Die grosse deutschsprachige Illusion „Erneuerbare Energie“

Zusammenfassung eines Artikels der Zeitschrift Focus, 7. April 2012

Der Atomausstieg wird sehr teuer

Der Aufschlag für die Subventionierung der erneuerbaren Energie auf den Strompreis in Deutschland (EEG-Umlage) beträgt heute schon satte 3,59 Cent pro verbrauchte Kilowattstunde (KWh). Das bezahlt praktisch jeder Deutsche Strombezüger dafür, dass alle möglichen und unmöglichen erneuerbaren Energiequellen mit den untauglichsten technischen Aufwänden auf Teufel komm raus gefördert werden. Die Belastung der Bürger und auch der Firmen mit dieser umstrittenen Steuer führt nun zu ersten unliebsamen Reaktionen.

Zitat Zeitschrift Fokus:

„Ein Jahr nach der Energiewende steht Angela Merkels Projekt vor dem Scheitern. Die Bürger scheuen die horrenden Kosten, die Wirtschaft fürchtet einen Blackout“

Wenn das so weitergeht, muss jeder deutsche 4-Personen-Haushalt im Jahr 240 Euro Ökoenergieumlage bezahlen. Denn der Steuersatz wird voraussichtlich noch stark ansteigen. 5,2 bis 5,3 Cents pro verbrauchter Kilowattstunde wird die deutsche Atomausstiegs-Horrorvision und die damit einhergehende grandiose Fehlplanung der Energiewende schon im Jahr 2013 pro Kilowattstunde kosten. Die ersten Unternehmer rebellieren mit einer Zahlungsverweigerung. Man könne sich diese Ausgaben schlicht nicht mehr leisten.

Zitat Zeitschrift Fokus:

Als eine Allparteienkoalition unter dem Druck des Fukushima-Unfalls die Energiewende verkündete, gab es einen heimlichen Konsens: Über Geld reden wir später. Das funktioniert nicht mehr. Gut ein Jahr nach dem verordneten Ausstieg aus der Kernkraft bricht die Bereitschaft der Deutschen dramatisch ein, für den Weg ins grüne Paradies der Windparks, Solarfelder und Energiemaisplantagen Jahr für Jahr mehr Geld auszugeben.

und:

„Den Bürgern fehlt die Übersicht, was die Reise kostet und wo sie hingeht“, klagt Gerd Billen, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, und damit Deutschlands oberster Verbraucherschützer. „Das ist kein akzeptabler Zustand.“

Die Schweiz hat das alles unbesehen kopiert

Auch in der Schweiz wird hinter vorgehaltener Hand bereits über eine Renovation des panikartigen Atomausstiegs diskutiert. Die Schweiz hat praktisch die gesamte Erneuerbare-Energie-Politik einfach den Deutschen abgekupfert und noch ein paar zusätzliche Fehler miteingebaut. Zum Beispiel die geforderte Windgeschwindigkeit, die wegen akutem Windmangel in der Schweiz einfach auf lächerliche 4,5m/s heruntergeschraubt wurde. Oder die jede Logik vermissende Abstandsempfehlung, die allein durch die Windradlobby auf menschenverachtende, weltweit unerreicht kurze 300 Meter festgesetzt werden durfte. Und schliesslich mit einem befangenen Bundesamt für Energie, das über wenig Fachkräfte aber umso mehr Ideologen verfügt und praktisch alle Entscheidungen und Verordnungen durch externe Windradprofiteure schreiben lässt. Der grüne Filz hat sich landesweit wie eine Krake über alle involvierten Behörden geschoben. Eklatant mangelndes Fachwissen in diesen Fachbehörden führt zu skurrilen Auswüchsen wie im Kanton Aargau, wo die Behörden mit untauglichsten Vorschlägen wie die Einführung einer geforderten „Produktionszeit einer Windkraftanlage von wenigstens 4’000 Stunden im Jahr“ das geistige Niveau eines schlecht rechnendend Erstklässlers manifestieren. Vom Begriff „Volllaststunden“ hat man in diesem Energiedepartement offensichtlich noch nie etwas gehört. Oder ist es so, dass „Volllaststunden“ einen ungewünscht nachvollziehbaren Wert darstellen könnte, den man auf jeden Fall zu Gunsten der Windradlobby lieber etwas schwammig formulieren musste? Das gleiche Departement kann auch emotionslos eine auf 50 Meter über Grund gemessene Windgeschwindigkeit von 4,4m/s (ungenügend nach Vorschlag dieses gleichen Departements) einfach mit auf 100 Meter über Grund gemessenen 4,7m/s frisieren um damit den kurz vorher getätigten Aussagen eines Windbauern für diese etwas seltsame „Lösung“ nachzukommen. Den gut fundierten Vorschlägen von international üblichen 6m/s auf 50 Metern über Grund gemessen, die immerhin durch die grossrätliche Energiekommission und den Windradkritikern eingebracht wurden, konnte man natürlich nur schlecht folgen. Der Auftrag der Windradlobby, man ahnt es, lautete anders.

