und Verbindungen nach Deutschland, dem Land der ENERCON. W\u00e4hrend dieses Domizilwechsels ist die Firma vom Adressenhandels- zur Energieconsultingunternehmen mutiert. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Auf dem Heitersberg<\/strong> war es die Luventa GmbH. Ebenfalls etwas unterfinanziert, hat man die Windmessungen auf dem Heitersberg und anderen Standorten im Raum Aargau &#8211; Luzern angestossen. Mit eigenen Mitteln gem\u00e4ss Auskunft der umtriebigen Gesellschafter. Da die Investitionen doch etwas gr\u00f6sser ausgefallen sind, musste man (nach Angaben der Luventa) die Winddaten an die frisch gegr\u00fcndete IG WIND + verkaufen. Wie der Deal genau ausgesehen hat, wissen nur die Beteiligten. Auf jeden Fall blieben die beiden Gesellschafter der Luventa noch bis heute sehr aktiv auf dem Heitersberg. Im Fall von Thomas Leitlein hat dieser sogar den Vorsitz des &#8222;Vereins zur F\u00f6rderung der Windenergie im Aargau&#8220; \u00fcbernommen. Mit dieser Konstellation m\u00fcssen wir annehemen, dass die investierten Mittel von sch\u00e4tzungsweise CHF 80&#8217;000.- nur auf eine Art wieder hereinkommen: Man muss die Anlage auf biegen und brechen bauen! Denn dann fallen all die Kommissionen und Beraterhonorare an, die unter der Hand versprochen worden sind.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><strong><br \/>\nVogelstudien<\/strong>: Petra Horch ist eine ausgewiesene Fachfrau in Bezug auf V\u00f6gel und Windr\u00e4der. Sie wurde aus den Reihen der Initianten f\u00fcr den Windpark Heitersberg beauftragt, eine Vorstudie zur Situation der V\u00f6gel anzufertigen. Eine tolle Sache, w\u00fcrde man meinen. Aber die Vorstudie wurde von den Auftraggebern bis heute der \u00d6ffentlichkeit vorenthalten. Warum? Die Studie \u00e4ussert sich dezidiert kritisch zum Betrieb eines oder mehrerer Windr\u00e4der auf dem Heitersberg. &#8222;<em>Es ist mit Problemen zur Rechnen<\/em>&#8220; ist das Fazit der Vorstudie, die uns, nat\u00fcrlich, nur in m\u00fcndlicher Form vorliegt. Am Windfest auf dem Heitersberg hat die Initiantin des Windparks, Frau Theresia Meier, die Existenz einer solchen Studie nach Anfrage durch die IG WINDLAND strikte dementiert! Da haben wir sie wohl auf dem falschen Fuss erwischt. Der auch anwesenden Presse war dieser Vorfall keine Zeile wert. Nur nicht kritisch schreiben, man k\u00f6nnte ja einen Auftrag der \u00f6rtlichen SVP verlieren! Die Hauptinitiantin des Windparks Heitersberg ist auch Pr\u00e4sidentin der SVP Rohrdorferberg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Daraus zu schliessen, die SVP w\u00fcrde hinter diesem Projekt stehen, ist aber nicht korrekt. Innerhalb der gesamten Parteienlandschaft sind es nur die Gr\u00fcnen und Gr\u00fcnliberalen, die diese Technologie noch kritiklos als f\u00f6rderungsw\u00fcrdig bezeichnen. Aber selbst da ist eine zunehmende Infragestellung der allzu positivistischen Parteilinie zu sp\u00fcren. An klaren Fakten kommen eben auch Idealisten nicht vorbei.<\/span><span style=\"font-size: small;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Technische Angaben zu Windr\u00e4dern:<\/strong> Es ist \u00e4usserst schwierig Angaben \u00fcber Gewicht, L\u00e4nge und Breite solcher Anlagen zu erhalten. Es soll offensichtlich verhindert werden, dass die \u00d6ffentlichkeit mit den wahren Ausmassen eines solchen Kraftwerks konfrontiert wird. Zum Gl\u00fcck sind die deutschen Richtlinien \u00fcber die \u00d6ffentlichen Daten wesentlich liberaler ausgelegt als in der Schweiz. So erh\u00e4lt man in Deutschland viertelst\u00fcndliche Angaben zu Produktion und Verbrauch des Vattenfall &#8211; Netzes \u00fcber das Internet geliefert. Vom Mont Crosin gibt es gerade mal monatliche Werte &#8211; f\u00fcr die Effizienzberechnung absolut ungen\u00fcgend. Aber man muss diese Zahlen in der Schweiz ja auch dringend verstecken &#8211; sie w\u00fcrden sich sonst selber demaskieren. Die wahre Nabenh\u00f6he der WKA Heitersberg wurde am Windfest am 13. Juni 2009 in aller \u00d6ffentlichkeit mit 98 Meter vorgestellt. Obwohl da schon seit dem April beim Kanton eine Bauanfrage der gleichen Leute f\u00fcr eine WKA mit einer Nabenh\u00f6he von 108 Meter gelegen hat. Die \u00d6ffentlichkeit wurde bis heute &#8211; trotz einer Information der Gemeinde zum Thema &#8211; zu dieser \u00c4nderung nicht informiert. Das ist \u00fcbrigens EIN roter Faden: Alle Angaben der Windradlobby auf dem Heitersberg m\u00fcssen \u00fcberpr\u00fcft werden. Mit der 80% &#8211; igen Sicherheit, dass sie teilweise oder komplett falsch daherkommen. Teils aus Unwissen, oft aus Sch\u00f6nf\u00e4rberei, die offensichtlich im grossen Stil notwendig ist. Selbst die einfachen Mitglieder der IG WIND plus erfahren wichtige Neuigkeiten erst durch die IG WINDLAND!<br \/>\n<\/span> <span style=\"font-size: small;\"><strong><br \/>\nPreise und Kommissionen:<\/strong> Es ist um\u00f6glich als Gegner genaue Preise f\u00fcr ein Windkraftwerk zu erhalten. Interessant ist aber, dass eine ENERCON 82 in Deutschland ungef\u00e4hr 1\/3 weniger kostet als in der Schweiz. Wo bleibt wohl der Rest h\u00e4ngen? K\u00f6nnte das die Motivation von kleinen GmbH&#8217;s sein, sich hier \u00fcberdurchschnittlich zu engagieren? Oder ben\u00f6tigen die hiesigen WKA auch einen Zivilschutzraum und dickere Mauern?<br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie funktioniert die Windrad &#8211; Connection? Die \u00dcbersicht \u00fcber dieses geheimbund\u00e4hnliche Netzwerk hat niemand. Aus dem \u00e4usseren Verhalten zu schliessen, gibt es Absprachen zwischen den Herstellern von Windkraftanlagen und kleinen, unterfinanzierten GmbH&#8217;s in der Schweiz. Firmenkonstrukte, die als Eingangstor f\u00fcr die Schweiz arbeiten und nur \u00fcber versprochene Kommissionen funktionieren. 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