{"id":1239,"date":"2010-07-14T09:33:02","date_gmt":"2010-07-14T09:33:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=1239"},"modified":"2014-01-17T11:57:02","modified_gmt":"2014-01-17T11:57:02","slug":"pronatura-waadt-fordert-ein-moratorium-gegen-unuberlegten-bau-von-windkraftanlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.windland.ch\/wordpress\/?p=1239","title":{"rendered":"ProNatura Waadt fordert ein Moratorium gegen un\u00fcberlegten Bau von Windkraftanlagen"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\">Der Mut, der mafiosen Windradlobby die Stirn zu bieten ist bemerkenswert<\/h3>\n<p>Die Vereinigung Pro Natura Waadt fordert den waadtl\u00e4nder Staatsrat zu einem zweij\u00e4hrigen Moratorium gegen den virulenten Bau von Windkraftanlagen in den H\u00f6hen des Jura auf. Dazu k\u00f6nnen wir nur gratulieren! Es braucht einigen Mut, gegen den d\u00fcmmlichen Mainstream einer v\u00f6llig desinformierten Bev\u00f6lkerung und der Politiker anzuk\u00e4mpfen. Langsam aber sicher bemerken die Umweltverb\u00e4nde, wie fatal sich die schleichende Industrialisierung des Jurabogens durch die riesigen Industrieanlagen mit dem unerkl\u00e4rlichen gr\u00fcnen Image auf die Landschaft und die Natur auswirkt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Der Filz von Politik und Wirtschaft ist enorm<\/h3>\n<p>Das hindert die Pr\u00e4sidentin der Gr\u00fcnliberalen Partei des Waadtlands und gleichzeitiges Mitglied der Windradlobbyorganisation &#8222;Suisse Eole&#8220;, Isabelle Chevalley, nicht daran, diese Forderung als &#8222;<em>Leiten von Wasser auf die M\u00fchlen der Atomlobby<\/em>&#8220; zu bezeichnen. Ein typisches Argument, das die Windradlobby immer wieder aus den Annalen der feuchten und modrigen Gruften der \u00d6kofundis hervorklaubt. Ein Ersatz von Kernkraftwerken durch die Windkraft oder auch nur ein sinnvoller Beitrag an das heere Ziel einer erneuerbaren Landesversorgung durch diese teuere und ineffiziente Technologie kann von diesen Leuten <strong>nicht <\/strong>im Ansatz <strong>bewiesen <\/strong>werden. Es klappt bisher in keinem einzigen Land dieser Welt. Das Funktionieren wird ausschliesslich von Fantasten ohne technische Ahnung oder ihren Waffenbr\u00fcdern, den Finanzhaien und vor Gier sabbernden Windradlobbyisten herbeigeredet. Beweisf\u00fchrung: <em><strong>Inexistent<\/strong><\/em>!<\/p>\n<h3>Die totale Umkehr aller Logik<\/h3>\n<p>Stellen wir die Kardinalsfrage: <em>Weshalb <\/em>werden in JEDEM Land mit massivem Einsatz von Windkrafttechnologie aktuell neue KKW gebaut? D\u00e4nemark, Schweden, Spanien, USA, Italien, Deutschland (Renovation und Wiederinbetriebnahme Biblis A und B): Die Liste ist nicht komplett! Aber auf jeden Fall liegt es auf der Hand: Der Einsatz von Windr\u00e4dern f\u00fcr die Stromerzeugung und die <strong>Wirkung <\/strong>dieser &#8222;<em>Superl\u00f6sung<\/em>&#8220; steht offensichtlich <strong>im klaren Gegesatz <\/strong>zu den Argumenten der Gr\u00fcnen und Linken dieser Welt!