Europa muss sich von den grünen Energiefanatikern lösen

Der Energiewurm ist in ganz Europa und vor allem im deutschsprachigen Raum drin. Das haben wir dem Einsitz von Fanatikern zu verdanken, die in Politik und Behörden überall die Hebel der Macht an sich gerissen haben, um ihren unbegründbaren, feuchten Traum einer atomfreien Gesellschaft umzusetzen. Dieser Weg wird in ganz Europa kläglich an der Realität scheitern. Und es wird Europa Billionen Euro und CHF an Steuergeldern kosten. Dieser Weg ist auch alles andere als grün. Mit diesem „grünen Energiepolitik“ wird nichts anderes als die reine Umweltverschmutzung propagiert. Jedes Bächlein stauen, jeden Hügel verspargeln, jedes Feld für Biosprit vergewaltigen. Das ursprüngliche Ziel, die dringende weltweite Reduktion von CO2-Emissionen, wird damit nicht einmal annähernd erreicht. Seit Beginn dieses „Grünen Wahnsinns“ lässt sich das genaue Gegenteil feststellen. Mit jedem neuen ineffizienten Windrad steigt die statistische Kurve der weltweiten CO2-Emission wieder ein bisschen an. Wir haben die falschen Leute in Politik, Wirtschaft und Behörden. Schmeissen wir diese faule Brut endlich raus!

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der Zeitschrift Focus

8 Kommentare von "Die grosse deutschsprachige Illusion „Erneuerbare Energie“"

  1. Cand.-Ing.A.Röck's Gravatar Cand.-Ing.A.Röck
    25. Juli 2012 - 16:34 | Permalink

    Cand.-Ing.A.Röck, München, 25.7.2012: Die Fakten: Ein 4-Pers.Haushalt wird nur mit 3500 kWh * 3,59 Cent/kWh= 125,65 Euro/Jahr, nicht aber mit 240E mehr belastet. 2) In 40 J. ist Erdöl zu Ende, in 60 J. Erdgas, in 47-67 Jahren URAN (!), in 240 J. die Kohle! Wer also noch auf fossile Stoffe u. URAN setzt, dessen Kindern werden ein teures Wunder erleben. 3) Dtl. würde in 40 Jahren ohne genügend Strom dastehen – was sie ja FDP-Ölmulits-Republikaner wollen- sie wollen Knappheit (!), weil das ja den Preis hochtreibt! Eine Professorin, angestellt beim Ölmulti Exxon am 18.Juno 2012 an der Techn. Universität München: Sie sagte (entgegen aller Geologen) das Öl reiche noch über 100 Jahre. Der Trick, ihre Absicht:
    Es sollen n i c h t rechtzeitig Ersatzenergien geschaffen werden, damit sie mit dem dann wenigen Öl den größten Reibach, den es jemals i.d. Geschichte gegeben hat, machen könnten- aufgrund der dann herrschenden Knappheit. Das ist auch das Kalkül der FDP- Reps-Wirtschaftler und Republikaner in den USA, die stets g e g e n regenerative Erzeugung reden!
    Aber, rechtzeitiges Installieren der regenerativen Energien kann das spielend vermeiden ! Was aber liest man von Anti-Wind-Kleingeistern ? Die regen. Energien seien teuer- obwohl z.B. die Windkraft jetzt schon die mit Abstand billigste Erzeugung mit 2,0 – 2,8 Cent/ kWh aufgrund der großen Rotoren geworden ist.
    * AUDI sagt selbst: der Strom seiner 4 WKA für die Erzeugung künstlichen Erdgases für den AUDI A 3 TCNG liege bei Selbstkosten von 2,0 Cent/ kWh. Das habe ich schon 2008, als die ersten Rotoren mit 126 m Durchmesser rauskamen, errechnet u. veröffentlicht! A propos FOCUS: FOCUS ist total ideologisch, liess vor Jahren Prof. Binswanger (Schweizer Volkswirt) schreiben; er warnte die Deutschen werden sich mit Windkraft in ein Mrd.Grab stürzen; das Gegenteil ist eingetroffen; 2011 wurde 8% des dt. Stroms (48 Mrd. kWh) erzeugt; allein Bayern kann lt. Fraunhofer-Studie 2011 90% seines Stromes aus Wind erzeugen, Dtl. 65 % aus 1,2 % Fläche aus Wind. Was spricht noch gegen Windnutzung, wo es den Rohstoff wind umsonst gibt? Dafür Kohle, Gas u. Öl kaufen, die ohnehin ausgehen, ist absolut irrsinnig!
    Windige Grüße! Rwindenergie@web.de

