Bewegter Schattenwurf entsteht, wenn die auf- oder untergehende Sonne durch die rotierenden Flügel des Windrades scheint. Er darf
nicht während
mehr als
30 Stunden pro Jahr und 30 Minuten pro Tag auf Wohnsiedlungen einwirken. Dabei wird angenommen, dass die Sonne jeden Tag scheint und die Anlage dauernd in Betrieb ist. Das andauernde Hell/Dunkel - Spiel ist für die Menschen ein grosses Problem, weil man ihm nicht entgehen kann. Das gesamte Blickfeld ist betroffen.
Nervöse Störungen sind die Folge davon. Im Freien blinkt die ganze Gegend, in den Räumen reflektieren die Wände das Licht so stark, dass das Gefühl entsteht, Kinder würden mit dem Lichtschalter spielen.
Für den Sennhof ist hier eine eindeutige Belastung sichtbar. Nicht während des ganzen Jahres aber bestimmt im Frühsommer während mindestens zwei Monaten und weil die Sonne im Herbst wieder "zurückkehrt" auch im Herbst noch einmal zwei Monate. Der Schattenwurf ist jeweils am Morgen und am Abend ein Problem für die Wohnsiedlungen. Auf dem Gelände um die WKA muss tagsüber mit einem fortwährenden Hell-Dunkel-Spiel gerechnet werden. Dies gilt allerdings für das ganze Jahr.