<\/p>\n<p>Die unerkl\u00e4rliche Bl\u00f6dheit des BFE und der Politiker, ein von der Windradmafia sich selber gestecktes Ziel von 600 GWh Windstrom im Jahr 2030 zu fordern, hat die ungewollte Wirkung, dass wir bald ein Gaskraftwerk f\u00fcr die Stabilisierung des <strong>durch unzuverl\u00e4ssige Windr\u00e4der fortschreitend destabilisierten Stromnetzes<\/strong> ben\u00f6tigen (<a href=\"http:\/\/windland.ch\/wordpress\/2010\/06\/28\/windrader-und-klimaschutz-lasst-uns-das-mal-zusammen-nachrechnen\/\" target=\"_self\">Ausstoss j\u00e4hrlich 500&#8217;000 Tonnen CO2<\/a>). F\u00fcr den sofortigen Sekundenausgleich m\u00fcssen wir einen Teil der produzierten Kernstrommenge &#8222;<em>an Halde<\/em>&#8220; halten, damit die Kapazit\u00e4t vorhanden ist, wenn die Windr\u00e4der wieder mal wegen Windmangel schlapp machen. &#8222;An Halde&#8220; halten heisst hier im Klartext: &#8222;<em>Produzieren und sofort verlieren<\/em>&#8222;. Was das mit &#8222;<em>gr\u00fcn<\/em>&#8220; zu tun hat, sollte man dringend \u2013 in einem Moratorium \u2013 wissenschaftlich genau \u00fcberdenken und dann korrigieren. Den Gr\u00fcnen und Linken sollte es eigentlich schon lange wie Schuppen von den Augen gefallen sein, dass sie auf den Leim <strong>einer geld- und machtgierigen Horde von Gesch\u00e4ftemachern<\/strong> gekrochen sind.<br \/>\nVon einem toten Pferd absteigen ist aber offensichtlich schwieriger, als weiterhin gr\u00fcne und popul\u00e4re Spr\u00fcche zu klopfen.<\/p>\n<p>Michel Bongard, dem Generalsekret\u00e4r der Pro Natura Waadt muss man daf\u00fcr danken, dass er und die Pro Natura diesen Weg beschreiten. Es d\u00fcrfte f\u00fcr die anderen Umweltverb\u00e4nde WWF, BirdLife und Greenpeace je l\u00e4nger je mehr ein Problem werden, ihren Mitgliedern <strong>die naturzerst\u00f6rerische Wirkung dieser Industrieanlagen<\/strong> mitten im <strong>Landschaftsschutzgebiet <\/strong>zu erkl\u00e4ren. Denn das Argument &#8222;<em>Windrad =\u00a0 gr\u00fcne Stromproduktion<\/em>&#8220; kann beim besten Willen nicht mehr gelten seit bekannt wurde, dass die Windkraftanlagen <strong>wesentlich mehr Nachteile<\/strong> als Vorteile aufzuweisen haben. Den gr\u00fcnen Kopf einfach weiter in den Sand zu stecken ist keine L\u00f6sung.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">&#8222;Erneuerbar&#8220; ist nicht immer gut f\u00fcr die Umwelt<\/h3>\n<p>Wer alle Formen von &#8222;erneuerbarer Energie&#8220; einfach in den Topf &#8222;Umweltschutz&#8220; wirft, vergisst dabei, dass es <strong>entscheidende technische Unterschiede<\/strong> zwischen den verschiedenen L\u00f6sungen gibt. Windkraft ist in der Schweiz keine sinnvolle L\u00f6sung. Weder f\u00fcr die Abschaltung von KKW noch f\u00fcr die Produktion von &#8222;gr\u00fcnem Strom&#8220;. Diese Wahnvorstellung der selbsternannten Weltretter muss mit viel Aufwand aus den K\u00f6pfen einer oberfl\u00e4chlichen Gesellschaft entfernt werden. Im Kanton Waadt ist ein Anfang getan \u2013 die restliche Schweiz wird es auch noch erkennen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mut, der mafiosen Windradlobby die Stirn zu bieten ist bemerkenswert Die Vereinigung Pro Natura Waadt fordert den waadtl\u00e4nder Staatsrat zu einem zweij\u00e4hrigen Moratorium gegen den virulenten Bau von Windkraftanlagen in den H\u00f6hen des Jura auf. Dazu k\u00f6nnen wir nur gratulieren! 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