  2. 25. Juli 2012 - 19:56 | Permalink

    Lieber Herr Röck

    Niemand will ernsthaft noch mehr fossile Rohstoffe verbrennen. Aber mit der aktuellen grünen Politik werden die Besitzer der fossilen Resourcen geradezu gezwungen, ihre Rohstoffe so schnell als möglich zu verkaufen. Sie sollten bei ihren Berechnungen und Zahlen berücksichtigen, dass gerade Windkraftwerke systemische Kosten und Aufwände erzeugen, die den Aussstoss von CO2 erhöhen, nicht verringern. Die von Ihnen propagierten Zahlen sind nicht umfassend berechnet. So bleiben die gesamten externalisierten Kosten von Windkraft unbeachtet. Rechnen sie die Kosten des Atomstroms auch so einseitig?

    Zu Binswanger muss ich Ihnen sagen, dass sie ihn wohl nicht ganz verstehen. Seine zentrale Aussage ist, dass die erneuerbaren Energieen dort produziert werden sollen, wo das am ökonomischsten ist. Bei Windkraft ist das zum Beispiel der Norden von Deutschland. Er hat diese Aussage in dem Zusammenhang gemacht, dass die Produktion von Windstrom in der Schweiz deshalb nicht sinnvoll und ökonomisch sein kann, weil die Kosten in der Schweiz aus verschiedenen Gründen die höchsten im weltweiten Vergleich sind. Das entspricht der Idee des CO2-Zertifikatshandels, der allerdings auch nur funktioniert, wenn er global stattfindet.

    Mit Subventionen à la EEG und KEV (die schweizerische Kopie des EEG) wird das ökonomische Gesetz des einen Preises verletzt. Die Folge davon ist, dass die erneuerbare Energie aus Wind nicht am windgünstigsten, sondern am höchst subventionierten Standort hergestellt wird. Die Kosten der Vermeidung von CO2 sind ausgerechnet bei Strom aus Kernkraft am geringsten. Es hat wirklich keinen Sinn, aus ideologischen Gründen auf die billigste, sicherste und sauberste Produktionsart von Strom zu verzichten. Wenn die Atomkraftgegnerlobby nicht so ein Affentheater um die Wiederaufbereitung der Kernbrennstäbe machen würde, hätten wir noch für mehrere hundert Jahre genug Uran für die Kernspaltung.

    Führen sie sich doch einmal das Buch „Das grüne Paradoxon“ von Hans-Werner Sinn zu Gemüte. Es zeigt die Problematik der grünen Politik mit relativ einfachen Zusammenhängen auf.

    Ich bitte sie abschliessend, ihre eigenen Zahlen einfach mal kritisch zu hinterfragen. Ich glaube nicht, dass diese Zahlen einer tieferen Überprüfung standhalten.

  3. Cand.-Ing. A. Röck's Gravatar Cand.-Ing. A. Röck
    14. August 2012 - 00:08 | Permalink

    Von Cand.-Ing. A. Röck, 14.8.2012: „Kein Glaube, sondern Fakten“ (am 3.8.2012 im Münchener Merkur). [google: Kein Glaube sondern Fakten]
    Welch eine Frechheit, uns zu sagen, die Zahlen des Fraunhofer-Inst. (Alles Physiker) prüfen zu sollen. Sie, der Sie keine Ahnung von Physik haben u. die 2-2,8 Cent/ kWh,( je nach Windstandort) bestreiten. Sind die Ing. von AUDI blöder als Sie? AUDI:“ Wir erzeugen mit unseren 4 WKA den Strom für die E-Lyseanlage zu 2,0 Cent/ kWh“. Sie sagten doch bisher überall, Windstrom sei teuer, wollen natürlich seine Spottbilligkeit bestreiten -also schon wieder lügen! Sagen Sie`s gleich, Ihr einziger Grund ist, keine Masten sehen zu wollen u. da setzt ihr Verstand aus! Bei Prof. Sinn „Das grüne Paradoxon“ steht kein Wort drin, wie er die Fossilen ersetzen will- um das CO2 zu mindern, soll man massenhaft Bäume pflanzen. Er gibt aber zu, daß das auf Dauer nicht reicht! Verschonen Sie uns vor Oberlügner Prof. Binswanger`s Unsinnstexten. Wie „nett“ vor allem verlogen, daß er sich um der Deutschen Geld so Sorgen macht, “Dtl. wird sich mit WKA in ein Mrd-Grab stürzen“- der Idiot kann aus lauter WKA-Phobie nicht mal mehr die BWL; ich hatte vor Jahren in FOCUS seine verlogenen, getürkten falschen Parameter gelesen, sodass natürlich rauskam, „sie rentieren sich nicht!“ Oh, wie „billig“ (?) werden die Fossilen sein, wenn sie am Ausgehen sind? Dieses FDP-Sinn-REP-USA-ÖL-Kapitalismus-Gesocks will absichtlich, dass wir in 40 J. keinen Ersatz haben; durch die dann größte Knappheit, (aus wenig Öl den x-fachen Preis erlösen), würde dies
    * zum größten Reibach in der Energiegeschichte!
    Und VWL-Oberlügner Binswanger weiß das nicht? Ausgerechnet davor warnt er nicht ? Das läßt sogar mich, der ich nicht für Verschwörungstheorien zu haben bin, wach werden! Wie kann man das den Massen verheimlichen u. diese Zuspitzung an Knappheit also wollen- wenn man noch einen Funken Charakter hat ?
    Die EE „rentieren“ sich nicht? Wie bitte? Wenn die Fossilen aus sind, müssen unsere Kinder den x- fachen Preis zahlen, falls nicht genügend EE vorhanden sind ! Binswanger gehört wohl einer internat. Fraktion des globalen Finanzkapitals an, die diese Zuspitzung wollen) u. der stockkonservative Kleinstbürger Merkli will 500 m vor seinem Stubenfenster keine WKA sehen. So läuft bei diesen „Wissenschaft“. Jedoch die VWL-er: die scheinen eine weltweite, verschworene Fraktion zu sein, die die Massen in 30 J. abzocken wollen, wie es noch nie dagewesen ist.
    Hier ein Auszug aus dem meinem 1. Text im Merkur am 31.7.2012: „Windstrom ist spottbillig“
    Erwin Huber (CSU) und ausgerechnet EU-Öko-Kommissar Öttinger (CDU), warnen uns, daß die Erneuerbaren Energien (EE) teuer seien, obwohl Öl und Gas in 40- 60 Jahren ausgehen u. auch Uran. Ausgerechnet die beiden „Marktwirtschaftler“ wollen nicht wissen, dass das
    Ende der Ressourcen den Energiepreis ins Unermessliche treiben und zum größten Reibach in der Energie-Geschichte führen wird !
    Die einzig richtige Konsequenz ziehen beide nicht, weil sie die EE scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, mit denen wir ja völlig unabhängig würden! Öttinger & Co sollten sich mit dem Fraunhofer-Institut (und AUDI) beraten, das 2011 errechnet hat, dass allein Bayern 90 % seines Stromes (80 TWh/ Jahr) u. Dtl. 65 % aus Wind
    erzeugen könnten. Da Bayern stromautark sein könnte, entfiele sogar die von allen nachgeplapperte Stromtrasse nach Bayern. A. Röck [Rwindenergie@web.de]

  4. 14. August 2012 - 05:46 | Permalink

    Demnach kann man zusammenfassend sagen, dass Sie einfach immer Recht haben und alle, die das anzweifeln, sind Idioten, Lügner und Betrüger. Ich habe deshalb keine Ahnung von Physik, weil Sie hier als Einziger auf die Kalkulation von 1+1 etwas anderes als 2 erhalten. Das kann zwar niemand nachvollziehen aber es war schon immer so, dass Ökofundis eine eher seltsame Auffassung von wissenschaftlichem Diskurs hatten.

    Sie sind hier der Profiteur:

      Als Mitglied eines „Regionalverbands Windenergie“ sind Sie einer der wenigen Profiteure dieses schlechten Spiels mit dem Geld aus den Taschen Ihrer Mitbürger. Es wundert deshalb niemanden, wenn Sie von Ihrem toten Pferd nicht absteigen können. Sie müssten sofort eine andere Einkommensquelle suchen, wenn Sie den Tatsachen ehrlich ins Auge schauen würden.

      Noch einige „freche“ Tips:

      Sie sollten als Ingenieur gemerkt haben, dass die Marketingabteilungen der Automobil- und Windradhersteller niemals die Ergebnisse aus der Ingenieurabteilung an die Öffentlichkeit tragen. Audi hat hier einen wirkungsvollen aber leider nicht funktionierenden Furz aus der Marketingküche entlassen. Potenzielle Kunden mit schlechtem Gewissen fallen sofort darauf herein. Bevor Sie mir diese Aussage von Audi nicht im Detail belegen können, sollten Sie lieber etwas vorsichtiger formulieren, bevor sie mein physikalisches Wissen in Frage stellen.

      Wenn grosse Ökonomen wie Hans-Christoph Binswanger oder Hans-Werner Sinn mit ihren Aussagen und Fakten in einer Linie mit den besten Instituten auch in Deutschland schreiben, sollte man sie nicht als Lügner beschimpfen. Ich kenne Prof. Hans-Christoph Binswanger persönlich, habe mit ihm schon oft zusammengearbeitet und kann diesem mittlerweile 83 Jahre alten Wissenschaftler nur völlige Klarheit in ökonomischen Fragen der Windkraft attestieren. Menschen wie er müssen niemandem mehr „gefallen“. Sie sind in der schönen Situtation, keine Rücksicht auf den wirtschaftlichen Filz nehmen zu müssen, der die Ökoindustrie schon lange durchzogen hat. In diesem Alter kann er mit Sicherheit annehmen, dass er unter dem virulenten und sinnlosen Ausbau der erneuerbaren Energie nicht mehr zu leiden hat.

      Sie sollten sich die weise Gelassenheit dieser „alten“ Männer für sich selber aneignen. Es würde Ihnen guttun, etwas bescheidener aufzutreten. Auch möchte ich betonen, dass wir genau das gleiche Ziel verfolgen: Eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Produktion von Strom. Wir sind immer noch meilenweit davon entfernt, weil gläubige Anhänger einer unerklärlichen, nur in Deutschland vorkommenden Atomphobie grosse Mühe damit bekunden, über ihren Schatten zu springen. Sie sind Opfer der Desinformationskampagne, die vor Jahren mit der Bohrinsel „Brent Spar“ begonnen hat und ihre Fortsetzung nur deshalb immer wieder findet, weil die weltweit tätigen „Umweltschutzfirmen“ wie Greenpeace damit ihre bezahlende, grüne aber auch unwissende Kundschaft bei der Stange halten müssen. Die Gründer dieser damals dringend notwendigen Organisationen sind schon lange nicht mehr dabei. Sie haben die wahren Absichten der aktuellen Führung dieser Organisationen schon lange durchschaut. Es geht nicht mehr um die Rettung der Welt. Es geht nur noch um den Erhalt des eigenen, gut bezahlten Jobs.

      Der Weltuntergang für die Umweltschutzorganisationen ist bezeichnenderweise eine grüne, gesunde und ökologisch bewusste Welt. Ihren eigenen Untergang – das kann man verstehen – wollen diese Organisationen nicht wirklich herbeiführen. Und sie tun momentan alles, damit diese ideale Welt NICHT stattfinden kann.

  5. Cand.-Ing.A.Röck's Gravatar Cand.-Ing.A.Röck
    15. November 2012 - 18:46 | Permalink

    Von Cand.-Ing.A.Röck am 11.Okt.2012 im Münchner Merkur:
    Windstrom-Autarkie mit 34 Pumpspeichern
    Gemäss Physiker J. Griessings Irrationalismus (78 J.), geht es ohne Fossile nicht, obwohl diese ja in Kürze zu Ende gehen, auch die Kohle in 240 Jahren, und obwohl allein Bayern 90% und Deutschland 65% seines Stromes aus Wind erzeugen kann (Fraunhofer-Inst. 2011) zuzüglich 35% offshore lt. Universität Kassel, (= 100%) ohne Speicher, bei nur 2% Fläche! Seine Dreisatzrechnungen bei Lastkurven sind Unsinn u. eines „Physikers“ unwürdig; sogar sein Schluss aus seinen (falschen) 52,2 Mrd. kWh,“diese sind unmöglich zu speichern“, ist falsch. Grund: Dafür würden 10 Pumpspeicherwerke (PSW) der Größe des geplanten in Atdorf (1400 MW, 1 mal gefüllt je Tag, spielend reichen. Lösungen mit PSW in alten Stollen u. Gaskavernen (Studien der Universitäten Essen u. Duisburg und 13 Standorten, die Thüringen dafür anbietet) habe ich in meinem
    * Vortrag an der TU München, 11.7.2012, inkl. der Ringwall-Speicher für PSW (Dissertation Dr. Popp, 2010 TU München) referiert. Die derzeitige Spitzenleistung von bis zu 80 GW (= 66 AKW) von 11- 16 Uhr kann mit Einschaltverschiebung der 50000 Kühlschränke, EU-Kühlhallen, Waschmaschinen, ALU- und Edelstahlschmelzen, auf unter die Hälfte (= 40 GW) gesenkt werden, das zwar keine Ersparnis an elektrischer Arbeit ist, aber immens Speicher spart. Würden die 40 GW, 11- 16 Uhr, rein aus Wind erzeugt u. fiele dieser aus, wären lediglich 14 “Atdorfer-PSW“ zur Überbrückung nötig; für 7 Tage Flaute allerdings 98 PSW. Diese mindern sich jedoch auf etwa 34 PSW durch a) Ausbau der jederzeit zuschaltbaren Ströme bis 2022 [in % aus]: Biogas 8, Biomasse 16, Gas u. Dampf 25, Geothermie 4 = 53%.
    b) Ferner wegen eigener Wasserspeicher von derzeit 6 GW für 8 h /Tag und
    c) 7,9 GW aus langfristigen Wasserverträgen mit Österreich ohne Zeitbegrenzung.
    d) Eine Zulassung jener Wälder, die unter Landschaftsschutz stehen, ergäbe lt. Fraunhofer-Inst. eine Fläche von bis zu 24% für WindKraft-Anlagen (WKA), somit das 7,8 fache des deutschen Stromes.
    e) Eine europaweite Windnutzung mit Verbund, senkt die nötigen Speicher nochmals exorbitant und macht Wind zum Teil fast schon grundlastfähig, weil irgendwo immer Wind weht. 15.Nov.2012
    Cand.-Ing. Alfred Röck
    80333 München

  6. 16. November 2012 - 07:22 | Permalink

    Cand.-Ing.A.Röck reiht viele schöne Zahlen und Aussagen aneinander und erklärt die auf sich wartende Energiewende immer wieder zur theoretischen Problemlosigkeit. Wir haben in Deutschland heute 30 GW installierte Windkraft und 8 GW installierte Photovoltaik. Dafür haben die Deutschen weit über 100 Milliarden Euro investiert und damit den beachtlich unwesentlichen Anteil von 2% der Endenergieversorgung von Deutschland erreicht. Die rein finanzielle Diskrepanz zwischen Röcks Träumereien und der Realität weist den Faktor 1:50 auf. Das kann man auch als Wettquote betrachten: Wetten dass … dieses Wenn, dann – Spiel nicht funktioniert, Herr Röck?

    Beginnen wir mit der Aussage, „weil irgendwo immer Wind weht“. Das ist eine korrekte Aussage, nur ist dieser Windstrom, der da „irgendwo“ produziert wird dermassen weit weg, dass er mit den bisherigen, veralteten Stromnetzen nur zu einem Bruchteil bei unseren Steckdosen ankommt. Der notwendige Ausbau der Netze treibt den Firmen Siemens und ABB die güldenen Freudentränen auf die Backen. Nur schon diese Kosten sind exorbitant und kommen bei obigen Zahlen noch dazu. Solche Kosten entstehen nur deshalb, weil es immer wieder „Experten“ wie Röck gibt, die mit ihren Halbwahrheiten die geneigte Bevölkerung in den Dauerschlaf zurückwiegen. Dabei geht vergessen, dass wir jetzt bereits über eine funktionierende Stromversorgung und Stromproduktion verfügen. Wir müssen die 7 deutschen KKW nur wieder aufschalten und uns mal cool zurücklehnend fragen, ob diese deutsche Radiophobie wohl doch etwas übertrieben war …

    Stromausfälle haben wir jetzt schon regelmässig in Teilen Deutschlands. Die zuverlässige Versorgung der Wirtschaft wird immer kritischer. Der aktuelle Stromausfall in München kostet dem Wirtschaftsstandort hunderte von Millionen Euro. Es wird die Zeit kommen, da kann sich diese Wirtschaft das gar nicht mehr leisten. Grüne, linke und andere religiös abgehobene Theoretiker wollen die Landschaften ganz Deutschlands für ein Butterbrot opfern. Und sie haben ernsthaft das Gefühl, damit auch noch etwas Gutes zu tun. Die blanke Massenhysterie wird dem gesund gebliebenen Geist offenbar.

    Enoch zu Guttenberg hat diese seltsame Naturschützermoral in seinem Vortrag vom 9.11.2012 gut beschrieben. Ich würde diese nur als pervers bezeichnen. Es ist eine schönere Umschreibung des Wortes „Umweltverschmutzung“. Experten wie Röck leben diese Perversion bis zum Abwinken aus. Erinnern wir uns an den obigen Vorschlag der „Zulassung jener Wälder, die unter Landschaftsschutz stehen (für den Bau von WKA)“, wenn wir Enoch zu Guttenberg daraus zitieren:

    „Warum hier nicht klar und entschlossen von Naturschützern zugunsten der Natur Position bezogen wurde, wird mir immer unbegreiflich und als ein Dolch im Rücken und Herzen stecken bleiben. Die Argumente sind hier manchmal selbst bei bestem Willen nicht mehr nachvollziehbar.“

  7. Cand.-Ing. A. Röck's Gravatar Cand.-Ing. A. Röck
    21. November 2012 - 13:51 | Permalink

    Cand.-Ing. A. Röck über: Aussagen-„Logik“ bei Strom-Subventionen:
    Prof. Dr. K. Buchner, Kernphysiker:
    1) “Die Dt. Kern-KW wurden von 1950 – 2010 mit rund 200 Mrd € subventioniert- gemäss Subventionsbericht der Bundesregierung in 2010- das bedeutet, dass jede Atom-kWhel mit 4,3 Cent/ kWhel aus Steuergeldern bezuschusst wurde“ (Also zur DM-Zeit mit fast 9 Pfennig/kWh!!!). Quelle: Buch, K. Buchner, Juno 2012, „Unser Land unterm Hammer“, S.43;
    2) Autohersteller AUDI, in Fraunhofer-IWES-Wasserstoff-Projekt zu den Erzeugungskosten aus Windstrom: „Unsere 4 eigenen WKA erzeugen den Gleichstrom für unsere Wasserstofferzeugung zu 2,0 Cent/ kWhel“.
    3) Rechenansätze v. A. Röck: Die z.Z. größte WKA, ENERCON –E-126, Rotor Ø = 126m, bedeutet eine Investition von 9 Mio €, zuzügl. evtl. 1 km Anschlusskabel ca. 10 Mio €. Sie erzeugt sogar am nicht so windigen Starnberger See ( 6 sind dort geplant= 90 Mio kWh/Jahr), jede mindestens 15 Mio kWh/ annum, in 25 Jahren also 375 Mio kWh –>Invest = 2,66 Cent/ kWh. Dieselbe E-126 erzeugt in Hamburg, [dort rotieren zwei E-126, hoffentlich auch in diesem Moment -:) ] jede erzeugt 17 Mio kWh/a, woraus folgt, 2,34 Cent/ kWh. In Belgien / Estinnes stehen 11 dieser E-126, jede erzeugt 20 Mio kWh/a. – – > 2,0 Cent/ kWh. Dazu kommen an Betriebskosten ein Voll-Service-Vertrag von 20.000 €/a, Pacht für den Bauern von z.B. 10.000 € u. weitere peanuts; und an dem Kleinkram an Posten wird sich nun der obige Erbsenzähler Merkli aufhängen; ihm sei aber gesagt: Wir haben da noch den Begriff der
    4) „Elastizität“ in der Betriebs- u. Volkswirtschaftslehre:
    d.h., wieviel schlägt eine Größe z.B. auf die Erzeugungskosten durch, wenn sich eine andere Größe ändert oder ein aussergewöhnl. Ereignis eintritt? Z.B. 1 Flügel bricht in Estinnes (500.000 €): — > es ändern sich die Erzeugungskosten gerade mal von 2,0 Cent/ kWh auf 2,1 Ct/ kWh.
    5) Belügung der Massen: Merkli, der sich rühmt, mit (Dem völligen Versager) Prof. Binswanger zus. gearbeitet zu haben, der vor 9 Jahren in FOCUS uns Deutsche warnte – sie werden sich mit den WKAs in ein Mrd.-Grab stürzen-
    hätte obige Relationen, wenn er nur wollte, leicht errechnen können. Aber Merkli wird trotzdem im Grabe noch murmeln, „Atomstrom ist billiger, u. egal, wenn in 47-67 Jahren das U235 ausgeht, Hauptsache es ist billiger“. Bauchgefühl, statt Ratio – das ist bei Volkswirten weit verbreitet! In geheimen Studien gaben sie es zu- öffentlich natürlich nicht.
    * Wohl deshalb nimmt Merkli, obwohl Erbsenzähler, gar nicht wahr, dass sich der U235 Preis allein in den letzten 7 Jahren verzehnfacht hat! Grund: Im Uranerz ist statt früher 1%, nur noch 0,1 % enthalten. D.h., man muss 10 mal mehr abbaggern. Um genau den 10 fachen Aufwand ist der Preis gestiegen. D.h., es wird nicht mal mehr verdient von den Uran-Mienen-Betreibern in Australien u. Canada! Und die Kernphysik-Professoren werden in letzter Verzweiflung im Grabe murmeln:
    *“War/ ist alle Wissenschaft umsonst, denn massenhaft fallen die Leute an den Stammtischen rein auf Volksbelügner (Anti-Wind-Lügner) rein, wie: Focus, DER SPIEGEL, FAZ, Die Welt, DIE ZEIT, ARD, die notorisch schreiben, Windstrom sei – teuer ! Obwohl die Wind-kWh seit 2008, d.h. seit es die großen Rotoren gibt, die mit Abstand billigste Stromerzeugung ist. D.h.- ca. 200 Redakteure steuern Dtl.s Massenmeinung, weil sie einfach keine Windräder sehen wollen- ganz simpel, egal wo der Strom herkommen mag- u. egal, dass 26 Kohle-KW angedacht sind, 11 mit Sicherheit realisiert werden! Wobei meine Wälder (Grüne Lungen des Volkes) u. meine Lungen, u. die ALLER, verrußt, verschwefelt, verkrebst werden.
    * CO2-Emissionen bei 1 kWhel (= 1 h elektrisch Kochen): Kohle 950 -1153 gCO2, Atom 34-60, Photo-Voltaik bis zu 334, Wasserkraftwerk 16, Windstrom 8.
    * In der Schweiz kenne ich mich nicht aus; wer mich kennt, weiss: Ich schreibe nur darüber, wo ich mich wirklich auskenne. 21.Nov.2012, A. Röck

  8. 21. November 2012 - 14:38 | Permalink

    Ich, der Erbsenzähler und Volksbetrüger Christof Merkli, schalte diesen bitterbösen Kommentar jetzt unverändert frei. Nicht weil ich in den Ausführungen von Cand.-Ing. A. Röck irgendeine Spur von Fachwissen finden würde. Es soll jeder selber nachlesen können, wie man sich mit glaubensähnlichen Sätzen eine irrationale Weltsicht erhält. Damit man den schmerzlichen Tatsachen nicht in die Augen sehen muss. Und damit man seine lukrativen Nebenjobs als Werber für die Windradlobby behalten kann.

    Nur noch Eines Herr Röck. Weshalb gehen die Windbauern in Deutschland und Spanien reihenweise konkurs, wenn alleine die Differenz zwischen den Gestehungskosten (Original Röck: 2.0 Cent/KWh) und der EEG – Subvention (9.2 Cent/KWh) demnach also satte 7 Cent/KWh beträgt? Kann es sein, dass Erbsenzähler die einfachsten Rechenregeln beherrschen? Lesen Sie dazu die aktuelle Studie der Prognos „Bedeutung der thermischen Kraftwerke für die Energie-wende„. Sie können noch wählen, ob Sie lieber das Klima retten oder gegen jegliche Vernunft anschreiben wollen. Sie werden sich wahrscheinlich zu einer für Sie lukrativeren Lösung entscheiden.

    „Zur Leistungsabsicherung sind unter Berücksichtigung der erneuerbaren Energie, Lastmanagement, des internationalen Netzausbaus sowie des Ausbaus von inländischen Speichern mindestens 59 GW (2020), 52 GW (2030) bzw. 46 GW (2050) an regelbarer gesicherter Kraftwerksleistung nötig. Diese wird auch langfristig im Wesentlichen durch konventionelle thermische Kraft-werke gewährleistet. Im Jahr 2050 werden diese in Spitzen-lastzeiten über die Hälfte der gesicherten Leistung bereitstellen.“

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